CH154968A - Einrichtung an Empfängern zum störungsfreien Empfang langer Wellen in der Nähe eines Kurzwellensenders. - Google Patents

Einrichtung an Empfängern zum störungsfreien Empfang langer Wellen in der Nähe eines Kurzwellensenders.

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CH154968A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  Einrichtung an Empfängern zum störungsfreien Empfang langer Wellen     in    der  Nähe eines Kurzwellensenders.    Beim Empfang langer Wellen mittelst  eines Empfängers, der in unmittelbarer Nähe  eines Kurzwellensenders aufgestellt ist, treten  häufig starke Störungen durch den Kurzwellen  sender auf, die einen Empfang unmöglich  machen. Einbau des Empfängers in einen  Metallkasten und Erhöhung der Selektion  durch Vermehrung der     Abstimmkreise    nützen  dagegen nichts.  



  Wie Versuche zeigen, gelangen die Stör  wellen nicht über die     Hochfrequenzverstärker-          stufen    in den Empfänger; die Störungen  bleiben vielmehr     ungeändert,    auch wenn die       Hochfrequenzröhren    entfernt sind.  



  Die Wege, auf denen die störende Hoch  frequenz des Kurzwellensenders an das Gitter  der     Audionrühre    gelangen, durch welche sie  dann hörbar gemacht werden, sind folgende       (Abb.   <B>1):</B>  <B>1.</B> Zwischen den Batterieleitungen, vor  nehmlich den     Anschlusspunkten        H+    und    <B>E-</B> der     Heizspannungsquelle    entstehen unter  dem     Einfluss    des Störsenders     Hochfrequenz-          spannungen.    Da der Heizfaden des     Audions     wie ein Teil eines Schwingungskreises wirkt,

    gelangt die     Stlörspannung    über den     Abstimm-          kondensator   <B>C</B> an das Gitter     G.     



  2. Zwischen Antenne<B>A</B> und Batterien  beziehungsweise     Telephon    T und Batterien  entstehen Störspannungen, welche in ähnlicher  Weise an das     Audiongitter    gelangen.  



       Erfindungsgemäss    wird der Empfänger ge  gen die beschriebenen Störungen dadurch ge  schützt,     dass    sämtliche nach aussen führende  Leitungen mit Ausnahme der Erdleitung ge  gen kurze Wellen     verdrosselt    werden, wie  das beispielsweise in     Fig.    2 dargestellt ist.  Dabei ist es vorteilhaft, die Kondensatoren  der Drosselglieder an einen Punkt des den  Empfänger einschliessenden Gehäuses B zu  legen, da sonst     Gebäuseströme    entstehen, die  durch     Ohm'sche,        kapazitive    oder induktive      Kopplungen Störspannungen am Gitter des       Audions    erzeugen.  



  Sind die Störungen zu stark, so genügen  auch die beschriebenen Mittel noch nicht,  einen brauchbaren Empfang zu gewährleisten.  Eine völlige Beseitigung der Störungen er  zielt man aber selbst bei ungünstigen Fällen,  wenn man zusätzlich in die     Audiongitter-          leitung    eine     Hochfrequenzdrossel   <B>D</B>     (Fig.   <B>3)</B>  und gleichzeitig direkt zwischen Gitter und  Faden der     Audionröhre    eine Kapazität K  legt, so     dass    Störspannungen nicht an das  Gitter gelangen.

   Die     Hochfrequenzdrossel          muss    so dimensioniert werden,     dass    sie den  Empfang im     Langwellengebiet    nicht verhin  dert. Dazu ist lediglich erforderlich,     dass    die  Eigenwelle des aus der Selbstinduktion der  Drossel<B>D</B> -und der direkt zwischen Gitter  faden liegenden Kapazität K bestehenden  Seriengliedes wesentlich kleiner ist als die  kleinste     Abstimmwelle.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Empfängern zum stb- rungsfreien Empfang langer Wellen in der Nähe eines Kurzwellensenders dadurch ge kennzeichnet, dass sämtliche aus dem me tallisch abgeschirmten Empfänger herauskom menden Leitungen mit Ausnahme der Erd leitung hochfrequent gegen kurze Wellen verdrosselt sind.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor das Gitter des An- dions eine Hochfrequenzdrossel gelegt und direkt zwischen Gitter-Faden eine Kapazität geschaltet ist.
CH154968D 1930-05-31 1931-05-20 Einrichtung an Empfängern zum störungsfreien Empfang langer Wellen in der Nähe eines Kurzwellensenders. CH154968A (de)

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CH154968D CH154968A (de) 1930-05-31 1931-05-20 Einrichtung an Empfängern zum störungsfreien Empfang langer Wellen in der Nähe eines Kurzwellensenders.

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