CH162185A - Antriebskörper für elektrodynamische Lautsprecher, Mikrophone und dergleichen, und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Antriebskörper für elektrodynamische Lautsprecher, Mikrophone und dergleichen, und Verfahren zu dessen Herstellung.

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CH162185A
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      Antriebskörper    für elektrodynamische Lautsprecher, Mikrophone und dergleichen,  und Verfahren zu dessen     Verstellung.       Die Erfindung bezieht sich auf     einen    mit       Drahtwindungen    für die Sprechströme     ver-          sehenen    Antriebskörper für elektrodyna  mische Lautsprecher, Mikrophone und der  gleichen, und auf ein Verfahren zu dessen  Herstellung. Bekanntlich ist es     erwünscht,     dass das Gewicht des Antriebskörpers in  einem bestimmten Verhältnis zu dem Ge  wichte der angetriebenen Membran steht, als  welche     gegenwärtig    ziemlich allgemein ein  Hohlkegel verwendet wird.

   Diese Anforde  rung läuft praktisch darauf hinaus,     da,ss    das  Gewicht des Antriebskörpers sehr klein ist.  Die günstigsten Ergebnisse würden erzielt,  wenn man die Windungen. ohne weiteres am  Hohlkegel befestigen könnte. Dies ergibt je  doch Schwierigkeiten mechanischer Natur,  so dass es gegenwärtig allgemein üblich ist,  die Windungen auf eine zuvor in ihre     end-          gültige    Form     gebrachte    Büchse aus Isolier  material aufzubringen, die am Hohlkegel be  festigt wird. Um mechanisch eine Einheit  und gleichzeitig eine taugliche Isolierung    zwischen den verschiedenen Windungen zu  erhalten, wird der Antriebskörper bisweilen  nach Einschmieren mit einem isolierenden  Harz     bezw.    Lack ausgebacken.

   Es zeigt sich  meistens jedoch, dass nach dieser Bearbeitung  die Büchse ihre Form verändert hat, so dass  auch die Form der Windungen nicht mehr  die richtige ist, was in bezug auf den engen  Luftspalt, in welchem der Antriebskörper  angeordnet werden muss, Schwierigkeiten er  geben kann.  



  Nicht nur durch die erwähnte Bearbei  tung nach dem Wickeln, sondern auch durch  besondere     Bauarten    der Büchse hat man eine  Verschiebung der Windungen zu vermeiden  gesucht. Der beabsichtigte Zweck     wird    je  doch meist nur zum Teil und dann immer auf  Kosten der günstigen Gewichtsverteilung  zwischen den Windungen und der Büchse  erreicht.  



  Gegenstand der Erfindung ist. ein An  triebskörper, bei dem die Windungen auf  einen solchen     Tragteil    aufgebracht sind, dass      eine Verschiebung der Windungen völlig aus  geschlossen ist und bei dem gleichzeitig das  Verhältnis zwischen dem Gewicht der Win  dungen und demjenigen des Trabteils sehr  gross gehalten werden kann.  



  Der Antriebskörper nach der     Erfindung     ist dadurch gekennzeichnet, dass die Unter  stützung für die Windungen ausschliesslich  aus mindestens einer Schicht eines an sich  schlaffen Stoffes, wie zum Beispiel     Textil-          gewebe,    Papier oder dergleichen, .besteht, der       mindestens    teilweise zwischen den     Win-          dungslagen    liegt und der zusammen mit der  fertiggestellten Wicklung mit     Hilfe    einer er  härtenden Lösung künstlich erstarrt ist.  



  Das Verfahren, durch das im allgemeinen  ein solcher     Antriebskörper    hergestellt wer  den kann, besteht darin, dass beim Aufwickeln  der Draht durch mindestens eine Schicht  eines an sich schlaffen Stoffes, der zwischen  die     Windungslagen    verlegt     wird,    unterstützt  wird, worauf, nachdem die Wicklung fertig  gestellt worden ist, der ganze     Antriebskörper,     während er sich noch auf dem beim Wickeln  benutzten Dorn befindet, mit einer erhärten  den     Lösung    künstlich erstarrt wird.

