CH146113A - Vorrichtung zum Anlöten der Stromzuführungsdrähte elektrischer Glasgefässe am Sockel. - Google Patents

Vorrichtung zum Anlöten der Stromzuführungsdrähte elektrischer Glasgefässe am Sockel.

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CH146113A
CH146113A CH146113DA CH146113A CH 146113 A CH146113 A CH 146113A CH 146113D A CH146113D A CH 146113DA CH 146113 A CH146113 A CH 146113A
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soldering
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/50Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it
    • H01J5/54Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it supported by a separate part, e.g. base
    • H01J5/62Connection of wires protruding from the vessel to connectors carried by the separate part

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  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Anlöten der     Stromzuführungsdrähte    elektrischer Glasgefässe  am Sockel.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zum Anlöten der     Stromzuführungs-          drähte    elektrischer Glasgefässe am Sockel,  mit selbsttätigen Zuführungseinrichtungen  für feste     Lotstückchen.    Das Verschmelzen  der     Lotstückchen    kann hierbei entweder  durch die dem Sockel     zum*Er$ärten    der Kitt  masse mitgeteilte Wärme oder aber auch  durch örtliche Erhitzung der Sockellötstellen  erfolgen, wobei entweder kleine Gasbrenner  auf die Lötstellen gerichtet, oder aber elek  trische Kontaktfinger an die Lötstellen her  angelegt werden.  



  Die Erfindung bezweckt, das Verschmel  zen der     Lotstückchen    einfacherer, sicherer  und schneller durchzuführen; sie ist dadurch  gekennzeichnet, dass sich unter jeder Zufüh  rungseinrichtung ein durch eine zugehörige       Reizvorrichtung    auf Rotglut     erhitzbarer     hohler Metallkolben befindet, der die ab  fallenden     Lotstückchen    in sich aufnimmt,       schmilzt    und die geschmolzene     Lotmasse       dann zufolge seiner hohlen Gestalt einer Löt  stelle des zu ihm in Stellung gebrachten  Sockels zuleitet.  



  Um Lampensockel, die in einer schritt  weise umlaufenden     Sockelkittmaschine    ein  gesetzt sind, schnell an der neuen Lötvor  richtung vorbeiführen und die Ausbreitung  des verschmolzenen Lotes mit noch grösserer  Sicherheit verhindern zu können, ist zweck  mässig jeder Metallkolben an einem unter  Federwirkung stehenden, schwingbaren Hal  ter befestigt. Die     Metallkolben    können durch  diese Halter für gewöhnlich in einem kleinen  Abstand von den Lötstellen der nacheinander  an ihnen vorbeigeführten Sockel gehalten und  stets erst bei Vornahme der     Lötung    durch  Anschlagwirkung an die Lötstellen der je  weils in Stellung gebrachten Sockel heran  gepresst werden.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Lötvorrichtung nach der Erfin  dung dargestellt, und zwar zeigt die     Fig.    1      den Aufriss desjenigen Teils der Vorrichtung,  der zum Verlöten des von der Bodenplatte  des Sockels vortretenden     Stromzuführungs-          drahtes    dient.  



  Die     Fig.2    zeigt im Aufriss den andern  Teil der Vorrichtung, der die     Verlötung    des  von der Sockelhülse seitlich vortretenden       Stromzuführungsdrahtes    bewirkt.  



  Am obern Ende eines ortsfesten Gestell  stä,nders 1 ist die Achse 2 einer Vorrats  rolle 3 für drahtförmiges     Lotmaterial    4 ge  lagert, das in bekannter Weise ein Fluss  mittel, etwa Chlorzink, als Kernkörper ent  halten kann. Unterhalb der Vorratsrolle 3  befinden sich ein     durchbohrter    Führungsstift,  5 für den abwärts laufenden     Lotdraht    4 und  zwei den letzteren zwischen sich fassende  und von der Vorratsrolle 3 abziehende Rol  len 6,<B>-7.</B> Die eine Rolle, 6, ist an einem  Zapfen 8 des     Ständers    1, und die andere  Rolle, 7, an dem Zapfen 9 eines Hebels     10-.     gelagert, der um den Bolzen 11 des Stän  ders 1 schwingbar ist.

