CH147003A - Einrichtung zur Fernübertragung von Messgrössen. - Google Patents

Einrichtung zur Fernübertragung von Messgrössen.

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CH147003A
CH147003A CH147003DA CH147003A CH 147003 A CH147003 A CH 147003A CH 147003D A CH147003D A CH 147003DA CH 147003 A CH147003 A CH 147003A
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resistor
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remote transmission
circuit
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Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Einrichtung zur Fernübertragung von     1Vlessgrössen.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Einrichtung zur Fernübertragung  von     Messgrössen    und hat den Vorteil, dass  selbst ganz kurzzeitige Änderungen der Zei  gerstellung des Geberinstrumentes auf der  Empfangsstation     mitangezeigt    werden.

   Zu  diesem     Zwecke    arbeitet die Einrichtung er  findungsgemäss nach dem für die     Spannung-          und    Drehzahlregulierung elektrischer Ma  schinen bekannten     Schnellreglerprinzip.    Die  ses besteht bekanntlich darin, dass die re  gelnde Grösse (zum Beispiel der Erreger  strom) beim Absinken der geregelten Grösse  (zum Beispiel der Spannung) auf einen Be  trag eingestellt wird, dem ein oberhalb des  Sollbetrages liegender Wert der geregelten  Grösse entspricht, so dass diese schnell wie  der ansteigt und dass sich sofort, wenn der  Sollbetrag überschritten wird, das Spiel in  umgekehrter Richtung wiederholt.  



  Ein Ausführungsbeispiel zeigt     Abb.    1.  Es ist ein Widerstand 1 vorhanden, dessen       Schleifkontakt    2 an dem Zeiger eines nicht    gezeichneten     Messinstrumentes    befestigt ist  und von ihm entsprechend seinem Aus  schlage verstellt wird. An dem     Widerstand     1 liegt die Spannung einer Batterie 3, die  auch den aus den Widerständen 4 und 5,  der Leitung 6 und dem Empfangsinstrument  7 bestehenden Stromkreis speist. Ferner ist  ein polarisiertes Relais 8 mit dem Kontakt  9 vorgesehen. Dieser ist so geschaltet, dass  der in der Fernleitung liegende Widerstand  5 in der einen Lage des Relaisankers kurz  geschlossen wird.  



  Für die Wirkungsweise ist zu beachten.  dass das Relais 8 dauernd spielt, das heisst  sein Kontakt 9 ist abwechselnd geöffnet und  geschlossen. Der in der Fernleitung 6 lie  gende     Widerstand    5 ist also     abwcehselnd    ein  geschaltet und kurzgeschlossen. Der Punkt A  besitzt ein Potential, das im Mittel gleich  dem des Punktes     B    ist, aber tatsächlich durch  jedes Ansprechen des Relais 8 eine Abwei  chung von diesem Wert erfährt. Die Schal  tung des Relais 8 ist dabei so getroffen.     dass,         wenn Punkt A positives Potential gegen       Punkt    B besitzt, der Strom also in der Pfeil  richtung fliesst, der Kontakt 9 sich öffnet.

    Dadurch wird der Widerstand 5 in den Fern  leitungskreis eingeschaltet und ein Absin  ken des Stromes bewirkt, das solange anhält,  bis das Potential des Punktes B höher ist  als das des Punktes A, so dass das Relais  entgegengesetzt der Pfeilrichtung durchflos  sen wird, wodurch sich der Kontakt 9 wie  der schliesst. Damit wird der Widerstand  des     Fernleitungskreises    wieder ausgeschaltet,  also das Potential von Punkt A gegen Punkt:  B wieder, erhöht. Die     mittlere    Stromstärke  in Widerstand 4, die ja das Potential des  Punktes A bedingt, ist also ein Mass für die  Stellung des Kontaktes 2 auf dem Widerstand  1, das heisst sie ist ein Mass für die zu  übertragende Zeigerstellung. Diese Strom  stärke wird am Ende der Fernleitung durch  das     Amperemeter    7 gemessen.  



  Für den Fall, dass besonders grosse Ströme       fernübertragen    werden sollen, was beispiels  weise für den Betrieb von     Fernregel-Vorrich-          tungen    notwendig ist, wird zweckmässig die  beschriebene     Fernmesseinrichtung    mit einem  Gleichstromgenerator kombiniert. Eine dafür  geeignete Schaltung ist in einem weiteren  Ausführungsbeispiel dargestellt     (Fig.    2).  



  Es sind wieder die schon erwähnten Teile  vorhanden. Der Widerstand 9, dessen  Schleifkontakt 10 von dem     Messinstrument     verstellt wird, der Widerstand 11 im Zuge  der Fernleitung 17, das polarisierte Relais  12, das in derselben Weise wie oben geschal  tet ist, und zwar sowohl in bezug auf seine       Erregerwicklung,    als auch in bezug auf  seinen Kontakt 13, der dem Widerstand 14  parallel liegt. Der Gleichstromgenerator  liegt mit seinem Anker 16 im Kreise der  Fernleitung (Anker 16, Widerstand 11, Fern  leitung 17, Empfangsinstrument 18), mit  seiner Erregerwicklung 19 in Reihe mit dem  Widerstand 14.  



