CH149107A - Regelbare Schmiereinrichtung an Einzelletterngiessmaschinen. - Google Patents

Regelbare Schmiereinrichtung an Einzelletterngiessmaschinen.

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CH149107A
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Sandrinelli Francesco
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  Regelbare     Sehmiereinrichtung    an     Einzelletterngiessmaschinen.       Vorliegende Erfindung     betrifft    eine regel  bare Schmiereinrichtung an Einzellettern  giessmaschinen, welche als Besonderheit einen  durch     Wärmeleiter    mit dem Metallbad ver  bundenen, als     Vorwärmer    dienenden Ölbehäl  ter aufweist, dessen tropfenweise Ölabgabe  an die     Giessfarm        mittelst    anhand von Skalen  einstellbarer Nadelventile regelbar ist, wobei  die     Abtropfstellen    so angeordnet sind, dass  die Tropfen auf die konischen Wandungen  von trichterförmigen,

   in     einem    Verteilerkopf  vorgesehenen Eintrittsöffnung von an die  Giessform angeschlossenen Rohrleitungen fal  len, damit sie sich zu zusammenhängenden  dünnen Ölfäden zusammensetzen, wodurch  eine gleichmässige und ununterbrochene  Schmierung der Arbeitsflächen der Giessform  und damit ein gleichmässiges Format, saubere  Buchstabenbilder und nicht zusammenkle  bende Zeilen gesichert sind.  



  Eine sorgfältige gleichmässige, aber regel  bare Schmierung der Formen von Einzel  letterngiessmaschinen ist von grosser Wichtig-         keit,    sofern Wert auf ein gleichmässiges For  mat, saubere Buchstabenbilder und nicht zu  sammenklebende     Zeilen    gelegt wird. Mit den  besten bisherigen Einrichtungen, sogar mit  dem sogenannten     Siphonöler,    konnte die  Schmierung nur tropfenweise erfolgen, was  den Übelstand hervorrief, dass die Zeilen ab  wechselnd trocken und fettig erschienen und  deshalb ein gleichmässiges Format mit Giess  maschinen unmöglich machten. Neben dein  unvollkommenen Format bildete aber auch  die durch die tropfenweise erfolgende, teil  weise aussetzende Schmierung bewirkte ra  schere Abnützung der teuren Giessformen  einen weiteren Übelstand.  



  Wenn die Zuleitungen zur Giessform  reichlich weit gewählt werden und die ganze  Schmiervorrichtung genügend hoch an der  Giessmaschine angebracht wird, ist die Mög  lichkeit vermieden, dass der in gewissen La  gen des     Matrizenrahmens    durch die Giess  form in diese Leitungen eintretende, zur Ab  kühlung des     Matrizenrahmens    dienende Kühl-           luftstrom    das Öl zurückstaut, und dass durch  mitgeführten Bleistaub und andere     Unreinig-          keiten    die Leitungen verstopft werden und  dieser Schmutz nach dem     Giessforminnern     geführt wird.

   Die bisherigen     Se.hmiervor-          richtungen    wurden wegen ihrer mehr oder  weniger tiefen Lage durch verbrannte Ölteile  und Bleistaub öfters verschmutzt und ver  stopft, und es wurde das eine     Hal    zu viel  und das andere Mal zu wenig geschmiert.  Jede neue Ölsorte machte auch eine andere  Regulierung nötig.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt; darin ist       Fig.    1 eine teilweise im Schnitt     gezeieli-          nete    Seitenansicht,       Fig.    2 ein Horizontalschnitt nach Linie       II-II    in     Fig.    1 von unten gesehen,       Fig.    3 eine Vorderansicht eines Nadel  ventilhandgriffes,       Fig.    4 eine Draufsicht auf den Verteiler  kopf,       Fig.    5 eine schematische Draufsicht zur  Veranschaulichung der Anordnung der  Schmiereinrichtung gegenüber der Giessform,       Fig.    6 eine Draufsicht auf eine den Öl..

    Behälter der Schmiereinrichtung tragenden  Schiene und       Fig.    7 eine Ansicht     eines    zur Bestimmung  der Lage des Ölbehälters gegenüber einem  Verteilerkopf verwendbaren Montagegerätes.  



  Nach Zeichnung ist ein, vorzugsweise aus  Kupfer als     gutem    Wärmeleiter bestehender  zylindrischer Ölbehälter 1 mittelst einer  Schiene 2 und einer     Wärmeschutzplatte    3 als       Zwischenlage    auf der Brücke 4 der Einzel  letterngiessmaschine befestigt. Der Ölbehäl  ter ist darin     mit    einem Dreikant 5     eingepasst,     um dadurch die Lage des Ölbehälters gegen  Verdrehung zu sichern. Im aufgeschraubten  Deckel 6 des Behälters ist ein durch ein  Nadelventil 7 regelbarer Belüftungskanal 8  vorgesehen und am zylindrischen Teil eine       Flüssigkeitsstandröhre    9.

