CH152758A - Oberleitung für Schienen-Fahrzeuge und gleislose Fahrzeuge. - Google Patents

Oberleitung für Schienen-Fahrzeuge und gleislose Fahrzeuge.

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CH152758A
CH152758A CH152758DA CH152758A CH 152758 A CH152758 A CH 152758A CH 152758D A CH152758D A CH 152758DA CH 152758 A CH152758 A CH 152758A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Oberleitung für Schienen-Fahrzeuge und gleislose Fahrzeuge.    Die elektrischen     Verkehrsmittel    für den       .Strassen-    und Überlandverkehr teilt man in  Schienenfahrzeuge und gleislose     Fahrzeuge     ein. Zur ersteren, Gruppe gehört die Stra  ssenbahn und zur letzteren der     Oberleitungs-          iymnibus.        Beim    Strassenbahnbetrieb bedient  man sich für die Stromzuleitung eines oder  mehrerer als Oberleitung verlegter     Leitungs-          drähte        (Fahrdrähte)    und als Rückleitung  der Schienen.

   Dagegen verwendet man beim       Oberleitungsomnibus    ausser für die Zuleitung  auch für die Rückleitung einen eigenen Lei  tungsdraht. Beide     Leitungsdrähte    werden  kurz mit Plus- und Minusleitung bezeichnet.  Die Stromabnahme erfolgt bei der Strassen  bahn mittelst Bügel- oder Rollenstromabneh  mer und bei dem Oberleitungsomnibus     mit-          telst    eines Rollenstromabnehmers für die  Plus- und eines weiteren für die Minus  leitung oder mittelst eines auf beiden Lei  tungen fahrbaren     Stromabnehmerwagens.     



  Schliesst man nun an ein bestehendes  Strassenbahnnetz Neubau- oder     Vorortsstrek-          ken    an, auf denen     Oberleitungsomnibusse    ver-    kehren, so ist es erwünscht, neben     deni     Strassenbahnverkehr gleichzeitig den Verkehr  mit Oberleitungsomnibussen wenigstens     auf     gewissen Hauptstrecken des Strassenbahn  netzes aufzunehmen, um ein Unisteigen der  Fahrgäste zu vermeiden.  



  Man     bediente    sich bisher,     irm    ein Befah  ren des Strassenbahnnetzes durch einen mit       Stromabnehmerstangen    versebenen Oberlei  tungsomnibus zu ermöglichen. eines Schlepp  kontaktes aus einer Kette mit     mehreren     zylindrischen Eisenstücken, der in      < lpr        Schü1-          nenrille        nachschleift,    während man die     Plus-          Stromabnehmerstange    an den Leitungsdraht  legte und die     Ivlinus-Stromabnelimerstangi,     davon abzog.

   Diese Vorrichtung besitzt ,je  doch den Nachteil, dass der     Schleppkontakt     in Weichen und Kreuzungen vom     Sehaffner     mit einer Stange geführt     \werden    muss. Au  sserdem hat das Auslegen und Einzehen des  Schleppkontaktes und das Auslegen und Ab  ziehen der     Stromabnehmerstangen    einen un  erwünschten Zeitaufwand zur Folge.

        Um diese Mängel zu beheben, wurde in  bereits bekannter Weise wie folgt, vorgegan  gen.: Man bedient sich eines zweiten als       Minus-Leitung    neben der vorhandenen     Plus-          Leitung    verlegten Leitungsdrahtes und ver  legt die Minus-Leitung so,     dass    eine Über  brückung von Minus- und Plus-Leitung  durch den Bügelstromabnehmer der Strassen  bahn mit Sicherheit vermieden wird. Zu die  sem Zweck wird die Minusleitung um so viel  höher als die Plus-Leitung verlegt, als es  mit Rücksicht auf das Anheben der     Plus-          Leitung    durch den Bügeldruck und den hier  bei erreichbaren Hub des Stromabnehmers  geboten ist.

   Um ein gleichmässiges     Beschlei-          fen    des     Stromabnehmerbügels    zu gewährlei  sten, wird die Plus-Leitung, wie allgemein  üblich, beiderseits über der     Gleismitte    im  Zickzack geführt, während die     Minus-Lei-          tung    gewöhnlich seitlich von der Gleismitte  in der Geraden     verlegt    wird.

