CH158962A - Einrichtung zum selbsttätigen Abschalten von Generatoren bei Phasenerdschluss. - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Abschalten von Generatoren bei Phasenerdschluss.

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CH158962A
CH158962A CH158962DA CH158962A CH 158962 A CH158962 A CH 158962A CH 158962D A CH158962D A CH 158962DA CH 158962 A CH158962 A CH 158962A
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CH
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
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  Einrichtung zum selbsttätigen     Abschalten    von Generatoren bei     Phasenerdsehluss.       Es sind Einrichtungen zum selbsttätigen  Abschalten von Generatoren beim Auftreten  eines     Phasenerdschlusses    bekannt. Zu diesem  Zwecke wird beispielsweise der     Sternpunkt     des Generators über einen Widerstand ge  erdet und ein Relais von der Spannung des       Sternpunktes    des Generators gegen Erde er  regt, welches beim Ansprechen den Ge  nerator abschaltet. Ausser von den Kon  stanten des Relais hängt die Bemessung des  Widerstandes auch davon ab,     wie    weit  man einen Fehler innerhalb des Genera  torwicklung erfassen will.

   Will man auch  Fehler in der Nähe des     Sternpunktes    erfas  sen, so zeigt sich der     Übelstand,    dass im Falle  eines Fehlers in der Nähe der Klemmen .der       Erdschlussstrom    so gross     wird,    dass das     Gene-          ratoreisen    verbrennt.  



  Erfindungsgemäss wird einerseits eine  Steigerung der Empfindlichkeit der Schutz  einrichtung und anderseits ein Schutz vor  den Gefahren eines in der Nähe einer Ma-         schinenklemme    entstehenden Erdschlusses  dadurch ermöglicht, dass ein von einer Relais  einrichtung gesteuerter veränderlicher Strom  begrenzungswiderstand     vorhanden    ist, durch  welchen der Fehlerstrom innerhalb     voruese-          h.ener    Grenzen gehalten wird. Dabei k     anii     zum Beispiel ein Relais vorgesehen sein.

    welches, wenn der     Erdschlussstrom    einen  Grenzwert überschreitet,     selbsttätio,,    einen zu  sätzlichen Widerstand zu dessen     Be;@rpnzun"     einschaltet. Dieser     Widerstand    kann bei  spielsweise in Reihe mit dem     Erdungswidei,-          stand    des     Generators        liegen    und im normalen  Betrieb durch einen Schalter     kurzgeschlossen     sein.  



  Besondere Vorteile kann     clie        Erfindun-          bei    mehreren parallel arbeitenden     Cenerato-          toren    bieten. In solchen Fällen erdet     inan     gewöhnlich den Sternpunkt nicht, sondern  man schliesst an die     gemeinsame    Sammel  schiene     Induktivitäten    an, deren Sternpunkt  unmittelbar oder über einen Widerstand ge-      erdet ist.

   Zur     Abschaltung    der Generatoren  dienen zweckmässig Relais, die zwischen Ge  nerator und Sammelschiene geschaltet sind  und auf den Summenstrom, gegebenenfalls  auch auf -die Verlagerungsspannung,     anspre-          ehen.    Zur Verbesserung der Wirkung ist  auch schon     vorgeschlagen'    worden, diesen     In-          duktivitäten    Sekundärwicklungen zu geben,  welche in Vieleck geschaltet und über  einen Widerstand geschlossen sind, wenn  der Sternpunkt     unmittelbar        geerdet    ist  oder die in Vieleck geschaltet und in  sich geschlossen sind, wenn der Stern  punkt über einen Widerstand geerdet ist.

    Der zur     Begrenzung    des     Erdschlussstrames     dienende, durch die     Relaiseinrichtung    ge  steuerte Widerstand kann sowohl in der  Erdverbindung .des Sternpunktes, als auch in  den Sekundärkreis der     Induktivitäten    ein  geschaltet sein. Der Widerstand wird zweck  mässig so bemessen, dass nur ein so geringer  Strom fliesst, dass die Relais zum Abschalten  der Generatoren mit Sicherheit betätigt wer  den.  



