CH157519A - Verfahren zur Darstellung eines neuen Thioderivates des Phenols. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines neuen Thioderivates des Phenols.

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CH157519A
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phenol
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Sandoz Chemische Fabri Vormals
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Chem Fab Vormals Sandoz
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      Verfahren        zur    Darstellung eines neuen     Thioderivates    des Phenols.    Im Hauptpatent und dessen Zusätzen sind  Verfahren zur Darstellung von metallhalti  gen     Thioderivaten    der     Phenole    beschrieben.  



  Es wurde nun gefunden, dass man auch  zu ähnlichen metallhaltigen     Thioderivaten     der     Phenole    gelangen kann, wenn man     Phe-          nole    mit Schwefel und Verbindungen solcher  mehrwertiger Metalle, welche aktive Partial  valenzen besitzen, in Gegenwart von neutral  reagierenden Katalysatoren erhitzt und das  erhaltene     Reaktionsprodudukt    mit Alkalien  behandelt.

   Solche Katalysatoren sind zum  Beispiel Acetate, wie     Natriumacetat,        For-          miate,        Laktate,    Nitrite,     Hydrosulfite,        Thio-          sulfate,        Thionate    usw. oder Jod. Die er  forderlichen Mengen dieser Salze     bezw.    des       Jodes    können innerhalb beträchtlicher Gren  zen schwanken.  



  Als Stoffe, welche die obengenannten  Metalle enthalten, sind besonders geeignet  die Metallsalze schwächerer anorganischer  Säuren, zum Beispiel     Sulfite,    Nitrite usw.,    ferner Salze organischer     Carbon-    und     Sulfon-          säuren,    zum Beispiel     Formiate,        Laktate,        Ben-          zoate,        p-Toluolsulfonate        usw.    Es können aber  auch Oxyde und     Hydroxyde    benutzt werden,       während,die    Verwendung von Chloriden oder  Sulfaten weniger vorteilhaft ist,

   weil die  Reaktionen träger verlaufen und höhere Tem  peraturen erfordern. Es können aber auch  einige der oben genannten mehrwertigen Me  talle selbst     verwendet    werden, welche wäh  rend der Schmelze angegriffen und in reak  tionsfähige Verbindungen verwandelt wer  den.  



  Zur     Ausführung    dieser Arbeitsweise wer  den zum Beispiel die     Phenole    mit Schwefel       und    den Metallverbindungen     bezw.    Metallen  der     Sehwefelwasserstoff-    und der Schwefel  ammoniumgruppe unter Zusatz von Salzen  organischer     Carbonsäuren    oder schwacher  anorganischer :Säuren oder Jod erhitzt.

   Hier  bei     tritt    lebhafte     Schwefelwa.sserstoffent-          wicklung    ein und man erhält eine Schmelze,  aus welcher durch Auflösen in Alkalien und      Eindampfen oder     Aussalzen    die wasserlös  lichen     Alkalisalze    gewonnen werden können.  



  Das vorliegende Verfahren betrifft die  Darstellung eines     zinnhaltigen        Thioderivates     des Phenols und ist dadurch gekennzeichnet,  dass man Phenol, Schwefel und     Zinnhydro-          gyd    in Gegenwart von neutral reagierenden  Katalysatoren erhitzt und das erhaltene     Kon-          densationsprodukt    mit     Natriumhydrogyd    be  handelt.

           Beispiel:     180 Teile     teohnische        Carbolsäure,    40  Teile fein gemahlenes     Zinnhydrogyd,    100  Teile Schwefel und 10 Teile     Natriumnitrit     werden am     Rückflusskühler    40 Stunden auf  140 bis<B>150'</B> C erhitzt. Die erhaltene  Schmelze wird unter Zusatz von Natrium  hydrogyd in Wasser gelöst und die Lösung  mit     Kochsalz    gefällt.  



  Das erhaltene zinnhaltige Produkt stellt ein       hellgelbgefärbtes        Pulver    dar und besitzt die  Eigenschaft, dass damit behandelte Wolle von  direkten und sauren Farbstoffen nicht mehr  angefärbt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines zinnhal tigen Thioderivates des Phenols, dadurch ge kennzeichnet, dass man Phenol, Schwefel und Zinnhydrogyd in Gegenwart neutral reagie render Katalysatoren erhitzt und das erhal tene Kondensationsprodukt mit Natrium hydrogyd behandelt. Das zinnhaltige Produkt stellt ein hell gelbgefärbtes Pulver dar und besitzt die Ei genschaft, dass damit behandelte Wolle von direkten und sauren Farbstoffen nicht mehr angefärbt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator Natriumnitrit verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator Natriumacetat verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator Jod verwendet.
CH157519D 1930-04-08 1931-04-02 Verfahren zur Darstellung eines neuen Thioderivates des Phenols. CH157519A (de)

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