   Dies ge  schieht zweckmässig in der Weise, dass der  Körper mit     diesen.        Stofferz    imprägniert und  darauf in einem Ofen     ausgebacken    wird.  Nach     Abkühlung    ist der Tragstoff samt den  Windungen derart erstarrt,     da.ss    der An  triebskörper mechanisch ein Ganzes bildet.  Ein anderer Vorteil einer solchen Bauart ist       ferner    der, dass durch eine gute Gewichts  verteilung von Tragstoff und Windungen  die Form des ganzen Körpers durch die       Drahtwindungen    und nicht durch den Trag  stoff bedingt wird. Eine Gefahr der Form  veränderung der Windungen infolge .einer  Formveränderung des Stoffes ist somit aus  geschlossen.  



  Jede     Schicht    des Tragstoffes kann an  sich aus     verschiedenen,    aufeinandergelegten  Streifen bestehen. Es hat sich jedoch gezeigt,  dass in den meisten Fällen     Schichten    aus  einem einzigen Streifen eine genügende Fe  stigkeit geben. Wenn Schichten aus mehr  als einem Streifen verwendet werden, soll    selbstverständlich darauf Rücksicht genom  men werden, dass die infolgedessen entstan  dene Verbesserung in der mechanischen  Festigkeit des Antriebskörpers nicht auf  Kosten des Wirkungsgrades der Energieum  wandlung erzielt wird. Durch entsprechende       urahl    der Beschaffenheit und der Dicke des  Tragstoffes wird jedoch in jedem vorkom  menden Fall eine geeignete Lösung gefunden  werden können.  



  Der     Antriebskörper    in seiner endgültigen  Form ist grundsätzlich von bekannten Bau  arten verschieden, bei denen die Windungen  ohne weitere Behandlung auf eine Büchse  aufgewickelt werden, die aus zuvor mit .einem  Harz     bezw.    Lack imprägnierten und hierauf  ausgebackenen Papierschichten besteht.

   Der  Unterschied besteht darin, dass bei den. letzt  genannten Bauarten die Gefahr der Verschie  bung der Windungen nicht ausgeschlossen  ist, was in der Praxis bewiesen ist, während  bei der Bauart nach der Erfindung dieser       Übelstand    nicht vorhanden ist, weil während  des Wickelvorganges die an dem schlaffen       Tragteil    anliegenden Windungen Gelegen  heit     haben,    die Form dieses Stoffes derart  zu verändern, dass jede Windung der einen  Schicht sich teilweise zwischen Windungen  der andern Schicht drängt, darin aber durch  die Tragschicht beschränkt wird.

   Wenn nach  Beenden des Wickelvorganges das Ganze  dann noch künstlich erstarrt wird, ist es aus  geschlossen, dass sich die Windungen wäh  rend der Bewegung in dem Luftspalt     des          1VIagnetsystemes    gegeneinander verschieben,  was darauf zurückzuführen ist, dass die fer  tigen     Schichten    des Tragstoffes gleichsam  geriffelt sind und demnach auf     beiden    Seiten  als ein Gerüst dienen. Eine Verschiebung der  Windungen kann noch weiterhin dadurch  verunmöglicht werden, dass der Tragstoff  nicht nur zwischen den     Windungslagen,    son  dern derart angeordnet wird, dass er diese  ausserdem noch ganz oder teilweise ein  schliesst.

   Zu diesem Zwecke können zum Bei  spiel Teile des Gewebes oder des Papiers zwi  schen den verschiedenen     Drahtschiöhten    mit  gewickelt sein.      Die Zeichnung veranschaulicht einige  Ausführungsbeispiele des Antriebskörpers  nach der Erfindung.  



       Fig.    1 zeigt als Ausgangspunkt für die  Herstellung eines Antriebskörpers nach der  Erfindung einen zylindrischen Dorn 1, dessen  Querschnitt eine beliebige zylindrische Form  haben kann, zweckmässig aber kreisförmig  ist. Um den Dorn ist ein Stück Seide 2 ge  wickelt, das mit Streifen 3 versehen ist. Der  Dorn ist zum Beispiel derart ausgebildet,  dass der Durchmesser des Teils, auf den der  Antriebskörper aufgewunden wird, vergrö  ssert und verkleinert werden kann. Ist der       Körper    fertig, so kann, durch Abnehmen  zum Beispiel einer Schraube, der Durch  messer des genannten Dornteils derart ver  kleinert werden, dass der Körper leicht vom  Dorn abgeschoben werden kann.  



