CH149074A - Verfahren zur Konservierung von Nahrungsmitteln. - Google Patents
Verfahren zur Konservierung von Nahrungsmitteln.Info
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- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B2/00—Preservation of foods or foodstuffs, in general
- A23B2/70—Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with chemicals
- A23B2/704—Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with chemicals in the form of gases, e.g. fumigation; Compositions or apparatus therefor
- A23B2/708—Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with chemicals in the form of gases, e.g. fumigation; Compositions or apparatus therefor in a controlled atmosphere, e.g. partial vacuum, comprising only CO2, N2, O2 or H2O
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23C—DAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
- A23C19/00—Cheese; Cheese preparations; Making thereof
- A23C19/06—Treating cheese curd after whey separation; Products obtained thereby
- A23C19/068—Particular types of cheese
- A23C19/076—Soft unripened cheese, e.g. cottage or cream cheese
- A23C19/0765—Addition to the curd of additives other than acidifying agents, dairy products, proteins except gelatine, fats, enzymes, microorganisms, NaCl, CaCl2 or KCl; Foamed fresh cheese products
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Description
Verfahren zur Konservierung von Nahrungsmitteln. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfah ren zur Konservierung von Nahrungsmitteln, insbesondere von Butter, Weichkäse usw., hei welchem unter Erhaltung des Aromas eine bisher nicht bekannte Haltbarkeit der Nah rungsmittel erzielt werden soll. Das Ranzigwerden zum Beispiel von Butter bei längerem Lagern beruht vor allem darauf, dass unter dem oxydierenden Einflusse der eingeschlossenen oder der von aussen einwir kenden Luft die Esterstoffe der Butter bezw. in ihr enthaltene Milchrückstände unter Mit wirkung. von Bakterien zu der unangenehm riechenden und schmeckenden Buttersäure oxydiert werden. Nach vorliegender Erfindung wird das Verderben von Nahrungsmitteln, z. B. Butter, dadurch mit Sicherheit verhindert, dass man eingeschlossene Luft im Vakuum durch Rüh ren entfernt, die so behandelte Butter unter Rühren unter Druck mit einem indifferenten Gas, vorzugsweise Kohlensäure, behandelt, z. B. imprägniert, und die so behandelte But ter luftdicht in injifferentem Gas einschliesst, z. B. in verlöteten, zweckmässig sterilisierten Blechbüchsen. Die Büchsen kann man nach dem Verschliessen einige Zeit auf Tempera turen von mindestens 0 C, z. B. auf Tem peraturen von -15 C, unterkühlen. Die Kohlensäure löst sich zum Teil in der durch die Evakuierung von der grössten Menge der eingeschlossenen Luft befreiten Butter auf, tötet oder schwächt hierbei die vorhandenen Bakterien durch chemische Einwirkung auf deren Lebenssubstanz und scbützt zugleich die Butter vor Luftzutritt. Man kann beispielsweise in folgender Weise verfahren 50 kg gut ausgewaschene, frische Molke reibutter Werden in einen mit Rühr- oder Knet- werk versehenen, evakuierbareir, an eine Koh- lensäuredruckleitung anschliessbareri und einen Druck bis zu mehreren Atmosphären, bezw. hohes Vakuum anishaltenden, zweckmässig min destens innen oder ganz kupferrierr oder ver zinnten Kessel eingebracht und nach Verschluss des Kessels unter Anwendung eines Vakuums, zum Beispiel eines solchen, das heisst eines Unterdrucks von 500-600 mm Quecksilber säule, längere Zeit, z. B. 10 Minuten, lebhaft durcheinandergearbeitet. Man kann das Va kuum, d. h. den Unterdruck, dadurch konstant halten und gleichzeitig eine Gaszirkulation im Kessel herbeiführen, indem man durch eine enge Öffnung einen schwachen Strom eines Gases, z. B. von Kohlensäure, während der Evakuierung in den Kessel eintreten lässt. Bei der Evakuierung erfolgt eine Abküh lung der Masse, die man durch Aussenkühlung unterstützen kann. Nach etwa 10 Minuten stellt man die Vakuumleitung ohne das Va kuum aufzuheben ab und öffnet die Kohlen säurezuleitung ohne das Rührwerk abzustellen. Die unter Vakuum stehende Butter nimmt begierig die Kohlensäure auf und sättigt sich damit. Man hält einige Zeit, z. B. 10 Minu ten, unter ständigem Rühren einen Kohlen säuredruck von etwa 2 oder aber auch 3 und mehr Atmosphären aufrecht, wobei man den Kessel kühlen kann. Alsdann schliesst man das Kohlensäureventil, lässt gegebenenfalls die im Kessel vorhandene Kohlensäure entweichen und füllt die Butter, gegebenenfalls mittelst einer Strangpresse oder mittelst Kohlensäure drucks, in gut gereinigte, gegebenenfalls ste rilisierte, verzinnte trockene Blechdosen, die man zweckmässig mit paraffiniertem Papier ausgekleidet hat, und verschliesst die Büchsen luftdicht. Man kann die Büchsen nach dem Verschliessen noch einige Zeit, z. B. 24 