   Am zylindrischen  Teil sitzen auch- zwei Rohrschellen 10 fest,    welche zwei in das geschmolzene Metall der  Maschine eintauchende, gut wärmeleitende  Metallstangen 11, vorzugsweise aus Alumi  nium, festhalten. Im Boden 12 des Behälter  sind drei enge     Austrittskanäle    13 gebohrt, in  welche unten     seliief        abgeschnittene    Tropf  rölirchen     1-1    eingesteckt sind, deren     Dureh-          flussmenge    durch drei Nadelventile 15 genau  geregelt werden kann.

   Um diese     Durchfluss-          inenge    auf ein bestimmtes Mass bringen zu  können, tragen die     Handscheiben    16 dieser  Ventile an ihrem Umfang durch eine Skala  bezeichnete Kerben 17, in welche ein federn  der     Stella.rin    18 einfallen     kann.    Ausserdem       weist    die Handscheibe ein     Vierhautloch    19  zum     Einsetzen    eines Schlüssels auf. Die  Tropfröhrchen     l-1    ragen unten aus der  Schiene 2 heraus und ebenso auch das Drei  kant 5, welches mittelst eines runden Splin  tes 5' im Boden des Ölbehälters     festgepresst     ist.

   Unter der Schiene 2 ist ein zylindrischer  Verteilerkopf 22     angeordnet.    In diesem Kopf  sind unter den Tropfröhrchen drei exzen  trisch     gegenüber    diesen Röhrchen versetzte.  Durchgangskanäle 23 mit trichterförmigen       Auffangöffnungen    vorgesehen, und ist es  von Wichtigkeit, dass diese Auffangöffnun  gen so unter den Tropfröhrchen 14 liegen,  dass die abfallenden Öltropfen nicht in die  Öffnungen 23 direkt, sondern auf die koni  schen Seitenflächen der Auffangtrichter  fallen.  



  Um sich diese Lage der Trichter auch  nach wiederholtem Wegnehmen und Wieder  einstecken des Ölbehälters zu sichern, bedient  man sich bei der Montage der Schiene 2 vor  teilhaft eines Gerätes nach     Fig.    7. Dieses  Gerät, ein Zapfen 20, wird mit einem zen  trischen Stift 20' in ein zentrisches Loch 21  des Verteilerkopfes gesteckt, darnach die  Schiene über einen exzentrischen Stift 20"  dieses Zapfens gesteckt, so dass die Dreieck  sehen des     Dreieckloches    der Schiene die Zy  linderflächen des Zapfens berühren und dann  werden die Löcher 2'     (Fig:    6) für die Be  festigungsschrauben auf der Brücke 4 ange  zeichnet.

   Dadurch ist die Lage der Schiene 2  gegenüber der Giessform ein für alle Mal      festgelegt und werden auch die Tropfröhr  chen stets so gegenüber den Auffangtrich  tern zu liegen kommen, dass die Tropfen nur  die konischen Oberflächen treffen können.  Die Exzentrizität des     Stiftes    20" zum Stift  20' beträgt ungefähr drei     Millimeter    und  richtet sich nach dem Durchmesser der       Durchtrittskanäle    28.  



  In die schlank konisch ausgedrehten Aus  trittsöffnungen dieser     Durchtrittskanäle    23  sind als Zuleitungen zu der Einzellettern  giessform 24 mehrfach gebogene Röhrchen 25  eingesteckt. Die Verbindung zwischen Giess  form und diesen Röhrchen ist ebenfalls durch  konische     Passflächen    bewirkt; ebenso sind  die Röhrchen im     Verteilerkopf    schlank ko  nisch eingeschliffen. Dadurch wird     ein    stets  sicherer Anschluss erzielt im Vergleich zu  Gewindeverbindungen, welche bei dem öfters  nötig werdenden Wegnehmen der Röhrchen  bald durch Abnutzung locker und .undicht  würden.

   Durch die Abbiegungen der Röhr  chen 25 wird stets eine kleine Ortsverände  rung des Kopfes 22 gegenüber den     Abtropf-          röhrchen    13 möglich gemacht. Zum Festhal  ten des Verteilerkopfes an der Giessform und  der Röhrchen 25 in ihren Lagen dient eine  mit federnden Armen 26 versehene, auf dem  Verteiler festgeklemmte Rohrschelle 27. Mit  telst dieser Arme 26 werden die Röhrchen  federnd und doch leicht lösbar in ihren La  gern gehalten.  