  Aus der     Fig.    2, die einen fertiggestellten  Antriebskörper im Schnitt darstellt, ist. er  sichtlich, dass die Streifen, nachdem einige  Drahtschichten 4, 5, 6 und ein Teil 7 der  darauffolgenden Drahtschicht gewickelt       worden    sind, zurückgebogen und über die  schon vorhandenen Drahtschichten gelegt  werden. Darauf wird der Teil 8 der letztbe  gonnenen Schicht über die Streifen     ge-          gickelt,    worauf der Teil 9 der Streifen über  den letzten Teil 10 derselben Schicht gezogen  wird.  



  Wenn die Wicklung so weit fertig ist,  werden auf das nicht mit Drahtwindungen  überzogene Ende 1 des Seidenstückes 2  Papierschichten 12 aufgewickelt, zwischen  denen die Enden<B>1.3</B> der Streifen festge  klemmt werden. Zwischen die Schichten 12  werden während des Wickelvorganges die  Elektroden 14 gelegt und die Enden der  Wicklung an sie angeschweisst. Um da, Her  ausziehen der Elektroden zu verhüten. wer  den die Enden 15, die zwischen den Schich  ten 12 liegen, umgebogen und in einer Aus  sparung 16 einer oder mehrerer Windungen  12 festgehakt. In     Fig.    3 ist die Schweissstelle  mit 17 bezeichnet. Wie aus     Fig.    2 ersichtlich  ist, sind die Drahtwindungen auf allen Seiten  eingeschlossen, so dass sie sich nicht bewegen    können.

   Wenn der Wickelvorgang beendet  ist, wird der dargestellte Antriebskörper,  während er sich noch auf dem Dorn befindet,  mit einem     erhärtenden    Lack oder Harz  imprägniert und darauf     ausgebacken,    so dass  nach Abkühlung mechanisch ein Ganzes er  halten wird.  



  Um eine glatte Innenfläche des .Antriebs  körpers .erhalten zu können und das Entfer  nen des Antriebskörpers vom Dorn zu er  leichtert, werden zweckmässig zwischen dem  Seidenstück und dem Dorn eine oder mehrere  Schichten Ölpapier von der Stärke von etwa  10     Mikron    angebracht.  



       Fig.    3 ist eine Ansicht des auf vorer  wähnte Weise hergestellten Antriebskörpers.  Aus     Fig.    4 ist ersichtlich, wie zunächst,  bevor mit dem Wickeln angefangen wird,  auf den Dorn eine Büchse 1,8 aufgeschoben  wird, die mit einem     flanschartigen    Rand 19  versehen ist und deren auf dem Dorn liegen  der Teil 20 mit Nuten versehen ist. Darauf  wird ein Stück Seide 21 auf die in     Fig.    1  dargestellte Weise auf den Dorn aufge  wickelt, wobei ein Teil 22 um den Büchsen  körper 20 gewunden ist. Das Wickeln der  Drahtwindungen erfolgt nun, wie dies oben  beschrieben wurde. Die Wicklung ist mit 23  bezeichnet.

   Die freien Enden     \?4    der     Streifen     25 werden bei dieser     Ausführungsform    zwi  schen Zwirnschichten<B>26</B> festgeklemmt, die  um den Büchsenkörper 20 und den Teil     229     der Seide gewickelt werden. Dabei wird die  ser Teil in die Nuten des Büchsenkörpers ge  drückt und bildet mit letzterem auf diese  Weise einen festen, einheitlichen Körper.  Aus der Figur ist ersichtlich, wie die An  schlussstreifen 27 der Wicklung gleichfalls  zwischen den Zwischenschichten festge  klemmt und bei 2$ an die     Enden    der Wick  lung     angeschweisst    sind.

   Membran und An  triebskörper bilden dank der Büchse mecha  nisch einen einheitlichen Körper, so dass eine  Quelle von Schwierigkeiten,- die meist in  folge des     Lösens    des Antriebskörpers vom  Hohlkegel entstehen, beseitigt werden kann.  Auch zum Befestigen des Antriebskörpers an      nicht metallischen Membranen ergibt die  Verwendung der Büchse Vorteile.  



       Fig.    5     und    6 stellen Ausführungsformen  von Antriebskörpern mit ausschliesslich zwi  schen den Drahtschichten angebrachten Trag  stoffschichten dar. Diese Ausführungsform  wird zweckmässig gewählt, wenn ein leichter  Antriebskörper mit einer geraden Zahl von       Drahtwindungsschichten    hergestellt werden  soll, was meist mit Rücksicht auf die Mög  lichkeit getan wird, die Drahtenden an der  selben Seite hinauszuführen. Es     genügt    in  diesem Falle, dass die     Unterstützung    aus  einer .einzigen Schicht und sogar aus einem  einzigen Streifen besteht, der zweckmässig an  einer solchen Stelle in der Wicklung ange  bracht wird, dass diese durch die Schicht in  zwei gleiche Teile getrennt wird.

