CH147363A - An der Auflagerstelle angeordnete Abschlussplatte bei Betondecken. - Google Patents

An der Auflagerstelle angeordnete Abschlussplatte bei Betondecken.

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CH147363A
CH147363A CH147363DA CH147363A CH 147363 A CH147363 A CH 147363A CH 147363D A CH147363D A CH 147363DA CH 147363 A CH147363 A CH 147363A
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Hoffmann Ernst
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  <B>An</B> der     Auflagerstelte    angeordnete     Abschlussplatte    bei     Betondeckeii.          2)       Die Erfindung bezieht sieh auf     Abschluss-          platten,    bei Betondecken, das heisst, auf Plat  ten, mittelst welcher die Betonstege in<B>Ab-</B>  stand voneinander gehalten werden, deren  Umkippen verhindert und die Formgebung  des     Gussbetons    an der     Auflagerstelle    ermög  licht wird.

   Zweck der Erfindung ist, die       Abschlussplatte    derart auszubilden und anzu  ordnen,     dass    die am Auflager auftretenden  Überbeanspruchungen auf einfache Weise  und ohne die Herstellung der Decke     -timsend-          lielier    zu gestalten, aufgenommen werden  können.  



  Solche     Überbeansprucliungen    werden ins  besondere durch die Einspannungsmomente  bei hohen     Übermauerungen    und hohen Ver  kehrslasten in der Nähe der Auflager  hervorgerufen. Bisher suchte man diese       Überbeauspruchungen    (Betondruck- und  Schubspannung)     dumli    Verstärkung der  Stege aufzunehmen. Jedoch -wird hierdurch  eine mit grossen Kosten verbundene     Ände#          rung    der normierten     Schalbleclie    bedingt.

      <B>All</B> diese Nachteile werden mit einem  Schlage     efindungsgemäss        dadureli    vermie  den,     dass    die     Abschlussplatte    derart schräg  angeordnet wird,     dass    sie von der     Auflager-          stelle    gegen die Deckenmitte ansteigt. Hier  durch wird eine Verstärkung der     Deeken-          schichte    beim Auflager erzielt, ohne irgend  eine Änderung der normalen     Schalblecho        züi     bedingen.  



  Die Zeichnung zeigt einige beispielsweise  Ausführungsformen des     ErfindunIgs        Igelge        Ti-          standes.    Die     Fig.   <B>1, 3</B> und<B>5</B> zeigen drei  Ausführungsformen im     Längssebnitt,    wäh  rend die     Fig.    2, 4 und<B>6</B> die entsprechenden  Querschnitte darstellen.  



  Bei der in     Fig.   <B>1</B> und 2 dargestellten  Ausführungsform ist<B>1</B> der auf das     Mauer-          Werk        10    aufgelegte Sieg,<B>5</B> das normale       Schalblecä    und<B>3</B> die     Abschlussplatte.    Diese  ist schräg angeordnet und weist an ihrem  obern Rand eine nach abwärts reichende  Rippe<B>9</B> auf, die mit einer lotrechten     Flä-          ehe    abschliesst. An der Oberseite besitzt die      Rippe<B>9</B> Nasen 2, mittelst weicher die     Ab-          schlussplatte    an den benachbarten Stegen<B>1</B>  aufgehängt ist.

   Die erforderliche Verstär  kung des Sieges am Auflager kann auf diese  Weise ohne<B>jede</B> Änderung der normierten  Schalbleche erfolgen, da die     lotreelite    Begren  zungsfläche der Rippe<B>9</B> unmittelbar an die  Kante des letzten     Selialbleches    anschliesst.  Ausserdem ist es ohne weiteres möglich, in  den hinter der     Abschlussplafte    eingebrach  ten     bezw.    auf diese aufgebrachten     Gussbeton     die etwa erforderlichen     Kappeneisen   <B>11</B> dort  einzulegen, wo eine obere Zugbewehrung zur  Aufnahme     ne#gativer    Momente erforderlich  ist.  



  Bei der in den     Fig.   <B>3</B> und 4 dargestell  ten Ausführungsformen der     Abschlussplatte     ist die Rippe<B>9</B> verkürzt und an Stelle der  die     Abschlussplatte    tragenden Nasen 2 treten  über die benachbarten     Ste        ge    greifende Eisen  bügel oder     Eisenhaken   <B>8,</B> die zweckmässig  zur     Armieruno-    der Rippe<B>9</B> dienen und ge  gebenenfalls aus einem<B>Stück</B> mit der Be  wehrung der     Abschlussplatte        -%in    können.

    Hierdurch. wird erreicht,     dass    die     Decken-          sahicht    des     Gussbetons    nicht unterbrochen  wird.  



  Die gleichen Vorteile weist die     in    den       Fia-.   <B>5</B> und<B>6</B> dargestellte Ausführungsform  auf, bei welcher die Rippe<B>9</B> nicht nach ab  wärts, sondern nur nach aufwärts     gerichtel     ist und wieder mittelst eiserner Bügel<B>8</B> an  den benachbarten Siegen aufgehängt ist.

   Bei  dieser Ausführungsform ist es mögliche der       t'        23          Abschlussplatte    eine noch grössere Neigung  <B>C</B>     YM            creo,    n die Vertikale zu erteilen und dadurch  <B>.</B>     "e     mehr Raum für die Unterbringung einer  schwereren     Bewehruno-    am Auflager durch       eingelegte        Kappeneiser,        t'        und        einer        grösseren     Betonmenge zu schaffen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> An der Auflagerstplle angeordnete Ab- schlussplaIte bei Betondechen, i dadurch -e- kennzeichnet, dass die Abselilussplatte derart schräg angeordnet ist, flass sie von der Auf- lagerstelle gegen die Deckeninitte ansteigt.
    UNTERANSPRüGlIE: <B>1.</B> Abschlussplatte nach dem Patentanspruch, dadurch elzennzei("hiift, dass die Ab- schlussplatte an ihrem obern Ende mit einer Rippe<B>(9)</B> vpr"elieil ist, die mit einer lotreahten Endfläche unmittelbar an das letzte Schalbleeh anschliesst.
    2. Abschlussplatte iidch dem Patentanspruv11 und Unteranspruch <B>1.,</B> dadurch geheim- zeichnet, dass (lie d;e benachbarten Stege übergreifenden Drahtbügel<B>(8)</B> einpn Teil der Armierung der Rippe<B>(9)</B> bilden.
    <B>3.</B> Abschlussplatte nach dein Patenfanspruch und Unteranspraeh <B>1,</B> dadurch gekenr- zeichnet, dass die Rippe<B>(9)</B> vom obern Ende der Abschlussplattt) nach aufwärts gerichtet ist, um am Auflager mehr Raum zur Unterbringung der BeweIhrung und des Betons zu schaffen.
CH147363D 1929-07-04 1930-06-19 An der Auflagerstelle angeordnete Abschlussplatte bei Betondecken. CH147363A (de)

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