CH145364A - Einrichtung zum Abkühlen von Metallen bei annähernd konstantem Druck. - Google Patents

Einrichtung zum Abkühlen von Metallen bei annähernd konstantem Druck.

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CH145364A
CH145364A CH145364DA CH145364A CH 145364 A CH145364 A CH 145364A CH 145364D A CH145364D A CH 145364DA CH 145364 A CH145364 A CH 145364A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
cooling
container
annealing
furnace
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Description


  Einrichtung zum Abkühlen von Metallen bei annähernd konstantem Druck.    Das Hauptpatent Nr.     1401.84    betrifft ein       Verfahren    zum Abkühlen von Metallen in  geschlossenen Behältern bei     annähernd    kon  stantem Druck. In dem Hauptpatent     ist    eine       Einrichtung    zur Ausführung des     Verfahrens     beschrieben, bei der zur Aufnahme des     ge-          glühten    Gutes     ein    Kühlbehälter dient, der  durch eine     Rohrleitung    mit einem Aus  gleichsbehälter verbunden ist.

   Die Rohrlei  tung führt dabei durch den Deckel des  Kühlbehälters hindurch.     Beim    Abheben des  Deckels muss     infolgedessen    das Rohr gelöst  und     beim        Wiedereinsetzen        sorgfältig    abge  dichtet werden. Gegenstand der     Erfindung     ist eine verbesserte Einrichtung zur Ausfüh  rung des Verfahrens nach dem Hauptpatent.  Nach der Erfindung mündet die den Kühl  behälter mit dem Ausgleichsbehälter ver  bindende     Rohrleitung    unabhängig vom  Deckel in den Kühlbehälter ein.  



  In der Zeichnung ist     ein    Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt. Die     Abb.     
EMI0001.0020     
  
    1 <SEP> und <SEP> 2 <SEP> zeigen <SEP> schematisch <SEP> eine <SEP> Anlage <SEP> zum
<tb>  Blankglühen <SEP> von <SEP> Bändern, <SEP> die <SEP> aus <SEP> vic11
<tb>  Schachtglühöfen <SEP> und <SEP> acht <SEP> Kühlbehältern <SEP> be  steht. <SEP> Je <SEP> vier <SEP> der <SEP> Kühlbehälter <SEP> sind <SEP> an
<tb>  einen <SEP> Ausgleichsbehälter <SEP> angeschlossen.
<tb>  In <SEP> Abb. <SEP> 1 <SEP> ist <SEP> die <SEP> Anlage <SEP> im <SEP> Schnitt
<tb>  und <SEP> in <SEP> Abb. <SEP> 2 <SEP> in <SEP> Draufsicht <SEP> dargestellt.

   <SEP> 1,
<tb>  2, <SEP> 8 <SEP> und <SEP> 4 <SEP> sind <SEP> die <SEP> Glühöfen, <SEP> 5, <SEP> 6, <SEP> 7, <SEP> 8, <SEP> 9,
<tb>  10, <SEP> 11 <SEP> und <SEP> 12 <SEP> die <SEP> Kühlbehälter, <SEP> <B>13</B> <SEP> und <SEP> 14
<tb>  die <SEP> Ausgleichsbehälter. <SEP> Der <SEP> Glühofen <SEP> 1 <SEP> ist
<tb>  in. <SEP> einem <SEP> gemauerten <SEP> Schacht <SEP> 15 <SEP> und <SEP> der
<tb>  Behälter <SEP> 5 <SEP> im <SEP> Schacht <SEP> 16 <SEP> angeordnet.
<tb>  Der <SEP> Glühofen <SEP> 1 <SEP> besteht <SEP> aus <SEP> gut <SEP> wärme  isolierendem <SEP> Mauerwerk <SEP> 17 <SEP> und <SEP> einer <SEP> äu  ssern <SEP> Metallbodenumkleidung <SEP> 20. <SEP> Der <SEP> Öfen
<tb>  ist <SEP> mit <SEP> einem <SEP> abhebbaren <SEP> Deckel <SEP> 19 <SEP> ver  schlossen. <SEP> Die <SEP> Heizelemente <SEP> 18 <SEP> sind <SEP> in <SEP> den:

  
<tb>  Mauerwerk <SEP> 17 <SEP> verlegt. <SEP> Der <SEP> Ofen <SEP> steht <SEP> im
<tb>  Schacht <SEP> auf <SEP> einer <SEP> Fundamentplatte <SEP> 21. <SEP> Der
<tb>  Schacht <SEP> ist <SEP> so <SEP> bemessen, <SEP> dass <SEP> nach <SEP> Aufstel  lung <SEP> des <SEP> Glühofens <SEP> noch <SEP>  < genügend <SEP> Rauei
<tb>  für <SEP> die <SEP> Bedienung <SEP> vorhanden <SEP> ist. <SEP> Auf <SEP> dem         Boden des Ofens selbst sind Träger 31 vor  gesehen, auf die das     Glühgut    aufgesetzt  wird.  



