CH154663A - Trägerstrom-Signalübertragungseinrichtung. - Google Patents
Trägerstrom-Signalübertragungseinrichtung.Info
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- H—ELECTRICITY
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- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B19/00—Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source
- H03B19/16—Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source using uncontrolled rectifying devices, e.g. rectifying diodes or Schottky diodes
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Description
Träger strom-Signalüber tragungseinriehtung. Bei den bekannten Trägerstrom-Signal- übertragungseinricUtungen ist auf der Sende seite die Erzeugung der Trägerfrequenz mittelst eines Röhren- oder Maschinensenders erforderlich. Die Unterhaltung und Über wachung ist besonders bei Röhrensendern, bei denen häufig verschiedene Gleichstrom- batterien erforderlich sind, mit grossen Un kosten verbunden. Die Maschinensender sind zwar in bezug auf Betriebssicherheit und Wartung günstiger als Röhrensender, was besonders bei weniger überwachten Anlagen sehr vorteilhaft ist.
Es wird aber allgemein als Nachteil empfunden, dass zwecks Be triebsbereitschaft der Anlage die Maschine dauernd eingeschaltet sein muss, auch wenn während einer längeren Zeit keine Signal- übertragung stattfindet. Weiterhin sind die oft erheblichen Raumgeräusche, welche durch die Maschine erzeugt werden, sehr störend.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, dass als Trägerfrequenzen die durch Frequenzverviel- fachurig mittelst ruhender Frequenzwandler aus einem niederfrequenten Wechselstrom gewonnenen Vielfachen benutzt werden. Derartige Frequenzwandler lassen sich bei der erforderlichen, geringen Leistung sehr klein ausführen und auf geringem Raum unterbringen. Der Wechselstrom kann einem gewöhnlichen Kraftnetz entnommen werden.
Die Betriebssicherheit einer gemäss der Er findung ausgeführten Einrichtung ist sehr gross, die Herstellungskosten gering. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei dauernder Betriebsbereitschaft der Anlage keine Bewegung von Masseteilen stattfindet und keine störenden Geräusche verursacht werden.
Die Periodenzahl der üblichen Licht- und Kraftnetze liegt zwischen 50 und 60 Hertz. Führt man, einen Wechselstrom einer Gleich richteranordnung zu, in welcher beide Halb wellen gleichgerichtet werden, so entsteht am Ausgang des Gleichrichters ein pulsie render Strom, welcher eine Gleichstrom- und eine Wechselstromkomponente von der dop pelten Frequenz enthält.
Leitet man diesen Strom über einen Übertraber oder über einen auf die doppelte Frequenz des Stromes ab gestimmten Schwingungskreis bezw. Filter, so steht an den Ausgangsklemmen der An ordnung ein Wechselstrom von der doppel ten Frequenz zur Verfügung. Die zur Träger strom-Signalübertragung erforderliche Mo dulation kann zwischen dem Gleichrichter ausgang und dem Siebkreis erfolgen.
Die Funktion des letzteren kann gleichzeitig der zur Begrenzung des bei der Modulation entstehenden Frequenzbandes erforderliche Sendefilter mit übernehmen. Mit Hilfe einer derartigen Einrichtung erhält man also beim Anachluss derselben an ein Licht- oder Kraft netz einen Trägerstrom von 100 bezw. 120 Hertz, welcher sich zur Ausnutzung des Frequenzbereiches unterhalb des für die Sprache reservierten Übertragungsbereiches von 300 bis 2400 Hertz einer Fernkabelader für Telegraphiezwecke eignet.
In der Zeichnung sind einige Schal tungen von Trägerstrom-Signalübertragungs- einrichtungen gemäss der Erfindung beispiels weise veranschaulicht.
Bei der Schaltung gemäss Abb. 1 wird zur Gewinnung .eines Trägerstromies von der doppelten Frequenz des Netzstromes aus einem Einphasennetz der Netzstrom unmit- telba:r oder über einen Übertrager U einer Gleichrichteranordnung G in Vollwegschal- tung zugeführt, deren Ausgangspunkte über den Modulationskreis M mit dem an der Leitung liegenden Sendefilter F verbunden sind.
Der Sendefilter F ist für die Träger frequenz und für die zur Übertragung er ford-erlichen S'eitenbandfrequenzen durch lässig.
Bei der Schaltung nach Abb. 2 ist. für den gleichen Zweck das Einphasennetz mit der Primärwicklung eines Übertragers U verbunden, dessen Sekundärwicklung über zwei möglichst gleiche, entgegengesetzt ge schaltete Gleichrichterelemente G1, G2 ge- schlossen ist.
Gleichzeitig ist der so entstan dene Mittelpunkt der beiden Gleichrichter- elemente, sowie der elektrische Mittelpunkt der Sekundärwicklung mit dem Modulations- kreis M verbunden, der wiederum mit dem Sendefilter in Verbindung steht.
Die Einrichtungen nach Abb. 3 und 4 dienen zur Gewinnung eines Trägerstromes von der .doppelten Frequenz des Netzstromes aus einem Zweiphasennetz. Dabei ist ent weder nach Ab.