  In der Zeichnung sind vier Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt:  In     Fig.    1 sind 1, 2, 3 die Sammelschie  ren, an welche der Generator 4 über den  Schalter 6 und der Generator 5 über den  Schalter 7 angeschlossen sind. In der     Ver-          bindungsleitLing    des     Generatörs    4 zur Sam  melschiene liegen die     Primärwicklungen    der       Stromwandler    8, 9 und 10, deren Sekundär  wicklungen in     Summenschaltung    auf die  Stromspule des     wattmetrischen        Erdsebluss-          relais    11 einwirken.

   Beim Ansprechen des  Relais 11, das heisst bei einem     Gestellschluss     innerhalb des geschützten Generators, wird  über die     Batterie    12 ein Stromkreis für den  Elektromagneten 13 geschlossen, der die  Schaltklinke 14 des Schalters 6 freigibt, so  dass der Schalter durch die Feder 15 geöff  net wird. Die Schutzeinrichtungen für den  Generator 5 sind die gleichen wie für den  Generator 4.  



  Zur Erzeugung des     Erdschlussstromes     dienen drei     Induktivitäten    16, 17 und 18,    deren in Stern geschaltete     Primärwicklungen     an die Sammelschiene angeschlossen und  deren Sternpunkt unmittelbar geerdet ist.  Die     Induktivitäten    können aus drei Ein  phasentransformatoren bestehen, oder es kann  ein     Dreiphasentransformator    mit einem vier  ten Schenkel verwendet werden.  



  Die im offenen Vieleck geschalteten Se  kundärwicklungen der     Induktivitäten    sind  über die beiden Widerstände 20 und 21 ge  schlossen. Der \Widerstand 21 ist im nor  malen Betrieb durch den Schalter 23 kurz  geschlossen. An dem Widerstand 20 liegt  die Erregerwicklung des Relais 22, das beim  Überschreiten einer bestimmten Spannung  die Sperrklinke 24 des     Schalters    freigibt, so  dass dieser auslöst, wodurch der Widerstand  21 in den Sekundärkreis in Reihe mit dem  Widerstand 20 eingeschaltet     wird.    An der  Sekundärspannung der     Induktivitäten    liegt  ferner die Spannungsspule :des Relais 11 und  die Spannungsspule des zum Generator 5 ge  hörigen Relais 31.  



  Die Wirkungsweise der     Einrichtung    ist.  folgende:  Bei einem     Erdschluss    in der Nähe der       Klemmen    eines Generators fliesst ein ziemlich  grosser     Erdschlussstrom.    Da .die Spannung  der im Dreieck geschalteten Sekundärwick  lung proportional der     Erdsehlussspannung     ist, so wird das Relais 22 stark erregt und  spricht an. Dadurch     wird    der Schalter 23  geöffnet, der Widerstand 21 in den Sekun  därkreis der     Induktivitäten    eingeschaltet und  somit der     Erdschlussstrom    herabgesetzt.

    Durch diese Einrichtung wird     verhindert,     dass der     Erdschlussstrom    eine     gewisse    Grenze  dauernd überschreiten kann, er bleibt aber  ausreichend für die Erregung     .des    Relais     1l          bezw.    31.  



  An Stelle der in der     Abb.    1 dargestellten       Induktivitäten    mit direkt geerdetem Null  punkt kann man auch drei in Stern geschaltete       Induktivitäten    verwenden, deren Sternpunkt  über einen Widerstand geerdet ist, und deren       Sekundärwicklung    im offenen Vieleck in  sich geschlossen ist, oder man kann auch       Induktivitäten        verwenden,    deren Wicklung      in Zickzack geschaltet und deren Nullpunkt  über einen Widerstand geerdet ist.

   Die Ein  richtung wird dann zweckmässig so getrof  fen, dass ein Relais von der Spannung an  diesem Widerstand erregt wird und beim  Überschreiten eines bestimmten Wertes der  Spannung einen zusätzlichen Widerstand in  die Erdverbindung einschaltet.  



