CH157189A - Verfahren zur Darstellung einer Eisenverbindung des Phaeophorbids B. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Eisenverbindung des Phaeophorbids B.

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CH157189A
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phaeophorbide
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hydrochloric acid
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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  Verfahren zur Darstellung einer Eisenverbindung des     Phaeophorbids    B.    Aus dem     Chlorophyllabbauprodukt        Phaeo-          phytin    lassen sich nach     Willstätter    und     Stoll,     Untersuchungen über Methoden und Ergeb  nisse, Berlin, Verlag Springer 1923, Seite 282,  zwei Stoffe gewinnen, die man als     Phaeophor-          bid    A und     Phaeophorbid    B bezeichnet.

   Nach  Fischer und     Bäumler    (Annalen 474, 86) lässt  sich das     magnesiumfreie        Phaeophorbid    A in  ein Eisensalz überführen, dem die Formel       C35H8807N4FeC1    zukommt.  



  Es wurde nun gefunden, dass sich auch  das     Phaeophorbid    B in eine bisher unbekannte  Eisenverbindung überführen lässt, wenn man es  mit Eisensalzen in Gegenwart eines Lösungs  mittels umsetzt, zweckmässig im Strom eines       inerten    Gases.  



  Das auf diese Weise erhaltene     Phaeophor-          bid        B-Eisen    kann zur Reinigung aus organi  schen Säuren, zweckmässig     Propionsäure,    unter  Zusatz von Salzsäure umkristallisiert werden,  gegebenenfalls unter Ausschluss von Sauerstoff.  



  Das     Phaeophorbid        B-Eisen    zeigt im Ge  gensatz zum Phaeophorbid     A-Eisen    äusserst    wertvolle therapeutische Eigenschaften und  es soll infolgedessen als Arzneimittel Ver  wendung finden. Es bildet grüngefärbte Na  deln der     Zusammensetzung        C3599so0oN"FeCl,     ist unlöslich in Wasser, löslich in Alkalien  und wirkt in lebenden Zellen oxydations  katalytisch.  



  <I>Beispiel:</I>  Man stellt sich im     Kohlensäurestrom    durch  Auflösen von 1     gr    reinsten Eisens in 60 cm'  Eisessig, der mit 1     gr    Kochsalz versetzt ist,  eine Eisenlösung her, in die man 1     gr        Phaeo-          phorbid    B einträgt und im     Kohlensäurestrom     auf dem Wasserbad 10 Minuten erhitzt.  Hierbei geht das     Phaeophorbid    B in Lösung.  Nach dieser Zeit lässt man die Lösung er  kalten, wobei sich ein Niederschlag bildet.

         Dieser        wird        abgesaugt,        zuerst        mit        50        %        Essig-          säure,    dann mit     Wasser    gewaschen.

   Das so  erhaltene rohe Eisensalz wird aus einer Mi  schung von 100     cm3        Propionsäure    und 50     cm3          20        %        Salzsäure        umkristallisiert,        wodurch        es         in schönen, grüngefärbten Nadeln erhalten  wird. Dem     Stoff    kommt die Zusammensetzung       C95H9EN406FeC1    zu,

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  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer Eisen verbindung des Phaeophorbids B, dadurch gekennzeichnet, dass man das Phaeophorbid B mit Eisensalzen in Gegenwart eines Lösungs mittels umsetzt. Die so erhaltene Verbindung, die von den in Reaktion tretenden Eisensalzen nur das Eisen enthält,
    kristallisiert aus einer Mischung von 2 Volumteilen Propionsäure und 1 Volum- teil 20 % Salzsäure in schönen grünge- färbten Nadeln von der Zusammensetzung CssHsoN40cFeC1. Sie ist unlöslich in Wasser, löslich in Alkalien. UNTERANSPRü CHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung im Strom eines inerten Gases vorgenommen wird. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Phaeophor- bid-B-Eisen aus organischen Säuren unter Zusatz von Salzsäure umkristallisiert. 3. Verfahren gemäss Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Umkristalli- sieren unter Ausschluss von Sauerstoff vorgenommen wird.
CH157189D 1930-11-17 1931-10-13 Verfahren zur Darstellung einer Eisenverbindung des Phaeophorbids B. CH157189A (de)

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