CH154216A - Steiggleitvorrichtung an Skiern. - Google Patents

Steiggleitvorrichtung an Skiern.

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CH154216A
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Switzerland
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ski
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steiggleitvorrichtung
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Lois Prof Buchmann
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Lois Prof Buchmann
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      Steiggleitvorrichtung    an Skiern.    Die Erfindung bildet eine     Vorrichtung     an     Skiern,    die das     Rückgleiten    beim Berg  aufgehen verhindert, -dagegen das     Bergab-          gleiten        ermöglicht,    ohne vorher eine Mani  pulation an der Vorrichtung zu erfordern.  



  Sie weist Platten auf, welche durch Zug  mittel (wie zum Beispiel Kettchen, Draht  seile, Stäbe) kettenartig     miteinander    derart  gelenkig verbunden sind, dass sie bei federn  der Spannung der     Zugmittel    eine gegen       Rückgleiten    wirksame Winkelstellung in Be  zug auf die     Skilauffläche        einnehmen,    sich  aber beim     Vorwärtsgleiten    gegen die     Skilauf-          fläche    anlegen.  



  Es sind zwar schon verschiedene Rück  gleitsicherungen für Skier bekannt, doch er  füllen sie den Zweck einer solchen Vorrich  tung insbesondere deshalb nicht, weil sie das       Rückgleiten    nur bei bestimmten Schnee- und  Geländeverhältnissen hindern. Demgegenüber  hat die     Steiggleitvorrichtung    nach der Erfin  dung den durch umfassende Versuche erwie  senen wesentlichen Vorteil, dass sie das Rück-    gleiten bei allen Schneearten (Neuschnee,  Pulverschnee, hart getretenem oder vereistem  Schnee) und selbst bei den grössten mit Skiern  noch Begehbaren Steigungen zuverlässig ver  hindert.  



  Die     Steiggleitvorrichtung    nach der Erfin  dung und-ihre Befestigungsweise sind in den       Fig.1    bis 11 der Zeichnung beispielsweise  dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Ansicht,     Fig.    2 eine Seiten  ansicht,     Fig.    3 eine Rückansicht und     Fig.    4  eine Vorderansicht der zum Beispiel aus  Blech hergestellten Platte a, die Verstei  fungsrippen b,     c    aufweist, welche nach der  Plattenmitte flach verlaufen und gegen seit  liches Abrutschen der Skier Schutz bieten,  insbesondere aber ein besseres Eingreifen der  Platte     a    in festgewehten, festgetretenen oder  vereisten Schnee ermöglichen, wozu auch die  Lappen f der Platte beitragen.

   Die Rippen  <I>b,</I> c und Lappen<I>f</I> sind nicht unbedingt er  forderlich, da die Platte     a    auch ohne diese       Teile    bei nicht zu hartem Schnee genügend      eingreifen kann, um das     Rückgleiten    der  Skier zu verhindern.

   Die in der Mitte der  Platte<I>a</I> vorgesehene Rille<I>d,</I> die rückwärts  flach     verlauft,    schmiegt sich an die Füh  rungsrille des Skis an und verringert die  sonst vorhandene Reibung der Platte beim       Vorwärtsgleiten.    Die beiden     Harschschienen     e der Platte a bieten weiteren Schutz gegen  seitliches Abrutschen,     zum    Beispiel beim  Überqueren vereister Hänge, wozu die Rip  pen b, c     allein    manchmal nicht ausreichen  würden.

   Die     Schenkel    g der Platte a     weisen     Löcher i,     h    auf, in welche     Zugmittel    z, bei  spielsweise mit Karabiner versehene     Ketten,     Drahtseile, Stäbe eingehängt sind, welche je  zwei aufeinanderfolgende und somit alle  Platten a miteinander in Abständen von bei  spielsweise 8 bis 10 cm gelenkig verbinden.  Das eine Ende eines zwei benachbarte     Platten     a. verbindenden Zugmittels     z    greift immer     in     ein Loch i einer Platte     und    das andere Ende  des Zugmittels in das andere Loch h der fol  genden Platte ein.

