CH147295A - Meldeanlage. - Google Patents

Meldeanlage.

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CH147295A
CH147295A CH147295DA CH147295A CH 147295 A CH147295 A CH 147295A CH 147295D A CH147295D A CH 147295DA CH 147295 A CH147295 A CH 147295A
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CH
Switzerland
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line
sep
loop
battery
relay
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Autophon
Original Assignee
Autophon Ag
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/01Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium
    • G08B25/04Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium using a single signalling line, e.g. in a closed loop
    • G08B25/045Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium using a single signalling line, e.g. in a closed loop with sensing devices and central station in a closed loop, e.g. McCullough loop

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description


      Meldeanlage.       Es sind Meldeanlagen beispielsweise für       Feuermeldezwecke        bekannt,    welche eine  Empfangsstelle und mehrere, in einer ge  schlossenen Leitungsschleife hintereinander  geschaltete Meldestellen aufweisen, welch  letztere je ein, bei seiner Auslösung eine  Kontaktscheibe antreibendes Laufwerk be  sitzen und bei welchem die Kontaktscheibe  bei ihrer Drehung die Entstehung von  Stromstössen in der betreffenden Leitungs  schleife zur Folge hat. Bei bekannten An  lagen dieser Art sind nun     zwecks    Empfang  mehrerer in der Leitungsschleife gleichzeitig  abgegebener Meldungen zwei oder mehrere  Empfänger vorgesehen. Diese Anlagen wer  den aber bei grösserem Ausbau kompliziert.  



  Vorliegende Erfindung betrifft nun eine  Meldeanlage der eingangs erwähnten Art,  welche eine     Mehrzahl    von, einem gemein  samen Meldungsempfänger der Empfangs  stelle zugeordneten, von -einem Ruhestrom  durchflossenen, geschlossenen Leitungsschlei  fen I,     II...    besitzt, in welchen je mehrere  in Serie     zueinanderliegende    Meldestellen an-  
EMI0001.0008     
  
    geordnet <SEP> sind,

   <SEP> und <SEP> welche <SEP> Mittel <SEP> aufweist.
<tb>  durch <SEP> welche <SEP> bei <SEP> Ingebrauchnahme <SEP> eines
<tb>  Melders <SEP> die <SEP> Stromrichtung <SEP> des <SEP> Ruhestromes
<tb>  aller <SEP> Leitungsschleifen <SEP> umgekehrt <SEP> wird <SEP> und
<tb>  dadurch <SEP> der <SEP> Ablauf <SEP> der <SEP> Laufwerke <SEP> sämt  licher <SEP> anderer <SEP> Meldestellen <SEP> bis <SEP> zur <SEP> endgülti  gen <SEP> Registrierung <SEP> der <SEP> Meldung <SEP> des <SEP> zuerst
<tb>  betätigten <SEP> Melders <SEP> gesperrt <SEP> wird.
<tb>  In <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Ausführungsbei  spiel <SEP> des <SEP> Erfindungsgegenstandes <SEP> darge  stellt.
<tb>  An <SEP> eine <SEP> gomeinsamo <SEP> Empfangseinrich  tung <SEP> sind <SEP> mehrere <SEP> Leitungsschleifen <SEP> I, <SEP> II <SEP> <B>...</B>
<tb>  angeschlossen.

   <SEP> In <SEP> jeder <SEP> Schleife <SEP> liegen <SEP> in
<tb>  Serie <SEP> zueinandergeschaltet <SEP> mehrere <SEP> Alarm  gebe- <SEP> oder <SEP> Meldestellen <SEP> <I>Jl,</I> <SEP> von <SEP> welchen <SEP> hier
<tb>  eine <SEP> näher <SEP> dargestellt <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> Abgabe <SEP> einer
<tb>  Meldung <SEP> von <SEP> jeder <SEP> Meldestelle <SEP> geschieht <SEP> in
<tb>  bekannter <SEP> Weise <SEP> dadurch, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> von
<tb>  Federkraft <SEP> angetriebenes <SEP> Laufwerk <SEP> in <SEP> Tätig  keit <SEP> gesetzt <SEP> wird.

