CH152066A - Widerstandsabhängiges Relais zur Abschaltung von gestörten Leitungsstrecken in elektrischen Anlagen. - Google Patents

Widerstandsabhängiges Relais zur Abschaltung von gestörten Leitungsstrecken in elektrischen Anlagen.

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CH152066A
CH152066A CH152066DA CH152066A CH 152066 A CH152066 A CH 152066A CH 152066D A CH152066D A CH 152066DA CH 152066 A CH152066 A CH 152066A
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CH
Switzerland
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steam
latex
web
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Publication of CH152066A publication Critical patent/CH152066A/de

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/26Sectionalised protection of cable or line systems, e.g. for disconnecting a section on which a short-circuit, earth fault, or arc discharge has occured
    • H02H7/30Staggered disconnection

Landscapes

  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Synthetic Leather, Interior Materials Or Flexible Sheet Materials (AREA)

Description


  Verfahren zum     Wärmegelieren    von insbesondere     verschäumten        Latices    auf  bahnförmigem textilem Fasermaterial sowie Anwendung des Verfahrens zur Behandlung  der Rückseite von Teppichen    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zum     Wärmegelieren    einer schichtförmig auf eine  Bahn aus dampfdurchlässigem textilem Fasermaterial  aufgebrachten, insbesondere verschäumten     Latexzube-          reitung    mit Hilfe von Dampf sowie auf die Anwendung  dieses Verfahrens zur Behandlung der Rückseite von  Teppichen.  



  Ein solches     Wärmegelierverfahren    kann beispiels  weise Teil eines Verfahrenszuges zur Herstellung von  textilen Fussbodenbelägen mit einer Unterbeschichtung  aus verschäumten, geprägtem Latex sein. Derartige  Fussbodenbeläge, nämlich Teppiche, Läufer oder derglei  chen zeichnen sich vor allem durch besondere Rutsch  festigkeit und     Trittelastizität    aus. Bei      getufteten     Tep  pichen dient die Unterbeschichtung gleichzeitig zur Ver  bindung der Polfäden mit dem Trägergewebe, wobei  durch das Prägen der Unterbeschichtung von ihrer     Vul-          kanisation    eine besonders feste Bindung eintritt.

   Gege  benenfalls kann die Haftung der Unterbeschichtung am  Trägergewebe durch einen Vorstrich auf der zu beschich  tenden Seite des Gewebes erhöht werden.  



  Bisher wurde die Trägerbahn nach dem Beschichten  mit verschäumtem Latex unter Strahlungsheizern ent  lang oder durch einen     Warmluftofen    geführt. Dabei be  ginnt die     Gelierung    an der Oberfläche der Schaumlatex  schicht und dringt nur langsam in die tieferen Bereiche  der Schicht vor. Es besteht daher die Gefahr, dass sich  an der Oberfläche des     Latexschaums    möglicherweise  eine feste Haut bildet, ehe die Schicht in ihrem Inneren  ausreichend geliert ist.

   Daraus ergeben sich     jedoch        beim     Prägen der Schaumschicht beträchtliche Schwierigkei  ten, weil einerseits eine zu feste Oberfläche der Schaum  schicht die Ausbildung eines sauberen Prägemusters  verhindert und anderseits die unzureichend gelierte tie  fer gelegene Masse der Schicht im Bereich des Walzen  spaltes zurückgedrückt wird und sich vor diesem auf-    staut oder durch den gelierten Teil der Schaumschicht  dringt und diese zerstört.  



  An diesem Missstand würde sich nichts ändern, wenn  man statt der Erwärmung mittels Strahlungsheizern die       Latexschicht    in an sich bekannter Weise von aussen  mit Heissluft, einem     Dampf/Luft-Gemisch    oder auch  reinem Dampf     beaufschlagen    würde, wie dies in den  französischen Patentschriften     Nrn.    1 217 722 und  1354118 sowie in der britischen Patentschrift  Nr.<B>767957</B> und der deutschen Auslegeschrift  Nr. 1 032 521 vorgeschlagen wird.  