  Die Einrichtung kann auch so getroffen  werden, dass ein Relais nach Behebung des  Erdschlusses .den zusätzlichen Widerstand  wieder ausschaltet. Dieses Relais wird dann  bei der Anordnung nach     Fig.    1 von der Ge  samtspannung der Sekundärwicklungen er  regt, oder bei Verwendung von     Induktivitä-          ten,    deren Nullpunkt über einen Widerstand  geerdet ist, von der Spannung des Nullpunk  tes gegen Erde. In     Fig.    2 ist eine solche  Einrichtung dargestellt.  



  An den Sammelschienen 1, 2 und 3 sind,  wie in     Fig.    1, die Generatoren 4 und 5 mit  ihren     Schutzeinrichtungen    angeschlossen. Die  Bezeichnungen der gleichen Teile in     Fig.    2  stimmen mit denen der     Fig.    1 überein.  



  Die an der Sammelschiene liegenden     In-          duktivitäten    16, 17 und 18 sind in Stern ge  schaltet und über Widerstände 30 und 91  geerdet. Die Sekundärwicklungen sind in  Dreieck geschaltet und in sich geschlossen.  Der     Widerstand    91 wird im normalen Be  trieb von einem Schalter 33 überbrückt. An  der Spannung des Sternpunktes gegen Erde  liegt die Erregerwicklung des Relais 32, das  bei einer bestimmten     Spannung    ein Kontakt  paar 34 schliesst.

   Dadurch     wird    ein Strom  kreis für die     Auslösespule        36,des    Schalters 33  über die     Batterie        35    geschlossen, der Schal  ter wird geöffnet und dadurch der Wider  stand 91 in ,die     Verbindungsleitung    .des Stern  punktes mit Erde eingeschaltet. Wird der       Erdschluss    behoben, so bricht die Spannung  an den     Widerständen    zusammen. Das Relais  32 öffnet die Kontakte 34, und die Feder 37  schliesst wieder den Schalter, so dass die ur  sprüngliche Schaltung hergestellt ist.  



  Vorteilhafter     als,die    Einrichtungen     nach.          Fig.    1 und 2 ist eine     Einrichtung,    bei wel  cher bereits das     Auftreten        einer    unzulässig    hohen Stromstärke von vornherein dadurch  unmöglich gemacht wird, und zwar, dass  der     Strombegrenzungswiderstand    im Gegen  satz zu der zuvor erläuterten Anordnung  nicht von einem anfänglich kleinen Wert auf  einen grossen Wert gebracht wird, sondern  umgekehrt von einem anfänglich hohen  Wert, soweit für das Ansprechen des     Erd-          schlussrelais    erforderlich, auf einen kleineren  Wert gebracht wird.

   Es kann dann von  vornherein der Fehlerstrom höchstens so gross  sein, wie es zulässig ist. Durch Relais, wel  che durch diesen Strom oder durch die Span  nung der mit dem Widerstand belasteten  offenen     Dreieckwicklung    einer     Gestelldrossel     beeinflusst werden, kann dieser Widerstand  in seiner Grösse nachträglich in dem Sinne  geändert werden,     dass    die Stromstärke bis zu  dem zulässigen Betrag gesteigert wird, damit  das     Erdschlussrelais    mit Sicherheit anspricht.

    Für den     Spannungskreis    des     Gestellschluss-          relais    bedeutet dies, dass im Relais eine     be-          stimmte    Spannung eingestellt wird, dass es  also angängig ist, die Empfindlichkeit des  Relais für eine ganz bestimmte Spannung  und Stromstärke     günstigst    zu wählen.  



  Zur Erläuterung dienen die     Fig.    3 und 4.  Bei der     Einrichtung    gemäss     Fig.    3 soll  bei     Gestellschluss    der Wicklung eines     Gene-          rators    41 ein Schalter 42 geöffnet werden,  der den     Generatur    mit der Sammelschiene 43  verbindet. An .die Sammelschienen ist eine       Gestelldrossel    44 mit einem     Belastungswider-          stand    45 im Sekundärkreis angeschlossen.