   Ein An  triebskörper nach der     Fig.    5     wird    auf, fol  gende Weise hergestellt.  



  Auf den Dorn 1 werden zunächst ein bis  drei Schichten eines sehr dünnen Ölpapiers  29 (Stärke in der Grössenordnung von 10       Mikron)    aufgewickelt. Es ist einleuchtend,  dass die dünne Papierschicht von dieser  Stärke nicht als Stütze der Windungen die  nen kann. Zu diesem Zweck wird sie auch  nicht gebraucht.

   Sie dient ausschliesslich da  zu, Schwierigkeiten beim Entfernen des  fertiggestellten,     erstarrten    Antriebskörpers  vom Dorn zu vermeiden und eine glatte  Innenfläche des Körpers zu erzielen, da es  sich ergeben hat, dass sehr kleine Uneben  heiten, wenn sie während der Bewegung des  Körpers in dem Luftspalt des     Magnet-          systemes    mit den Polen des letzteren in Be  rührung kommen,     Raschellaute    herbeiführen.  



  Es werden sodann eine oder mehrere       Drahtwindungsschichten    30 auf die Papier  schichten angebracht. Jede Schicht wird mit  Lack oder Kunstharz belegt, darauf     wird     eine dünne     Schicht    aus Gewebe 31, zum Bei  spiel Seide, um den ganzen Körper gewickelt.  Auf die     Gewebeschicht    werden noch eine  oder mehrere     Drahtwindungsschichten    auf  gewickelt. Die Gewebeschicht wird bei 33       nit    einigen     Zwirnschichten        3@4    an den Papier-    schichten 9 festgeklemmt. Das Ganze     wird     darauf gebacken und erstarrt.  



       Fig.    6 stellt eine ähnliche Ausführungs  form, wie die in     Fig.    5 dargestellte, dar.  Hier ist auf beiden Seiten der Gewebeschicht  31 nur eine     Drahtwindungsschicht    30 vor  handen. Dieser     Antriebskörper    ist äusserst  leicht und von     beschränkten    Abmessungen.  Bei dieser Ausführung     ist    zur     weiteren     Unterstützung der Gewebeschicht eine Alu  miniumbüchse     .35    von ähnlicher Bauart, wie  die in     Fig.    4 dargestellte, vorhanden.

   Die  Seidenschicht wird auf die Büchse 35 durch       Zwirnschichten        -34    festgeklemmt. Die Be  festigung der Elektroden kann auf die in       Fig.    2 und 3 dargestellte Weise erfolgen.  



  Im Zusammenhang mit den     obgenannten          Raschellauten    soll hier noch darauf hinge  wiesen werden, dass in gewissen     Fällen    die  Ausführungsform mit ausschliesslich zwi  schen den Drahtschichten angebrachten       Schich'sen    des Tragstoffes     (Fig.    5 und 6) der  Ausführungsform nach den     Fig.    2, 3 und 4  vorzuziehen ist, bei welcher der Tragstoff  gleichzeitig auch an der Innen- und Aussen  seite des Antriebskörpers gelegen ist.

   Will  man von einem bestimmten, verhältnismässig  engen Luftspalt ausgehen, so kann der Stoff  an der Aussenseite (siehe in     Fig.    3 die  Teile 3) einen in dem Sinne unerwünschten       Wulstrand    des Antriebskörpers bilden, dass  der Luftspalt nicht möglichst wirksam be  nutzt wird, und dass bei sehr     kleinen    Ab  weichungen in der     Geradführung    des Körpers  die Möglichkeit eines Anstosses an die Pole  besteht.  



  Dieser letzte Nachteil wird sich besonders  geltend machen, wenn der Tragstoff aus  einem Stoff besteht, der viele vorspringende  Fasern enthält. Wenn ein solcher Stoff mit  einem erhärtenden Lack     bezw.    Harz impräg  niert und darauf ausgebacken wird, sind diese  vorspringenden Fasern ziemlich hart und  führen während der Bewegung des Antriebs  körpers in dem Luftspalt durch Anstossen an  die Pole     Raschellaute    herbei.

