CH149469A - Rechenschieber. - Google Patents

Rechenschieber.

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CH149469A
CH149469A CH149469DA CH149469A CH 149469 A CH149469 A CH 149469A CH 149469D A CH149469D A CH 149469DA CH 149469 A CH149469 A CH 149469A
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Cie Baumann
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Baumann & Cie
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand-manipulated computing devices
    • G06G1/02Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description


  Rechenschieber.    Vorliegende Erfindung betrifft einen Re  chenschieber und bezweckt die Ermittlung  einer von drei Grössen in Abhängigkeit von  den beiden andern, welche     untereinander     durch eine Bedingung der Form<I>a = k
EMI0001.0002  
  </I>  verbunden sind, wobei k eine Rechnungs  konstante, n ein konstanter Exponent und  a, b, c die drei Grössen darstellen.  



  Dieser Zweck wird erfindungsgemäss da  durch erreicht, dass eine feste (a)- und eine  bewegliche     (c)-Skala    mit logarithmischer  Teilung einen     n-mal    kleineren Massstab auf  weisen als eine zweite feste     (b)-Skala,    welche  in bezug auf die erste feste     (a)-Skala    derart  verschoben ist, dass ihr End-     bezw.    Anfangs  punkt dem Zahlenwerte der Konstante k auf  der ersten festen     (a)-Skala    gegenüber steht.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes schema  tisch dargestellt, welches zur Berechnung von  Schraubenfedern dient.  



       Fig.    1 zeigt eine     Ansioht    davon;         Fig.    2 und 3 zeigen zwei Anwendungs  beispiele und       Fig.    4 ist ein Ausschnitt aus der Rück  seite.  



  Das dargestellte Beispiel eignet sich zur  Anwendung der zwei wichtigsten Formeln  aus der Berechnung von Schraubenfedern,  nämlich zur Berechnung der maximalen Be  lastung und der     Durchbiegung    pro     Windung     bei dieser Belastung.  



  Die maximale Belastung ist gegeben durch  die Formel:  
EMI0001.0015     
    Und die maximale     Durchbiegung    pro  Windung durch die Formel:  
EMI0001.0017     
    wobei  d = Drahtdurchmesser in Millimeter,  R =     Windungshalbmesser    in Millimeter,       kd    = zulässige     Torsionsspannung    in     kg/mm',          C;        =    Gleitmass in kg/mm'.      Für guten, gehärteten Federstahl kann  man die Werte     kd   <I>= 45</I>     kg/mrn'    und  G = 7800 kg/mm' annehmen.  



  Diese Werte, in die obern Formeln ein  gesetzt, ergeben  
EMI0002.0003     
    Diese zwei Gleichungen sind also von der  Form  
EMI0002.0004     
    Dm den Schieber besser auszunützen, sind  auf der Vorderseite desselben sechs Skalen  aufgetragen, wovon zwei feste     a    und b auf  der obern Hälfte 1 und zwei feste     a'    und b'  auf der untern Hälfte 1' der festen Schieber  teile, während die zwei letzten Skalen c und c'  auf dem beweglichen     Schieberteil    der Zunge 2  angebracht sind.

   Je drei dieser Skalen     ca,   <I>b, c</I>       bezw.   <I>a', b', c'</I> bilden einen selbständigen  Teil des Schiebers, welche in der Folge als  obere     bezw.    untere     Schieberhälfte    bezeichnet  werden.  



  Bei der obern     Sohieberhälfte    besitzt die  Skala b eine logarithmische Teilung für die Zah  lenwerte von 1 bis 10,     bezw.    10 bis 100 usw.  Der -Massstab der Skalen a und c ist dreimal  kleiner als     derjenige    der Skala b, so dass  diese Skalen a und c Zahlenwerte zwischen  1 und 1000,     bezw.    10 und 10000 enthalten.  Die Skala b ist in bezug auf die Skala a  derart verschoben, dass ihr Endpunkt 10  gerade der Zahl k = 884 auf der Skala a  gegenüber steht.