  Das zusätzliche Erwärmen der     unbeschichteten     Bahnunterseite mittels Strahlungsheizern bringt auch  keine Abhilfe, weil die Wärme nicht ausreichend durch  die Bahn dringt. überdies birgt die Anordnung von  Strahlungsheizern unterhalb der Trägerbahn erhebliche  Brandgefahr in sich, wenn     Textilfasern    oder -staub von  der Bahn - beispielsweise der nach unten gekehrten  Oberseite eines Teppichs oder Läufers - mitgeführt wer  den und auf die glühenden Strahler fallen.

   Man hat fer  ner versucht,     eine    gleichmässige     Gelierung    durch Ver  längerung der     Gelierungszeit    bei möglichst niedriger  Temperatur zu erzielen, jedoch bedingt dies die Anord  nung eines     Warmlufttunnels    im Anschluss an die Strah  lungsheizer oder eines sehr langen     Warmluftofens,    wo  durch die Anlage übermässig gross und kostspielig wird.  



  Zur     überwindung    dieser Nachteile der bekannten  Verfahren ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass die  Bahn unterseitig mit Dampf von solchem Druck     beauf-          sehlagt    wird, dass der Dampf die Bahn durchdringt und  eine von unten nach oben fortschreitende     Gelierung    in  der     Latexschicht    hervorruft. Es wurde gefunden, dass  infolge des guten     Wärmeüberganges    zwischen Dampf  und     Latexschaum    eine sehr rasche     Gelierung    ohne Bil  dung von trockenen und überheizten Bereichen erfolgt,  so dass sich beim Prägen bessere Ergebnisse erzielen  lassen und auch keine Brandgefahr in Kauf genommen      zu werden braucht.

   Bei Verwendung von     Feuchtdampf     steht neben der Dampfwärme auch noch ein Teil der       Verdampfungswärme        (Kondensationswärme)    zur Ver  fügung. Die rasche     Gelierung    der gesamten     Latexschicht     verkürzt die Verfahrensdauer und damit die hierfür be  nötigten Vorrichtungen. Ferner bedarf es an den Präge  walzen, soweit solche verwendet werden, nur noch ge  ringeren     Pressdruckes.     



  Gegenüber der bekannten     Gelierung    der Latex  schicht von aussen her, wie sie beispielsweise in der  französischen Patentschrift Nr. 1 217 722 vorgeschla  gen wird, sei es durch Strahlungsheizer, Warmluft oder  Dampf bzw.     Dampfluftgemisch,    hat das erfindungsge  mässe Verfahren eine Reihe von Vorteilen. Zunächst  treten die Schwierigkeiten nicht mehr auf, die im drit  ten Absatz der Beschreibung dargelegt sind. Ferner hat  die Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens die  Ausbildung schärferer Konturen beim späteren Prägen  der Schicht zur Folge; die Energiekosten sind gegenüber  der reinen Erwärmung der Schicht von aussen geringer,  und es ergibt sich eine bessere Schaumverteilung auf  der Trägerbahn.  



  Vorzugsweise erfolgt die Behandlung gemäss dem  erfindungsgemässen Verfahren derart, dass die Bahn zur       Dampfbeaufschlagung    über einen Dampfkasten geführt  wird. Zur Unterstützung der     Dampfgelierung    kann vor  gesehen sein, dass ergänzend die Oberfläche der     ver-          schäumten        Latexschicht    mit     Strahlungs-    und/oder Heiss  luftwärme     beaufschlagt    wird.  



  Vor allem dann, wenn die Bahn aus Fasermaterial  ein insbesondere     getufteter    Teppich ist, auf dessen nach  oben gekehrter Rückseite die verschäumte     Latexschicht     aufgetragen und geliert wird, während der Dampf die  nach unten gerichtete Oberseite des Teppichs     beauf-          schlagt,    erfolgt unmittelbar an den     Geliervorgang    eine  Prägung des gelierten     Latexschaumes    und darauf dessen  Trocknung und     Vulkanisation.     



  Eine bevorzugte Vorrichtung zur Ausführung des  erfindungsgemässen Verfahrens weist einen oben offe  nen Kasten auf, über dessen offene Oberseite die     latex-          beschichtete    Bahn aus Fasermaterial, die Oberseite im  wesentlichen abdeckend, bewegbar ist und der mit  einem     Einlass    für den aufwärts gegen die Unterseite der  Bahn gerichteten und die Bahn etwas nach oben durch  biegenden Dampf versehen ist.  