   <SEP> Eine <SEP> vom <SEP> Laufwerk <SEP> an  getriebene <SEP> an <SEP> ihrem <SEP> Umfang <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Ein  fräsung <SEP> e <SEP> und <SEP> mehreren <SEP> Schaltzähnen <SEP> ver  sehene <SEP> Impulsscheibe <SEP> <I>JSclz</I> <SEP> wirkt <SEP> auf <SEP> einen         Impulskontakt i derart ein, dass     dieser    einen  über ihn hergestellten Stromkreis je nach An  ordnung der     Einfräsung    e und der Schalt  zähne unterbricht und wieder schliesst. Zwei       Nockenscheiben   <B>NI</B> und N2 befinden sich  mit der Impulsscheibe auf einer gemeinsamen  Welle.<B>NI.</B> betätigt einen Federsatz n.1, N2  einen Federsatz n2.

   Jeder Melder besitzt  ferner einen polarisierten Sperrmagneten       SpM,    durch dessen Betätigung der Melder  am Ablaufen verhindert werden kann, zwei       Anschlussklemmen        7n1    und     m2    für die     .Schlei-          fenleitungen,    sowie eine     Erdungsklemme    E.  



  Während des     Ablaufens    des Laufwerkes  sind folgende Phasen 0-7 zu unterscheiden,  welche durch die verschiedenen Stellungen  von     JSch,   <I>N1</I> und N2 hervorgerufen werden.  



  0. Ruhestellung : Der Sperrmagnet     SpM     ist kurzgeschlossen, die Klemmen ml und  <I>m2</I> sind über     7a1    und<I>i</I> direkt verbunden.  



  1. Die     Nockenscheibe        N1    öffnet die bei  den Kontakte von     n1;        iul    und     m2    sind jetzt  über     Spf    und     i.    verbunden. Die Richtung  des Stromes ist aber eine solche, dass der  polarisierte Sperrmagnet nicht wirksam er  regt wird und somit das Laufwerk am Ab  laufen nicht hindert.  



  2. N2 schliesst den Kontakt von     n-2;    hier  durch wird die Impulsfeder i mit E verbun  den.  



  3.     N1    schliesst den Federsatz     7a1    wieder,  wodurch     SpH    wieder kurzgeschlossen wird;  i bleibt über n2 mit E     verbunden.     



  4. Der über i verlaufende Stromkreis  wird beim Einspringen von i in die     Einfrä-          sung    e unterbrochen.  



  5. i gelangt wieder an den Umfang der  Scheibe     JSch,    der Stromkreis über<I>i</I> wird  wieder geschlossen.  



  6. Abwechselndes Öffnen und Schliessen  der Kontakte von i durch die Schaltzähne  von     JSch    (Impulsgabe).  



  7. Durch<I>N2</I> wird der Kontakt<I>n2</I> wieder  geöffnet und somit die Ruhelage entspre  chend der Phase 0 wieder hergestellt.  



  Den einzelnen Leitungsschleifen I,     1I   <B>...</B>  sind in der Empfangsstelle je eine Batterie       B1,        BII.   <I>. .,</I> sowie die Relais     Sp,        8l,        S2,   <I>D,</I>    <I>El,</I> E2,     F1,    F2, die Widerstände     W1,   <I>w</I> und  ein Schalter     DS    zugeordnet.  



  Ferner befinden sich in der Hauptstelle  allen Leitungsschleifen gemeinsam: eine  Amtsbatterie     B,    zwei Empfangsrelais Cl  und C2, welche der Amtsbatterie B zugeord  net sind, ein     Anschalterelais    A, ein Halte  relais H, ein mit Verzögerung arbeitendes  Relais     V1,    ein mit Verzögerung arbeitendes  Relais V2, ein Empfänger X.  