   Allerdings kann  dieser Nachteil teilweise dadurch     vermieden          werden,    dass bei der Ausführungsform nach      den     Fig.    2, 3 und 4, auf die Innenseite des  Antriebskörpers eine dünne Schicht aus ge  öltem Papier oder dergleichen aufgebracht  wird, wie das bei der Ausführungsform nach  den     Fig.    5 und 6 der Fall ist. An der Aussen  seite geht dies jedoch aus praktischen Grün  den weniger gut, so dass der Nachteil der  Faserwirkung in dem Luftspalt dort fortbe  steht.  



  Grundsätzlich zeigt der Antriebskörper  gemäss     Fig.    5 und 6 mit ausschliesslich zwi  schen den Drahtschichten angebrachten  Schichten eines Tragstoffes diesen Nachteil  nicht. Der Stoff ist praktisch auf allen Sei  ten, ausgenommen auf der Unterseite des An  triebskörpers, das heisst auf der nicht an der  Membran befestigten Seite, eingeschlossen.  Wenn ein solcher Körper imprägniert und  ausgebacken wird, wird die Unterseite in  folge des     Ilerunterhängens    des Imprägnier  stoffes nach dem Ausbacken einen Wulst  rand 3? aufweisen, der bewirkt, dass die Win  dungen nicht von dem Tragstoff abrutschen  können. Dieser     Wulstrand    hat selbstver  ständlich auch vorspringende Fasern.

   Dies  ist ,jedoch kein erheblicher Nachteil, da die  Bauart auf einfache Weise derart ausge  bildet werden kann, dass der     Wulstrand     ausserhalb der Luftspalte zur Auflage kommt.  Will man noch mehr Sicherheit gegen Ver  schiebung der Windungen haben, so kann es,  falls Textilgewebe verwendet wird, empfeh  lenswert sein, zu bewirken,     da.ss    der erwähnte  Rand aus der     Salleiste    des Gewebes besteht.  