   Für jede Fahr  richtung werden am besten jeweils. zwei ein  ander zugeordnete Plus- und     Minus-Leitiin-          gen        verwendet.    Die Erfindung besteht nun  darin, dass je zwei verschieden hoch     gelager're     Fahrdrähte durch ein die verschieden hohe  Lage bewirkendes Verbindungsstück mitein  ander verbunden sind.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung     an     verschiedenen     Ausführungsbeispielen    erläu  tert. In der     Abb.    1 sind je zwei einander zu  g     o        eordnete,        am        Querspanndraht        aufgehängte     Plus- und     Minus-Leitungen    mit erfindungs  gemäss getroffener     Leitungsdrahtanordnung     bei entgegengesetzten Fahrrichtungen in der  Perspektive dargestellt.

   Die     Abb.    2 zeigt  dieselbe     Aufhängung    in der geraden Strecke,  die     Abb.   <B>3</B> in der Kurve in Vorderansicht.  Die     Abb.    4 und 5 veranschaulichen die Lei  tungen bei seitlichem Abzug mittelst Spann  draht. Es besteht jedoch insofern ein     Unter-          c    in der     Leitungsführun   <B>.</B> als in den  s     'hied        n-          Abb.    1 und 5 die Minusleitungen und in den       Abb.    2 bis 4 die     Plus-Leitungen    der beiden  Leitungspaare einander zugekehrt sind.

   Die       Abb.    6 zeigt ein in der geraden Strecke am  Ausleger aufgehängtes Leitungspaar, und die       Abb.    7 zwei in der Kurve am Querspann-         draht    aufgehängte Leitungspaare in Vorder  ansicht. Endlich ist in der     Abb.    8 eine Kreu  zung zweier Leitungspaare in der     Perspel;-          i.i        ve    von unten gesehen dargestellt.  



  In sämtlichen Abbildungen bezeichnen     a     die     Plus-Leitungen    und b die     Minus-Leitun-          gen,    c die     Fahrdrahthalter    und d die     zurn          Fahrdrahthalter    gehörigen Arme.

   Gemäss der       Abb.    1 werden die beiden aus Plus- und       Minus-Leitung        a    und<I>b</I> bestehenden Lei  tungspaare in der einen Fahrrichtung (rechts)  von den     Rollenstromabnehmern   <I>h</I> und<I>i</I> .eines  Oberleitungsomnibusses befahren. während  die     Plus-Leitung    a des zweiten Leitungspaa  res in der entgegengesetzten Fahrrichtung  (links) von dem     Bü & elstromabnehm.er        1 .    eines       Strassen.bahnbetriebwagens    befahren wird.  



  In dieser, wie in den folgenden Bauarten  nach den     Abb.    2 bis 5, sind die beiden Fahr  drahthalter c eines Leitungspaares mittelst  eines geneigten Zwischenstückes e zu     einem     Doppelhalter vereinigt. Dieses     Zwischen-          stiick    verleiht den beiden     Fahrdrahthalter-          bolzen    f eine parallele Stellung und erteilt  den beiden Leitungen a, und b eine verschie  dene Höhenlage. Die Abstützung der     Fahr-          drahtha.lter    c am Spanndraht g erfolgt mit  telst der Arme d.

   Die     Senkrechtstellung    der       Fahrdrahthalterbolzen    f wird durch die     Ver-          stellbarkeitder    Arme d gewährleistet. Ge  mäss den     Abb.    4 und 5 bedarf es nur eines  Armes d für das am Ende des     Spa.nndralites     befestigte     Fahrdrahthalter-Aggregat.     



  In der     Abb.    6 ist veranschaulicht, wie  die Leitungen an zwei armlosen, mittelst  Zwischenstückes e vereinigten Fahrdraht  haltern c befestigt sind. Die beiden Fahr  drahthalter sind hier     mittelst    zweier auf dem  Ausleger     n    verschiebbarer Arme<I>1,</I> in auf  gehängt. Um die     Fahrdra.hthalterbolzen     senkrecht einstellen zu können, sind die Auf  hängeorgane o an den. Armen<I>1, in</I> verschieb  bar befestigt.  