   Der     Massstabunterschied     zwischen der Skala b und den Skalen     a    und e       entspricht    der Potenz der Grösse d und die  Zahl 884 ist bis auf die Stellung des Kommas  gleich denn konstanten Faktor 8,84 der For  mel für     PmQx.     



  Bei der     Verwendung    zu praktischen     Be-          reehnungen    dient die Skala b zur Einstel  lung des Drahtdurchmessers d, die Skala c  zur Einstellung des     Windungshalbmessers    R  und die Skala a ist der maximalen Belastung       P.Bx    zugeordnet.    Als Beispiel soll nun die maximale Be  lastung für -eine     Schraubenfeder    mit 12 mm  Drahtdurchmesser und 60 mm     Windungs-          halbmesser    berechnet werden     (Fig.    2).  



  Den Haarstrich des Läufers stellt man  auf 12, Skala b, ein. Man verschiebt dann  die Zunge 2, bis die Zahl 60     bezw.    6 unter  den Haarstrich kommt; darin liest man auf  Skala     cr    gegenüber der Zahl 1 der Skala c  die Zahl 255 ab.  



  Nun kann man im Zweifel über die Stel  lenzahl sein. Um diese zu bestimmen, dient  die auf der Rückseite des Schiebers ange  brachte Tabelle. In der ersten Kolonne sind  die Drahtdurchmesser in Millimeter einge  tragen und in der obersten Zeile die     Win-          dungshalbmesser    ebenfalls in Millimeter. Für  das gewählte Beispiel liest man auf der Zeile  12 in der Kolonne unter der Zahl 60 in  deren linken Hälfte die Zahl 3. Das Resultat  ist also dreistellig, die gesuchte Maximal  belastung     igt    255 kg.  



  In ähnlicher Weise könnte aus Maximal  belastung und     Windungshalbmesser    der Draht  durchmesser und aus Maximalbelastung und  Drahtdurchmesser der     Windungshalbmesser     herausgefunden werden, selbstverständlich für  dasselbe     lcd   <I>= 45</I>     kg/mrn2.     



  Die untere Hälfte des Schiebers ist ähnlich  beschaffen. Mit Rücksicht auf die Formel  
EMI0002.0038     
    ist das Verhältnis zwischen den Massstäben  der Skalen<I>b'</I> und     ä        bezw.    b' und c' gleich  zwei, dem Exponent der Grösse R. Die Ver  schiebung der Skala b' in bezug auf die  Skala a' ist entsprechend dem Werte der       Konstante    0,0725 so gewählt, dass der End  punkt der Skala<I>b'</I> dem Zahlenwert     k'=    725  der Skala     a'    gegenüber steht.  



  Zur Ermittlung der maximalen Durch  biegung beim erwähnten Rechnungsbeispiel  wird die Zunge derart verschoben, dass die  Zahl 12 der Skala c'     (Drahtdurchmesser    d)  gegenüber der Zahl 60 der Skala b'     (Win-          dungshalbrnesser        R)    ist und die gesuchte       Durchbiegung        Tmax    wird auf der Skala     cz'         gegenüber der Zahl 1     ner    Skala c' abgelesen,  was in diesem Falle 218 ergibt. Auf der  Rückseite des Schiebers liest man in der  rechten     Hälfte    der Kolonne 60 auf Zeile 12  die Zahl 2 ab.

   Das Resultat muss zweistellig  sein, und die gesuchte     Durchbiegung    beträgt  21,8 mm pro     Windung.     



  Die beiden Hälften des Schiebers sind,  wie bereits gesagt wurde, für bestimmte  Werte von     kd    und G aufgestellt, nämlich       lcd        ----   <I>45</I> kg/min' und G = 7800 kg/mm'  und für runden Stahldraht.  



