CH142810A - Verfahren zum Abkühlen von Metallen in einem geschlossenen Behälter. - Google Patents

Verfahren zum Abkühlen von Metallen in einem geschlossenen Behälter.

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CH142810A
CH142810A CH142810DA CH142810A CH 142810 A CH142810 A CH 142810A CH 142810D A CH142810D A CH 142810DA CH 142810 A CH142810 A CH 142810A
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CH
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container
cooling
cooling container
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

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  Verfahren zum Abkühlen von     Netallen    in einem geschlossenen Behälter.    Beim Abkühlen von Metallen im geschlos  senen Behälter     muss,    um eine Oxydation des  Glühgutes zu vermeiden, das Metall vor der  Einwirkung von Sauerstoff geschützt wer  den. Zu diesem Zwecke wurde bisher die  Luft aus dem Kühlbehälter durch besondere       Hilfsvorrichtungen    entfernt. Dies geschieht  vielfach in der Weise,     dass    vor dem Einsetzen  des Gutes durch den Kühlbehälter Schutzgas  durchgeblasen wird.  



  Gemäss der Erfindung wird das     Kühl-          #"erfahren    dadurch vereinfacht,     dass    der im  Kühlbehälter befindliche Sauerstoff durch  Verbrennung unschädlich gemacht wird. Als  Brennstoff wird dabei zweckmässig ein leicht  brennbarer Stoff, zum Beispiel Petroleum,  benutzt.  



  Das Verfahren wird zum Beispiel in der  Weise ausgeführt,     dass    man nach dem Ein  legen des Glühgutes in den Kühlbehälter  dem Gute Petroleum zuführt, das durch Ver  brennung der Luft des Kühlbehälters Sauer-         stoff    entzieht, so     dass    in dem Kühlbehälter  ein neutrales Gasgemisch entsteht. Dabei kön  nen Druckschwankungen entstehen, die     be.-          dingen,        dass    der Kühlbehälter     stark-wandlig     ausgebildet werden     muss.    Um dies zu ver  meiden. können Mittel vorgesehen werden,  durch die der Druck während des Verbren  nungsvorganges im Kühlbehälter annähernd  konstant gehalten wird.  



  Im folgenden wird ein Ausführungsbei  spiel des Verfahrens anhand der Zeichnung  erläutert.<B>1</B> ist der aus einem gut wärme  leitenden Material bestehende Kühlbehälter.  der mit einem Deckel 2 abgeschlossen ist.  Der Deckel taucht mit seinem nach unten  gebogenen Rand<B>3</B> in eine am Behälter uni  laufende Flüssigkeitstasse 4 ein. wodurch  eine Abdichtung zwischen Behälter und  Deckel erzielt wird. Durch den Deckel 2  führt eine Rohrleitung<B>5,</B> die den     Innenrauni     des Kühlbehälters mit dem Ausgleichs  behälter<B>6</B> verbindet. Der Ausgleichsbehälter      <B>6</B> ist mit ein er schwer brennbaren Flüssig  keit, zum Beispiel<B>01,</B> gefüllt, in die der       orlockenförmige    Deckel<B>7</B> eintaucht.

   Die Rohr  leitung<B>5</B> ist oberhalb des Deckels<B>'22</B> mit  einem     Dreiwe"hahn   <B>8</B> versehen. Der Kühl  behälter<B>1</B> hat Bohrungen<B>9,</B> die oberhalb der       Dichtungsflüssi,-keit    der Tasse angeordnet.       tD     sind.  Nach beendetem Glühen wird das     ge-          ,o,lühte    Gut<B>10</B> in den Kühlbehälter<B>1</B>     ein-          nesetzt    und durch den Deckel 2 von der  Aussenluft abgeschlossen.

   Um die     Luf    t im  Innern des Kühlbehälters für das     oeclühte          ID   <B>en</B>  Gut unschädlich zu machen., wird dem     Glüh-          0,ut        ",leich    nach seinem Einsetzen in den       1,'Z-ühlbehälter    ein leicht brennbarer Stoff,  beispielsweise Petroleum, zugesetzt, der beim  Verbrennen der im Kühlbehälter     einceschlos-          senen    Luft Sauerstoff entzieht. Dadurch ent  steht im Innern des Kühlbehälters ein neu  trales. dem     Glühgut    unschädliches     Gas-          ,gemisch.     