    Das     Gestellschlussrelais    46 wird in seinem  Strompfad von Stromwandlern 47 in     Sum-          menstromschaltung,    in seinem Spannungs  pfad von einem Spannungswandler 48, der  an der belasteten     Dreieckwicklung    (Sekun  därwicklung) der     Gestelldrossel    44 liegt, ge  speist, und schliesst den     Auslösestromkreizz,          wenn    ein     Gestellschluss    innerhalb der Wick  lung des Generators 41 entstanden ist.  



  Wenn in der Wicklung des Generators  41, beispielsweise an der Stelle 49, ein     Ge-          stellschluss    auftritt, so entsteht eine Span  nung in der Sekundärwicklung der Gestell  drossel, die einen Strom über den Belastung:,-      widerstand 45 zur Folge hat. Diesem Strom  entspricht ein Strom auf der Primärseite der       Gestelldross.el,    der über die Maschine und die  Fehlerstelle fliesst. Die Stärke des Stromes  hängt von der     Grösse    des Belastungswider  standes 45 und von der Entfernung der     Ge-          stellsehlussstelle    49 vom     Sternpunkt    50 des Ge  nerators ab.

   Die Sekundärwicklung der     Ge-          stelldrossel    44 speist über den Spannungs  wandler 48 zwei Spannungsrelais 51 und 52,  welche auf verschiedene Grenzwerte der  Spannung eingestellt sind     und    bei Über  sehreitung dieser     Spannungsgrenzwerte    ihre  Anker anheben. Die Anker tragen Über  brückungsschalter 53     bezw.    54. Im     unerreg-          ten    Zustande schliesst der Schalter 53 des  Spannungsrelais 51 .einen Teil 91 des     Be-          lastungswiderstandes    45 kurz, sofern das  Relais 55 .seine Kontakte geschlossen hat.

   In  gleicher Weise wird durch .den     Überbrük-          kungsschalter    54 im spannungslosen Zustande  des Relais 52 ein Teil 92 des Belastungs  widerstandes 45     kurzgeschlossen.     



  Beim     Auftreten    des     Gestellschlusses    ent  steht ein Strom über dem Belastungswider  stand 45 und eine Spannung am Spannungs  wandler 48. .Je nach der Höhe der auftre  tenden Sekundärspannung .der     Gestell.drossel     44 kommen die Relais 51 und 52 nicht zum       Ansprechen,    oder nur das Relais 51 oder die  Relais 51 und 52     zugleich.    Keines der Re  lais spricht an, wenn die auftretende Span  nung sehr klein ist. Es ist dies ein Zeichen  dafür, dass der     Gestellsehluss    in nicht allzu  grosser Entfernung vom     Sternpunkt    .eines     Ge-          nerators    entstanden ist.

   Der Belastungs  widerstand 45 ist dann durch Kurzschluss :der  Teile 91. und 92 aufs äusserste verkleinert.       Reieht    die auftretende Sekundärspannung  der     Gestelldrossel    44 aus, um das Relais 51  zum     Ansprechen    zu bringen, so wird dadurch  der Kurzschluss .des Widerstandsteils 91 auf  gehoben. Der     Gesamtbelastungswiderstand     ist .dann grösser als in .dem vorangehend be  handelten Fall. Wenn .die     Ansprechgrenze     des Relais 52     überschritten    wird, wird auch  der Widerstandsteil 92 eingeschaltet.

   Auf  diese Weise passt sich die Grösse des Be-         lastungswiderstandes    45 selbsttätig der Grösse  der auftretenden     Sekundärspannung    der     Ge-          stelldrossel,    das heisst     selbsttätig    der Entfer  nung der     Gestellschlussstelle    vom Genera.tor  sternpunkt 50 an, jedoch nicht in der Weise,  dass der entstehende Fehlerstrom     anfänglieh     grösser als erwünscht ist,     sondern    dass er von  kleineren Werten aufwärts geregelt wird.  