  Es ist klar, dass für andere Werte von       kd    und G,<I>z. B.</I>     kd'    und G', das mit dem  Schieber erhaltene Resultat nicht richtig  wäre. Man kann aber den gemachten Fehler  wieder gut machen, indem man das erhaltene  Resultat mit den Faktoren
EMI0003.0010  
       bezw.     
EMI0003.0012  
    multipliziert, was mit dem Schieber auch  ohne weiteres möglich ist.  



  Zur Erweiterung des Verwendungsberei  ches des Schiebers sind noch weitere Marken  auf die beweglichen Skalen angebracht wor  den. Es sind die Marken "b" und     "gIl.     



  Die Marken     "b"    dienen zur direkten Ab  lesung der     gesuchten    Werte, wenn man an  Statt Stahldraht Bronzedraht nimmt, im  übrigen mit den gleichen Dimensionen. Die       Ablesung    des Resultates gegenüber den Mar  ken     "b"    entspricht bei der obern Schieber  hälfte einer Multiplikation des Resultates,  welches bei 1 abgelesen werden kann, mit  dem Faktor 0.558. Dieser Faktor entspricht  dem Verhältnis zwischen     kd    für Bronze und       kd    für Stahl.  



  Auf der untern     Scbieberhälfte    beträgt der  Faktor     "bI'    1,17, weil hier das veränderte       Gleitrnass    in Betracht     gezogen    werden muss.  



  Die Marken     "q"    dienen zur Berechnung  von Federn mit quadratischem Drahtquer  schnitt. Aus den hierfür verwendeten For  meln geht es heraus; dass man dieselben  Formeln verwenden kann wie für runde  Querschnitte, wenn man     für    d die Quadrat  seite nimmt. und das     _auf    dem     Schieber    er  haltene Resultat mit einer weiteren Kon  stante multipliziert. Diese Konstante beträgt    für die obere     Schieberhälfte    1,052 und für  die untere 0,803, wodurch die Lage der  Marken     "q"    auch festgelegt ist.  



  Obschon hier ein     Schieber    für     Berechnung     von Schraubenfedern beschrieben wurde, ist  es     selbstverständlich,    dass man 'dasselbe  Prinzip zur Berechnung von beliebigen an  dern Grössen verwenden kann, welche durch  die Bedingung<I>a = k
EMI0003.0033  
  </I> gebunden sind, wo  bei selbstverständlich die Verhältnisse zwi  schen den Massteilen der einzelnen Skalen  immer dem Exponent der Grösse b entspre  chen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechenschieber zur Ermittlung einer von drei Grössen in Abhängigkeit von den beiden andern, welche untereinander durch eine Bedingung der Form<I>a =</I> 1c # EMI0003.0036 verbunden sind, wobei<I>k</I> eine Rechnungskonstante,<I>n</I> ein konstanter Exponent und<I>a, b, c</I> die drei Grössen darstellen, dadurch gekennzeichnet, dass eine feste (a)- und eine bewegliche (c)-Skala mit logarithmischer Teilung einen n-mal kleineren Massstab aufweisen als eine zweite feste (b)-Skala, welche in bezug auf die erste feste (a)-Skala derart verschoben ist,
    dass ihr End- bezw. Anfangspunkt dem Zahlenwerte der Konstante k auf der ersten festen (a)-Skala gegenüber steht. UNTERANSPRüCHE: 1. Rechenschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf seiner Rück seite eine Tabelle zur Bestimmung der Stellenzahl des Resultates vorgesehen ist. 2.
    Rechenschieber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf der be weglichen Skala Marken angebracht sind, zum Zwecke, die Ablesung des Resultates einer Multiplikation des beim Anfangs- bezw. Endpunkt der beweglichen Skala sonst abzulesenden Resultates mit einem durch die Lage der Marke bestimmten konstanten Faktor zu erleichtern.
CH149469D 1930-09-16 1930-09-16 Rechenschieber. CH149469A (de)

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