  Dank der     Vorwärmung    durch die. Stäbe  11 wird die Dünnflüssigkeit des Öls ganz  unabhängig von der äussern Lufttemperatur  aufrechterhalten. Dadurch wird nicht nur  ein sicherer und gleichmässiger     Durchfluss    des  Öls erzielt, sondern auch eine feine Einstel  lung der Nadelventile 15 möglich und eine  rasche, gesicherte Ausbreitung der auf die       Trichterflächen    der Kanäle 23 auffallenden  Tropfen. Dadurch ziehen sich die einzelnen  Tropfen rasch in die Länge und verbinden  sich mit Sicherheit zu einem zusammenhän  genden Ölfaden, wodurch eine ununterbro  chene Schmierung bewirkt wird.

   Ein zu gro  sser oder zu geringer     Ölzufluss    ist durch rieh-         tige    Einstellung der Ventile 15 leicht zu ver  meiden.  



  Durch die erwähnte Einstellung des     ÖI-          behälterträgers    gegenüber     dein    Verteilerkopf  mittelst des Hilfsgerätes 20 nach     Fig.    7 wird  die Schmierung der Form zu einer indirekten  gestaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: flegelbare Schmiereinrichtung an Einzel letterngiessmaschinen, gekennzeichnet durch einen durch Wärmeleiter init dem Metallball verbundenen, als Vorwärmer dienenden<B>Öl-</B> behälter, dessen tropfenweise Ölabgabe an die Einzelletterngiessform mittelst anhand von Skalen einstellbarer Nadelventile regelbar ist.
    wobei die Abtropfstellen so angeordnet sind, dass die Tropfen auf die konischen Wandun gen von trichterförmigen, in einem Verteiler kopf vorgesehenen Eintrittsöffnungen von a3i die Giessform angeschlossenen Rohrleitungen !.'allen, damit sie sich zu zusammenhängenden dünnen Ölfäden zusammensetzen, -\vodurch eine gleichmässige und ununterbrochene Schmierung der Arbeitsflächen der C,'-iessforni und damit ein gleichmässiges Format, sau bere Buchstabenbilder und nicht zusammen klebende Zeilen gesichert sind. UNTERANSPRüCHE 1.. Schmiereinrichtung nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass die Wärme leiter aus Metallstäben bestehen. welche durch Rohrschellen mit dem Vor -ärmer verbunden sind. ?. Schmiereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Siehe - rung der gegenseitigen Lage von Vorwär- iner und Verteilerkopf der erstere durch ein Verbindungsglied mit der Maschine verbunden ist,
    um das Auffallen der Öl- tropfen auf die konischen Wandungen der trichterförmigen Eintrittsöffnung des Ver teilerkopfes und nicht direkt in die Lei tungsöffnungen zu bewirken. 3. Schmiereinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass, um die Betriebsgefährdung der Schmiereinrich tung durch in den Ölkanal eindringenden, von der Kühlluft des Matrizenrahmens mitgerissenen Schmutz und Metallstaub zu vermeiden, der Verteilerkopf höher als der Matrizenrahmen angeordnet ist,
    und das Verbindungsglied zwischen Vorwär- mer und Maschine eine mit der hochgele genen Brücke der Maschine verschraubte, den Vorwärmer tragende Schiene ist, so dass beim Einstecken des Vorwärmers in diese Schiene die richtige Betriebslage ohne weitere Einstellung hergestellt ist.
    Schmiereinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Giessform angeschlossenen Rohrleitungen mittelst konischer Passflächen an den Ver teilerkopf und an die Giessform anschlie ssen und von am Verteilerkopf festsitzen den Armen in Lage gehalten werden und so abgebogen sind, dass eine kleine Orts- veränderung des Kopfes möglich bleibt, ohne den dichten Absehluss zu gefährden. 5.
    Schmiereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorwär- mer aus einem guten Wärmeleiter besteht und mit Flüssigkeitsstandanzeiger und re gelbarer Entlüftung ausgestattet ist. 6.
    Schmiereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dungsleitungen zwischen Verteilerkopf und Giessform mit dem Verteilerkopf nielit verschraubt, sondern in diesen mittelst konischer Passflächen eingesteckt und so weit gewählt sind, dass vom Matrizen rahmen durch die Giessform eindringende Kühlluft den Schmierölfaden nicht stauen oder den Zufluss durch mitgerissenen Blei staub und Schmutz verstopfen kann.
CH149107D 1929-10-07 1930-09-26 Regelbare Schmiereinrichtung an Einzelletterngiessmaschinen. CH149107A (de)

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