CH155759A - Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten von Gebäck. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten von Gebäck.

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CH155759A
CH155759A CH155759DA CH155759A CH 155759 A CH155759 A CH 155759A CH 155759D A CH155759D A CH 155759DA CH 155759 A CH155759 A CH 155759A
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CH
Switzerland
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interior
steam generator
baked goods
heating cabinet
cabinet
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Application number
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Inventor
Roggwiler Jakob
Stutz Max
Stutz Albert
Original Assignee
Roggwiler Jakob
Stutz Max
Stutz Albert
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C15/00Apparatus for handling baked articles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D15/00Improving finished, partly finished or par-baked bakery products
    • A21D15/04Improving finished, partly finished or par-baked bakery products by heat treatment

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Verfahren und     Einrichtung    Frischhalten von Gebäck.    Seitens Bäckereien und Hotelbetrieben ist  es ein allgemeiner Wunsch, das Gebäck, wie  kleine Brötchen, Weggen     etc.    frisch abgeben  zu können. Kleines Gebäck ist bekanntlich  schon nach einigen Stunden in mit Zentral  heizung versehenen Räumlichkeiten stark aus  getrocknet und sind solche harte Produkte  seitens der Abnehmer nicht beliebt.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun ein Verfahren und eine Einrichtung  zum Frischhalten von Gebäck. Nach dem  Verfahren leitet man in einen hermetisch ab  geschlossenen Raum Wasserdampf und setzt  das Gebäck in diesen Raum ein. Die Ein  richtung zur Ausübung des Verfahrens zeich  net sich dadurch aus, dass ein Wärmeschrank  eine den Innenraum desselben hermetisch ab  schliessende     Abschlussplatte    besitzt, durch  welche der Innenraum zugänglich ist, wobei  letzterer mit einem elektrisch beheiztem Dampf  erzeuger in Verbindung steht,

   der im Innen  raum durch automatisch geregelte     bampfzu-          fuhr    die Temperatur nicht über eine bestimmte  Grenze steigen oder fallen     lässt.       Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine  zur Ausübung des Verfahrens geeignete Ein  richtung in einer beispielsweisen Ausführungs  form dargestellt, und es zeigt von derselben       Fig.    1 eine Vorderansicht mit teilweisem  Schnitt,       Fig.    2 einen Querschnitt nach der Linie       II-11    der     Fig.    1 und       Fig.    3 einen Längsschnitt nach der Linie       III-III    der     Fig.    1.  



  Der Wärmeschrank 1 der Einrichtung ist  in eine Mauerwand eingebaut, so dass nur die       Vorder-    und Deckseite     freiliegen.    Die     Boden-          2,    Rück- 3 und Seitenwände 4 des Wärme  schrankes werden durch die Mauerwandung  selbst gebildet. An der Vorderseite ist eine       wegnehmbare        Abschlussplatte    5 und an der  Oberseite eine blecherne Deckwand 5' vorge  sehen. An den     Schmalseitenwänden    4 sind  mehrere übereinander angeordnete Winkel  eisen 6 angeordnet, die zum Tragen von nicht  besonders gezeichneten     Aufstellblechen    dienen.

    An der Vorderseite des Wärmeschrankes ist  an der Umfangsseite desselben ein aus Winkel-      eisen gebildeter Verstärkungsrahmen 7 mon  tiert. An diesem ist ein nach     vorn@vorstehen-          der    Ansatzrahmen 8 angebracht, welcher in  den mit Gummiabdichtung 9 versehenen, aus  im Querschnitt U-förmigen Winkeleisen ge  bildeten     Abschlussrahmen    10 eingreift. Letz  terer ist an der     Anliegeseite    der Abschluss  platte 5 angeschweisst, welche aus Blech be  steht, doppelwandig und hohl ist. Der Hohl  raum 11 in der     Abschlussplatte    5 könnte auch  mit einer     Wärmeisolationsmasse    ausgefüllt  sein, wie z. B.

   Papier, Sägemehl, Asbestab  fällen     etc.    Die     Abschlussplatte    wird durch  zwei in der Höhenrichtung verlaufende Stäbe  12 in der Schliesslage gehalten respektiv an  den Ansatzrahmen 8 gedrückt, so dass ein  hermetischer Abschluss gewährleistet wird.  Die Stäbe 12 sind an ihren Enden mit Schlit  zen 13 versehen und auf die Schraubenbolzen  14 aufgeschoben, die im Ansatzrahmen 10  sitzen. Auf die Schraubenbolzen 14 sind     Flü-          gelmuttern    15 geschraubt, durch welche die  Stäbe 12 an die     Abschlussplatte    5 gedrückt  werden. In die eine Schmalseite des Wärme  schrankes mündet die Dampfleitung 16 aus,  welche von dem     Wasserdampferzeuger    17  ausgeht.