  Die     Kurzschlussstromkreise    für die Wi  derstandsteile 91 und 92 sind über die Kon  takte eines von der Nullpunktspannung er  regten verzögerten Relais 55 geführt, weil  die Überbrückungsschalter 53 und 5? ge  schlossen sind, solange kein     Gestellschluss     vorliegt, anderseits aber der Widerstand 4.5  zunächst in voller Grösse eingeschaltet sein  soll. Das Relais 55 macht die     Überbrük-          kungsschalter    53 und 54 erst dann, und zwar  mit Verzögerung wirksam, wenn ein     Erd-          schluss        auftritt.     



  Die Anker der Spannungsrelais 51 und 52  sind noch mit weiteren Hilfskontakten 56  und 57     verbunden.    Diese Hilfskontakte über  brücken im     Spannungspfad    des Relais 46 lie  gende     Vorschaltwiderstände    58 und 59, wenn  die Relais 51 und 52 spannungslos sind.  Beim     Gestellschluss    in der Nähe des Stern  punktes des     Generators    41 wird dadurch die  Empfindlichkeit der     Schutzeinrichtung    ge  steigert.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in       Fig.    4 wiedergegeben.  



  Bei dieser Einrichtung wird ein Strom  begrenzungswiderstand 70 im Sekundärkreis  einer     Gestelldrossel    44 derart von anfangs  grossem Wert     zu    kleinerem Wert geändert,  dass eine ganz bestimmte Stromstärke über  die Fehlerstelle eingestellt wird. Die Ände  rung des Widerstandes 70 folgt aber im Ge  gensatz     zur    Ausführungsform nach     Fig.    3  stetig und nicht stufenweise.

   Zu dem     Zweelz     ist ein Regelmotor 71 vorgesehen, der in  Gang kommt, sobald an der Sekundärwick  lung .der     Gestelldrossel    44 eine Spannung  von einer gewissen Mindeststärke     auftritt.     Durch diese Spannung wird ein Relais 74  erregt, das zur Sicherheit gegen Beeinflus  sung durch dritte und höhere harmonische      Oberwellen mit einer Siebkette ausgestattet  sein kann. Das Relais 74 schliesst den     Strom-          kreis    für den Regelmotor 71, der den     Be-          lastungswiderstand    70 allmählich verkleinert.

    Die Stärke des Sekundärstromes der     Gestell-          dTosSel    wird von einem Relais 75 überwacht,  welches anspricht, sobald der Strom bis auf  die gewünschte Stärke angestiegen ist. Das  Relais 75 schaltet -dann zwei Hilfsrelais 76  und 77 ein. Das Relais 77 bringt den Motor  71 durch     Unterbrechung        seines    Stromkreises  augenblicklich zum     Stillstand.    Das Relais 76  schaltet mit geringer     Zeitverzögerung    einen       Flilfsmagneten    78 zur     Betätigung    der Kon  takte eines wattmetrischen     Erdschlussrelais     46 ein.  



  Wenn der Fehler in der Maschine liegt,  so wird diese dann durch das     Erdschlussrelais     46 abgeschaltet und     entregt;        wenn    der Feh  ler ausserhalb, also etwa im Leitungsnetz ent  standen ist, bleibt .die Maschine in Betrieb.  Der Sekundärkreis der     Gestelldrossel    44     wird     einige Sekunden nach dem Ansprechen des  Relais 74 durch das Relais 73 geöffnet; das  Relais 73     wird    erregt, sobald das Relais 74  seinen Kontakt schliesst.

   Es schliesst dann       sofort    für sich einen Haltestromkreis über  einen     Momentankontakt.    Nach Ablauf der  eingestellten     Verzögerungszeit        ,schliesst    es       einen    zweiten     Kontakt,    durch den eine Spule  79 an     Spannung    gelegt wird.     Die        Spule    79  öffnet dann einen Schalter 80, wodurch der  Sekundärkreis der     Gestell.drossel    44 geöffnet  wird.  



  Da das Relais 73 zugleich     mit    dem     Motor     71 eingeschaltet wird, wird der .Schalter 80  auf jeden Fall ausgelöst, gleichgültig, ob der  Fehler in der Maschine oder ausserhalb ent  standen ist.  



