CH158194A - Maschine zum Reinigen von Böden. - Google Patents

Maschine zum Reinigen von Böden.

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CH158194A
CH158194A CH158194DA CH158194A CH 158194 A CH158194 A CH 158194A CH 158194D A CH158194D A CH 158194DA CH 158194 A CH158194 A CH 158194A
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CH
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Inventor
Soehne Suter-Strickler
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Suter Strickler Soehne
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      Nasehine    zum Reinigen von Böden.    Während bei bekannten     Maschinen    zum  Reinigen von Böden mit     Reinigungskörper     tragenden Planetenzahnrädern das Gewicht  des Antriebsmotors nur zum Teil, und zwar  einseitig von den kreisenden Reinigungskör  pern und des weiteren von Laufrollen auf  genommen wird, lastet bei der Reinigungs  maschine gemäss der Erfindung .das Gewicht  des Motors gleichmässig auf den Reinigungs  körpern,     wodurch    ein stärkerer und gleich  mässigerer Reibungsangriff derselben am Bo  den erhalten wird, so dass bei unverändertem  Gesamtgewicht der Maschine     eine    intensivere  und .damit bessere Reinigung gegenüber bis  her erreicht wird.

   Zu diesem Zwecke ist er  findungsgemäss der     Maschinenantriebsmotor     über dem zentralen Rad, um welches die Pla  netenzahnräder kreisen, angeordnet.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind  zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 das erste Beispiel in einem Senk  rechtschnitt,         Fig.    2 einen Grundriss davon, jedoch bei       weggenommenem    Motor,       Fig.    3 das zweite Beispiel in einem Senk  rechtschnitt, und       Fig.    4 einen Grundriss davon mit ungefähr  hälftigen     Schnitten    nach den Linien     1-I     und     II-II    in     Fig.    3.  



  Es     bezeichnet    1 beim ersten Beispiel       (Fig.    1, 2) ein Gehäuse mit einer Decke 2,  auf welche der elektrische Antriebsmotor 3  aufgesetzt und durch die Schraube 4 fest  gehalten ist. Auf der Motorwelle 5 ist ein  Zahnrad 6     aufgekeilt,    welches mit dem Zahn  rad 7     auf    einer Welle 8 im Eingriff steht.  Diese Welle 8 ist durch die beiden Kugel  lager 9 im Gehäuse 1 gelagert und trägt     an-          dernends    ein Zahnrad 10, das mit einem wei  teren Zahnrad 11 im Eingriff steht, welches  auf der zentralen Achse 12 vermittelst des       zweireihigen    Kugellagers 13 gelagert ist.

   An  dem     Zahnrad    11 sind drei um je 120   zuein  ander versetzte Achsbolzen 14 befestigt, auf  welchen mittelst Kugellagern 15 drei Zahn-           räder    16     abgestützt    sind, die in das gemein  schaftliche, auf der Achse 12     festsitzende     zentrale Zahnrad 17     eingreifen,    um welches  sie beim Betrieb der Maschine kreisen. Die  Kugellager 15 sind je durch einen Schutz  deckel 18 abgeschlossen, so dass sie gegen  Staub     ete.    geschützt sind.  



  Auf. der Unterseite der     Planetenzahnräder     16 ist je eine diametral über deren Zähne  hinausragende hölzerne Schutzscheibe 19 an  gebracht, durch welche an den Planetenzahn  rädern 16     befestigte        Mitnehmerbolzen    20 hin  durchgehen. Die Bolzen 20 jedes     einzelnen     Planetenzahnrades 16 fassen in Bohrungen  eines Reinigungskörpers 21, welcher infolge  Klemmwirkung von in Löchern der Bolzen  20 befindlichen federbelasteten     Sperrkugeln     22 an diesen Bolzen festgehalten werden. Die  Reinigungskörper 21 sind also lediglich auf  ihre     Mitnehmerbolzen    20 aufgesteckt und       können    sehr leicht gegen andere Reinigungs  körper ausgewechselt werden.