  Obwohl aus obigem hervorgeht, dass in Be  zug auf     Raschelerscheinungen    die letztge  nannte Bauart vorzuziehen wäre, ist die Aus  führungsform nach den     Fig.    2, 3 und 4 vor  zuziehen, wenn der Antriebskörper viele Win  dungen .enthält und der Luftspalt des Mag  netsystems unbedenklich so gross sein kann,  dass durch die Fasern des Tragstoffes keine  Störung eintritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Zylindrischer Antriebskörper für elektro dynamische Lautsprecher, Mikrophone und dergleichen, der mit Drahtwindungen für die Sprechströme versehen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Unterstützung für die Win dungen ausschliesslich aus mindestens einer Schicht eines an sich schlaffen Tragstoffes besteht, der mindestens teilweise zwischen den Windungslagen liegt und der zusammen mit der fertiggestellten Wicklung mittelst einer erhärtenden Lösung künstlich erstarrt ist. UNTERANSPRüCHE 1. Antriebskörper nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Win dungen mindestens teilweise von dem Tragstoff eingeschlossen sind. 2.
    Antriebskörper nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trag stoff mit in der Richtung der Axe des Zylinders verlaufenden Streifen versehen ist, die derart zwischen die verschiedenen Drahtschichten eingelegt sind, da,ss sie eine Verschiebung der Windungen ver hindern. 3.
    Antriebskörper nach Unteranspruch '2, dadurch gekennzeichnet, dass, nachdem eine nicht ganze Zahl von Schichten ge wickelt worden ist, die Streifen über die Windungen zurückgezogen worden sind und ein weiterer Teil der letztbegonnenen Schicht über die Streifen gewickelt wo_- den ist, worauf der dann verbleibende Teil der Streifen über den übrigen Teil der Windungen der Schicht gezogen und an einem nicht mit Drahtwindunge:i überzogenen Teil des Tragstoffes be festigt worden ist. 4. Antriebskörper nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Streifen zwischen Schichten eines Materials festgeklemmt sind, das auf den nicht mit Drahtwindungen überzogenen Teil des Tragstoffes aufgewickelt ist. 5.
    Antriebskörper nach Patentanspruch I, der mit mindestens .einer ausschliesslich zwischen den Windungen liegenden Schicht aus erstarrtem Tragstoff ver sehen ist, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Tragstoff in Richtung der Axe des Zylinders aus dem Antriebskörper- vor- springt, und tdass dieser vorspringende Teil zwischen Schichten eines Materials festgeklemmt ist, das auf einem beson deren Tragteil aufgewickelt ist. 6. Antriebskörper nach Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der besondere Tragteil eine Metallbüchse ist, die mit einem flanschartigen Rand versehen ist.
    7. Antriebskörper nach Unteranspruch. 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse mit einer sich senkrecht zur Axenrich- tung erstreckenden Parallelriffelung ver sehen ist. B. Antriebskörper nach Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstreifen der Wicklung gleich falls zwischen den Schichten festge klemmt sind. 9. Antriebskörper nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Trag stoff aus Seide besteht, die mit einer er härtenden Lösung imprägniert und aus gebacken worden ist.
    PATENTANSPRÜCSH II: Verfahren zur Herstellung eines An triebskörpers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufwickeln der Draht durch mindestens eine Schicht eines an sich schlaffen Tragstoffes, der zwischen die Windungslagen verlegt wird, unterstützt wird, worauf, nachdem die Wicklung fertig gestellt worden ist, der ganze Antriebskörper; während .er sich noch auf dem beim Wickeln benutzten Dorn befindet, mittelst einer er härtenden Lösung künstlich erstarrt wird. UNTERANSPRüGHE 10.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Schicht des Tragstoffes derart angebracht wird, dass der Stoff wenigstens teilweise die Windungen einschliesst. 11. Verfahren nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die erste Schicht des Tragstoffes unmittelbar auf den Dorn aufgewickelt wird. 12. Verfahren nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die erste Schicht des Tragstoffes unter Zwischen fügung mindestens einer sehr dünnen Schicht eines andern Stoffes auf den Dorn aufgewickelt wird.
    13: Verfahren nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass um den Dorn mindestens eine Schicht des Tragstoffes gewickelt wird, auf der die Drahtwin dungen angebracht werden, und dass der Stoff während des Wickelvorganges zwecks Einschliessung der Wicklung über die Windungen zurückgeführt und darauf das Ganze künstlich erstarrt wird. 14. Verfahren nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass das Stück Tragstoff, bevor mit dem Wickeln an gefangen wird, mit Streifen versehen wird, und dass während des Wickelvor ganges diese Streifen derart zwischen die Drahtschicht gelegt werden, dass sie eine Verschiebung der Windungen ver hindern. 15.
    Verfahren nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass zunächst eine nicht ganze Zahl von Schichten gewickelt wird, darauf die Streifen des Tragstoffes über die Windungen zurückgebogen wer den und dann ein weiterer Teil der letzt begonnenen Schicht über die Streifen ge wickelt wird und der verbleibende freie Teil der- Streifen über den übrigen Teil der Windungen der Schicht gezogen und an einem nicht mit Drahtwindungen überzogenen Teil des Tragstoffes be festigt wird. 16. Verfahren nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass auf dem nicht mit Drahtwindungen überzogenen Teil des Tragstoffes ein Material aufge wickelt wird, zwischen dessen Schichten die Streifen des Tragstoffes festgeklemmt werden.
    17. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass, bevor mit dem Wickeln angefangen wird, zwischen dem Dorn und einem \feil des Trag stoffes eine leichte Metallbüchse ange bracht wird, die mit einem Planschartigen Rand versehen und als Unterstützung für die die Enden des Tragstoffes fest klemmenden Schichten verwendet wird. 18. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Antriebs körper, während er sich noch auf dem Dorn befindet, mit einer erhärtenden Lösung imprägniert und darauf ausge backen wird. 19.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass um den Dorn mindestens eine Schicht eines Stoffes von der Dicke von etwa 10 Mikron gewickelt wird, und dass bei dem darauffolgenden Wickeln der Drahtwindungen zwischen den verschiedenen Schichten eine Schicht aus dem Tragstoff angebracht wird.
    ?0. Verfahren nach Patentanspruch 1I, zur Herstellung von Antriebskörpern mit einer geraden Zahl von Drahtwindungs- schichten, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Schicht schlaffen Stoffes angebracht wird, und zwar an einer solchen Stelle der Wicklung, dass letz tere durch die Schicht in zwei gleiche Teile getrennt wird.
CH162185D 1931-03-07 1932-01-12 Antriebskörper für elektrodynamische Lautsprecher, Mikrophone und dergleichen, und Verfahren zu dessen Herstellung. CH162185A (de)

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