  Die Zeichnung zeigt einen schematischen Teilschnitt  durch eine geeignete Vorrichtung zum Gelieren und  Prägen der     Latexschaumschicht.     



  Die beispielsweise in einer Mischkammer durch  Einrühren von Luft verschäumte     Latexzubereitung    kann  aus einem natürlichen oder synthetischen Elastomer  oder einer anderen geeigneten polymeren     Latexlösung     bestehen, der Zusätze wie Beschleuniger und     Vulkanisa-          tionsmittel,    Farbstoffe, Füllstoffe, Pigmente,     Alterungs-          schutzmittel,    Stabilisatoren,     Verdickungs-    und Verstei  fungsmittel,

       Geliermittel    und dergleichen zugemischt       sind.    Als Elastomere finden beispielsweise kautschuk  artige     Copolymere    von     Styrol    und     Butadien        (SBR),          Acrylnitril-Dien-Copolymere    wie     Acrylnitril-Butadien     und     Acrylnitril-Butadien-Styrol        Copolymere,    Natur  kautschuk,     Polybutadien,        Polyisopren,        halogenisierte     Diene wie     Chloropren,

          Butylkautschuk    und dergleichen  sowie auch andere gelier- und     vulkanisierbare    polymere       Latices,    die     Polyolefine,        Acrylate    und dergleichen ent  halten, Verwendung.

   Für die Unterbeschichtung von       Fussbodenbelägen    werden natürlicher Kautschuk und       SBR    sowie deren Mischungen und     carboxylierte        Latices       wie     carboxylierter        SBR,        carboxylierter         Buna        N ,    und  dergleichen bevorzugt; letztere insbesondere dann, wenn  durch Einwirkung von Wärme sowohl     Gelierung    als  auch Vernetzung erfolgen soll.  



  Als     Gelierhilfsmittel        wird    bei     anionischen    Latex  zubereitungen häufig eine Säure oder ein saures     Salz     verwendet, beispielsweise     Ammoniumacetat,        Ammo-          niumchlorid,        Ammoniumsulfat    und/oder     Natriumhexa-          fluosilikat.    Versteifungsmittel kann beispielsweise     emul-          giertes        Polyvinylacetat    sein, und als     Verdickungsmittel     werden     Polyvinylpyrilidon,

          Polyvinylalkohol,        Polyacry-          lat    und dergleichen verwendet.  



  Eine geeignete Rezeptur ist die folgende:  
EMI0002.0081     
  
    <B>Trockengewicht <SEP> in</B>
<tb>  Gewichtsteilen
<tb>  Naturkautschuklatex <SEP> mit <SEP> hohem
<tb>  Ammoniakgehalt <SEP> 100,0
<tb>  Alterungsschutzmittel <SEP> ( Santowhitey) <SEP> 3,0
<tb>  Polyvinylacetat-Emulsion <SEP> (Versteifungs  mittel) <SEP> 15,0
<tb>  Kaolin <SEP> (Füllstoff) <SEP> 40,0
<tb>  Feldspat <SEP> (Füllstoff) <SEP> 40,0
<tb>  Ti0z <SEP> (Pigment) <SEP> 5,0
<tb>  Beschleunigungs- <SEP> und <SEP> Vulkanisiersystem
<tb>  Schwefel <SEP> 2,0
<tb>  Zinkoxyd <SEP> 4,0
<tb>  Zinkmercaptothiazol <SEP> 1,5
<tb>  Zinkdiäthyldithiocarbamat <SEP> 1,0
<tb>  Natriumpolyacrylat <SEP> (Verdickungsmittel) <SEP> 0,2
<tb>  Ammoniumacetat <SEP> (15 <SEP> % <SEP> ige <SEP> Lösung, <SEP> ge  puffert <SEP> mit <SEP> Ammoniak <SEP> auf <SEP> pH <SEP> 9,8
<tb>  als <SEP> Geliermittel) <SEP> 0,

  9
<tb>  Farbstoff <SEP> <B>Spuren</B>       Der mit Luft verschäumte Latex kann mit Hilfe  einer     Rakel    oder auf andere Weise,     beispielsweise    mit  einer     Auftragswalze,    auf die<B>Rückfläche eines</B>     beispiels-          weise        getufteten    Teppichs aufgebracht werden, der um  gekehrt - also mit nach unten gerichteten     Polfäden    und  nach oben gekehrtem Trägergewebe - an<B>der</B>     Be-          schichtungseinrichtung    vorbeigeführt wird.

