CH154178A - Verfahren zur Darstellung eines Triarylmethanfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Triarylmethanfarbstoffes.

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CH154178A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur     Darstellung    eines     Triarylmethanfarbstoffes.       In     Triarylmethanfarbstoffen,    die sich von  tertiären Aminen ableiten, nehmen     Farb-          stärke    und Verwandtschaft zur Faser mit  steigender     Molekulargrösse    der angewandten  tertiären Amine zu und auch der Farbton  wird hierdurch beeinflusst. Mit der Vergrö  sserung des     Molekulargewichtes    nimmt aber  die Löslichkeit ab, und dem gesteigerten  Ziehvermögen entspricht eine Abnahme des       Egalisiervermögens.     



  So ist zum Beispiel der     Farbstoff    aus       Benzaldehyddisulfosäure    und     Äthylbenzyl-          anilin    wesentlich     farbstärker    als der entspre  chende     Farbstoff    aus     Diäthylanilin,    aber er  egalisiert erheblich schlechter, so dass er zum  Nuancieren im kochenden Bade in der Praxis  kaum noch verwendet wird.

   Sucht man zum  Beispiel durch Einführung höherer     Alkylreste     in die zum Aufbau basischer     Farbstoffe    be  nutzten tertiären Amine, meist     Dimethyl-          oder        Diäthylarylamine,    den Farbton der  Färbungen nach der langwelligen Seite des    Spektrums zu verschieben, so werden nicht  nur die Farbstoffe ungenügend löslich, son  dern auch die     Leukoverbindungen    sind für  eine normale Weiterverarbeitung zu schwer  löslich.  



  Wie gefunden wurde, gelingt es, unter  Vermeidung der erwähnten Nachteile, in       Triarylmethanfarbstoffe    Reste von höhere       Alkyle    enthaltenden tertiären Aminen ein  zuführen, wenn man sich solcher tertiärer       Arylamine    bedient, in denen neben einer       Butyl-    oder andern höheren     Alkylgruppe     noch eine     Oxalkylgruppe    an das Stickstoff  atom gebunden ist. Solche     Oxalkyl-Alkyl-          Arylamine    erhält man, wenn man sekundäre       Alkylarylamine    mit     Alkylenoxyden    im ge  schlossenen Gefäss auf Temperaturen zwi  schen 100 und 180   erhitzt.  



  Für die Darstellung der     Farbstoffe    gelten  im übrigen die üblichen Methoden. Die hin  reichend löslichen     Leukoverbindungen    ent  stehen ohne unerwünschte Nebenreaktionen      in sehr guter Ausbeute. Ihre Oxydation ver  läuft trotz der Anwesenheit von alkoholischen       Oxygruppen    normal.  



  Die neuen Farbstoffe zeichnen sich durch  eine sehr gute Löslichkeit, eine im Vergleich  zur geringen Zunahme des     Molekulargewichtes     auffallend erhöhte Farbstärke und sehr klare    Töne der mit ihnen hergestellten Färbungen,  besonders auch bei künstlichem Licht, aus.  



  Nach vorliegender Erfindung erhält man  einen die tierische Faser oder die gebeizte  pflanzliche Faser klar blauviolett färbenden  Farbstoff, dessen Base der Konstitution ent  spricht:  
EMI0002.0003     
    indem man     4.4'-Di-(butyl-oxyäthyl-amino)-          benzhydrol    mit     Butyl-oxyäthyl-aminobenzol     kondensiert und die gebildete     Leukoverbin=          dung    zum Farbstoff oxydiert.

      <I>Beispiel:</I>  Man kondensiert in üblicher Weise  11 Teile Formaldehyd 30     o/oig    bei Gegen  wart einer katalytischen Menge einer schwa  chen organischen Säure mit 38,5 Teilen     Bu-          tyl-oxyäthyl-aminobenzol    zum     4.4'-Di-(biityl-          oxyäthyl-amino)-diphenylmethan    und oxydiert  dieses in üblicher Weise, z.

   B. mit Bleisuper  oxyd und Schwefelsäure, zum entsprechenden       Benzhydrol.    Dieses kondensiert man mit 15  Teilen     Butyl-oxyäthyl-aminobenzol    etwa nach       Möhlau    und     Bucherer,    Farbenchemisches  Praktikum, I.     Aufl.,    1908, S. 183 ff., zur       Leukobase    und oxydiert diese. Man erhält in  sehr guter Ausbeute einen gut löslichen Farb-         stoff,    der wesentlich blauer und klarer ist  als die bekannten     Methylviolettmarken.    Bei  künstlichem Licht schlägt der Farbton bei  weitem nicht so ins stumpfe Rötliche um,  wie bei den bekannten analogen Farbstoffen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eifies Triaryl- inethanfarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man 4.4'-Di-(butyl-oxyäthyl-amino)-benz- hydrol mit Butyl-oxyäthyl-aminobenzol kon densiert und die gebildete Leukoverbindung zum Farbstoff oxydiert. Der Farbstoff löst sich leicht in Wasser und färbt die tierische Faser oder die ge beizte pflanzliche Faser in klaren blauviolet ten Tönen.
CH154178D 1930-02-14 1931-02-12 Verfahren zur Darstellung eines Triarylmethanfarbstoffes. CH154178A (de)

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