   Diese Reini  gungskörper 21 können (wie gezeichnet) als  Bürsten ausgebildet     sein,    oder zum Beispiel  auf ihrer Unterseite Stahlspäne tragen oder  mit Filzscheiben zum Blochen versehen sein.  



  In eine Bohrung eines Ansatzes des Ge  häuses 1 ist eine Deichsel 23 eingesetzt und  darunter ist die Achse 24 für zwei Lauf  räder 25 gelagert. Diese     Laufräder    25 kön  nen zum Beispiel auf exzentrischen Achs  zapfen gelagert sein, so dass sie durch ent  sprechende Einstellung der Radachse auf den  Boden     herabgeschwenkt    werden können, um  die     Maschine    bequem herumfahren zu können.  



  Auf dem der Deichsel gegenüberliegenden  Teil des Gehäuses 1 ist an diesem ein halb  kreisförmiger Hohlraum 26 gebildet. Der  selbe ist zur Gewichtsaufnahme bestimmt  behufs Ausgleichung des Gewichtes der Ma  schine der an ihr vorgesehenen Deichsel 23  gegenüber.  



  Dadurch, dass der Motor 3 unmittelbar  über der Achse, um welche die Reinigungs  körper 21 kreisen, angeordnet und das Ge  wicht sowohl der Deichsel, als auch auf der  gleichen     Seite    der     Maschine    vorhandener wei-         terer    Teile durch Gegengewichte ausgeglichen  ist, lastet das Gewicht der ganzen Maschine  gleichmässig auf den drei Reinigungskörpern  21, wodurch deren Reibungsangriff entspre  chend wirksam ist.  



  Die Maschine nach dem     zweiten    Beispiel       (Fig.    3, 4). besitzt ein oberhalb der Planeten  zahnräder angeordnetes Windrad zum Ab  saugen des beim Betrieb der Maschine ent  stehenden Staubes zwecks fortwährender  wirksamer Säuberung der Arbeitsstelle und  der Reinhaltung des Getriebes.  



  Bei dieser     Ausführung    besitzt der mittelst  Schrauben 4 auf dem Gehäuse 1 befestigte  Antriebsmotor 3 eine verlängerte     Welle     welche am freien Ende das zentrale Zahn  rad 7.7 trägt, in das die     Planetenzahnräder     16 eingreifen. Es sind hier nur zwei Pla  netenzahnräder 16 vorgesehen und diese sind  durch ihre Achsbolzen 14 an einem Trag  körper 28     angeordnet.     



  Innerhalb des Gehäuses 1 befindet sich  eine Zwischenwand 29, welche     mittelst    in  ihren Umfangsflansch 30 fassenden Stiften  31 lösbar im Gehäuse befestigt ist und nach  oben an eine am Gehäuse vorhandene Schul  ter 32 ansteht. Die Zwischenwand 29 unter  teilt den Gehäuseraum in .eine obere Saug  kammer 33 und in einen untern Getriebe- und  Arbeitsraum. In der Saugkammer 33 ist das  Windrad 34 angeordnet, welches den aus dem  untern Raum des Gehäuses 1 angesaugten  Staub durch einen Austrittsstutzen 35 der  Saugkammer 33 in einen angeschlossenen,  nicht gezeichneten Behälter befördert. Die       Zwischenwand    29 besitzt ausserhalb der Mitte,  das heisst um ihren zentralen Teil 36 herum,  vier Löcher 37 für den Durchgang des weg  zubefördernden     Luftstaubgemisches.     



