CH156444A - Verfahren zur Darstellung von Naphtalin-1.4.5.8-tetracarbonsäure-diimid. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Naphtalin-1.4.5.8-tetracarbonsäure-diimid.

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CH156444A
CH156444A CH156444DA CH156444A CH 156444 A CH156444 A CH 156444A CH 156444D A CH156444D A CH 156444DA CH 156444 A CH156444 A CH 156444A
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tetracarboxylic acid
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diimide
acid diimide
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung -von     Naphtalin-1   <B>.</B> 4.<B>6.</B>     8-teti-acarbonsäure-dilmid.       Es wurde gefunden,     dass    Abkömmlinge  der Naphtalin<B>- 1.</B> 4.<B>5. 8 -</B>     tetracarbonsäuren     erhalten werden können, wenn man Verbin  dungen der allgemeinen Formel:  
EMI0001.0005     
    worin Y für ein Halogenatom steht und ein  X eine     Carboxylgruppe,    das andere X ein  Halogenatom bedeutet, mit     Kupfereyanür   <B>in</B>  geeigneter Weise behandelt.

   Da die Reaktion  nur durchführbar ist, wenn mindestens eine  der beiden Reaktionskomponenten in gelöster  Form vorliegt, ist es erforderlich, dem     Reak-          tionsgmisell    noch ein Mittel hinzuzusetzen,  welches mindestens eine Reaktionskompo-         nente    zu lösen vermag.

   Solche Mittel können  sein zum Beispiel organische Lösungsmittel,  wie     Pyridin,        Chinolin,        Benzyleyanid,    die die  Lösung der     Naphialinverbindung    bewirken  würden, oder wässerige Lösungen von       Alkalimetalleyaniden    oder     Alkalimeiallhalo-          geniden,    welche die Lösung des     Kupfer-          cyanürs    auf Grund der Bildung von löslichen  Komplexsalzen bewirken würden.  



  Die Reaktion wird unter     Erwärinen     durchgeführt. In einigen Fällen ist es auch  zweckmässig, in geschlossenen Gefässen zu  arbeiten.  



  An Stelle von     Kupfereyanür    kann auch       Nickeleyanür    und an Stelle der     Naphthalin-          earbonsäuren    auch deren     funktionellen    Deri  vate, wie beispielsweise deren     Amide,        Nitrile     und dergleichen verwendet werden.  



  Die Umsetzung verläuft wahrscheinlich  nach folgendem Formelschema:    
EMI0002.0001     
    Die     Zwischenstufen    dieser Umsetzung     (Di-          cyan-diearbonsäure,        Tetracarbonsäurediamid)     brauchen nicht abgetrennt zu werden; sie  gehen vielmehr unter geeigneten Arbeits  bedingungen sofort in das     Diimid    der     Tetra-          carbonsäure    über.

   Die Ausbeute an     Dümid     beträgt über<B>70 %</B> der Theorie.<B>-</B> Die als  Ausgangsstoff für die hier beschriebenen  Umsetzungen dienenden a,     a-Dilialogen-a,        a-          diearbonsäuren    oder deren funktionell-- De  rivate können in verschiedener Weise aus  einfachen     Naplitalinderivaten    hergestellt  werden.  



  Die nach vorliegendem Verfahren     er-          h.#Ulichen        Abkömmlinge    der     Naphtalin-          1   <B>-</B> 4.<B>5.</B>     8-tetracarbonsämie    sollen als solche  zur Herstellung von Farbstoffen Verwen  dung finden oder dienen als wertvolle Zwi  schenprodukte.  



  Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Darstellung von     Naphta.Iin-          1   <B>.</B> 4.<B>5 .8 -</B>     tetracarbonsäurediimid,    welches  dadurch gekennzeichnet ist,     dass    man<B>5 .</B>     8-          Dichlornaplitalin   <B>- 1 .</B> 4<B>-</B>     dicarbonsäure    mit       Kupfereya.nür    in Gegenwart eines, minde  stens die eine Reaktionskomponente lösenden  Mittels durch Erwärmen<U>um</U>     etzt.       <I>Beispiel:

  </I>    <B>28,5</B>     Gewielitsteile        5,8-Dichlornaphtalin-          diearbonsäure    werden mit 200     Gewichtsteilen     -Wasser,<B>10</B> Gewichtsteilen     Kupfereyanür     und<B>50</B>     Gewichtsteilen        Kaliumeyanid    in  einem     Rührautoklaven    während<B>5</B> Stunden  auf 200' erwärmt.<B>Nach</B> dem Abkühlen auf  etwa-<B>1,00'</B> saugt man ab und wäscht den  Rückstand mit wenig Wasser nach.

   Zur Be-         freiung    von anhaftenden     Kupferverbindun-          gen    kocht man den Rückstand mit Salpeter  säure aus oder löst in sehr verdünntem<B>Al-</B>  kali, gegebenenfalls unter Zusatz von wenig       Hydrosulfit,    und fällt die filtrierte Lösung  mit Säuren.

   Das so erhaltene     Diimid    ist  identisch mit dem von Bamberger und Philip  (Annalen 240 [18817], Seite<B>187-188)</B> be  schriebenen     Naplitalintetracarbonsäurediimid.     Ausser den dort angegebenen Reaktionen ist  für das     Diimid    sehr charakteristisch die  karminrote Lösung mit roter Fluoreszenz,  welche man erhält, wenn man zur erwärmten  Suspension oder Lösung des     Diimids    in wäs  serigem Alkali etwas     Hydrosulfit    zusetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR-UC,'11' Verfähren zur Darstellung von Naphta- lin-1.4.5.8-tetracarbonsä,üre-diimid, da.- durch gekennzeichnet, dass man<B>5 .</B> 8-Dichlor- na,phtalin-1.4-diearbonsä.ure mit Kupfer- cyanur in Gegenwart eines, mindestens die eine Reaktionskomponente lösenden Mittels durch Erw#Lrmen <U>um</U> zt. UNTER-ANSPRÜCHE:
    <B>1.</B> Verfahren nach Patentansprucli, dadurch gekennzeichnet, dass man als lösendes Mit tel eine -#vässerioe Kaliumeyanidlösun- tn 22 verwendet. <B><U>9.</U></B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch <U>gekennzeichnet,</U> dass man die Umsetzung in einem Rüllrautoklaven bei 200'<B>C</B> wäh rend<B>5</B> Stunden bewirkt.
CH156444D 1930-08-14 1931-07-30 Verfahren zur Darstellung von Naphtalin-1.4.5.8-tetracarbonsäure-diimid. CH156444A (de)

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