  Im Ruhezustand der Anlage fliesst Strom  über jede Leitungsschleife I, 11<B>...</B> Der  Stromverlauf, beispielsweise in der Schleife  I, ist folgender:       +Pol    der Batterie     BI,    Relais 82, Kon  takte s7,<B><I>f3,</I></B>     sp6,    Leitung     s1,    Klemme m2  des ersten Melders     31,    oberer Kontakt     n1,          Impulskontaktfeder    i, unterer Kontakt von       n.1,    Klemme ml und entsprechend durch die  weiteren Melder     DZ,    Leitung     st,    Kontakte       spl,   <B><I>f2,</I></B> s6, Relais<B>81,</B> -Pol der Batterie<I>BI,

  </I>  so     da,ss    die Relais 81 und     S2    erregt sind und  deren Kontakte sich, wie gezeichnet, in Ar  beitsstellung befinden. Ferner fliesst Strom  über folgenden Stromkreis in der Haupt  stelle, nachstehend kurz Hauptstromkreis ge  nannt:       TPol    der Batterie B, Relais Cl, Kon  takte d2, s4,     s9,        d11,    d14, s15, s20, d23, ent  sprechend über Kontakte     hl,        K2    die von den  Relais<B>81,</B> 82 der weiteren nicht dargestell  ten     Meldergruppen    beherrscht werden, Relais  C2, -Pol der Batterie B. Die Relais Cl und  C2 sind demnach erregt und deren Kontakte  cl und e2 geöffnet.  



  Es sei zunächst der Fall betrachtet, dass  alle Melder im Ruhezustand sind und in  einer Leitungsschleife, beispielsweise in  Schleife I, ein Melder betätigt wird.  



  Dadurch wird dessen Laufwerk in an  sich bekannter Weise zum Ablauf gebracht.  In den Phasen 0=3 geschieht in der Zentrale  zunächst nichts, das heisst die Relais     S'1    und       S2    bleiben erregt. In der Phase 4 des Mel  ders jedoch wird der Impulskontakt i geöff  net, der Stromkreis wird also unterbrochen  und die Relais     S1    und     S2    werden     aberregt.         Dadurch wird die rufende Meldestelle durch  Schliessen der Kontakte s5 und s8 mit der  Batterie B verbunden. Gleichzeitig wird über  Kontakt     s1    die Mitte der Batterie B an Erde  gelegt, was jedoch vorläufig ohne Bedeutung  ist.

   Der Strom der     Hauptbatterie    B durch  läuft die Leitungsschleife 1 im umgekehrten  Sinne als der Strom von der Batterie BL  Während also im Ruhezustand der Anlage  der Minuspol von<I>BI</I> am linken und der  Pluspol von BI am rechten Leitungszweig  lag, tritt jetzt beim Anschluss an die Haupt  batterie B deren Pluspol an den linken und  ihr Minuspol an den rechten Leitungszweig.  Stromlauf. Pluspol der Batterie B, Relais  Cl, Kontakte<I>d2,</I> s5,<B><I>f</I></B><I>2<B>,</B></I>     spl        Meldergruppe   <I>I,</I>  Kontakte     sp6,        f3,    s8, d11, d14, s15, s20,     d2.3,     Kontakte     K2    und KI, Relais C2, -Pol der  Batterie B.  



  Die Umkehr des Stromes hat zur Folge,  dass, wenn jetzt ein anderer Melder     IVZ        der-          ,selben        Meldergruppe    I betätigt wird, in des  sen Phase 1, in welcher der Kurzschluss des  polarisierten Sperrmagnetes aufgehoben ist,  dieser seinen Anker     anzieht,    welcher den Ab  lauf     .des    Triebwerkes sperrt. Diese Umkehr  des Stromes hat jedoch während des Ab  laufes keine     Sperrung    des betreffenden, ab  laufenden Triebwerkes zur Folge, weil die  Sperrung nur in der Stellung 1 erfolgen  kann.

   In ähnlicher Weise erfolgt die Sper  rung der Melder in der     Meldergruppe        1I,    in  dem deren Sperrelais     Sp    auf folgendem  Wege gleichzeitig erregt wird:  Pluspol der Batterie B, Kontakte dl, s2,  Sperrleitung     SpL,    Kontakt s14, Relais     Sp,          .--Pol    der Batterie B.  