  'Während des Verbrennens wird der     Drei-          We(rhahn   <B>8</B> zur Aussenluft hin geöffnet und  in     el     nach dem Verbrennen wieder geschlossen, so       dass    nun der Kühlbehälter mit dem Aus  gleichsbehälter verbunden ist. Das sich     dureb     <B>E,</B>     rwärmen    ausdehnende     ('        as    im Innern des  Kühlbehälters kann durch die Leitung<B>5</B> in  den     Ansgleichsbehälter   <B>6</B>     strönien    und die       GInel#P   <B>7</B> anheben.

   In einer bestimmten<B>Höhe</B>       ,tösst        die    Glocke gegen einen     Anschla-,    der  ein weiteres Steigen verhindert. Der Anschlag  ist in einer solchen Höhe     an,eordnet.        dass     die Glocke auch noch in ihrer höchsten     Lace     mit ihrem untern Rand in die     Abdiehtun("s-          flüssigkeit        tie3        zliis,leiehsbehilters   <B>6</B> ein  taucht.

   Erfolgt in der höchsten Lage der  n     eD     Glocke noch eine weitere Expansion des Gases  innerhalb des Kühlbehälters. so Übt das<I>Gas.</I>       clas    durch die Bohrungen<B>9</B> in die Dichtungs  tasse<B>7</B> gelangen kann. einen Druck auf die       Diehtungsflüssigkeif    aus. der die     Flüssi,-          keit    in dem äussern Ringteil<B>11</B> der Dich  tungstasse 4 hochtreibt. Die Tasse     muss        in-          fol.-ede.#4.##en    so bemessen sein,     dass    die Flüs  sigkeitssäule der Tasse einen gewissen Gas  druck aushalten kann.

      Hat die Erwärmung und dadurch die  Expansion des Gases ihren Höhepunkt er  reicht, so erfolgt durch die allmähliche<B>Ab-</B>  kühlung eine Druckverminderung. Durch den  verminderten     Druch    und durch die     ei-ene     Schwere beginnt die Glocke<B>7</B> zu sinken.  Hat sie nach der     vollständ1.-Zen.    Abkühlung  des Glühgutes ihre tiefste Lage erreicht, so       eD        zn     wird der     Dreiweghahn   <B>8</B> geöffnet, der Deckel  12 gehoben und das Gut<B>10</B> aus dem Kühl  behälter entnommen.  



  Als     Kühlmittel    für den Behälter<B>1</B> kann  nicht nur Luft,- sondern auch eine     Flüssi--          pn          keit    verwendet werden. In letzterem Falle  ist es     zweckmässi'-,    den Kühlbehälter<B>1</B> in  einen zweiten, mit Kühlflüssigkeit gefüllten  Behälter einzusetzen.  



  Bei grösseren Anlagen können an einen  <I>?n</I><B>Zn</B>       Auso-leichsbehälter    mehrere Kühlbehälter     an-          ;n     ,geschlossen werden.  n

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zum Abkühlen von Metallen in einem geschlossenen Behälter, dadurch ge kennzeichnet, dass der im Kühlbehälter be findliche Sauerstoff durch Verbrennuno- un schädlich -emacht wird. UN-TERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patenfanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass als -\7,erbrpnnunoms- c# stoff ein leicht brennbarer Stoff benutzt wird.
    Verfahren nach P#-ttent.tii#,-,prueh. dadureli (yeliennzeichnet. dass der Druch während t' des Verl)rennunrrsvorg#in.!2:es im TT,_ühl- behälter annähernd kon-,tant ü),*ehalten i;
    #"ird. <B>3.</B> Verfahren nach Unteransprueb -2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlbehälter nach dem Verbrennungsvorgang mit einem Ausgleichsbehälter. fler einen glocken- förmiglen Tanchcleckel hat. verbunden wird.
CH142810D 1928-10-22 1929-10-21 Verfahren zum Abkühlen von Metallen in einem geschlossenen Behälter. CH142810A (de)

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