       Das        Be-          schichtungstrockengewicht    kann in weiten     Grenzen     schwanken, bei Teppichen liegt es gewöhnlich zwischen  etwa 300 und 1500     g/m2    bei einer Schichtdicke von  etwa 1 bis 6 mm.  



  Gegebenenfalls kann vor dem     Aufbringen    des La  texschaums ein Vorstrich erfolgen, der beispielsweise  aus einer Mischung von einem     carboxylierten    syntheti  schen Latex und einem hoch gefüllten     Naturkautschuk-          latex    besteht (300 bis 800 Teile Füllstoff auf 100 Teile  Elastomer).  



  Die     Geherung    erfolgt     erfindungsgemäss    durch     Be-          aufschlagung    der nach unten gekehrten     Oberfläche    des  Teppichs mittels Dampf,     insbesondere    feuchten     Dampfs     bei etwa 93 bis     116     C. Hierzu eignet sich die     in    der  Zeichnung schematisch in teilweisem Schnitt     dargestellte     Vorrichtung.  



  Der Teppich 10 besteht aus einem Trägergewebe 12  mit einem nach unten hängenden     getufteten    Flor aus  V-förmigen Polfäden 14. Die nach oben weisende      Rückseite des Trägergewebes 12 ist mit einer Schicht  16 aus einer verschäumten     Latexzubereitung    überzogen.  



  Über Rollen 18 und 20 wird der Teppich 10 über  die offene Oberseite eines Dampfkastens 22 bewegt,  welcher in einer Heizkammer 24 angeordnet ist. Der  Dampfkasten 22 erstreckt sich quer zum Teppichvor  schub über die volle Breite des Teppichs 10, der, auf  den Oberrändern der seitlichen Kastenwandungen auf  liegend, den Dampfkasten 22 oben abschliesst.  



  Der Dampf wird in den Dampfkasten 22 mit ge  ringem Überdruck eingeführt; es empfiehlt sich, den  Druck so gross zu wählen, dass der Teppich sich leicht  nach oben durchbiegt. Der Dampf dringt durch den Flor  und das Trägergewebe 12 und lässt die verschäumte       Latexschicht    16 von unten nach oben, also vom Trä  gergewebe 12 her, gelieren. Ein Entweichen des Damp  fes wird durch den Teppich selbst verhindert.  



  Unter Verwendung des Dampfes aus einem Kessel  mit einer Stundenleistung von 32 500 bis 65 000 kcal  (5-10     hp.-Kessel)    kann die verschäumte     Latexschicht     eines Teppichs von etwa 3,5 m Breite mit einer Ge  schwindigkeit von etwa 3,5     m/Min.    geliert werden, wo  bei der Dampfkasten in der     Vorschubrichtung    0,3 bis  1 m (beispielsweise 0,6 m) lang ist.  



  Ergänzend kann in der Kammer 24 ein Dunkel  strahler 26 angeordnet sein, der eine geringe Wärme  menge auf die Oberfläche der verschäumten Latex  schicht abstrahlt. Er kann etwa 1,8 m lang sein, und  in Kombination mit der vorerwähnten Dampfbehand  lung wird die     Gelierung    in etwa 10 bis 20 Sekunden er  zielt.  



  Im Anschluss an das Gelieren kann die     Latexschicht     mit Hilfe der Prägewalze 28 und der glatten Gegen  druckwalze 30, welche gegebenenfalls durch Anordnung  in der Heizkammer 24 beheizt sein können, geprägt und  verdichtet werden. Die Prägetiefe beträgt etwa 0,8 bis  2,0 mm bei     waffel-    oder gitterartigen Mustern, die aus  gegebenenfalls abgerundeten Rippen 32 in quadrati  scher, rechtwinkliger,     rhombenartiger    oder ähnlicher  Anordnung bestehen und gewöhnlich einen Abstand  von etwa 6,0 mm bzw. weniger als etwa     ?!1    der Öff  nungsweite der dazwischen liegenden, verdichteten  Räume 34 haben.

   Das erfindungsgemässe     Gelierverfah-          ren    erlaubt eine Verringerung des Prägedruckes auf  etwa 0,9 bis 3 kg/cm Teppichbreite.  