  Mit dem Schalter 80 sind zwei Hilfskon  takte 81 und 82 gekuppelt. Über diese Hilfs  kontakte verläuft der Stromkreis für den  Motor 71. Solange die     Hilfskontakte    in der  gezeichneten Stellung stehen, und die Relais  74 und 77 ihre Kontakte geschlossen halten,  bekommt der Motor über :die Hilfskontakte  81 und 82 Strom von solcher     Polarität,    dass  er den     Belastungswiderstand    70 fortschrei-         tend    verkleinert.

   Wenn der Schalter 80     (Ire-          öffnet    ist,     ist    die     Stromrichtung    im Motor  stromkreis umgekehrt, .so     dass    er dann rück  wärtslaufend .den Widerstand 70 fortschrei  tend vergrössert. Sobald das     Verstellorgan    des  Widerstandes in seiner Ausgangsstellung  wieder angekommen ist, öffnet es einen  Schalter 83, der den Motorstromkreis unter  bricht.  



  Der Schalter 80 kann von Hand oder  auch durch Fernbetätigung geschlossen wer  den, damit die     Gestellschlusseinrichtung    wie  der betriebsbereit ist.  



  Beim Auftreten eines     Gestellschlusses     spricht zunächst .das Relais 74 an und schal  tet den Motor 71 ein, der den Widerstand 70  so lange verkleinert, bis das Relais 75 zum  Ansprechen kommt. Relais 75 schaltet gleich  zeitig die     Relais    76 und 77 ein, Relais 7 7  öffnet seinen Kontakt und bringt dadurch  den Motor zum Stehen; Relais 76 betätigt  nach Ablauf einer eingestellten Verzöge  rungszeit den Hilfsmagneten 78 des watt  metrischen     Gestellsehlussrelais    46.

   Wenn der  Fehler in der Maschine entstanden ist, wird  die Maschine nach etwa einer halben Se  kunde abgeschaltet; bei aussen liegendem  Fehler wird der Sekundärkreis der Gesten  drossel 44 nach Ablauf der Verzögerungszeit  eines Zeitrelais 73 mit Hilfe des     Schalters    80  geöffnet.

   Die Öffnung des Schalters 80 er  folgt auch dann, wenn .der Fehler in der     Ma-          s        c        'hine        lieot.        C        Mit        der        Öffnung        des        Sehalters     80 wird durch die Hilfskontakte 82 und 81  zugleich der Stromkreis für den Rücklauf  des Motors 71 geschlossen;

   es wird also auto  matisch nach jedem Ansprechen der Einrich  tung nach Ablauf der für die selbsttätige  Abschaltung     eines    kranken Generators vor  gesehenen Zeit der Schalter 80 geöffnet und  darauf die normale,     .das    heisst die volle Grösse  des Widerstandes 70 wieder eingeschaltet.  Die     Unterbrechung    des     Sekundärkreises    der       Gestell.drossel    44 hat     zur    Folge,     dass    das Re  lais 75 stromlos wird und ebenfalls das Re  lais 74.  