   Der Dampferzeuger 17 ist seitlich  vom Wärmeschrank und entfernt von diesem  in die Mauer selbst eingebaut, um Wärme  verluste zu vermeiden und kommuniziert der  selbe durch das Rohrstück 18 mit dem an  der Vorderseite freiliegenden Wassergefäss<B>19.</B>  Das Wasser in dem Dampferzeuger 17 wird  elektrisch geheizt. In den Stromkreis dessel  ben ist ein     Thermoelement    20 eingebaut,  durch welches der Strom automatisch     ein-          und    ausgeschaltet wird, sobald die Tempe  ratur in dem Wärmeschrank 1 unter eine  gewisse Grenze fällt oder darüber steigt.

   Es  findet also eine automatische Regelung der  Dampfzufuhr statt. 21 ist ein Thermometer  zur     Kontrollierung    der Temperatur in dem       Wärmeschrank.Thermoelement    20 und Thermo  meter 21 stehen mit dem     @    Innenraum in  Verbindung.  



  Durch den Dampferzeuger wird der Wärme  schrank mit Wasserdampf angefüllt und wird  die Temperatur im Innenraum desselben in    einem bestimmten Bereiche durch das     'Thermo-          element    20 konstant gehalten. Ein Abziehen  des Wasserdampfes nach aussen wird infolge  des hermetischen Abschlusses des Wärme  schrankes verunmöglicht, damit kann auch  keine kühle Aussenluft eintreten, welche die       Kondensation    des Wasserdampfes verstärken  würde. Durch den kontinuierlich erneuerten  Wasserdampf wird das Gebäck weich und  frisch gehalten, und zwar ergaben praktische  Versuche, dass dies bis zu 24 Stunden möglich  ist. Das Kondensat wird mit einer nicht dar  gestellten Leitung abgeführt.  



  Durch die beschriebene Einrichtung wird  somit erreicht, dass man Gebäck, wozu spe  ziell kleineres Brotgebäck, wie Weggen     etc.     geeignet ist, während längerer Zeit in frischem  Zustande erhalten kann. Dies ist speziell für  Bäcker und Hotelbetriebe wünschenswert, wo  bekanntlich dem Käufer     imd    dem Gast stets  nur nicht ausgetrocknete Ware serviert wer  den darf.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRüCHE Verfahren zum Frischhalten von Gebäck, dadurch gekennzeichnet, dass man in einen hermetisch abgeschlossenen Raum Wasser dampf leitet und das Gebäck in diesen Raum einsetzt. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Wärmeschrank eine den Innenraum desselben hermetisch abschlie ssende Abschlussplatte besitzt, durch wel che der Innenraum zugänglich ist, wobei letzterer mit einem elektrisch beheizten Dampferzeuger in Verbindung steht, der im Innenraum durch automatisch geregelte Dampfzufuhr die Temperatur nicht über eine bestimmte Grenze steigen oder fallen l asst.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Wärme- Schrank teilweise in einer Mauerwand ver senkt angeordnet ist und die Abschluss platte doppelwandig und hohl ausgebildet ist, wobei sie an der Anliegeseite einen mit Gummi versehenen Abachlussrahmen besitzt, in welchen ein Ansatzrahmen ein greift, wobei der Abschlussrahmen durch zwei in der Höhenrichtung verlaufende, wegnehmbare Stäbe in der Schliesslage gehalten wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampferzeuger seitlich vom Wärme schrank und entfernt zu diesem in der blauer versenkt angeordnet ist und von dem Dampferzeuger eine nach dem Wärme- schrank führende Leitung und eine zweite nach einem Wassergefäss führende Leitung ausgeht. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass mit dem Innenraum des Wärmeschrankes ein Thermoelement und ein Thermometer in Verbindung stehen.
CH155759D 1932-01-13 1932-01-13 Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten von Gebäck. CH155759A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0111593A1 (de) * 1982-12-23 1984-06-27 Hebenstreit GmbH Verfahren und Vorrichtung zum Konditionieren von Waffelblättern

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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