  Für die Aufhängung der Leitungen nach       Abb.    7 werden voneinander unabhängige, mit  verschieden gestellten Armen d versehene       Fahrdrahthalter    c verwendet. Diese Arme  können fest, verstellbar oder teils fest, teils      verstellbar sein. Bei Verwendung eines Fahr  drahthalters, dessen beide Arme verstellbar  sind, genügt ein einziger, einheitlich ausge  führter     Fahrdrahthalter,    mit dem die Lei  tungsdrähte verschieden hoch gelagert wer  den können. Um die Momente eines Lei  tungspaares, die bei vorhandenem Seitenzug  der Leitungsdrähte auftreten, aufzuheben,  werden die Leitungsdrähte a und b gleich  weit von der Achse A- A distanziert und  abgestützt.  



  Bei der Ausführung nach     Abb.    8 kreuzen  sich zwei Leitungspaare .rechtwinklig. Die  Kreuzung der beiden     Minus-Leitungen    wird  durch ein Kreuz aus     Pockholzleisten    gebil  det. Das Mittelstück r     desi    Kreuzes ist, wie  die übrigen Kreuzungspunkte s und t, für  Rolle und Bügel befahrbar. p sind Auflauf  und Ablaufleisten für die Rolle und q sind  Zwischenleisten.  



  Es versteht sich von selbst, dass; abgese  hen von den hier beschriebenen: Ausführun  gen die Erfindung auch andere Ausfüh  rungsformen umfasst, die auf dem gleichen  Grundgedanken beruhen. So kann die Erfin  dung auch auf     Kettenfahrleitungen    übertra  gen werden. In diesem Falle wird man sich  zur Aufhängung     der    Plus- und     Minusleitung     am besten eines um den Höhenunterschied  derselben gekröpften Distanzstückes bedie  nen, das die Leitungen mittelst an seinen  Enden angebrachten isolierten. Klemmen  trägt, und in der üblichen Weise mittelst  Hängedraht am Tragseil aufgehängt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Oberleitung für Bahnen, die sowohl von gleislosen, als auch von Schienenfahrzeugen befahren werden, bestehend aus je einer in verschiedenen Höhen verlegten Plus- und Minus-Leitung, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei verschieden hoch .gelagerte Fahr drähte durch ein. die verschieden hohe Lage bewirkendes Verbindungsstück miteinander verbunden sind. UNTERANSPRüCHE 1. Oberleitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Fahrdrahthalter durch Arme am Spanndraht abgestützt sind. 2. Oberleitung nach Unteranspruch 1. da durch gekennzeichnet, dass die Arme wenigstens teilweise verstellbar sind. 3.
    Oberleitung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufhängung der Fahrdrahtbalter am Ausleger dienen den Organe an zwei auf dem Ausleger an gebrachten ungleichlangen Armen ver schiebbar sind. 4. Oberleitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das VerbindLings- stück aus mehreren durch feststellbare Gelenke verbundenen Teilen besteht, wo durch der Höhenunterschied der beiden Fahrdrähte beliebig geändert werden kann. 5.
    Oberleitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an Kreuzungen zwi schen einer Minus- und einer Plus-Leitung die Minus-Leitung mit einer Vorrichtung versehen ist, auf der sich die Strom abnehme,rrolle um den Höhenunterschied der kreuzenden Leitungen nach abwärts und aufwärts bewegen kann. 6. Oberleitung nach Unteransprucb 5, da durch ,gekennzeichnet, dass die Vorrich tung mit Auflauf- und Ablaufenden ver sehen ist und ans Leisten besteht. 7. Oberleitung nach Unteranspruch 6, da: durch gekennzeichnet., dass die Plusleitung die Leisten. in einem Mittelstück kreuzt. das für Rolle und Bügel befahrbar ist. B.
    Oberleitung nach Unteranspruch 6. da durch gekennzeichnet. dass die Leisten auz Isolierstoff bestehen und die kreuzenden Leitungen elektrisch voneinander getrennt sind. 9. Oberleitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei zwei parallel laufenden, in verschiedenen Richtungen zu befahrenden Leitungspaaren, gleich polige Leitungen je innen und aussen lie gen.
CH152758D 1930-01-22 1931-01-09 Oberleitung für Schienen-Fahrzeuge und gleislose Fahrzeuge. CH152758A (de)

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