       Sp    schliesst die Kontakte     sp8    und     spll,    so  dass auch in der Leitungsschleife     II    das Plus  potential der Batterie     BII    an den linken Lei  tungsweg gelegt wird und ein etwa betätig  ter Melder     161    ebenso wie in der Gruppe I am  Ablauf verhindert wird. In entsprechender  Weise würde die Sperrung weiter angeschlos  sener     Meldergruppen    erfolgen.  



  Während die Kontakte     sp7    und     sp12    ge  öffnet werden, wird gleichzeitig über die  Kontakte     sp9    und     sp10    ein Hilfsstromkreis    geschlossen, der bewirkt, dass in den nicht  betätigten     Meldergruppen    die Relais<B>81</B> und  S2 ihre Anker nicht loslassen. Der Strom  kreis ist folgender:  Pluspol der Batterie     BII,    Relais 82, Kon  takte s18,<B><I>f7,</I></B>     sp10,    Widerstand     1-1'1,    Kon  takte     sp9,   <B><I>f6,</I></B> s17, Relais<B>81,</B> -1'o1 der Bat  terie     BII.     



  Während der Unterbrechungen des Stro  mes bei i werden die     Rela1SC1    und C2 ab  erregt, so dass die die Kontakte cl und c2  schliessen. Hierbei erhält das     Anlassrelais        _4     Strom über:  Pluspol der Batterie B, Kontakte     c2    und  cl, Relais<I>A,</I> -Pol der Batterie<I>B.</I>  



  Die erste durch die Einkerbung e hervor  gerufene Unterbrechung bewirkt über einen  Kontakt     a1    die Betätigung des Empfängers  X. Pluspol der Batterie B,     a1,    X, -Pol der  Batterie B. Die Arbeitsweise des Empfängers  <I>X</I>     interessiert   <I>hier</I>     nicht    im Einzelnen. Wird  in Phase 5 des Melders der Impulskontakt  wieder geschlossen, so ziehen die Relais Cl  und C2 ihre Anker wieder an, und der Strom  kreis für A     wird    wieder unterbrochen.

   In  Phase 6 wird der .Strom bei i entsprechend  den Schaltzähnen von     JSgh    unterbrochen, und  Relais A bewirkt die     Betätigung    von X ent  sprechend den durch die Schaltzähne e her  vorgerufenen Unterbrechungen. Die Zahl der  Schaltzähne der Impulsscheibe     JSch    ist für  jeden einzelnen Melder eine andere, so dass  die beim Ablauf .des Melders hervorgerufenen  Stromstösse an den Aufzeichnungen des Emp  fangsapparates X sofort den betätigten Mel  der erkennen lassen.

   Über Kontakt a2 schal  tet Relais<I>A</I> gleichzeitig ein Relais<I>11</I> ein,  das über seinen Kontakt hl einen Halte  stromkreis für seine Wicklung schliesst und,  nach     Stromloswerden    von A, über seinen  Kontakt h2 dem     Anzugsverzögerungsrelais          V7    Strom gibt:  -Pol der Batterie B, Relais     V1,    Kon  takt h2,     cul,    -Pol der Batterie B.  



  Der Anker dieses Relais     V1    ist mecha  nisch mit einem Flügelrad gekuppelt, das bei  Bewegung des Ankers gedreht wird. Da      sich das Flügelrad infolge des Laufwider  standes nur langsam drehen kann, erfolgt der  Anzug des Ankers des Relais     V1    stark ver  zögert.

   Sobald der Melder in seine Phase 7  gelangt ist, also weitere Unterbrechungen  der     Hauptsehleife    nicht mehr erfolgen und  somit die Relais Cl und C2 der Kontakte     e1     und e2 geöffnet halten, zieht Relais     V1    erst  an, wodurch ein Hilfsstromkreis     zur.Wieder-          erregung    der Relais<B>81</B> und     S2    der Schleife  gebildet wird:  -Pol der Batterie<I>BI,</I> Relais     8L,    Kon  takt     v1,    Relais 82, Pluspol der     Batterie   <I>BI.</I>  <B>81</B> und 82 ziehen ihre Anker wieder an.  