  Im Anschluss an die     erfindungsgemässe        Gelierung     und an das gegebenenfalls nachfolgende Prägen erfolgt  die     Vulkanisation    und Trocknung der verschäumten       Latexschicht,    beispielsweise in einem     Warmluftofen    bei  etwa 120 bis 230  C, in einer Zeit von 5 bis 15 Minu  ten; insbesondere bei 163  C während 6 Minuten.  



  Der Dampfkasten 22 kann auch eine Abdeckung mit  gestaffelt angeordneten Reihen von Löchern mit einem  Durchmesser von etwa 1,6 mm erhalten, die in einem  Abstand von etwa 12,5 mm angeordnet sind. Eine  solche Anordnung eignet sich vor allem     für        nebenein-          anderlaufende    Streifen beschichteten Trägergewebes.  Ferner können auch mehrere parallele Dampfrohre mit  gestaffelten Perforierungen verwendet werden. Schliess  lich kann die     Dampfbeaufschlagung    auch durch Düsen  oder Schlitze in Dampfrohren erfolgen, die unter der    abwärts gekehrten Teppichoberfläche in Kontakt mit  dieser oder in geringem Abstand von ihr angeordnet und  gegen die Teppichoberfläche gerichtet sind.  



  Die Erfindung ist auch auf andere Textilien als  rückenbeschichtete Teppiche anwendbar. Beispielsweise  können statt Gewebebahnen andere poröse gewebte  oder nicht gewebte textile Flächengebilde, Gewirke aus  Baumwolle, Leinen, Wolle, Kunstseide oder Glasfaser  gewebe verwendet werden, die mit einer verschäumten  oder nicht verschäumten     Latexschicht    überzogen wer  den sollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Wärmegelieren einer schichtförmig auf eine Bahn aus dampfdurchlässigem textilem Faser material aufgebrachten, insbesondere verschäumten La texzubereitung mit Hilfe von Dampf, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bahn von der unbeschichteten Seite her mit Dampf von solchem Druck beaufschlagt wird, dass der Dampf die Bahn durchdringt und eine von unten nach oben fortschreitende Gelierung in der La texschicht hervorruft. I.
    Anwendung des Verfahrens gemäss Patentan spruch 1 zur Behandlung der Rückseite von Teppichen, insbesondere von getufteten Teppichen, dadurch ge kennzeichnet, dass auf die nach oben gekehrte Rück seite des Teppichs eine verschäumte Latexschicht auf getragen und geliert wird, während der Dampf die nach unten gerichtete Oberseite des Teppichs beaufschlagt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Oberfläche der verschäumten Latexschicht zusätzlich mit Strahlungs- und/oder Heiss luftwärme beaufschlagt wird. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch 1 zur Herstel lung eines Verbundes aus einer Trägergewebebahn und einer zur Erhöhung der Rutschfestigkeit und Elastizität geprägten Latexschaum-Unterbeschichtung, dadurch ge kennzeichnet, dass unmittelbar an den Geliervorgang eine Prägung des gelierten Latexschaumes und darauf dessen Trocknung und Vulkanisation erfolgt. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I oder Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Latexzu- bereitung einen elastomeren Latex, ein Geliermittel und einen polymeren Verdicker enthält. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bahn zur Dampfbeaufschlagung über einen Dampfkasten geführt wird. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dampfdruck die beaufschlagte Bahn entgegen ihrem Eigengewicht und ihrer Steifigkeit geringfügig in Richtung der Beschichtung biegt.
    Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke <I>Britische</I> Patentschrif <I>t Nr. 767 957</I> <I>Deutsche Patentschrift Nr.<B>1032</B> 521</I> <I>Französische Patentschriften</I> Nrn. <B><I>1217</I></B><I> 722, 1 354 118</I>
CH152066D 1930-07-26 1930-07-26 Widerstandsabhängiges Relais zur Abschaltung von gestörten Leitungsstrecken in elektrischen Anlagen. CH152066A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0012929A1 (de) * 1978-12-14 1980-07-09 Reichhold Chemicals, Inc. Verfahren zur Herstellung eines textilen Laminats

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0012929A1 (de) * 1978-12-14 1980-07-09 Reichhold Chemicals, Inc. Verfahren zur Herstellung eines textilen Laminats

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