CH160862A - Magnet-elektrische Maschine mit bewickeltem Rotor, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder. - Google Patents

Magnet-elektrische Maschine mit bewickeltem Rotor, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder.

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CH160862A
CH160862A CH160862DA CH160862A CH 160862 A CH160862 A CH 160862A CH 160862D A CH160862D A CH 160862DA CH 160862 A CH160862 A CH 160862A
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CH
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acid ester
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A-G Sport
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Sport Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/26Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets
    • H02K21/28Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren zum egalen Färben von Textilmaterial aus Cellu  losefasern mit wasserlöslichen Leukoschwefelsäureestersalzen  von Küpenfarbstoffen.    Es ist bekannt, dass die verschiedenen     wasser-          Löslichen    Leukoschwefelsäureestersalze von Küpenfarbstoffen  unterschiedliche Affinitäten zu den Gellulosefasern auf  weisen.  



  Beim kontinuierlichen Färben von Geweben aus  Cellulosefasern mit Leukoschwefelsäureestersalzen von  Küpenfarbstoffen und im besonderen mit Mischungen solcher  Farbstoffe wirkt sich der Affinitätsunterschied sehr  ungünstig aus, da nach dem Färben von grösseren Partien  des     Textilgutes    Unterschiede in Farbton und/oder Farbtiefe  zwischen Anfang und Ende der gefärbten Ware auftreten.  Bekanntlich kann man diesem Uebelstand dadurch abhelfen, d%      man die Substantivität der Farbstoffe gegenüber der  Cellulosefaser herabsetzt, indem man dem Klotzbede geringe  Mengen von farbstoffaffinen Substanzen zusetzt (vgl. z. B.  



  die britischen Patentschriften 833.668, 833.674 und     837.000).     Die Zugabe von farbstoffaffinen Substanzen zum  Klotzbade bedingt aber eine Verminderung der Aufziehge  schwindigkeit des Farbstoffes in die Cellulosefaser,  wodurch die Farbausbeute (Farbstärke) erheblich  herabgesetzt wird. Eine weiterer Teil des Farbstoffes  befindet sich, noch gebunden an die farbstoffaffine  Substanz, auf der Cellulosefaser. Um auch diesen letzten  Teil noch nutzbar zu machen, muss die Faser, resp. das  Gewebe vor dem Oxydationsprozess noch einem     Trocknungs-          prozess    unterworfen werden, wobei dann der oberflächlich  haftende Farbstoff unter der Einwirkung der Hitze und des  Wasserentzuges in die Cellulose eindringt.  



  D-iese Art der Farbstoffwanderung erzeugt aber  leicrit Unegalitäten und/oder sogenannte Zweiseitigkeit,  d.h. die Vorder- und die Rückseite des Gewebes weisen  nicht die gleiche Farbtiefe und/oder den gleichen Farbton  auf. Zudem ist ein solcher Trocknungsprozess kostspielig  und daher unwirtschaftlich.  



  Es wurde nun gefunden, dass man mit wasserlösli  chen Leukoschwefelsäureestersalzen von Küpenfarbstoffen      unter Verwe, ung eitler eine farbstoffaffine Substanz  enthaltenden :7 otzlösung und nachträglicher Oxydation  des geklotzten egale Färbungen auf Textil  material aus Cellulosefasern erhält, wenn man nach dem  Klotzen     ()a;    noch feuchte Fasermaterial, das einen  Abquetscheffekt von mindestens 50  ,% und höchstens 130 p  aufweist, einem     mindestens    20 Sekunden dauernden  Dämpfprozess mit Sattdampf bei ungefähr 100  C unterwirft.  Vorzugsweise wird bis zu 60 - 80     g6    abgequetscht.  



  Das vorliegende Verfahren     lässt    sich kontinuier  lich oder diskontinuierlich durchführen.  



  Während des kurzen     Dämpfprozesses,    vorzugsweise  40 - 60 Sekunden, dringt der auf der Faser befindliche,  noch an die farbstoffaffine Substanz gebundene Farbstoff  unter günstigen Bedingungen, nämlich in Gegenwart von  Hitze und Feuchtigkeit, rasch in die Cellulosefaser ein  und erzeugt somit nach dem     Oxydationsprozess    egale Färbungen  sowie bei Geweben und Vliesen auf der Vorder- und Rückseite  Färbungen von gleicher Farbtiefe und gleichem  Farbton.

    Das erfindungsgemässe Verfahren weist gegenüber  den bekannten Verfahren den Vorteil. auf, dass sich der  Färbeprozess mit weniger Wärmeaufwand durchführen     lässt,     da die Verdampfungswärme wegfällt, und dass sich bei  Anwendung von gewissen hochsubstantiven wasserlöslichen      Leukoschwefelsäurestersalzen von Küpenfarbstoffen deutlich  höhere Farbausbeuten erreichen lassen. Ferner zeitigt das  Verfahren bei Geweben und Vliesen seitengleiche Färbungen.  



  Das Verfahren eignet sich im besonderen zum  Färben von Baumwolle, Zellwolle, Reyon, sowie auch von  Leinen, Jute, Hanf etc. Die gemäss vorliegendem Verfahren  zur Anwendung gelangenden Leukoschwefelsäureester von  Küpenfarbstoffen, gegebenenfalls auch solche, die reaktive  Eigenschaften auf weisen, werden in Form ihrer wasserlöslichen  Salze angewendet. Auch Mischungen verschiedener wasser  löslicher Leukoschwefelsäureestersalze von Küpenfarbstoffen       lassen    sich mit gleich gutem Erfolg zur Anwendung bringen.  