  Der Kühlschacht 16, der den Kühlbe  hälter enthält, besteht aus einem ausge  mauerten Bodenteil 22, in den die in den.  Boden verlegte Rohrleitung 23 einmündet,  die den Innenraum des Kühlbehälters mit  dem des Ausgleichsbehälters verbindet. Die  Leitung 23 ist mit einem Ventil 40 versehen,  das vor der Beschickung des Kühlbehälters  geschlossen wird, um ein     Entweichen    des  Schutzgases aus dem Ausgleichsbehälter au  vermeiden. Auf dem Boden 22 ist der zy  lindrische, doppelwandige Behälter 5 aufge  stellt, dessen ringförmiger Raum zur Be  schleunigung des     Abkühlverfahrens    mit  einer Kühlflüssigkeit 25, beispielsweise Was  ser gefüllt werden kann. Das Wasser     wird     durch Leitung 29 zu- und durch die Leitung  30 abgeleitet.

   Der Innenraum des Kühlbe  hälters 5 dient zur Aufnahme des Glühgutes,  das ebenso     wie    bei dem Glühofen auf     T-Trä-          ger    gesetzt wird. Oben auf dem Behälter 5  sind Flüssigkeitstassen 27 angeordnet, in die  der untere Teil des     abhebbaren    Deckels 28  eintaucht und dadurch den Innenraum des  Kühlbehälters gasdicht abschliesst.  



  Die Arbeitsweise der Anlage ist folgende:  Die zu glühenden Bandringe 33 werden  ausserhalb des Ofens auf eine Grundplatte 31  aufgestapelt und mit einer Schutzhaube 35  abgedeckt. Die Schutzhaube     35    hat in ihrer       Mitte    einen durchgehenden Kanal 36, durch  den eine Zugstange zum Heben und Senken  des Gutes hindurchgeführt werden kann.  Der untere Rand der Haube taucht in Dich  tungstassen 37 auf der     Grundplatte    ein. Die  Grundplatte ist in der     Mitte    durchbohrt.  Durch die Bohrung wird die Zugstange 38,  die an ihrem Ende mit Zungen versehen ist,  geführt.

   Die Stange 38 wird durch Drehung  um etwa 90  mit der     Grundplatte    gekuppelt,  die Platte mit dem Glühgut und der Haube  gehoben und in den     Glühofen    eingesetzt.  Nach dem Herausziehen der Zugstange     wird     der Ofen mit dem Deckel 19 verschlossen.  



  Ist der     Glühprozess    beendet, so wird die         Grundplatte    mit dem Glühgut in derselben  Weise aus dem Ofen entfernt und in den  Kühlbehälter eingeführt.  



  Der Kühlbehälter wird nach dem Ein  setzen des Glühgutes durch den Deckel 28  verschlossen. Um die Luft im Innern des  Kühlbehälters für das Glühgut unschädlich  zu machen, wird      em    Glühgut ein leicht  brennbarer Stoff. beispielsweise Petroleum,       @isthylalkohol    und dergleichen zugesetzt,  welcher der im Kühlbehälter eingeschlosse  nen Luft durch Verbrennen Sauerstoff ent  zieht.  



  Ist der     Deckel    28 auf den Kühlbehälter  aufgesetzt, so wird das     Ventil    40 geöffnet  und dadurch eine Verbindung des Kühlbe  hälters mit dem Ausgleichsbehälter herge  stellt, so dass die durch die Verbrennung ge  bildeten Gase in den Ausgleichsbehälter ent  weichen können.  



  Da das Ventil 40 während des     Aui-          setzens    des Deckels 28 noch geschlossen ist,  so kann in den Kühlbehälter während des       Aufsetzens    des Deckels ein unter Umständen  starker Überdruck entstehen. Um dies zu ver  meiden. ist der untere Rand des Deckels 28       zweckmässig    mit     Ausnehmungen    41 versehen.  wie es in     Abb.    3 dargestellt ist. Die durch  die Verbrennung entstehenden Gase können  infolgedessen bis zum Offnen des Ventils 40  durch die Dichtungstasse 27 an den     Ausneh-          mungen    41 des Deckelrandes entweichen.  



  Sind für jeden Ofen zwei Kühlbehälter  vorgesehen, wie es in der Zeichnung darge  stellt ist, so kann der Glühofen nach jedem       Glühprozess    sofort neu beschickt werden, wo  durch die Leistung des Ofens besser     ausge..     nutzt wird. Der Anschluss von     vier    Kühl  behältern an einen     Ausgleichsbehälter    er  möglicht auch eine bessere Ausnutzung nicht  nur des Kühlbehälters, sondern auch des  Ausgleichsbehälters. Da die Glüh- und Ab  kühldauer annähernd gleich ist, so wird  durch die     ffintereinanderbeschickung    der  Glühbehälter ein besserer gegenseitiger Aus  gleich zwischen den Behältern erzielt. Aus  diesem Grunde kann der Ausgleichsbehälter  verhältnismässig klein bemessen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Abkühlen von Metallen bei annähernd konstantem Druck nach dem Patentanspruch II des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass die den Kühl behälter mit dem Ausgleichsbehälter verbin- dende Rohrleitung unabhängig vom Deckel in den Kühlbehälter einmündet. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, -da durch gekennzeichnet, dass die Rohrleitung in den Boden des Kühlbehälters einmündet.
CH145364D 1928-11-15 1929-08-01 Einrichtung zum Abkühlen von Metallen bei annähernd konstantem Druck. CH145364A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE145364X 1928-11-15
CH140184T 1929-08-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH145364A true CH145364A (de) 1931-02-15

Family

ID=25713482

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH145364D CH145364A (de) 1928-11-15 1929-08-01 Einrichtung zum Abkühlen von Metallen bei annähernd konstantem Druck.

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