  Das Windrad 34 ist auf der Motorwelle 5       aufgekeilt,    welche den nebenförmigen zentra  len Teil 36 der     Zwischenwand    29 durchsetzt.  an welchem     mittelst    eines     Kugellagers    38  der gemeinsame Tragkörper 28 der zwei ein  ander diametral gegenüberstehenden Pla  netenzahnräder 16 abgestützt ist. Dieser  Tragkörper 28 ist ausserdem     mittelst    eines      Kugellagers 39 auf der     Motorwelle    5 ab  gestützt, so dass ihm und der Motorwelle eine  stabile Lagerung gegeben ist. Die Planeten  zahnräder 16 werden hier unmittelbar vom  zentralen Rad 17 angetrieben und stehen mit.

    einem am Umfangsflansch 30 der feststehen  den Zwischenwand 29 vorgesehenen Zahn  kranz 40 im Eingriff, auf dem sie sich beim  Betrieb der Maschine abwälzen. Der Trag  körper 28 besitzt zwischen den Teilen, an  denen .die Planetenzahnräder 16 angeordnet  sind, zwei einander diametral gegenüber  stehende, von Rippen umgrenzte     Ausnehmun-          gen    41 für den Durchgang des     wegzubeför-          dernden        Luftstaubgemisches.    Diese beiden       Ausnehmungen    41 kommen beim Drehen des  Tragkörpers 28, das heisst beim Betrieb der  Maschine in wechselnder Folge den Löchern  37 der nichtdrehenden Zwischenwand 29  gegenüber,

   was die Wegbeförderung des  Staubes aus dem Arbeitsraum des Gehäuses 1  begünstigt.  



  Die Zahnkränze des Getriebes 16, 17, 40  sind aussen unten durch eine Scheibe 42 ge  schützt, welche mit dem Tragkörper     298    fest  verbunden ist und dessen     Ausnehmungen    41  gegenüberstehende entsprechende Durchgänge  für das     Luftstaubgemisch    aufweist.  



  Vom freien Stirnende der     Motorwelle    5  führt von einer Schmiervorrichtung 43 aus  ein Schmierkanal 44 zu den Kugellagern 38  und 39. Infolge     erwähnter    Anordnung ist  diese Schmiervorrichtung 43 leicht von aussen  zugänglich.  



  Das Gewicht des auf dem Gehäuse 1 an  geordneten Antriebsmotors 5 lastet auch hier  gleichmässig auf den vorgesehenen zwei     Bo-          denbearbeitungskörpern.    Das Gehäuse 1 kann  durch einen aussen an demselben anzubrin  genden Umfangskranz ringsum gegen den  Boden abgeschlossen werden.  



  Beim Zusammenbauen der Maschine wird  nach der Vereinigung .des Antriebsmotors 3  mit .dem Gehäuse 1 in dieses das Windrad 34  eingebracht und auf der Motorwelle 5 ver  keilt. Nachher wird die Zwischenwand 29 in  das Gehäuse 1 eingesetzt und darin     befestigt,       worauf die übrigen Teile in der erforder  lichen Weise eingebracht werden, wie ohne  weiteres klar ist. Daraus ergibt sich auch  von .selbst die Art und Weise der Zerlegung  der Maschine, falls dies zum Beispiel zwecks  Nachprüfung notwendig wird.  



  Dadurch ist auf einfache Art ein leichtes  Einbauen des Windrades und des Getriebes  in das gemeinsame Gehäuse von dessen glei  cher Seite her ermöglicht, desgleichen ein  leichtes Herausnehmen dieser Teile aus dem  Getriebegehäuse.  



  Selbstverständlich kann die Maschine in  bezug auf Einzelheiten auch anders als ge  zeichnet ausgeführt werden. So zum Beispiel  können die     Bodenbearbeitungskörper,    deren  Anzahl variieren kann, federnd abgestützt  sein, auch kann deren Befestigung an der       Maschine    beispielsweise auch mittelst Bajo  nettverschlusses erfolgen. Sodann kann die  beim erläuterten zweiten Beispiel im Ge  triebegehäuse lösbar angebrachte Zwischen  wand auch am Gehäuse fest sein, in welchem  Falle dafür gesorgt wird, dass das Windrad  durch eine entsprechende Öffnung in der  Decke des Gehäuses in dieses eingeführt wer  den kann. Ebenso könnte der Antriebsmotor  in dem alsdann entsprechend dimensionierten  Getriebegehäuse selbst untergebracht sein.

