CH155759A - Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten von Gebäck. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten von Gebäck.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung Frischhalten von Gebäck. Seitens Bäckereien und Hotelbetrieben ist es ein allgemeiner Wunsch, das Gebäck, wie kleine Brötchen, Weggen etc. frisch abgeben zu können. Kleines Gebäck ist bekanntlich schon nach einigen Stunden in mit Zentral heizung versehenen Räumlichkeiten stark aus getrocknet und sind solche harte Produkte seitens der Abnehmer nicht beliebt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Verfahren und eine Einrichtung zum Frischhalten von Gebäck. Nach dem Verfahren leitet man in einen hermetisch ab geschlossenen Raum Wasserdampf und setzt das Gebäck in diesen Raum ein. Die Ein richtung zur Ausübung des Verfahrens zeich net sich dadurch aus, dass ein Wärmeschrank eine den Innenraum desselben hermetisch ab schliessende Abschlussplatte besitzt, durch welche der Innenraum zugänglich ist, wobei letzterer mit einem elektrisch beheiztem Dampf erzeuger in Verbindung steht,
der im Innen raum durch automatisch geregelte bampfzu- fuhr die Temperatur nicht über eine bestimmte Grenze steigen oder fallen lässt. Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine zur Ausübung des Verfahrens geeignete Ein richtung in einer beispielsweisen Ausführungs form dargestellt, und es zeigt von derselben Fig. 1 eine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-11 der Fig. 1 und Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie III-III der Fig. 1.
Der Wärmeschrank 1 der Einrichtung ist in eine Mauerwand eingebaut, so dass nur die Vorder- und Deckseite freiliegen. Die Boden- 2, Rück- 3 und Seitenwände 4 des Wärme schrankes werden durch die Mauerwandung selbst gebildet. An der Vorderseite ist eine wegnehmbare Abschlussplatte 5 und an der Oberseite eine blecherne Deckwand 5' vorge sehen. An den Schmalseitenwänden 4 sind mehrere übereinander angeordnete Winkel eisen 6 angeordnet, die zum Tragen von nicht besonders gezeichneten Aufstellblechen dienen.
An der Vorderseite des Wärmeschrankes ist an der Umfangsseite desselben ein aus Winkel- eisen gebildeter Verstärkungsrahmen 7 mon tiert. An diesem ist ein nach vorn@vorstehen- der Ansatzrahmen 8 angebracht, welcher in den mit Gummiabdichtung 9 versehenen, aus im Querschnitt U-förmigen Winkeleisen ge bildeten Abschlussrahmen 10 eingreift. Letz terer ist an der Anliegeseite der Abschluss platte 5 angeschweisst, welche aus Blech be steht, doppelwandig und hohl ist. Der Hohl raum 11 in der Abschlussplatte 5 könnte auch mit einer Wärmeisolationsmasse ausgefüllt sein, wie z. B.
Papier, Sägemehl, Asbestab fällen etc. Die Abschlussplatte wird durch zwei in der Höhenrichtung verlaufende Stäbe 12 in der Schliesslage gehalten respektiv an den Ansatzrahmen 8 gedrückt, so dass ein hermetischer Abschluss gewährleistet wird. Die Stäbe 12 sind an ihren Enden mit Schlit zen 13 versehen und auf die Schraubenbolzen 14 aufgeschoben, die im Ansatzrahmen 10 sitzen. Auf die Schraubenbolzen 14 sind Flü- gelmuttern 15 geschraubt, durch welche die Stäbe 12 an die Abschlussplatte 5 gedrückt werden. In die eine Schmalseite des Wärme schrankes mündet die Dampfleitung 16 aus, welche von dem Wasserdampferzeuger 17 ausgeht.