  Bei den Kontakten s4 und s9 wird der  Hauptstromkreis wieder geschlossen und der  ursprüngliche Stromverlauf der Hauptbat  terie B wiederhergestellt; bei s5 und s8 wird  die Leitung der     Meldergruppe    I von dem  Hauptstromkreis abgetrennt und bei s6 und  <I>s7</I> wieder an<I>BI</I> gelegt.  



  Sollte während des Ablaufes des ersten  Melders ein anderer Melder ausgelöst wer  den, jedoch durch die oben beschriebene       Sperrung,    nämlich durch die Umkehr der       Ruhestromriehtung    in der Leitungsschleife,  am Ablaufen verhindert worden sein, so wird  dieser     letzt    dadurch, dass die ursprüngliche  Stromrichtung in den Leitungen wieder her  gestellt ist, entriegelt und die Meldung kann  jetzt erfolgen.  



  Tritt in einer Leitung, beispielsweise an  der Stelle<I>DB</I> des rechten Zweiges der Lei  tungsschleife I ein Drahtbruch auf, so wird  der Ruhestromkreis der Batterie<I>BI</I> unter  brochen.     S1    und 82 lassen ihre Anker los,  wobei wie bereits erwähnt, über Kontakt     s1     die Mitte der Hauptbatterie B an Erde ge  legt wird. Da gleichzeitig auch bei den Kon  takten s4 und s9 der     Hauptstromkreis    unter  brochen wird, werden auch Cl und C2 ab  erregt. Hierdurch wird Relais A eingeschal  tet.

   Der Empfänger X erhält jetzt Strom  von der Hauptbatterie B aus über Kontakt       a1    und bewegt seinen Schaltarm x um einen  Schritt weiter nach     x1.    Da A länger ein  geschaltet bleibt als bei den normalen Strom  unterbrechungen während eines Melderab-    Laufes, so wird jetzt das über Kontakt     n3     eingeschaltete Verzögerungsrelais V2 wirk  sam und erregt über einen Kontakt V5 das  Relais Dl, über:  Pluspol der     Batterie    B, Kontakt     v7,     Schaltarm<I>x,</I> Kontakt     s11,    Schalter     Ds,    Re  lais D, -Pol der Batterie B.  



  Das Relais D hält sich selbst über  seinem Kontakt<I>d7.</I> Der Schalter     DS    ermög  licht, den Haltestromkreis für Relais D zu  unterbrechen, um nach Beseitigung des  Drahtbruches den Ruhezustand wieder her  zustellen.  



  Bei Erregung des Relais D schliesst  der     Kontald    d12 einen Hilfsstromkreis für  den bei s4 und s9 unterbrochenen Haupt  stromkreis über:  Pluspol der Batterie B, Relais Cl, Kon  takte     e1,   <I>d12, e14,</I>     d14,        sl5,        s20,    d23, ent  sprechend über die an     K2    und     K1    ange  schlossenen übrigen Leitungen, Relais C2,  -Pol der Batterie 13, so dass die Relais Cl  und C2 erregt und die Kontakte c1 und c2  geöffnet werden.  



  wird jetzt, also bei     bestehendem        Draht-          brueh    beispielsweise im linken Zweig von der  Leitungsschleife I ein Melder     ansgelöst,    und  in dessen Phase 2 die Leitungsschleife an  Erde gelegt, so wird das Halterelais     El,    wel  ches verzögerten Anfall hat, eingeschaltet:

    -Pol der Batterie B, Relais     El,    Kon  takte     e3,    d3, s5, f2,     spl,    Leitungsschleife     s1,     Klemme     ml    des betätigten Melders,     Sp3l,   <I>i.</I>  Kontakt n2, Klemme     l:,    Erde, Kontakt     s1,     Mitte Batterie B.  



