CH150820A - Verfahren zur Herstellung eines löslichen Derivates einer organischen Antimonverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines löslichen Derivates einer organischen Antimonverbindung.

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CH150820A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines löslichen Derivates einer organischen       Antimonverbindung.       Im Hauptpatent ist die Herstellung eines  Derivates der     p-Aminophenylstibinsäure    be  schrieben, dadurch gekennzeichnet, dass man       p-Aminophenylatibinsäure,    Formaldehyd und       Natriumbisulfit    aufeinander einwirken lässt.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Verfahren zur Herstellung eines wasserlös  lichen Derivates der zum Beispiel durch Ein  wirken von m -     Amino    - p -     oxyphenylarsin    auf       antimonbrenzkatechindisulfosaures    Kali erhält  lichen     Aminobenzolarsenantimonverbindung     der Formel:  
EMI0001.0009     
    Hierzu lässt man Formaldehyd und     Na-          triumbisulfit    und die genannte Aminobenzol-         arsenantirnonverbindung    aufeinander einwir  ken.

   Arbeitet man bei gewöhnlicher Tempe  ratur in der im unten folgenden Beispiel  angegebenen Weise, so reagiert das     Formal-          dehydbisulfit    mit ungefähr zwei     Aminogruppen     der oben genannten     Aminobenzolarsenantimon-          verbindung.    Die dabei erhältliche neue Ver  bindung, in der zwei     Aminogruppen    durch  den     Methansulfosäurerest        (-CH2        SOs    Na) sub  stituiert sind, ist ein in Wasser mit neutraler  Reaktion lösliches braunes Pulver. Die neue  Verbindung soll medizinische Anwendung  finden.  



  Man kann Formaldehyd und     Bisulfit    ge  trennt zu der genannten Verbindung zusetzen  oder man kann auch die aus Formaldehyd  und     Bisulfit    hergestellte     Formaldehydbisulfit-          verbindung    verwenden.  



  <I>Beispiel:</I>  Eine Lösung von 5,7     gr        Natriumbisulfit     in wenig Wasser wird mit 5,5 cm-' einer      30      /oigen        Formaldehydlösung    versetzt. Hierzu  gibt man eine Suspension von 9     gr    (bezogen  auf Trockengewicht)     derfrischgefällten        Amino-          benzolarsenantimonverbindung,    in etwa 70     cmr,     Wasser die nach dem Verfahren des D. R. P.  Nr. 397275 aus     m-Amino-p-oxyphenylarsin     und     aiitimonbrenzkatechindisulfosaurem    Kali  hergestellt ist.

   Nach etwa 24stündigem Stehen  bei zweckmässig mehrstündigem Schütteln  ist die Lösung eingetreten. Man filtriert, neu  tralisiert nötigenfalls mit verdünnter Natron  lauge, fällt das gebildete Produkt durch Ein  giessen in Methylalkohol aus, isoliert und  trocknet im     Exsiccator.    Alle Operationen  werden unter     möglichstem        Luftausschluss    vor  genommen. Man erhält ein braunes Pulver,  das leicht mit neutraler Reaktion in Wasser  löslich ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung eines wasser löslichen Derivates einer Aminobenzolarsen- antimonverbindung, in der ungefähr zwei Aminogruppen durch den Methansulfonsäure- rest substituiert sind, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbindung der Formel: EMI0002.0017 Formaldehyd und Natriumbisulfit bei gewöhn licher Temperatur aufeinander einwirken lässt. Das erhältliche Formaldehydbistilfitderivat der Verbindung von der oben genannten For mel ist ein in Wasser mit neutraler Reaktion leicht lösliches braunes Pulver. Es soll medi zinische Verwendung finden.
CH150820D 1928-11-06 1929-10-25 Verfahren zur Herstellung eines löslichen Derivates einer organischen Antimonverbindung. CH150820A (de)

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