   Die Löcher<I>i, h</I> sind so  angeordnet, dass bei federnder Spannung der  Zugmittel z die Platten a zur     Skilauffläche     eine gegen Rück-,leiten wirksame Winkelstel  lung, zum Beispiel von<B>30',</B> einnehmen     (Fig.     10), sich aber beim     Vorwärtsgleiten    infolge  ihrer federnden Befestigung an die Lauf  fläche anlegen und das     Vorwärtsgleiten    auch  beim     Bergabfahren    nicht oder doch nur  wenig hemmen.    Die gelenkige Verbindung der Platten a  kann auch dadurch erfolgen, dass die Zug  mittel zum Beispiel durch Löten befestigt  sind. Die     Zugmittel    z können aber auch auf  an den Platten a     befestigten    Bolzen, Ringen  eingehängt sein.

   Die Ausführung der     Platte     a mit Löchern i,<I>lt</I> und die Verbindung der  Platten a durch mit Karabiner versehene  Kettchen z ist aber wesentlich vorteilhafter,  zumal die Kettchen durch mitgenommene Re  servestücke leicht erneuert werden     können     und die     Steiggleitvorrichtung;    wenn sie ab  genommen ist, weniger Raum einnimmt.  



  Die Zahl der zur Verhinderung des     Rück-          0'    beim     Bergaufgehen        notwendigen       Platten a hängt von der Beschaffenheit des  Geländes, des Schnees, der Länge der Skier  und von andern Umständen ab. Um hin  reichend vorzusorgen,     wird    die     Steiggleitvor-          richtung    mit fünf bis acht Platten aus  gerüstet, obwohl bei harter Schneedecke und  flachem, wenig steilem Gelände schon eine  oder zwei Platten a genügen.  



       Fig.    10 ist eine Seitenansicht der an  einem Ski befestigten     Steiggleitvorrichtung.     Je zwei aufeinanderfolgende und somit alle  Platten a sind mittelst an ihren Enden mit  Karabinern versehene, in den Löchern<I>i, h</I>  eingehängte Kettchen z miteinander verbun  den. Die beiden Kettchen z am rückwärtigen  Ende der     Steiggleitvorrichtung    sind in Lö  cher k einer Platte j     (Fig.    5) eingehängt. Die  zum Beispiel aus Blech bestehende Platte j  wird     finit    dem Loch     I    über den     Knopf    q am       Ski        (Fig.8)    eingehängt und gespannt.

   Die  beiden     Kettchen        r    am     vordern    Ende der       Steiggleitpla.tte    sind in Löcher s einer zum  Beispiel aus Blech bestehenden Platte r       (Fig.    9) eingehängt. In     da-s    Loch t der Platte  <I>r</I> greift die Federdes     Strammers        u    und des  sen Bügel in einen auf dem Ski befestigten  Haken p     (Fig.    7). Die erforderliche     federnde     Spannung der     Steiggleitvorrichtung        wird     durch den Strammer     ia    und eine in diesen  eingebaute Zugfeder bewirkt.

    



  Die Befestigung der     Steiggleitvorrichtung     kann auch bei     Verwendung    eines federlosen       Strammers    erfolgen     (Fig.    11). Die rück  wärtige Befestigung der     Steiggleitvorrieh-          tung    ist hierbei die gleiche wie bei der Aus  führung nach     Fig.    10. Die beiden Kettchen       z    am vordern Ende der Vorrichtung sind in  die Löcher n der zum Beispiel aus Blech be  stehenden Platte     in        (Fig.    G) eingehängt.

   Die  Platte in ist mit dem verschiebbaren Hebel  des federlosen     Strammers        ac    durch ein Zug  mittel, zum Beispiel einen Gurt     w,    verbun  den. Um das Verrutschen des Gurtes     w    zu  hindern, ist in der Platte     7n    eine Führung o  eingebogen.