  <B>EI</B>     häl    sich selbst über seinen Kontakt  e7 und v2. Kontakt e2 schliesst einen Hilfs  stromkreis für Relais     C2    über:  -Pol der Batterie B. Relais C2, Kon  takte d23, s20,     s15,    d14, e14, d12, e2, Mitte  der Batterie B.  



  Kontakt     e4    schliesst einen Hilfsstrom  kreis für Cl.  



  Pluspol der Batterie B, Relais Cl, Kon  takte e4,<I>d3, s5, f2,</I>     spl,        Leitungsschleife        s1,     Sperrmagnet     Sp3T,        Kontakt   <I>i</I> und n2, sowie  Klemme B des betätigten Melders, Erde      Kontakt     s1    Mitte Batterie B. Die Aufnahme  der Meldung kann jetzt bei weiterem Ab  lauf des Melders     stattfinden.    Die Impuls  gabe erfolgt jetzt über die Mitte der Bat  terie B, so dass nur Relais Cl in Tätigkeit  tritt.  



  Die Sperrung der übrigen Melder erfolgt  in ähnlicher Weise wie oben beschrieben. An  der linken Leitung     sl    wird über Kontakt     6l     von Relais<B>EI</B> das Pluspotential der Amts  batterie B gelegt; Kontakt e6 schaltet das  Sperrelais     F2,    das die übrigen in der gebro  chenen Leitung befindlichen Melder während  des Ablaufes des ersten Melders bei     etwaiger     Auslösung gegen Ablauf sperrt, ein, über:

    Pluspol der Batterie B, Kontakte     e6,        d5,          x18,    e10, Relais     F2,    -Pol der Batterie<I>B.</I>  Relais     T2    legt über seinen Kontakt f 4  den Minuspol der Batterie<I>BI</I> an den rechten  Zweig der     gebrochenen        Leitungsschleife,    so  dass auch in dieser die Richtung für etwa  benötigten Sperrstrom umgekehrt wird.