Stun den, auf -120 bis<B>-15'</B> C unterkühlen: Die beigefügte Zeichnung veranschaulicht beispielsweise einen Rührkessel, der zur Be handlung von Butter dienen kann. 1 stellt eine Vakuum-, d. h. Absaugeleitung, 2 eine Kohlensäurezuleitung dar. 3 ist ein Rohr zum Ablassen des unter Druck stehenden Gases aus dem Behälter; 4 ein Sicherheitsventil, 5 ein Thermometer, 6 ein Manometer und 7 ein Rohr mit enger Öffnung, durch das während des Evakuierena ein Gas in den Behälter treten kann. Butter, die nach vorstehend geschildertem Verfahren konserviert wurde, hält lange See reisen vorzüglich aus und besitzt nach vielen Jahren, z. B. 3 Jahren, noch ihre Frische und ihr Aroma. Statt der Kohlensäure kann anderes indifferentes Gas, z. B. Stickstoff, wendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Konservierung von Nah rungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass man zwecks Entfernung von eingeschlossener Luft die Nahrungsmittel unter Rühren einem Vakuum aussetzt, sie alsdann unter Rühren mit einem indifferenten Gas unter Druck be handelt, um die Bakterien unschädlich zu machen, worauf man die Nahrungsmittel luft dicht in indifferentem Gas einschliesst. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Vakuum, d. h. ein Unterdruck, von mindestens 500 mm Quecksilbersäule verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man während der Evakuierung durch eine enge Öffnung einen schwachen Gas strom in den Kessel eintreten lässt. 3.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet; dass man während der Evakuie rung einen schwachen Kohlensäurestrom in den Kessel eintreten lässt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man nach vollzogener Evakuierung das indifferente Gas, das unter einem Druck von mindestens 1 At mosphäre steht, auf das Nahrungsmittel einwirken lässt. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man nach Beendigung der Evakuierung, ohne das Vakuum aufzuheben und ohne das Rühren zu unterbrechen, Kohlensäure auf das Nahrungsmittel einwirken. lässt. 6.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als indifferentes Gas Stickstoff verwendet: 7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Nahrungs mittel nach einer Behandlung mit Kohlen säure in sterilisierte, trockene Büchsen füllt, die mit Paraffinpapier ausgekleidet sind, und hierauf diese Büchsen luftdicht verschliesst. B. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man die Büchsen nach ihrer Ver- schliessung auf mindestens 0 C unterkühlt. 9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man die Büchsen nachdem Schliessen auf -15 0 unterkühlt.PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Konservierung von Nah rungsmitteln nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, welche einen ein Rührwerk besitzenden, hohes Vakuum und hohen Druck aushaltenden Behälter besitzt, der mit einer Absaugleitung, einer Zufuhrleitung für in- differente Gase, einem Sicherheitsventil, einem Thermometer und einem Manometer ver sehen ist. a UNTERANSPRüCHE 10. Vorrichtung naoh Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter mindestens innen aus Kupfer besteht. 11.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass eine Gaszuführungsleitung mit enger Öffnung vorhanden ist, durch die während der Evakuierung ein schwacher Gasstrom in den Behälter geführt werden kann. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Rohr vorhanden ist, durch das das unter Druck stehende Gas abgelassen werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH149074T | 1930-09-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH149074A true CH149074A (de) | 1931-08-31 |
Family
ID=4404736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH149074D CH149074A (de) | 1930-09-05 | 1930-09-05 | Verfahren zur Konservierung von Nahrungsmitteln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH149074A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2642275A1 (fr) * | 1989-02-02 | 1990-08-03 | Mansour Robert | Methode de conservation du beurre pour des periodes prolongees par l'emploi de l'evacuation de l'air a l'interieur des chambres ou entrepots frigorifiques suivie par le passage d'un gaz inerte ou d'un melange de gaz inertes dans un cycle clos |
-
1930
- 1930-09-05 CH CH149074D patent/CH149074A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2642275A1 (fr) * | 1989-02-02 | 1990-08-03 | Mansour Robert | Methode de conservation du beurre pour des periodes prolongees par l'emploi de l'evacuation de l'air a l'interieur des chambres ou entrepots frigorifiques suivie par le passage d'un gaz inerte ou d'un melange de gaz inertes dans un cycle clos |
| WO1992002144A1 (fr) * | 1989-02-02 | 1992-02-20 | Robert Gobran Mansour | Methode de conservation de beurre |
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