CH154166A - Verfahren zur Herstellung von Laurinalkohol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Laurinalkohol.

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CH154166A
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Aktiengesellschaft H Th Boehme
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H Th Boehme Ag
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  Verfahren zur     Herstellung    von     Laurinalkohol.       Die höheren     aliphatisehen    Alkohole wur  den bisher in der Weise dargestellt,     dass    man  Ester der entsprechenden     Karbonsäuren        mit-          telst    Natrium und niederer     aliphatischer     Alkohole reduzierte.     -Dieses    Verfahren ist  jedoch verhältnismässig     teuer    und für gross  technische Anwendung wenig     geeignet.     



  Es wurde nun gefunden, dass man     Laurin-          alkohol    durch     katalytische    Reduktion mit  Wasserstoff unter     Einhaltung    geeigneter       Bedingungen        glatt    und in guter Ausbeute  aus einem Ester der     Laurinsäure,    zum Bei  spiel dem     Laurinsäureäthylester    gewinnen  kann. Als Katalysator verwendet man       zweckmässig    fein verteiltes, metallisches  Kupfer, welches auf einem geeigneten Träger  zum Beispiel     Kieselgur,    niedergeschlagen  werden kann.

   Bringt man     @Vasserstoff    bei  Gegenwart des     Kupferkatalysators    bei Tem  peraturen von 300 bis 400' und bei einem  Druck von 100 bis 200     Atmosphären    zur  Einwirkung auf den     Laurinsäureester,    so er  hält man in sehr guter Ausbeute den ent-         sprechenden    Alkohol.

       Überraschenderweise     hat sich gezeigt, dass andere bekannte     Nata-          lysatormetalle    zum Beispiel Nickel, Platin  und Palladium, .bei den genannten     Druck-          und    Temperaturbedingungen zu einer weiter  gehenden Reduktion bis zum Kohlenwasser  stoff Veranlassung geben, so dass nur     sehr     wenig Alkohol erhalten wird.

   Das metal  lische Kupfer     zeigt    also die     spezifische        -\?i'ir-          kung,        .dass    es nur die erste Stufe des Reduk  tionsprozesses, nämlich die Umwandlung des  Esters in den Alkohol katalysiert, nicht aber  die weitere     Reduktion    zum Kohlenwasser  stoff, so     da.ss    es möglich wird, das Produkt  der ersten Reduktionsstufe fast quantitativ  zu erfassen.

      <I>Beispiel:</I>         Laurinsäureäthylester    wird mit. einem in  üblicher Weise hergestellten Kupferkatalysa  tor in solcher Menge gemischt, dass 2     %        Kul)-          fer    vom Gewicht des, Esters vorhanden sind.  Auf die Mischung     lässt    man im geschlossenen      Reaktionsgefäss bei     einem    Druck von etwa  100 bis 200 Atmosphären und einer Tempe  ratur von .etwa.<B>350'</B> Wasserstoff einwirken.  Man erhält in glatter Reaktion und sehr       guter    Ausbeute den normalen primären Alko  hol     C"H_@OH        (Iraurinalkohol).     



       Statt        Laurinsäureäthylester    kann man als       Ausgangsmaterial    auch das     Estergemisch          benutzen,    welches durch     Verestern    der Ge  samtfettsäuren des Kokosfettes mit     Äthyl-          alkohol    oder einem andern niederen     alipha-          tischen    Alkohol entstellt, das. vorwiegend       Laurinsäureester    enthält.

   Bei Verwendung  der     Äthylester    benutzt man die zwischen  <B>255</B> und 275   siedende     Fraktion.    Man kann  in analoger Weise auch die entsprechenden       Glycerinester    verarbeiten. Man kann somit  .die     Umesterung    der natürlich vorkommenden       Laurinsäureglyceride    vermeiden und die       Glyceri.dgemische    oder einzelne daraus     is:o-          lierte        Glyceride    der     Reduktion    in der be  schriebenen Weise unterwerfen.

      Das erhaltene Produkt     kaain    für viele  technische Zwecke, zum Beispiel für die ver  schiedenen Zweige der     Textilveredelung    ohne  weitere Reinigung oder     Zerlegung        verwendet     werden.

   Insbesondere ist es auch als     Aus-          bangsmaterial    für die Herstellung     sulfurier-          ter    Produkte     vorzüglich        geeignet,    da es auch  wenn es nicht zu     1007ö    aus Alkoholen be  steht, doch nahezu     100%        sulfurierbare    An  teile enthält, zu welchen zum Beispiel auch  die beigemengten     ungesättigten    Verbindun  gen zählen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Laurin- alkohol, dadurch gekennzeichnet, dass man auf einen Ester der Laurinsäure bei An wesenheit von metallischem Kupfer als Katalysator bei Temperaturen zwischen 300 und 400' und bei einem Druck von zirka 100 bis 200 Atmosphären Wasserstoff ein wirken lässt.
CH154166D 1930-01-27 1930-12-18 Verfahren zur Herstellung von Laurinalkohol. CH154166A (de)

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