3 jede Phase über einen Übertrager U einer Gleichrichteranordnung G in Vollwegschaltung zugeführt, deren Ausgänge mit ungleichen Polen gleichzeitig mit dem Modulationskreis verbunden sind, oder es ist nach Abb. 4 jede Phase mit der Primärwicklung je eines Übertragers verbunden, deren Sekundärwicklungen im elektrischen Mittelpunkt untereinander ver bunden sind, und jede Wicklung ist über zwei entgegengescha-ltete Gleichrichterele- mente elektrisch geschlossen.
An den so ent standenen Mittelpunkten der zwei Gleich richterpaare ist dann der Modulationskreis angeschlossen, der wiederum mit dem Sende filter in Verbindung steht.
Die Einrichtung nach Abb. 5 dient zur Gewinnung eines Trägerstromes von der dop pelten Frequenz des Netzstromes aus einem Dreiphasennetz, wobei der Dreiphasenstrom mittelst der Scottsehen Schaltung in einen Zweiphasenstrom umgewandelt wird und die Sekundärwicklungen beider Übertrager U der Scottschen Schaltung im elektrischen Mittelpunkt untereinander verbunden sind und jede Wicklung über zwei entgegen geschaltete Gleichrichterelemente elektrisch geschlossen ist.
An den so entstandenen Mittelpunkten der zwei Gleichrichterpaare ist dann der Modula.tionskreis angeschlossen, der wiederum mit dem Sendefilter in Ver bindung steht.
Zur Fernhaltung der Gleichstromkompo nente von den Elementen des Modulations- kreises M kann bei den Einrichtungen nach Abb. 1 bis 3 zwischen dem Ausgang der Gleichriehteranordnung und dem Modulations- ireis M ein Transformator T eingeschaltet werden. Verbindet man ausserdem den elek- \..rischen Mittelpunkt der Primärwicklung 3ieses Transformators über einen Verbrau -her mit dem elektrischen Mittelpunkt der Sekundärwicklungen der Netzübertrager
nach Abb. 4 bezw. der ScoHschen Schal tung nach Abb. 5, so kann der hier fliessende Gleichstrom an den Klemmen K abgenommen und beispielsweise zur Betätigung vom Re lais, zum Aufladen von Akkumulatoren- batterien usw. gleichzeitig ausgenutzt wer den. Als Gleichrichterelemente werden mit Vorteil Plattengleichrichter in geeigneter Kombination verwendet.
Zur Gewinnung eines Trägerstromes von der 3-, 9-, 15-, 21- usw.- fachen Frequenz des Netzstromes aus ,einem Mehrphasenuetz wendet man mit Vorteil Frequenzwandler an, die direkt vom Kraftnetz, zum Beispiel einem Drehstromnetz, gespeist werden. Die Schal tung und Wirkungsweise dieser Frequenz wandler ist die folgende: Mit dem Drehstromnetz werden drei in Stern geschaltete Eisendrosseln D verbunden, deren Eisenkern und Wicklung so bemessen sind, dass eine erhebliche Sättigung des Eisens eintritt.
Bei sinusförmiger Phasen spannung an den Klemmen jeder Drossel würde der verzerrte Strom sämtliche Ober wellen mit nach oben abnehmender Ampli tude enthalten. Da nun aber in einem Mehr- phasennetz in Sternschaltung Ströme der jenigen Frequenzen, deren Ordnungszahl gleich der Phasenzahl oder gleich einem un geraden Vielfachen der Phasenzahl ist, nicht fliessen können, da sie sich im Gegensatz zu allen andern Strömen nicht zu Null addie ren, wird die Phasenspannung auch verzerrt.
Zwischen den Sternpunkten des Netzes und der Drosselanordnung (Abb. 6) besteht so mit eine Spannung, deren Frequenz das 3-, 9-, 15-, 2:1- usw.- fache der Frequenz des Mehrpha.sennetzes ist. Alle übrigen Viel fachen der Netzfrequenz treten .in diesem Kreise nicht auf. Von diesen Klemmen kön nen somit die Frequenzen der 3-, 9-, 15-, 21- usw.- fachen Schwingungszahl der Netz frequenz über Siebkreise verschiedenen Mo- dulationskreisen und somit verschiedenen Übertragungskanälen zugeführt werden.
Bei Schliessung dieses Kreises wird dann die Phasenspannung sinusförmig. Ist. das Netz im Polygon geschaltet, so kann man den Netznullpunkt künstlich herstellen; auch kann man jede Drossel mit einer zweiten Wicklung versehen und diese ebenfalls im offenen Polygon (Abb. 7) schalten. Man entnimmt. dann an der offenen Stelle die ses Polygons die 3-, 9-, 15-, 21- usw.- fache Frequenz der Netzfrequenz für obige Zwecke. Die Ströme aller übrigen Frequen zen addieren sich in diesem Falle eben falls zu Null.
Es ist also möglich, an Stelle eines Trä gerstromes von 1010 Hertz in dem eingangs erwähnten Beispiel einen Trägerstrom von defr Frequenz von 150 Hertz aus dem Dreh strom zu entnehmen. Die Ausgangsklemmen des Wandlers werden in diesem Falle über den Modulationskreis mit dem an der Lei tung liegenden Sendefilter verbunden, der gleichzeitig zur Abdrosselung der nicht- erwünsohten Haxmonischen dient.