    Weiterhin könnte die Lenkdeichsel zum Bei  spiel mittelst gabelförmigem Ende am Ge  häuse befestigt sein, auch könnten am     G#-          häuse    mehr als zwei Laufrollen angeordnet  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Reinigen von Böden mit Reinigungskörper tragenden Planetenzahn rädern, dadurch gekennzeichnet, dass deren Antriebsmotor über dem zentralen Rad, um welches die Planetenzahnräder mit den Rei nigungskörpern kreisen, angeordnet ist, so dass das Gewicht der Maschine gleichmässig auf den Reinigungskörpern lastet, wodurch ein gleichmässiger, voll ausgenützter Rei bungsangriff der letzteren am Boden erreicht wird. UNTERANSPRüCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Planetenzahn räder an einem gemeinschaftlichen Zahn rad angeordnet sind, welches durch ein Übersetzungsgetriebe von dem Motor aus angetrieben wird und sich um die Achse des zentralen Rades dreht.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Planeten zahnräder enthaltendes Gehäuse einen Hohlraum zur Gewichtsaufnahme auf weist, zwecks Ausgleichung des Gewich tes einer an der Maschine vorgesehenen Deichsel gegenüber. 3. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungskör per abnehmbar auf Mitnehmerbolzen auf geschoben sind, auf denen sie mittelst einer federbelasteten Kugel gesichert sind. 4.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem die Pla netenzahnräder enthaltenden Gehäuse oberhalb dieser Räder ein zur Staub absaugung dienendes Windrad vor gesehen ist, zwecks fortwährender wirk samer Säuberung der Arbeitsstelle und der Reinhaltung des Getriebes beim Be trieb der Maschine. 5. Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor aussenseitig am Getriebegehäuse angeord net ist.
    6. Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Windrad sich oberhalb einer zur Bildung eines Saug raumes dienenden, im Getriebegehäuse vorgesehenen Zwischenwand befindet, an welcher gleichzeitig den Planetenzahn rädern durch einen gemeinsamen Trag körper Lagerung gegeben ist, wodurch in einfacher Weise der Einbau des Wind- rades und des Getriebes in das gemein same Gehäuse und gegebenenfalls das Herausnehmen dieser Teile aus dem Ge triebegehäuse erleichtert ist. 7.
    Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Zwi schenwand im Getriebegehäuse lösbar befestigt ist, so dass Windrad und Pla- netenzahnrädergetriebe von ein und der selben Seite in das Gehäuse eingebracht werden können. B. Maschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbar im Ge triebegehäuse befestigte Zwischenwand einen dem Eingriff der Planetenzahn räder dienenden Zahnkranz aufweist, an welchem die Planetenzahnräder sich beim Betrieb der Maschine abwälzen.
    9: Maschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbar im Ge triebegehäuse befestigte Zwischenwand in ihrer Mitte eine Lagernabe für den Tragkörper der Planetenzahnräder und ausserhalb der Mitte angeordnete Durch gänge zur Herstellung der Saugverbin dung zwischen der Windradkammer und der offenen Seite des Getriebegehäuses aufweist. 1.0. Maschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper der Planetenzahnräder durch Wälzlager ausser an der im Getriebegehäuse vorgesehenen Zwischenwand an der Welle des An triebsmotors abgestützt ist, zwecks sta biler Lagerung dieses Tragkörpers. 11.
    Maschine nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, .dass eine am freien Stirnende der Motorwelle angeordnete Schmiervorrichtung mit den beiden Wälzlagern verbunden ist.
CH158194D 1931-05-01 1931-10-24 Maschine zum Reinigen von Böden. CH158194A (de)

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CH158194D CH158194A (de) 1931-05-01 1931-10-24 Maschine zum Reinigen von Böden.

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CH (1) CH158194A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930948C (de) * 1948-09-25 1955-07-28 Mueller Bruetsch & Co Maschine zum Reinigen von Fussboeden
US5548860A (en) * 1994-05-31 1996-08-27 Dakota Way Ultra-speed conversion means for floor treating machines

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930948C (de) * 1948-09-25 1955-07-28 Mueller Bruetsch & Co Maschine zum Reinigen von Fussboeden
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