   Durch Wirkung einer  auf den Hebel 10 einwirkenden Feder 12  wird die Rolle 7 in nachgiebiger Anlage an  der Rolle 6 gehalten. Auf dem Drehzapfen  8 der Rolle 6 ist ein Klinkenrad 13 gelagert,  in dessen Zähne eine Schaltklinke 14 und  eine Sperrklinke 1,5 eingreifen. Die     SchaIt-          klinke    14 ist an einem Hebel 16 befestigt,  der mittelst eines Langloches 17 an einem  um den Bolzen 18 des     Gestellständers    1  drehbaren zweiarmigen Hebel 19 angeschlos  sen ist. An dem freien Ende dieses Hebels  19 greift eine vom Maschinenantrieb ge  steuerte auf- und     abbewegliche    Stange 20 an,  die bei jeder Abwärtsbewegung das Schalt  rad 13 um ein stets gleiches Mass weiter  schaltet.

   Da die Rollen 6, 7 an der Drehung  des Rades 13 teilnehmen, so     wird    bei der       Abwärtsbewegung    der Stange 20 ein stets  gleich langes Stück des     Lotdrahtes    4 von der  Vorratsrolle 3 nach unten abgezogen     bezw.          voranbewegt.    Der     Lotdraht    führt sich un  terhalb der Rollen 6, 7 in einer Büchse 2,1,  an deren unterer Stirnfläche ein     quer    zum  Draht verschiebbares Messer 22 vorgesehen  ist. Dieses ist in einer Büchse 23 geführt,    die auch eine das Messer 22     vorandrückende     Feder 24 enthält.

   Durch Wirkung dieser  Feder 2.4 wird das Messer 22 während der  Abwärtsbewegung der Stange 20     vorgedrückt     und in eine solche Stellung bewegt, dass das       Lotdrahtende    durch eine Bohrung 25 im  Messer 22     hindurchtreten    und von diesem  unten etwas hervortreten     kann.    Bei der Auf  wärtsbewegung der     Stange    20 gleitet die  Schaltklinke 7.4 über das Schaltrad 13  lose hinweg, so dass kein Vorschub des       Lotdralites    4 stattfindet.

   Bei dieser Auf  wärtsbewegung der Stange 20 wird jedoch  der abwärts reichende Arm 26 des Hebels 16  in Pfeilrichtung verschoben, was zur Folge  tat, dass der Messerschaft in die Büchse 23  zurückgedrückt und durch das Messer 22 das  von der Führungsbüchse 21 vortretende Ende  des     Lotdrahtes    4 abgeschnitten wird. Das  abgeschnittene     Lotdrahtstück    fällt durch  einen an der Büchse 23 befestigten, senkrecht  gestellten Führungstrichter 27 in die Boh  rung eines trichterförmigen oder auch -rohr  förmigen Metallkolbens 28 hinein, der an  einem am     Gestellständer    1 schwenkbar ge  lagerten Halter 29 befestigt ist.

   Unter dem  Hohlkolben 2.8 befindet sieh der Sockel 30  einer beim Lötvorgang in beliebiger Weise  festzulegenden Lampe 31, deren einer     Strom-          zuführungsdraht    32 durch die     Sockelhülse     33, und deren anderer     Stromzuführungsdraht          3-4    senkrecht durch die Bodenplatte     3,5    des       Sockels    30, hindurchgeführt ist.  



  Im dargestellten Beispiel ist die     Lötvor-          richtung    an eine schrittweise umlaufende       Sockelkittmaschine    angebaut, an deren Dreh  kranz 3,6 in bekannter Weise eine Anzahl  Haltegabeln<B>037</B> für die die Sockel aufneh  menden Kappen 38 im Kreise angeordnet:  sind.     ,rede    Lampe 31 der     Sockelkittmaschine     wird in gleichfalls bekannter Weise durch  ein federndes     Widerlager    39 gestützt.  



  Nachdem die in die     Sockell,:ittmasehin <      eingesetzten Lampen die zum Abbinden des       Kittes    vorgesehenen     Erhitzlzngsstellen        durch-          wandert    haben., gelangen sie nacheinander in  den Bereich der dargestellten     Lötvorrich-          tung,    wobei jeweils die     Bodenplatte    35 einer      Lampe unter den Kolben 28 zu stehen  kommt.

