CH97797A - Verfahren zur Darstellung von Ergotaminsulfat. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Ergotaminsulfat.

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CH97797A
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ergotamine
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sulfuric acid
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Sandoz Chemische Fabri Vormals
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Chem Fab Vormals Sandoz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D519/00Heterocyclic compounds containing more than one system of two or more relevant hetero rings condensed among themselves or condensed with a common carbocyclic ring system not provided for in groups C07D453/00 or C07D455/00
    • C07D519/02Ergot alkaloids of the cyclic peptide type

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     Ergotaminsulfat.       Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist ein Verfahren zur Darstellung des bisher  noch unbekannten     Egotamiiisulfates.    Als  Ausgangsmaterial kann man sowohl die reine  Base, z. B. ihre Kristallisation aus     wasser-          lialtigem    Aceton, wie sie in Patent Nr.<B>86321</B>  erwähnt ist, oder ein     ergotaminreiches        Al-          haloidrohprodulkt    verwenden und in letzte  rem Fall     ,die        Salzbildung    zur Abtrennung  des     Ergotamins    von Begleitstoffen verwen  den.  



  Das Verfahren zur Darstellung von     Er-          gotaminsulfat    beruht darauf, dass man auf       Ergotamin    eine ausreichende Menge von  Schwefelsäure nach Art -der Salzbildung ein  wirken lässt.  



  Zur Darstellung von     Ergotaminsulfat    in  fester     kristallisierter    Form löst man die freie  Base zweckmässig in mit     Wasser    mischbaren,  indifferenten,     organischen        Lösungsmitteln     wie Alkohol oder Holzgeist auf und fügt  hierauf die Schwefelsäure zu, worauf die kri  stallinische Ausscheidung von     Ergotaminsul-          fat    einsetzt, je nach der zugegebenen Säure  menge als reines Monosulfat oder als ein Ge  misch mit säurereicherem Salz.

   Das mit    einem Überschuss von Schwefelsäure bereitete  säurereichere Salz geht zufolge der schwach  basischen Natur des     Ergotamins    beim Um  kristallisieren leicht in das säureärmste Salz  mit 7,8 %     H,S0,    Tiber.     Auch        Eigotaminsul-          fat    bildet mit organischen Lösungsmitteln,  wie z. B. Alkohol und     Holzgeist,    schöne     Kri-          stallisationsverbindungen.     



  Wie die freie Base, so erleiden .auch     Er-          (rotaminsulfat    und seine Lösungen nament  lich am Licht .durch Luftsauerstoff     oxyda-          tive    Veränderungen unter Gelb- und Braun  färbung. Man vermeidet dieselben, indem  man bei der Herstellung und bei der Auf  bewahrung von     Ergotaminsulfat    und seiner  Lösungen, insbesondere beim Bereiten und  Abfüllen von     Injektionslösungen    unter Ver  wendung geeigneter     sauerstoffreier    Gase,     wie     Stickstoff und     Kohlendioxyd,    den Luftzu  tritt verhindert.  



  <I>Beispiel:</I>  1,25 g     Ergotamin-Acetonwasserverbindung     entsprechend 1,0 g     kristallösungsmittelfreier     Base     werden    in 8 cm' absolutem Alkohol ge  löst und mit 0,085 g - Schwefelsäure in  1 12<B>cm'</B> absolutem     Alkohol    versetzt.

       Dac    ge-      bildete     Ergotaminsulfat    scheidet sich     beine     kurzen Stehen in der Kälte sehr     bald    in gro  ssen rhombischen Blättchen .aus, die, abge  saugt, beim Trocknen im Vakuum     13,7        5@          Kristallösungsmittel    verlieren und dann einen  Gehalt von 7,56      ö        F1280.,    aufweisen.  



  Bei ähnlicher Arbeitsweise aber unter       :Xnwendung    einer     grösseren    Menge Säure,       nämlich    27,2     cm"    wässeriger     H.,SO,    auf  g     Ergotaminbase        kristallisiert;        aus        Methyl-          alkohol    ein Sulfat, das, im Vakuum zur     Kon-          stanz    getrocknet, etwa, den 1     '/---fachen    Ge  halt an     H2S0,    (10,36 %) aufweist.

   Dieses  ebenfalls schön kristallisierte Salz geht beim       Umkrista.llisieren    in     cIas        Ergotaminsuifat    des  oben beschriebenen Versuches über; es     ent-          bii.l.t    nach dem Entweichen     des        @I%ristall-          lösungsmittels    7,68      .@        H=S03.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Ergota- rninsulfat, dadurch gekennzeichnet, da.ss man auf Ergotamin eine .ausreichende Menge von Sehwefelsäure nach Art der Salzbildung ein- ,wirken lässt. Ergotaminsulfat bildet mit ge eigneten organischen Lösungsmitteln schöne Kristallisationsverbindungen;
    es erleidet wie die freie Base durch Luftsauerstoff nament- licli am Licht oxydiative Veränderungen unter Gelb- und Braunfärbung. Das mit einem Überschuss von Schwefelsäure bereitete s;iiirereiehere Salz geht zufolge. der sehwach basischen Natur des Ei;7ota.mins beim Um kristallisieren leicht in das säureärmste Salz mit 7,8 % H2S01 über.
    UNTERANSPRüCHE: !.-Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man als Ausgangsma terial reines Ergotamin verwendet. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs material ein ergotaniinreiclies Alkaloidroh- produkt verwendet. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Darstellung von Ergotaminsulfat in fester kristallisier ter Form die freie Base in mit Wasser mischbaren, indifferenten, organischen Lö sungsmitteln auflöst und hierauf durch Zufügen. von Schwefelsäure die kristallini sche Ausscheidung von Ergotaminsulfat bewirkt. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die oxydative Veränderung beim Herstellen und Aufbe wahren von Ergotaminsulfat und seiner Lösungen infolge der Einwirkung von Luftsauerstoff vermeidet, indem man unter Verwendung geeigneter s.auerstoffreier Gaseden Luftzutritt verhindert.
CH97797D 1920-10-14 1921-09-29 Verfahren zur Darstellung von Ergotaminsulfat. CH97797A (de)

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