CH147422A - Stehumlegekragen. - Google Patents

Stehumlegekragen.

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CH147422A
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Ebert Bruno
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Ebert Bruno
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B3/00Collars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description


      Stehamlegekr        agen.       Ein bekannter Übelstand bei     Stehumlege-          kragen,    insbesondere gestärkten, die aus  Leinen, Baumwolle oder ähnlichen gewebten  Stoffen hergestellt sind, besteht darin, dass  die in den Kragen eingelegte Krawatte, die  beim Ummachen um den Kragen gewöhnlich  zu einer Schleife, Knoten oder dergleichen  gefaltet wird, zwischen dem innern (Hals-)  Teil oder Steg des Kragens und dem eigent  lichen (äussern) Kragen eingeklemmt und so  festgehalten wird, man nicht     zurechtschieben     kann.  



  Man hat schon vielfach versucht, dem  Steg von     Stehumlegekragen    bei der Her  stellung von vornherein solche Form und       Ausmasse    zu geben, dass zwischen dem Steg  und dem äussern Kragen ringsherum ein  ziemlich grosser Zwischenraum entsteht, der  genügend Platz und Spielraum für die ein  zulegende Krawatte bietet.  



  Die Erfahrung zeigt, dass auch bei solchen  Kragen, nachdem sie wiederholt gewaschen  und geplättet worden sind, sich ungewollt  der obige Übelstand wieder einstellt, dass    nämlich die Krawatte festgeklemmt wird und  nicht     zurechtgeschoben    werden kann.  



  Um diesem Übelstande abzuhelfen, besteht  bei dem     Stehumlegekragen    nach vorliegen  der Erfindung der den Halsteil bildende Steg  aus zwei hinsichtlich ihrer Dehnbarkeit ver  schiedenen Gewebestreifen, und zwar einem  stärkeren, der am obern Kragenrande ansitzt  und einem schwächeren, untern, in dem sich  die Knopflöcher befinden.  



  Das Festklemmen der Krawatte ist näm  lich auf eine nachträgliche Formveränderung  des Steges zurückzuführen, der nämlich beim  Plätten gestreckt und gelängt wird und so  einen derart grösseren Umfang erhält, dass  sich sein ursprünglicher Abstand innen vom  Kragen verkleinert.  



  Zweckmässig geht das obere, aus einem  stärkeren Gewebestreifen bestehende Stück  des Halsteils in das untere, aus einem  schwächeren Gewebestreifen bestehende Stück  an einer Grenzzone über, die bei flach aus  gelegtem Kragen geradlinig verläuft und die  noch in ihrer Längsrichtung durch besondere      Mittel, zum Beispiel durch eingewebte, stärkere  Kettenfäden verstärkt und gegen Dehnung  gesichert werden kann. .  



  Ein     Stehumlegekragen    gemäss der Erfin  dung ist auf der beiliegenden Zeichnung in  einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und       zwär    zeigt       Fig.    1 den     Stehumlegekragen    flach, zum  Bügeln ausgebreitet, und       Fig.    2 einen Schnitt durch den fertigen  Kragen.  



  Der dargestellte     Stehumlegekragen    besteht  aus einem äussern     Umscblagteil    10 und einem  innern Halsteil oder Steg. Der Halssteg ist,  wie in der Zeichnung schematisch durch ver  schieden weite Schraffierung angedeutet, aus  zwei Gewebestreifen 21, 22 hergestellt, von  denen der obere, am obern Kragenrande 11  ansitzende Streifen 21 dichter und fester ge  webt ist, als der untere, die Knopflöcher 30,  31 und 32 enthaltende Streifen 22,  Der Halssteg ist durch den verstärkten  Oberteil 21 gegen Strecken, Ausrecken und       Längerwerden    beim Waschen,     Ausringen,     Plätten und andern Arbeitsvorgängen gut  gesichert und behält seine richtige Form und  Länge auch in der Wäsche dauernd bei.  



  In der baulichen Ausgestaltung des Steh  umlegekragens der oben beschriebenen Art  können noch mancherlei Änderungen vorge  nommen werden; so zum Beispiel kann an  der Grenzlinie, an der die beiden verschieden  dicht- und festgewebten Gewebestreifen 21,    22 ineinander übergehen, noch ein weiteres  Mittel zur Verstärkung des Halssteges gegen  ungewollte Drehung und Verlängerung vor  gesehen werden. Im vorliegenden Ausführungs  beispiel ist zu diesem Zweck zwischen den  Gewebestreifen 21 und 22 eine Grenzzone 23  gebildet, in der eine Anzahl starker Fäden 23  längsweise als Kettenfäden eingewebt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stehumlegekragen, dadurch gekennzeich net, dass der den Halsteil bildende Steg aus zwei hinsichtlich ihrer Dehnbarkeit verschie denen Gewebestreifen besteht, und zwar einem stärkeren, der am obern Kragenrande ansitzt und einem schwächeren, untern, in dem sich die Knopflöcher befinden.
    UNTERANSPRUCH: Stehumlegekragen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das obere, aus einem stärkeren Gewebestreifen bestehende Stück des Halsteils in das untere, aus einem schwächeren Gewebestreifen bestehende Stück in einer die beiden Teile verbindenden Grenz zone übergeht, die bei flach ausgelegtem Kragen geradlinig verläuft und die noch in ihrerLängsrichtungdurch eingewebte, stärkere Kettenfäden verstärkt und gegen Dehnung gesichert ist.
CH147422D 1930-03-18 1930-03-18 Stehumlegekragen. CH147422A (de)

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