   Letzterer wird durch Wirkung einer  an seinem Halter     angreifenden    Feder     40    für  gewöhnlich in geringem Abstand von der  Bodenplatte 35 gehalten, damit er die Dre  hung der     Sockelkittmaschine    nicht behindert,  und die Lampensockel nacheinander unter  ihn in Stellung gelangen können. Durch  einen regelbaren Heizbrenner 41 wird der  Hohlkolben<B>218</B> von aussen beheizt und stän  dig auf Rotglut gehalten, so dass das in die       Kolbenbohrung    einfallende     Lotstückchen     nicht nur auf die Lötstelle der     Bodenplatte     hingelenkt, sondern - auch gleichzeitig ge  schmolzen wird.

   Bei der das Abschneiden  eines     Lotstückchens    bewirkenden Aufwärts  bewegung der Stange 20 wird durch Wir  kung des in Pfeilrichtung     vorschwingenden     Hebelarmes 2,6 der Halter 29 abwärts ge  drückt, so dass sich der Hohlkolben 28 beim  Lötvorgang fest auf die Bodenplatte 35 auf  setzt.

   Der im Hohlkolben gebildete     Lotmate-          rialtropfen    überdeckt dadurch mit Sicherheit  das von der Bodenplatte vortretende Ende  des     Stromzuführungsdrahtes    34, und zwar  unter Bildung einer stets gleichmässig kleinen       Lötfläche.    Um etwaige kleine     Abweichuu-          gen    in der Höhenlage des Sockels oder seiner  Abmessungen ausgleichen zu können, wirkt  der Hebelarm 2.6 nicht unmittelbar, sondern  unter     Zwiscbenschaltung    einer Blattfeder 42  auf den den Hohlkolben 28 tragenden Hal  ter 2.9 ein.  



  Zur     Anlötung    des von der Sockelhülse  33 vortretenden     Stromzuführungsdrahtes    32  sind auf der Rückseite des Ständers 1 noch  mals die gleichen Einzelteile wie auf der  Vorderseite des Ständers, nämlich eine       Drahtvorratsrolle    3, zwei federnd aneinander  gepresste Abziehrollen 6; 7, zwei feste Draht  führungen 5, 21, ein Messer 22, ein Füh  rungstrichter 2'7 und. ein federnd gelagerter,  beheizter Hohlkolben 28 angebracht.

   Dieser  ist in diesem Falle jedoch zufolge seitlicher  Aushöhlung muldenförmig gestaltet und so  geneigt angeordnet, dass die in seiner     Aus-          höblung    erzeugten     Lotmaterialtropfen    sicher  auf die seitliche Lötstelle der Sockelhülse 33         auffliessen    können. Das auf die Abziehrollen  6, 7 und das Messer<B>2</B>2 einwirkende Hebel  gestänge ist gleichfalls etwas anders aus  gebildet, und zwar steht der an die senk  recht bewegliche Stange 20     angelenkte    zwei  armige Hebel 19 unter Zwischenschaltung  eines Lenkers 43 mit dem Hebel 16 in Ver  bindung.

   Durch Aufwärtsbewegung der  Stange 210 wird hierbei der     Lotdraht    4 vor  anbewegt und das Messer 22 so gestellt, dass  der     Lotdraht    durch die Messeröffnung ?5       hindurchtreten    kann. Die Abwärtsbewegung  der Stange 20 hat hingegen unter Stillstand  der Rollen 6, 7 ein Zurückdrücken des Mes  sers     22    und Abschneiden des vom Messer  vortretenden     Lotdrahtendes    zur Folge.

   Auch  in diesem Falle wird bei der     Schneidbewe-          gung    des Messers der beheizte Hohlkolben     \?8     an die Lötstelle des Sockels vorübergehend       angepresst,    und zwar durch Vermittlung der  an dem Hebel 16 angebrachten Blattfeder 1-t.  Die Nachgiebigkeit der Blattfeder gestattet,  etwaige Dickenunterschiede des Sockels aus  zugleichen und     denaoch    den Hohlkolben 28  beim     Lötvorgang    in fester Anlage am Sockel  zu halten.  



  Die auf den beiden Seiten des Ständers  1 angebrachten Teile der Lötvorrichtung ha  ben zweckmässig einen der Teilung der       Sockelkittmaschine    entsprechenden Abstand  voneinander, so dass stets zwei aufeinander  folgende Lampen gleichzeitig der     Löteng     unterliegen, und somit jede Lampe erst in  der einen Stellung der     Sockelkittmaschine    an  der Bodenplatte und in der andern Stellung  der     Sockelkittmaschine    an der Sockelhülse  gelötet wird.

