CH159209A - Schlagstiftmühle. - Google Patents

Schlagstiftmühle.

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CH159209A
CH159209A CH159209DA CH159209A CH 159209 A CH159209 A CH 159209A CH 159209D A CH159209D A CH 159209DA CH 159209 A CH159209 A CH 159209A
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centrifugal
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Otto Josef
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Otto Josef
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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


      Schlagstiftmühle.       Bei     Schlagstiftmühlen    für     Feinmahlungen,     die mit zwei um eine     wagrechte    Achse  schnell gegeneinander umlaufenden Mahl  scheiben versehen sind, besteht die Haupt  schwierigkeit darin, die Eintragung des Mahl  gutes so zu bewirken, dass es gleichmässig  auf den ganzen Umfang der umlaufenden  Schlagstifte oder Mahlzähne verteilt wird.  Nur bei gleichmässiger Verteilung des Auf  gabegutes wird ein hoher Durchsatz und  eine gleichbleibend gute     Vermahlung    gewähr  leistet, weil sonst jeweils nur ein Teil der  Schlagstifte wirksam ist und an den über  lasteten Stellen leicht grössere Stücke durch  rutschen können, ohne dass sie zerschlagen  werden.

   Auch ergibt sich bei ungleichmässiger  Verteilung des Mahlgutes ein hoher Ver  schleiss und ein unruhiger Gang der Maschine.  Die     Vermahlung    von nassem und klebrigem  Gut ist überhaupt nur bei gleichmässiger Ver  teilung über den ganzen Mahlraum möglich,  da sich sonst die Maschine an den überlaste  ten Stellen sofort zusetzt.    Es wurde bereits vorgeschlagen, die um  laufende     Mahlscheibe    mit Schleuderflügeln zu  versehen. Dadurch kann jedoch eine allseitige  Verteilung des il     ahlgutes    nicht bewirkt wer  den, da dieses von dem     Einfülltrichter    aus  unmittelbar zwischen den gerade nach unten  gekehrten Flügeln hindurch in den untern  Teil der     Mahlzone    fällt.

   Auch konnte ein  zwischen den     Schleuderflügeln    angebrachter  Verteilungskegel für das Mahlgut bezüglich  der gleichmässigen Streuung keine Verbesse  rung bringen, da auch hier bei das Mahlgut  unbehindert an dem Kegel vorbei in den  untern Teil der     Mahlzone    fliessen kann.  



  Die vorgenannten Nachteile werden ge  mäss der Erfindung dadurch beseitigt, dass  die bis dicht an die     Schlagstiftreibe    herange  führten Schleuderschaufeln     schraubenflächen-          artig    ausgebildet und auf einem Kegel an  geordnet sind und dass sie den etwa gleich  bleibenden     Ringquerschnitt    des in der Ein  tragnabe gebildeten     Eintragkanals    etwa radial  unterteilen. Bei dieser Anordnung wird somit.

        das aus dem     tinfülltrichter    senkrecht von  oben zugeführte Gut. in     achsialer        Richtung     den Schleuderschaufeln zugeführt, die es  infolge ihrer kegelförmigen Anordnung in  radialer Richtung     ablenken    und auseinander  streuen und gleichzeitig eine Verteilung über  die ganze Länge der Schlagstifte bewirken.  Es wird     sonnit    gleichsam durch die Vertei  lungseinrichtung eine     Absperrung    bewirkt  zwischen dem Zuführungstrichter und der  Mahlzone, so dass das aufgegebene Gut nicht  ohne weiteres einseitig in den Mahlraum  fallen kann.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch  die     Schlagstiftmühle    (teilweise abgebrochen);       Fig.    2 zeigt     in-    perspektivischer Ansicht  eine etwas andere     Ausführung    der Ein  tragnabe,       Fig.    3 ebenfalls perspektivisch einen     Leit-          schaufelkranz,    wobei ein Teil der     Leitschau-          feln    fortgelassen ist.  



  Die     Schlagstiftmühle    besteht aus den  beiden Mahlscheiben b und s, die je mit  konzentrischen Kränzen von Schlagstiften be  setzt sind und die auf den beiden in ver  schiedenen Bewegungsrichtungen umlaufen  den Achsen n und o befestigt sind. Die Ein  führung des     Mahlgutes    aus dem Einlauf  trichter f in die Mahlzone erfolgt durch die       Eintragnabe    a der     Mahlscheibe    b.

   Diese ist mit       schraubenflächenartig    ausgebildeten Schleu  derschaufeln     o    versehen, welche derart auf  einem Kegel angeordnet sind, dass das aus  dem     Ringwulst    e     achsial        zugeführte    Aufgabe  gut nicht unmittelbar zwischen den Schaufeln  durch in den untern Teil des     Mahlraumes     fallen kann, sondern dass das Gut von den  Schaufeln c eingesaugt und derart abgelenkt  wird, dass es in radialer Richtung allseitig  auf die     Mahlzone    gestreut und dabei gleich  zeitig über die ganze Länge der Schlagstifte  verteilt wird.