  Man kann die Einrichtung leicht auch in  .der Weise ergänzen, dass nach gänzlichem      Verschwinden der     Spannung    an der wider  standsbelasteten     I)reieckwicklung    der Ge  stendrossel 44 der Schalter 80 automatisch  wieder geschlossen wird, nachdem .der Wider  stand 70     -wieder    auf seinen vollen Wert zu  rückgestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum selbsttätigen Abschalten von Generatoren bei Phasenerdschluss, ge kennzeichnet durch einen von einer Relais einrichtung gesteuerten veränderlichen Strom begrenzungswiderstand, durch welchen der Fehlerstrom innerhalb vorgeschriebener Gren zen gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein den Strambegrenzungswiderstand steuerndes Relais anspricht und den Widerstand vergrössert, wenn der Fehlerstrom einen vorher festgesetzten Grenzwert über schreitet.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein den Strom begrenzungswiderstand ,steuerndes Relais anspricht und den Widerstand verklei nert, wenn der Fehlerstrom einen vorher festgesetzten Mindestwert nicht erreicht.
    <B>3</B>. Einrichtung nach Patentanspruch in An lagen mit mehreren parallel arbeitenden Generatoren mit isoliertem Nullpunkt, denen je ein zwischen,Generatorwicklung und Sammelschienen eingeschaltetes Ge- stellschlussrelais zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an die gemeinsamen Sammelschienen Induktivitäten ange schlossen sind, welche einen veränder lichen und in Abhängigkeit vom Fehler strom gesteuerten Widerstandswert be sitzen. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1 mit in Stern geschalteten Induktivitäten, deren Sternpunkt geerdet ist und deren in offenem Vieleck geschaltete Sekun därwicklungen über einen Widerstand geschlossen sind, dadurch gekennzeich- net, dass das Relais von der Spannung an diesem Widerstand erregt wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein im Sekun därkreis eines einen künstlichen, geerde ten Sternpunkt bildenden Transformators liegender Strombegrenzungswiderstand beim Ansprechen eines oder mehrerer auf je :einen bestimmten Grenzwert .der Sekundärspannung des Transformators eingestellten Maximalrelais auf einen grösseren Wert eingestellt wird. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Strom begrenzungswiderstand im Falle eines für .die Betätigung des Relais zum Ab schalten eines Generators nicht ausrei chenden Fehlerstromes von einem an fänglich hohen Wert stetig verkleinert wird, bis ein bei einer bestimmten Feh lerstromstärke ansprechendes Relais die Verkleinerung des Strombegrenzungs- wi.derstandes zum Stillstand bringt. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass Teile des Strombegrenzungswiderstandes im Falle eines für die Betätigung des Relais zum Abschalten eines Generators nicht aus reichenden Fehlerstromes von Maximal relais über einen Stromweg kurzgeschlos sen werden, .der durch ein bei Auftreten eines Erdschlusses ansprechendes weite res Relais vollendet wird.
    B. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass Teile des Strambegrenzungswiderstandes im Falle eines für die Betätigung .des Relais zum Abschalten eines Generators nicht aus reichenden Fehlerstromes über Maximal spannungsrelais und über einen Strom weg kurzgeschlossen bleiben, der durch ein bei Auftreten eines Erdschlusses an sprechendes weiteres Relais vollendet wird. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass das bei Auf treten eines Erdschlusses ansprechende Relais langsamer arbeitet als das oder die Relais, welche den Strombegren- zungswiderstand beim Ansprechen auf einen grösseren Wert einstellen.
    10. Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass ein Regel motor, der zur Verkleinerung des Strom begrenzungswideTstandes dient, nach Ab lauf einer Zeit, die grösser als die Ver- zögerungszeit der für die Abschaltung einer kranken Maschine vorgesehenen Erdschlussrelais ist, den Strombegren- zungswIderstand auf den normalen Wert zurückbringt. 1.1.
    Einrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass der Sekundär kreis eines einen geerdeten Nullpunkt enthaltenden Transformators, in dem der Strombegrenzungswiderstand liegt, nach Ablauf einer für die selbsttätige Ab schaltung,eines kranken Generators aus reichenden Zeit geöffnet wird, wobei für den Regelmotor zugleich ein Stromkreis geschlossen wird, so dass .der Motor den Widerstand wieder auf den normalen Wert zurückbringt. 12.
    Einrichtung nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass ein im Motor stromkreis liegender Schalter durch das Verstellorgan des Strombegrenzungs- widerstandes geöffnet wird, wenn diese in die Ausgangsstellung zurückgekehrt ist. 13. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Abschal ten der Generatoren wattmetrische Re lais verwendet sind, deren Spannungs spulen von der Sternpunkts-Verlage- rungsspannung erregt werden.
    1.4. Einrichtung nach Unteranspruch 1..'3, da durch gekennzeichnet, dass zugleich mit der Verkleinerung des Strombegren- zungswiderstandes auch ein der Span nungsspule eines wattmetrischen Erd- schlussrelais vorgeschalteter Widerstand verkleinert wird.
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