lrlotorelektrischer Antrieb. Bei motorelektrischen Antrieben, insbeson dere für elektrische Fahrzeuge, wird in vie len Fällen die Forderung gestellt, dass der Verbrennungsmotor bei den durch den Be trieb bedingten Änderungen in Geschwin digkeit und Belastung des Antriebes selbst mit möglichst gleichbleibender Drehzahl arbeiten kann.
Um ein derartiges Arbeiten des Verbren nungsmotors auf möglichst einfache Weise durch eine selbsttätige Regelung zu errei chen, ist es vorgeschlagen worden, dem von dem Verbrennungsmotor angetriebenen selbst erregten Generator eine möglichst gerad linige Charakteristik zu geben, so dass bei jeder Belastungszunahme an dem Trieb motor infolge des Anstieges der Stromstärke in dem Generator dessen Spannung so weit herabfällt, dass die vom Verbrennungsmotor geforderte Leistung und seine Drehzahl sich nur in engen Grenzen ändert.
Infolge dieser Charakteristik hat jede Abweichung der Drehzahl des Generators von der normalen Drehzahl eine derartige Abweichung der elektrischen Werte zur Folge, dass sich schon nach einer sehr geringen Änderung der Dreh zahl wieder ein Gleichgewichtszustand ein stellt. Eine derartige Generatorcharakteristik bedingt aber, dass die Maschine in einem Gebiet sehr geringer Sättigung arbeitet, so dass eine erhebliche Überdimensionierung des Generators erforderlich erscheint.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung, bei der unter voller Ausnutzung der Ma schine die gewünschte Charakteristik da durch erreicht wird, dass die Erregerwick lung des Steuergenerators an die hinterein ander geschalteten Anker von Steuergenera tor und Hilfserregermaschine geschaltet ist.
Ein Ausführungsbeispieldes Erfindungs gedankens ist in der Zeichnung dargestellt. Mit 1 ist der Verbrennungsmotor be zeichnet, mit 2 der von diesem angetriebene Steuergenerator, mit 3 und 4 .die Antriebs- motoren, die von dem Generator gespeist sind. 5 stellt die Hilfserregermaschine dar, die etwa unmittelbar auf der Welle des Steuergenerators angeordnet ist.
Der Gene rator 2 ist .hierbei mit .einer Erregerwicklung 7 versehen, die unmittelbar an seine Anker klemmen angeschlossen ist, sowie mit einer weiteren Erregerwicklung 8, die an die hin tereinander geschalteten Anker des Genera- tors 2 und der Hilfserregermaschine 5 gelegt ist. Die Hilfserregermaschine kann hierbei noch mit einer zusätzlichen Reihenschluss- wicklung 9 versehen werden.
Die Erregerwicklung 7 an dem Steuer generator ist an und für sich nicht erforder lich; jedoch übernimmt sie einen erheblichen Teil der Erregung. so dass die Hilfserreger maschine besonders klein dimensioniert wer den kann.
Bei der neuen Anordnung ist es lediglich erforderlich, die verhältnismässig kleine Il_ilfserregermaschine als eine Maschine mit geradliniger Charakteristik, verhältnismässig geringer Sättigung, geringer Remanenz, An kerrückwirkung und geringem Spannungs abfall zu bauen, während der Hauptgenera tor als eine voll ausgenutzte und knapp di mensionierte - Maschine ausgelegt werden kann. Auf diese Weise wird also die ge wünschte Charakteristik bei einem viel ge ringeren Aufwand an Maschinenkosten er- reicht, da die Erregung durch die Hilfs maschine der Hauptmaschine diese Charak teristik aufdrückt.
Hierbei kann durch die Reihenschluss- erregung der Hilfserregermaschine auch eine Kompensation des Ohmschen Spannungs abfalles erreicht werden.
Unter Umständen kann es etwa mit Rück sicht auf das Anfahren wünschenswert sein. den Generator noch mit einer zusätzlichen Reihenschlusswicklung auszurüsten.
lrotor-electric drive. In the case of motor-electric drives, especially for electric vehicles, in many cases the requirement is that the internal combustion engine itself can operate at the same speed as possible during the changes in speed and load on the drive caused by operation.
In order to achieve such a working of the internal combustion engine in the simplest possible way by automatic control, it has been proposed to give the self-excited generator driven by the internal combustion engine a straight line characteristic as possible, so that with every increase in load on the drive motor as a result of the increase in the current in the generator, the voltage of which drops so far that the power required by the internal combustion engine and its speed change only within narrow limits.
As a result of this characteristic, any deviation in the speed of the generator from the normal speed results in such a deviation in the electrical values that a state of equilibrium is restored after a very small change in the speed. Such a generator characteristic, however, requires that the machine works in an area with very little saturation, so that a considerable oversizing of the generator appears necessary.
The invention relates to an arrangement in which, with full utilization of the machine, the desired characteristic is achieved because the excitation winding of the control generator is connected to the armature of the control generator and the auxiliary exciter, which are connected in series.
An embodiment of the inventive concept is shown in the drawing. The internal combustion engine is marked with 1, the control generator driven by it with 2, the drive motors with 3 and 4, which are fed by the generator. 5 shows the auxiliary exciter, which is arranged approximately directly on the shaft of the control generator.
The generator 2 is provided with an exciter winding 7, which is connected directly to its armature terminals, and with a further exciter winding 8 which is connected to the armatures of the generator 2 and the auxiliary exciter 5 connected in series. The auxiliary exciter can also be provided with an additional series winding 9.
The excitation winding 7 on the control generator is not in and of itself required Lich; however, it takes on a significant part of the excitement. so that the auxiliary exciter machine can be made particularly small.
With the new arrangement it is only necessary to build the relatively small Il_ilfserregermaschine as a machine with linear characteristics, relatively low saturation, low remanence, anchor reaction and low voltage drop, while the main generator is a fully utilized and tightly dimensioned machine can be interpreted. In this way, the desired characteristic is achieved with a much lower expenditure of machine costs, since the excitation by the auxiliary machine of the main machine impresses this characteristic.
The series excitation of the auxiliary exciter can also compensate for the ohmic voltage drop.
Under certain circumstances, it may be desirable, for example, with regard to starting up. to equip the generator with an additional series winding.