  Die Anordnung arbeitet in genau dersel  ben Weise wie die obige mit dem einzigen  Unterschied, dass der von dem     Relaiskontald     13 überbrückte     Widerstand    14 hier den Er-         regerstrom    der Gleichstrommaschine steuert,  die ihrerseits erst den Strom für die Fern  übertragung liefert. Diese Anordnung ist.

    auch dadurch besonders     vorteilhaft,    dass der  Generator keineswegs mit konstanter Dreh  zahl angetrieben zu werden braucht, weil eine  aus einer Drehzahlabnahme     bezw.        -zunahme     resultierende     Veränderung,des        Fernleitungs-          stromes    von einer entsprechenden Verminde  rung     bezw.    Vergrösserung des mittleren Po  tentials des Punktes A begleitet ist.

   die eine  Erhöhung     bezw.    Erniedrigung des     Stromes     der Feldwicklung 19 des Hilfsgenerators und  damit wieder eine Erhöhung     bezw.    Ernie  drigung der     Generatorspannung    zur Folge  hat.  



  Entsprechende Schaltungen sind für die  Kombination der     Gebeapparatur    mit einem  Wechselstromgenerator möglich. Bei die  sen muss allerdings entweder der Antrieb  mit konstanter Tourenzahl erfolgen, wobei  dann der Punkt A     statt    im     Fernleitungs-          kreis    im Erregerkreis liegt, oder die     Funk-          tion,des    Relais 12 muss von einem Differen  tialrelais übernommen werden.

   Ein solche  Differentialrelais     besitzt    zwei Spulen, deren  eine an dem obern Teil des Widerstandes 9  angeschlossen wird, und deren andere an  einen Widerstand, der mit dem Wechsel  stromgenerator und der Fernleitung in     R"#ihe     geschaltet ist, liegt. Die Kontaktvorrich  tung des Differentialrelais ist ebenso     1.e-          schaltet,    wie in     Fig.    2. Die Wirkungsweise  unterscheidet sich nicht wesentlich von     der          jenigen    nach     Fig.    2, da ebenso wie dort der  Spannungsabfall längs des obern Teils des  Widerstandes 9 mit dem Spannungsabfall  längs des dem Generator vorgeschalteten  Widerstandes verglichen wird.  



  Die Einzelheiten der beschriebenen     An-          ordnung    können in mannigfacher Weise: ab  gewandelt werden.  



  Beispielsweise kann das polarisierte     Pe-          lais    durch ein nichtpolarisiertes ersetzt wer  den, das mit einer Ventilzelle, zum Beispiel  einem kleinen Trockengleichrichter. in Reibe  liegt.           Abb.    3 zeigt eine entsprechende Schal  tung. 19 ist die Ventilzelle, 20 die Wick  lung des Relais, 21 sein Kontakt, der durch  die Feder 22 geschlossen gehalten wird,  wenn die Wicklung stromlos bleibt, 5     bezw.     14 der in den     Abb.    1 und 2 mit diesen  Ziffern bezeichnete Widerstand. Wenn am  Punkt A höheres Potential herrscht, ist die  Ventilzelle 19 durchlässig, das Relais 20  wird erregt und der Kontakt 21 geöffnet.

    Wenn am Punkt B höheres Potential  herrscht, ist die Ventilzelle undurchlässig,  das Relais bleibt     unerregt,    sein Kontakt 21  bleibt geschlossen. Da der Kontakt 21 sich  bei Potentialwechsel also genau so verhält  wie der eines polarisierten Relais, bleibt die  oben erläuterte Wirkungsweise     ungeändert.     



  Selbstverständlich kann auch die der  Fernleitung aufgedrückte Spannung nach  demselben Verfahren zur     Übertragung    be  nutzt werden, die Empfangsinstrumente  sind dann gewöhnliche Spannungsmesser.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fernübertragung von Messgrössen, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn der Fernübertragungsstrom sich unter halb des der Zeigerstellung entsprechenden Sollwertes befindet, mit einem eleldromab- netischen Relais eine Übersteuerung, wenn er sich oberhalb des Sollwertes befindet, eine Untersteuerung des Fernleitungsstromes be wirkt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die Wicklun- des elektromagnetischen Relais einerseits an einem von der zu übertragenden Zei gerstellung abhängigen, anderseits an einem vom Fernleitungsstrom abhängige Potential liegt. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1. da durch gekennzeichnet, dass die übersteue- rung durch Kurzschliessen eines im Fern- leitttngskreis liegenden Widerstandes, die Untersteuerung durch Aufheben dieses Kurzschlusses geschieht. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1. da durch gekennzeichnet, dass die über- und Untersteuerung durch Kurzschluss und Aufheben des Kurzschlusses im Erreger kreis eines Hilfsgenerators geschieht.
CH147003D 1929-03-22 1930-03-19 Einrichtung zur Fernübertragung von Messgrössen. CH147003A (de)

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CH147003D CH147003A (de) 1929-03-22 1930-03-19 Einrichtung zur Fernübertragung von Messgrössen.

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