CH146450A - Einrichtung zum Abkühlen von Metallen bei annähernd konstantem Druck. - Google Patents

Einrichtung zum Abkühlen von Metallen bei annähernd konstantem Druck.

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CH146450A
CH146450A CH146450DA CH146450A CH 146450 A CH146450 A CH 146450A CH 146450D A CH146450D A CH 146450DA CH 146450 A CH146450 A CH 146450A
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CH
Switzerland
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cooling
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annealing
hood
constant pressure
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

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  Einrichtung zum     Abkühlen    von Metallen bei     annähernd    konstantem Druck.    Das Hauptpatent Nr. 140     118,4    betrifft ein  Verfahren zum Abkühlen von Metallen in  geschlossenen Behältern bei annähernd kon  stantem Druck. In dem Hauptpatent ist fer  ner eine Einrichtung zur Ausführung des  Verfahrens beschrieben, bei der zur Auf  nahme des geglühten Gutes ein Kühlbehälter  dient, der durch eine Rohrleitung mit ei  nem Ausgleichsbehälter verbunden ist: Der  glockenförmige, durch Flüssigkeit abgedich  tete Deckel dieses Ausgleichsbehälters be  wegt sich bei Änderung des Gasdruckes in  vertikaler Richtung und gleicht dadurch den  Über- oder Unterdruck aus.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung der vorerwähnten Art, die sich zur  Behandlung ringförmig gestapelten     Glüh-          gutes    eignet. Gemäss der Erfindung ist zu  diesem Zweck die Tragplatte für das     Glüh-          gut    in der Mitte mit einer Bohrung und die  Haube, welche über die Tragplatte und das  auf ihr befindliche Glühgut zu stülpen ist,    in der Mitte mit einem Längskanal versehen.  Zweckmässig entspricht dabei die Bohrung  der Tragplatte annähernd dem Durchmesser  des Längskanals der Haube.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt. Die     Abb.     1 und 2 zeigen schematisch eine Anlage zum       Blankglühen    von Bändern, die aus vier       Schachtglühöfen    und acht     Kühlbehältern    be  steht. Je vier der     Kühlbehälter    sind an einen  Ausgleichsbehälter angeschlossen.  



  In     Abb.    1 ist die Anlage im Schnitt, und  in     Abb.    2 in Draufsicht dargestellt. 1, 2, 3  und 4 sind die Glühöfen, 5 bis 12 die Kühl  behälter, 13 und 14 die Ausgleichsbehälter.  Der     Glühofen    -1 ist in einem gemauerten  Schacht 15 und der Behälter 5 im Schacht  16 angeordnet.  



  Der     Glühofen    1 besteht aus gut wärme  isolierendem Mauerwerk 17 und einer äussern       Metallbodenumkleidung    20. Der Ofen ist mit  einem     abhebbaren    Deckel 19 verschlossen.      Die Heizelemente 1,8 sind in dem Mauerwerk  17 verlegt. Der Ofen steht im Schacht auf  einer     Fundamentplatte    21. Der Schacht ist  so bemessen, dass nach Aufstellung des     Glüh-          ofens    noch genügend Raum für die Bedie  nung vorhanden ist. Auf dem Boden des  Ofens selbst sind Träger 31 vorgesehen, auf  die das Glühgut aufgesetzt wird.  



  Der Kühlschacht 16, der den Kühlbehäl  ter enthält, besteht aus einem ausgemauer  ten Bodenteil 22, in den die in den Boden  verlegte Rohrleitung 23 einmündet, die den  Innenraum des Kühlbehälters mit dem des  Ausgleichsbehälters verbindet. Die Leitung       22   <B>3</B>     ist        mit        einem        Ventil        40        versehen,        das        vor     der     Beschickung    des Kühlbehälters geschlos  sen wird, um ein Entweichen des Schutz  gases aus dem Ausgleichsbehälter zu vermei  den.

   Auf dem Boden 22 ist der zylindrische,  doppelwandige Behälter     "5    aufgestellt, dessen  ringförmiger Raum zur Beschleunigung des       Abkühlverfahrens    mit einer Kühlflüssigkeit  25, beispielsweise Wasser, gefüllt werden  kann. Das Wasser wird durch Leitung 29  zu- und durch die Leitung 30 abgeleitet. Der  Innenraum des Kühlbehälters 5 dient zur  Aufnahme des Glühgutes, das ebenso wie bei  dem Glühofen auf T-Träger gesetzt wird.  Oben auf dem Behälter 5 sind Flüssigkeits  tassen 27 angeordnet, in die der untere Teil  des     abhebbaren    Deckels 28 eintaucht und da  durch den Innenraum des Kühlbehälters gas  dicht abschliesst.  