   Um eine möglichst reibungs  freie Umleitung des     achsial    in die Schaufeln  eintretenden Gutes in die radiale Schleuder  richtung zu erhalten, ist die     Eintragnabe    a  über die     Mühlenbreite    hinaus nach dein Mahl-         guteinlass    hin verbreitert. Die Schaufelwinkel  sind entsprechend der Umfangsgeschwindig  keit des Schaufelrades so gewählt, dass das       Mahlgut    mit seiner durch die Fallhöhe be  dingten     Eintrittsgescbwindigkeit    stossfrei in       achsialerRicbtungzwischen    die     Sehaufelntritt.     



  Bei klebrigem Mahlgut     kann    eine Ver  stopfung der ringförmigen Zuführungswulst  e eintreten. Dieser Nachteil kann leicht da  durch behoben werden, dass, wie punktiert  in     Fig.    1 dargestellt, die Enden i der Schleu  derschaufeln c nach     derEinlassseite    hin     überdie          Eintragsnabe    hinaus verlängert sind und in  den ringförmigen     Einlassraum    e hineinragen.  



  Anderseits kann bei klebrigen und plasti  schen Stoffen die     Eintrittsgeschwindigkeit     wegen der     Zähigkeit    des Stoffes sehr gering  werden. Es müsste mithin der     Winkel,    unter  dein die Schaufeln c des Schaufelrades stehen,  sehr klein ausfallen. Da man dabei aber un  bequem lange Schaufeln mit grossen Rei  bungsverlusten erhält und ausserdem der Ein  trittsquerschnitt des Schaufelrades durch die  Schaufeln wesentlich verkleinert wird, kann  zweckmässig in den ringförmigen Zuführungs  kanal e ein     feststehender        Leitschaufelring    g  eingebaut werden. Durch Entfernung des  Ringes q wird alsdann Raum geschaffen für  die Nahe des     Leitschaufelringes    g.

   Die     Leit-          schaufeln    legen sich in radiale Einschnitte  des der     At:hse    n     zugekehrten    Seitenrandes  p des Kanals e, so dass also der Leitschaufel  ring     g    ohne weiteres auch gegen Verdrehung       ge#ichert    ist. Auf diese Weise wird es er  möglicht, dem     Füllraum    e unter Druck zu  gesetztes Gut     achsial    zuzuführen und so um  zulenken, dass auch bei grösser gewähltem  Schaufelwinkel das Mahlgut stossfrei und  radial gut zerstreut auf die umlaufenden       Mahlstifte    gelangt.  



  Die     Eintragsnabe    a, deren Schleuder  schaufeln c gleichzeitig als Speichen für die       1lfahlscheibe    b dienen, wird zweckmässig aus  wechselbar angeordnet, so dass ein dem  jeweils zu vermahlenen Gut angepasstes  Schleuderrad mit geeigneter Schrägstellung  der Schleuderschaufeln c benutzt werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schlagstiftmühle finit zwei schnell urn eine wagrechte Achse gegenläufig umlaufenden Sehlagstiftscheiben, denen das Mahlgut mit- telst Sehleuderscliaufeln von der Achse aus zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass die bis dicht an die Schlagstiftreihen heran geführten Schleuderschaufeln schraubenflä- chenartig ausgebildet und auf einem Kegel angeordnet sind und dass sie den etwa gleich bleibenden Ringquerschnitt des in der Ein tragnabe gebildeten Eiutragkanals etwa ra dial unterteilen. UNTERANSPRACHE: 1. Schlagstiftmühle nach Patentansprneh, da durch gekennzeichnet, dass die Eintrag nahe, (a) über die Mühlenbreite hinaus nach dem Mahlguteinlass hin verbreitert ist.
    2. Schlagstiftmühle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet; dass gegenüber den umlaufenden Schleuderschaufeln (e) im Auslass des feststehenden, ringförmig um die Mühlenwelle gelegten Aufgabekanals (e) für das Mahlgut zur Mülilenachse schräggestellte, radial das Mahlgrit in die Umlaufrichtung der Schleuderschaufeln wendende Leitschaufeln (g) angeordnet sind.
    3. Schlagstiftmühle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schleuder schaufeln (c) nach der Einlassseite hin über die Eintragnabe hinaus verlängert sind und in der) ringförmigen Einlassraum (e) hineinragen.
CH159209D 1930-06-13 1931-06-09 Schlagstiftmühle. CH159209A (de)

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CH159209D CH159209A (de) 1930-06-13 1931-06-09 Schlagstiftmühle.

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