Der Dampferzeuger 17 ist seitlich vom Wärmeschrank und entfernt von diesem in die Mauer selbst eingebaut, um Wärme verluste zu vermeiden und kommuniziert der selbe durch das Rohrstück 18 mit dem an der Vorderseite freiliegenden Wassergefäss<B>19.</B> Das Wasser in dem Dampferzeuger 17 wird elektrisch geheizt. In den Stromkreis dessel ben ist ein Thermoelement 20 eingebaut, durch welches der Strom automatisch ein- und ausgeschaltet wird, sobald die Tempe ratur in dem Wärmeschrank 1 unter eine gewisse Grenze fällt oder darüber steigt.
Es findet also eine automatische Regelung der Dampfzufuhr statt. 21 ist ein Thermometer zur Kontrollierung der Temperatur in dem Wärmeschrank.Thermoelement 20 und Thermo meter 21 stehen mit dem @ Innenraum in Verbindung.
Durch den Dampferzeuger wird der Wärme schrank mit Wasserdampf angefüllt und wird die Temperatur im Innenraum desselben in einem bestimmten Bereiche durch das 'Thermo- element 20 konstant gehalten. Ein Abziehen des Wasserdampfes nach aussen wird infolge des hermetischen Abschlusses des Wärme schrankes verunmöglicht, damit kann auch keine kühle Aussenluft eintreten, welche die Kondensation des Wasserdampfes verstärken würde. Durch den kontinuierlich erneuerten Wasserdampf wird das Gebäck weich und frisch gehalten, und zwar ergaben praktische Versuche, dass dies bis zu 24 Stunden möglich ist. Das Kondensat wird mit einer nicht dar gestellten Leitung abgeführt.
Durch die beschriebene Einrichtung wird somit erreicht, dass man Gebäck, wozu spe ziell kleineres Brotgebäck, wie Weggen etc. geeignet ist, während längerer Zeit in frischem Zustande erhalten kann. Dies ist speziell für Bäcker und Hotelbetriebe wünschenswert, wo bekanntlich dem Käufer imd dem Gast stets nur nicht ausgetrocknete Ware serviert wer den darf.
Claims (1)
- PATENTAN SPRüCHE Verfahren zum Frischhalten von Gebäck, dadurch gekennzeichnet, dass man in einen hermetisch abgeschlossenen Raum Wasser dampf leitet und das Gebäck in diesen Raum einsetzt. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Wärmeschrank eine den Innenraum desselben hermetisch abschlie ssende Abschlussplatte besitzt, durch wel che der Innenraum zugänglich ist, wobei letzterer mit einem elektrisch beheizten Dampferzeuger in Verbindung steht, der im Innenraum durch automatisch geregelte Dampfzufuhr die Temperatur nicht über eine bestimmte Grenze steigen oder fallen l asst.UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Wärme- Schrank teilweise in einer Mauerwand ver senkt angeordnet ist und die Abschluss platte doppelwandig und hohl ausgebildet ist, wobei sie an der Anliegeseite einen mit Gummi versehenen Abachlussrahmen besitzt, in welchen ein Ansatzrahmen ein greift, wobei der Abschlussrahmen durch zwei in der Höhenrichtung verlaufende, wegnehmbare Stäbe in der Schliesslage gehalten wird. 2.Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampferzeuger seitlich vom Wärme schrank und entfernt zu diesem in der blauer versenkt angeordnet ist und von dem Dampferzeuger eine nach dem Wärme- schrank führende Leitung und eine zweite nach einem Wassergefäss führende Leitung ausgeht. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass mit dem Innenraum des Wärmeschrankes ein Thermoelement und ein Thermometer in Verbindung stehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH155759T | 1932-01-13 |
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| CH155759A true CH155759A (de) | 1932-07-15 |
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ID=4410253
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|---|---|---|---|
| CH155759D CH155759A (de) | 1932-01-13 | 1932-01-13 | Verfahren und Einrichtung zum Frischhalten von Gebäck. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH155759A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0111593A1 (de) * | 1982-12-23 | 1984-06-27 | Hebenstreit GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Konditionieren von Waffelblättern |
-
1932
- 1932-01-13 CH CH155759D patent/CH155759A/de unknown
Cited By (1)
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