   Über  Kontakt e6 werden gleichzeitig die     Sperr-          relais        Sp    der übrigen nicht betätigten Lei  tungsschleifen über die Sperrleitung     SpL    er  regt, beispielsweise     Sp    der Leitungsschleife  Il über:  Pluspol der     Batterie    B, Kontakte e6, d5,  Sperrleitung     SpL,    Kontakt s14, Relais     Sp,     -Pol der Batterie B, so dass während der  Abgabe einer Meldung in der gebrochenen  Leitungsschleife auch die Melder der übri  gen Leitungen gesperrt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Meldeanlage mit einer Empfangsstelle und mehreren, in einer geschlossenen Lei tungsschleife hintereinandergeschalteteMelde- stellen, welch letztere je ein bei seiner Aus lösung eine Kontaktscheibe antreibendes Laufwerk besitzen und bei welcher die Kon taktscheibe bei ihrer Drehung die Entste hung von Stromstössen in der betreffenden Leitungsschleife zur Folge hat, dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine Mehrzahl von einem gemeinsamen Meldungsempfänger der Empfangsstelle zugeordneten, von einem Ruhestrom durchflossenen geschlossenen Lei tungsschleifen I, Il<B>...</B> besitzt, in welchen je mehrere in Serie zueinanderliegende Meldestellen angeordnet .sind, und dass sie Mittel aufweist,
    durch welche bei Inge brauchnahme eines Melders die Stromrich tung des Ruhestromes aller Leitungsschleifen umgekehrt wird und dadurch der Ablauf der Laufwerke sämtlicher anderer Meldestellen bis zur endgültigen Registrierung der Mel dung des zuerst betätigten Melders gesperrt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Meldeanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in jeder Lei tungsschleife eine Batterie<I>(BI</I> bezw. BII) und zwei gelais (81,S2,) liegen, welch letz tere infolge Unterbrechung des Ruhe stromes der Leitungsschleife bei Einlei tung einer Meldung, aberregt werden, wo bei die Leitungsschleife von ihrer Bat terie abgetrennt und unter Umkehrung der Stromrichtung in der Schleife an eine Amtsbatterie (B) gelegt wird. 2.
    Meldeanlage nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Sperren der Laufwerke infolge Umdrehung der Strom richtung in der Schleife bei Betätigung des ersten Melders, durch einen polarisier ten Sperrmagneten (SpM) erfolgt, welcher während der Impulsgabe der Meldestelle selbst durch einen, von einem Nocken (N1) des Triebwerkes gesteuerten Schal ter kurzgeschlossen wird. 3.
    Meldeanlage nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass durch die Un terbrechung des Ruhestromes in einer Leitungsschleife I bei Einleitung einer Meldung das Potential der Amtsbatterie (B) an eine allen Leitungen gemeinsame Sperrleitung (SpL) gelegt wird und da durch in jeder andern Leitungsschleife II, <B>in ...</B> mittelst Relais -(Sp) die Strom richtung umgekehrt wird. 4.
    Meldeanlage nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Umkeh- rung der Stromrichtung in den Leitungs schleifen II, III <B>...</B> durch Umkehrung des Polanschlusses der Schleifen an die zu gehörige Batterie erfolgt, wobei die zu gehörigen Relais (8l und S2) ihre Anker nicht loslassen. 5.
    Meldeanlage nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass jede Melde stelle einen Impulsgeber mit einem Im pulskontakt und zwei Schaltorganen (NI und N2) aufweist, welch letztere bei Be tätigung des Melders zunächst den Sperr magneten (Spill) prüfend in die Leitungs schleife legen, dann den Sperrmagneten kurzschliessen, worauf der Impulskontakt für kurze Zeit die Leitung unterbricht, um die Sperrung in den andern Meldern und Leitungen zu veranlassen und worauf erst die Impulsgabe erfolgt. 6.
    Meldeanlage nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass vor der ersten - Leitungsunterbrechung durch den Im pulskontakt des betätigten Melders bei Einleitung der Meldung die Leitungs schleife an Erde gelegt wird und bei der darauf folgenden Stromunterbrechung durch den Impulskontakt die Relais (S1 und 82) abfallen und die Mitte der Amts batterie (B) erden, so dass die nunmehr erfolgende Impulsgabe über die beiden parallel geschalteten Leitungsäste und Erde erfolgt. 7.
    Meldeanlage nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass bei einer durch einen eventuellen Drahtbruch be dingten .längeren als bei der Einleitung der Meldung üblichen Unterbrechung einer Leitungsschleife ein Relais (D) er regt wird, das die durch die Unterbre chung bedingte Sperrung der übrigen Leitungsschleifen mittelst Wegnahme des Potentials von der Sperrleitung (SpL) aufhebt, und gleichzeitig einen Leitungs zweig, welcher die gebrochene Leitungs schleife überbrückt, an den Stromkreis der Amtsbatterie anschaltet, so dass dieser, der infolge des Abfallens der Relais (S1 und 82) bei der Stromunterbrechung in der gebrochenen Schleife unterbrochen wurde, wieder geschlossen wird,
    um für die übri gen Leitungsschleifen eventuelle Meldun gen zu sichern. B. Meldeanlage nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass an jedem Pol der Amtsbatterie ein Relais (C1 bezw. C2) angeschlossen ist, und dass bei einer Meldung, bei eventuell bestehendem Drahtbruch in einer Leitungsschleife der meldenden Stelle, die Meldung über den ungebrochenen Zweig der Leitungschleife, über einen der Relais (Cl oder C2), die halbe Amtsbatterie und Erde erfolgt. 9.
    Meldeanlage nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass jedem Zweig jeder Leitungsschleife ein Relais (El beziv. <B>E2)</B> zugeordnet ist, wobei bei einer Meldung bei bestehendem Drahtbruch das dem ungebrochenen Zweig zugeordnete Relais erregt wird und den andern Ast und alle übrigen Leitungsschleifen sperrt.
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