  Die Arbeitsweise der Anlage ist folgende:  Die zu glühenden Bandringe 33 werden  ausserhalb des Ofens auf eine Grundplatte 34  aufgestapelt und mit einer Schutzhaube 35  abgedeckt. Die Schutzhaube 35 hat in ihrer  Mitte einen durchgehenden Kanal 36, durch  den eine Zugstange zum Heben und Senken  des Gutes hindurchgeführt werden kann. Der  untere Rand der Haube taucht in auf der  Tragplatte angeordnete,     Eisenfeilspäne    ent  haltende Dichtungstassen 37 ein. Die Grund  platte ist in der     Mitte    durchbohrt. Durch die  Bohrung wird die Zugstange 38, die an ihrem  Ende mit Zungen versehen ist, geführt. Die  Stange 38 wird durch Drehung um     etwa    90      mit der Grundplatte gekuppelt, die Platte  mit dem Glühgut und der Haube gehoben  und in den Glühofen eingesetzt.

   Nach dem  Herausziehen der Zugstange wird der Ofen  mit dem Deckel 19 verschlossen.  



  Ist der     Glühprozess    beendet, so wird die  Grundplatte mit dem Glühgut in derselben  Weise aus dem Ofen entfernt und in den  Kühlbehälter eingeführt.  



  Der Kühlbehälter wird nach dem Ein  setzen des     Glühgutes    durch den Deckel 28  verschlossen. Um die Luft im Innern des  Kühlbehälters für das Glühgut unschädlich  zu machen, wird dem Glühgut ein leicht  brennbarer Stoff, beispielsweise Petroleum,  Methylalkohol und dergleichen zugesetzt,  welcher der im Kühlbehälter eingeschlossenen  Luft durch Verbrennen Sauerstoff entzieht.  



  Ist der Deckel 28 auf den Kühlbehälter  aufgesetzt, so wird das Ventil 40 geöffnet  und dadurch eine Verbindung des Kühlbehäl  ters mit dem Ausgleichsbehälter hergestellt,  so dass die durch die Verbrennung gebildeten  Gase in den Ausgleichsbehälter entweichen  können.  



  Da das Ventil 40 während des Auf  setzens des Deckels 28 noch     geschlossen    ist,  so kann in dem Kühlbehälter während des       Aufsetzens    des Deckels ein unter Umständen  starker Überdruck entstehen. Um dies zu  vermeiden, ist der untere Rand des Deckels  28 zweckmässig mit     Ausnehmungen    41 ver  sehen, wie es in     Abb.    3 dargestellt ist. Die  durch die     Verbrennung    entstehenden Gase  können infolgedessen bis zum Öffnen     des     Ventils 40 durch die Dichtungstasse 27 an  den     Ausnehmungen    41 des Deckelrandes ent  weichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung nach dem Patentanspruch 1I des Hauptpatentes, zum Abkühlen von ring förmig gestapeltem Glühgut bei annähernd konstantem Druck, gekennzeichnet durch eine in der Mitte mit einer Bohrung versehene Tragplatte zur Aufnahme des Glühgutes und eine in der Mitte mit einem Längskanal ver- sehene Haube, die über die Tragplatte und das auf ihr befindliche Glühgut zu stülpen ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspiuch, da durch gekennzeichnet, dass die Bohrung der Tragplatte annähernd dem Durch messer des Längskanals der Haube ent spricht.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Tragplatte Dichtungstassen angeordnet sind, in die der untere Rand der Haube taucht.
CH146450D 1928-11-15 1929-08-01 Einrichtung zum Abkühlen von Metallen bei annähernd konstantem Druck. CH146450A (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE146450X 1928-11-15
CH140184T 1929-08-01

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CH146450A true CH146450A (de) 1931-04-15

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ID=25713483

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CH146450D CH146450A (de) 1928-11-15 1929-08-01 Einrichtung zum Abkühlen von Metallen bei annähernd konstantem Druck.

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