Schaltet man zwischen den Ausgang des Wandlers und den Modulationskreis noch eine Gleich richteranordnung (Abb. 8), wie sie oben er wähnt ist, so erhält man die 6-, 18-, 30-. 42- usw.- fache Frequenz der Netzfrequenz. Durch Zwischenschaltung einfacher Resa, nanzglieder lassen sich die verschiedenen Frequenzen voneinander trennen; sie können je nach Bedarf verschiedenen Übertragungs kanälen zugeführt werden.
An Stelle der verschiedenen Drosseln für sämtliche Phasen kann auch eine viel- phasige, eisengeschlossene Drossel verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Trägerstrom-Signalübertragungseinrich- tung, dadurch gekennzeichnet, dass als Trä gerfrequenzen die durch Frequenzverviel- fachung mittelst ruhender Frequenzwandler aus einem niederfrequenten Wechselstrom gewonnenen Vielfachen benutzt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.Trägerstrom - Signalübertragungseinrich- tung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Gewinnung eines Trägerstromes von der doppelten Fre quenz des Netzstromes :eines Einphasen netzes der Netzstrom einer Gleichrichter anordnung (G) in Vollwegschaltung zu geführt wird, deren Ausgangspunkte über einen Modulationskreis (M) mit dem an der Leitung liegenden Sende filter (F) verbunden sind, wobei der Filter nur für die Trägerfrequenz durch lässig ist. 2.Trägerstrom - Signalübertragungseinrich, tung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Einphasennetz mit der Primärwicklung eines Übertragers verbunden ist, dessen Sekundärwicklung über zwei entgegengesetzt geschaltete Gleichrichterelemente (G1, G2) geschlos sen ist, wobei der so entstandene Mittel punkt der Gleichrichterelemente, sowie der elektrische Mittelpunkt der Sekun därwicklung mit dem Modulationskreis (M) verbunden ist.3. Trägerstrom - Signalübertragungseinrich- tung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Gewinnung eines Trägerstrom,es von der doppelten Fre quenz des Netzstromes aus einem Zwei phasennetz jede Phase einer Gleich richteranordnung (G) in Vollwegschal- tung zugeführt ist, deren Ausgänge mit ungleichen Polen gleichzeitig mit dem Modulationskreis verbunden sind. 4.Trägerstrom - Signalübertragungseinrich- tung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Phase eines Zwei phasennetzes mit der Primärwicklung eines Übertragers (U) verbunden ist und die Sekundärwicklung beider Über- trager im elektrischen Mittelpunkt un tereinander verbunden sind, wobei jede Wicklung über zwei entgegengeschaltete Gleichrichterelemente elektrisch geschlos sen. ist und an den so entstandenen Mittelpunkten der zwei Gleichrichter paare der Modulationskreis angeschlos sen ist. 5.Trägerstrom - Signalübertragungseinrich- tung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Gewinnung eines Trägerstromes von der doppelten Fre quenz des Netzstromes aus einem Drei- phasennetz der Dreiphasenstrom mittelst der Scottschen Schaltung in einen Zwei-' phasenstrom umgewandelt wird und die Sekundärwicklungen beider Übertrager der Scattschen Schaltung im elektrischen Mittelpunkt untereinander verbunden sind,wobei jede Wicklung über zwei ent- gegengeschaltete Gleichrichterelemente elektrisch geschlossen ist und an den so entstandenen Mittelpunkten der zwei Gleichrichterpaare der Modulationskreis angeschlossen ist. 6. Trägerstrom - Signalübertragungseinrich- tung nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass zwischen den Gleichrichterelementen und dem Modulationskreis ein Transformator (T) eingeschaltet ist. 7.Trägerstrom - Signalübertragungseinrich- tung nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet., da.ss die Verbindung der Mitten der Sekun därwicklungen und der elektrische Mit telpunkt der Primärwicklung des Trans formators<I>(T)</I> zu Klemmen (K) geführt sind, an denen Gleichstrom entnommen werden kann.B. Trägerstrom - Signalübertragungseinrich- tung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Entnahme eines Trägerstromes höherer Frequenz aus einem Mehrphasennetz an dieses eine der Phasenzahl entsprechende Anzahl von eisengeschlossenen Drosseln (D) ange- schlossen ist, deren Nutzklemmen über .den Modulationskreis mit dem an der Leitung liegenden Sendefilter verbunden sind. 9.Trägerstrom - Signalübertragungseinrieh- tung nach Patentanspruch und Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet;, dass zwischen den Nutzklemmen der Drossel- anordnung und dem Modulationskreis eine Gleichrichteranordnung in der Weise eingeschaltet ist, dass eine weitere -Pre- quenzvervielfachungeintritt. 10.Trägerstrom - Signalübertragungseinrich- tung nach Patentanspruch und Unter- arus.prüchen 8 und 9, dadurch gekenn- zeichnet, dass als Gleichrichterelemente Plattengleichrichter verwendet sind.
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