   Am Bügel des     Strammers        u    ist  ein zweiter Gurt w und am vordern Ende  des Gurtes     w    die Schnalle v     befestigt.        Ein     weiterer Gurt<I>w',</I> der durch die Schnalle     v         gespannt werden kann,     weist    eine mit einem  Ring     y    versehene Schlinge x auf, die den  Ski umschliesst.

   Von der Schlinge x läuft  der Gurt     w'    weiter zur     Skispitze    und bildet  an seinem Ende wieder eine Schlinge, die  an der Skispitze angehängt ist. - Bei dieser       Befestigungsart    kann die Anspannung der       Steiggleitvorrichtung    zunächst durch die  Schnalle v und weiter durch den Strammer     ic     erfolgen. Überdies hat sie den Vorzug, dass  die Federung von der Skispitze bewirkt     wird.     - Beide Befestigungsarten ermöglichen ein  sehr rasches An- und Abnehmen der     Steig-          gleitvorrichtung    ohne Abschnallen der Skier.  



  Um die Löcher i, h der Platte     ca    und die  Löcher     1c,        n,   <I>s, t</I> der     Platten   <I>j, m, r</I> gegen  Ausreiben durch die     Zugmittel    zu schützen,  können sie mit leicht auswechselbaren Ösen  versehen sein.  



  Zur Herstellung der Metallteile der Steig  gleitvorrichtung, insbesondere der Platten 2,  <I>j,</I>     m,        r    und der Ketten<I>z</I> mit Karabinern,  eignen sich vorzugsweise     nichtrostender     Stahl oder derartige Legierungen von hoher  Festigkeit und Zähigkeit, da auch diese  Werkstoffe nicht zum Vereisen oder V er  pappen mit Schnee     neigen    und keine Pflege  erfordern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steiggleitvorrichtung an Skiern, gekenn zeichnet durch Platten, welche durch Zug mittel kettenartig miteinander derart gelen kig verbunden sind, dass sie bei federnder Spannung der Zugmittel eine gegen Rück gleiten wirksame Winkelstellung in bezug auf die Skilauffläche einnehmen, sich aber beim. Vorwärtsgleiten gegen die Skilauf fläche anlegen. UNTERANSPRüCHE: 1. Steiggleitvorriehtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugmittel (z) in Löcher<I>(i, h)</I> der Plat ten (a,) eingehängt sind.
    2. Steiggleitvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Löcher<I>(i, h)</I> zum Einhängen der Zugmittel (z) in Schen keln (g) der Platten vorgesehen sind. 3. Steiggleitvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (a) in der Höhenrichtung ver laufende Rippen (b, c) aufweisen. 4. Steiggleitvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (b, e) nach der Mitte der Platten (a) flach ver laufen.
    5. Steiggleitvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (a) in der Höhenrichtung eine sich an die Führungsrille des Ski an legende Rille (d) aufweisen. 6. Steiggleitvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rille (d) der Platten (cc) rückwärts flach verläuft. 7. Steiggleitvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (a) mit Harschschienen (e) ver sehen sind.
    B. Steiggleitvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (a) am obern Rand Lappen<I>(f)</I> aufweisen. 9. Steiggleitvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer zur Befestigung ihres rück wärtigen Endes am hintern Ende des Skis dienenden Platte (j) versehen ist. 10. Steiggleitvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer zur Befestigung ihres vordern Endes dienenden Platte (r) am vordern Ende des Skis versehen ist.
    11. Steiggleitvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer zur Befestigung ihres vordern Endes am vordern Ende des Skis dienen den Platte (m) versehen ist.
CH154216D 1931-02-06 1931-04-08 Steiggleitvorrichtung an Skiern. CH154216A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6105990A (en) * 1998-02-04 2000-08-22 Sutherland; Robert L. System for mounting climbing fabric to a ski

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6105990A (en) * 1998-02-04 2000-08-22 Sutherland; Robert L. System for mounting climbing fabric to a ski

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