   Wenn die in     Fig.    2 dargestellte  Zuführungseinrichtung für die     Lotstückchen          nicht    senkrecht über der Lampe, sondern  seitlich von dieser angeordnet wird, so könn  ten auch beide Lotungen einer Lampe gleich  zeitig in einer Arbeitsstellung der Sockel  kittmaschine vorgenommen werden. Auch  können die in     Abb.    2 dargestellten Einzel  teile an einem besonderen     Crestellständer    1  gelagert werden.  



  Die beheizten hohlen Metallkolben können  statt nachgiebig, auch fest gelagert sein, so-      wie ferner auch unabhängig von der Lot  stückchenzuführung an die Sockellötstellen       angepress    t werden. Die     Beheizung    der hohlen  Metallkolben 218 kann auch auf elektrischem  Wege erfolgen. An Stelle der quer beweg  lichen Messer 22 könnten auch andere Ab  trennorgane, beispielsweise Zangen oder  Stichflammen, treten. Die Zuführungsein  richtungen könnten gleichfalls beliebige Aus  gestaltung erhalten.

   Beispielsweise könnten  Vorratsbehälter zur Aufnahme von     platten-          förmigen,    stiftförmigen oder kugelförmigen       Lotstückchen    vorgesehen werden, von denen       mittelst        zwangläufig    gesteuerter Schieber  oder Greifer in genau geregelten Zeitabstän  den     Lotstückchen    den Hohlkolben zugeführt  werden.  



  Das zugeführte Lot braucht nicht un  bedingt ein     Flussventil    zu enthalten. Es kann       a        a        uch        jede        Lötstelle        des        Sockels        durch        be-          sondere    Hilfsorgane, beispielsweise kleine  schwingbare Pinsel mit Lötwasser oder Löt  fett, vor dem Lötvorgang benetzt oder be  strichen werden.  



  Der Erfindungsgegenstand lässt sich nicht  nur bei der Herstellung von elektrischen  Lampen, sondern auch von andern, mit       Stromzuführungsdrähten    und Sockeln     ver-          sehenen    Glasgefässen, beispielsweise von  Röntgenröhren, Gleichrichtern, Verstärker  röhren und     Rheostaten    verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Anlöten der Strom zuführungsdrähte elektrischer Glasgefässe am Sockel mit selbsttätigen Zuführungsein richtungen für feste Lotstückchen, dadurch gekennzeichnet, dass sich unter jeder Zufüh rungseinrichtung ein durch eine zugehörige Heizvorrichtung auf Rotglut erhitzbärer, hohler Metallkolben befindet, der die ab fallenden Lotstückchen in sich aufnimmt, schmilzt und die geschmolzene Lotmasse dann zufolge seiner hohlen' Gestalt einer Lötstelle des zu ihm in Stellung gebrachten Sockels zuleitet. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Metall kolben an einem unter Federwirkung ste henden, schwingbaren Halter befestigt und bei der Lötung durch Anschlagwir kung an den Sockel herangepresst wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich über je dem Metallkolben ein senkrecht stehen der Führungstrichter befindet, der die von der Zuführungseinrichtung abfallen den Lotstückchen in die Aushöhlung des Metallkolbens überleitet. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, bei der jede Zuführungseinrichtung ein einen Lot draht federnd zwischen sich fassendes und mittelst Klinkenrades bewegbares Rollenpaar besitzt, dadurch gekennzeich net, dass durch ein zur Fortschaltung des Klinkenrades dienendes Gestänge durch Anschlagwirkung die Verstellung eines unter dem Rollenpaar quer beweglich an gebrachten, federbeeinflussten Messers be wirkt wird. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Klinkenradgestänge einen ab wärts reichenden Arm besitzt, der bei Betätigung des Gestänges den zugehö rigen, federnd gehaltenen Metallkolben an die Sockellötstelle heranpresst.
CH146113D 1930-01-27 1930-01-27 Vorrichtung zum Anlöten der Stromzuführungsdrähte elektrischer Glasgefässe am Sockel. CH146113A (de)

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