  Als geeignete farbstoffaffine Substanzen haben  sich Albuminoide oder hydrolysierte Kollagene, wie Leim  Ableim, Gelatine, ferner Additionsprodukte von Aethylenoxyd  an Fettalkohole, Fettsäuren und Alkylphenole und im  besonderen Additionsprodukte von über 5 Molen Aethylenoxyd  an ein höheres Alkylphenol, sowie deren sulfatierte  Produkte, ferner alkylierte Pyridiniumsalze, wie     Hexyl-          pyridiniumbromid,    Cetylpyridiniumsulfat,     Dodecylpyridinium-          formiat    und Cetylpyridiniumchlorid, sowie     Polyvinyl-          pyrrolidon    erwiesen.  



  <U>Beispiel 1</U>  200 g des Leukoschwefelsäureestersalzes des      Dichlorisoviolanthrons (Na-Salz) und 500 g Natriumkarbonat  (calc.) werden in 20 Liter heissem Wasser gelöst, 5 Liter  einer     wässrigen        Lösung    des Additionsproduktes von  Nonylphenol mit 9 - 10 Molen Aethylenoxyd (10 96),  400 Liter kaltes Wasser und 12,5 Liter einer     wässrigen     Natriumnitrit-Lösung (20 %ig) zugegeben und die Reaktions  mischung mit Wasser auf 500 Liter eingestellt.  



  Durch das so erhaltene Färbebad wird ein ge  lleichtes Baumwollgewebe von 5000 Meter Länge geführt und  so abgequetscht, dass das Gewebe ca. 67 seines Gewichtes  an Flüssigkeit aufnimmt. Anschliessend durchläuft das  feuchte Gewebe während 40 Sekunden einen Continue-Dämpfer,  der mit Sattdampf von 100  C beschickt ist.  



  Die Oxydation des Leukoschwefelsäureesters ge  schieht auf bekannte Weise bei 70      C    in einem Entwicklungs  bad, welches 20 cm 3 conc. Schwefelsäure pro Liter ent  hält. In einer Breitwaschmaschine wird, wie üblich,     ge-          spült,        neutralisiert,    kochend geseift und gespült. Der       ganze,    Färbeprozess verläuft kontinuierlich. Nach dem Trock  nen wird eine vollkommen egale, vom ersten bis zum 5000 sten  Meter farbtongleiche und auf der Vorder- und Rückseite des  Gewebes gleich     farbstarke        Violett-Färbung    erhalten. Die       erzielte        Farbausbeute    ist sehr hoch.  



  Wird anstelle von Natriumnitrit die entsprechende  Menge     Natriumchromat    verwendet, so wird das gleiche      Resultat erhalten.  <U>Beispiel 2</U>  3000 Meter eines Zellwollgewebes werden in einem  Färbebad gemäss den Angaben des Beispiels 1 geklotzt  und nach der Sattdampfbehandlung bei 100  C während 40  Sekunden je 1000 Meter des Gewebes getrennt aufgerollt.  Das Gewebe jeder Rolle wird nun für sich dem Oxydations  prozess unterworfen, gespült, neutralisiert, gewaschen,  gespült und getrocknet. Dieser Färbeprozess verläuft       diskontinuierlich.     



  Es wird eine Violett-Färbu@g mit gleich guten  Eigenschaften, wie in Beispiel 1 besohrieben, erhalten.  <U>Beispiel 3</U>  150 g des Leukoschwefelsäureestersalzes des  3,3'-Dichlor-1,2,2',1'-dianthrachinonazins (Na-Salz),  50 g des Leukoschwefelsäureestersalzes des     Benzol-2-benzol-          2'-dimethoxydibenzanthrons    (Na-Salz) und 200 g Natrium  karbonat (calc.) werden in 10 Liter heissem Wasser gelöst,  20 Liter einer wässrigen Knochenleimlösung (10 %ig), 160  Liter kaltes     Wasser    sowie 10 Liter einer     wässrigen     Natriumnitrit-Lösung (20 %ig) zugegeben und mit Wasser auf      200 Liter eingestellt.

   In diesem Färbebad werden in einem  kontinuierlichen Prozess 2000 Meter mercerisiertes  Baumwollgewebe mit einem Abquetscheffekt von 80  geklotzt und während 60 Sekunden mit Sattdampf von 100  C  behandelt.  



  Die Oxydation des Farbstoffes und die Weiterbe  handlung des Gewebes wird in bekannter \'leise vorgenommen.  Nach dem Trocknen wird eine egale und endengleiche  Türkis-Färbung erhalten, die keine Zweiseitigkeit       aufweist.        D-le        erzielte        Farbausbeute    ist sehr hoch.

Claims (1)

  1. P a t e r. t a n s p r u c h Verfahren zum egalen Färben von Textilmaterial aus Cellulosefasern mit wasserlöslichen Leukoschwefelsäure- estersalzen von Küpenfarbstoffen unter Verwendung einer eine farbstoffaffine Substanz enthaltenden Klotzlösung und nach träglicher Oxydation des geklotzten Fasermaterials, dadurch gekennzeichnet, dass man nach dem Klotzen das noch feuchte Fasermaterial, das einen Abquetscheffekt von mindestens 50 % und höchstens 130 % aufweist, einem mindestens 20 Sekunden dauernden Dämpfprozess mit Sattdampf bei ungefähr 100 C unterwirft.
    U n t e r a n s p r u c h Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Dämpfprozess mit Sattdampf während 40 - 60 Sekunden durchgeführt wird.
CH160862D 1932-03-19 1932-03-19 Magnet-elektrische Maschine mit bewickeltem Rotor, insbesondere Lichtmaschine für Fahrräder. CH160862A (de)

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