CH162629A - Verfahren zur Herstellung eines neutrallöslichen Gemisches von Komplexsalzen des dreiwertigen Antimons. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines neutrallöslichen Gemisches von Komplexsalzen des dreiwertigen Antimons.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines neutrallöslichen Gemisehes -von Komplexsalzen des, dreiwertigen Antimons. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines neutrallös- liehen Gemisches von Komplexsalzen des drei wertigen Antimons, welches dadurch gekenn zeichnet ist, dass man Antimonhydroxyd, saures, zuckersaures Kalium und eine solche Menge von verdünntem Diäthylaminoäthanol, -dass eine neutrale Endreaktion entsteht, aufein ander einwirken lässt. Man gelangt so zu einem farblosen Pulver, das leicht mit neutraler Reaktion in Wasser gelöst werden kann. Die Lösung bleibt bei Zusatz von Diäthyl- amino5,thanol klar. Aus der mit Weinsäure angesäuerten Lösung fällt Schwefelwasser- stoff-Antimonsulfid aus. Das Reaktionsprodukt soll vornehmlich, z. B. als Injektionspräparat bei Infektionskrankheiten, therapeutische An wendung finden, kann aber auch als Zwischen produkt und für andere technische Zwecke angewandt werden. <I>Beispiel:</I> <B>10</B> gr saures, zuckersaures Kali werden in 26 cm' Wasser und<B>32</B> cms <B>6</B> norm. Di- äthylaminoäthatiol gelöst. Zu dieser Lösung gibt man unter Rühren und Erwärmen eine Lösungvon <B>9,5</B> gr Antimontrichlorid in<B>25</B> cms Methylalkohol. Der sieh bildende Niederschlag löst sich beim Erwärmen<B>bald</B> auf. Man<B>fil-</B> triert und fällt aus der neutralen bezw. neu tralisierten Lösung das gebildete Komplexsalz durch Einrühren in Methylalkohol aus. Nach dem. Abtrennen und Trocknen erhält man #in farbloses Pulver, das leicht mit neutraler Reaktion in Wasser gelöst werden kann. Die Lösung bleibt auf Zusatz von verdünntem Diäthylaminoäthanol klar. Ausder mit Wein säure angesäuerten Lösung wird durch Schwefelwasserstoff Antimonsulfid ausgefällt. Je nach den Mengenverhältnissen, in denen die Antimonverbindung einerseits und die Zuckersäureverbindung anderseits zur An- wendung gelangen, kann man Komplexsalz- gemische erhalten, die zwar stets die gleichen Verbindungen in stets gleicher qualitativer Zusammensetzungenthalten, bei denen jedoch der Antimongehalt, berechnet auf das ge samte Präparat, in gewissen Grenzen schwan ken kann. Die für die praktische Verwendung des Produktes massgebenden Eigenschaften wer den durch dievorerwähntenVariierungsnuancen in der quantitativen Zusammensetzung des Komplexsalzgemisches nicht verändert. Mit einem Übersch Liss an Antimontrichlorid kann man Produkte von höherem Antimon- gehalt erhalten, so zum Beispiel mit<B>15</B> gr Antimontrichlorid und entsprechend mehr Di- ätllylamiiioäthanol ein Produkt, das sich eben falls leicht in Wasser löst. Nimmt man im obigen Beispiel nur 4,5 gr Antimonchlorid und entsprechend weniger Diäthylaminoäthanol, so erhält man ein eben falls leicht lösliches Produkt, aber mit ge ringerem Antimongehalt. Bei den vorstehend ausgeführten Arbeits weisen entsteht Antimonhydroxyd aus dem angewendeten Antimontrichlorid durch den Zusatz von<B>-</B> Diäthylamiiioäthanol gleichsam in statu naseendi und wird gleich von dem zuckersauren Salz aufgenommen. Das Verfahren lässt sich auch ohne Ab-- änderung des chemischen Reaktionsvorganges dergestalt ausführen, dass Antimonhydroxyd in einer wässerigen Lösung von saurem, zucker saurem Kalium unter Zusatz von soviel Di- äthylaminoäthanol unter Erwärmen gelöst wird, dass eine neutrale Endreaktion entsteht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neutral- löslichen Gemisches von Komplexsalzen des dreiwertigen Antimons, dadurch gekennzeich net, dass man Antimonhydroxyd, saures, zuckei- saures Kalium und soviel verdünntes Diäthyl- aminoäthanoll dass eine neutrale Endreaktion entsteht, aufeinander einwirken lässt. Das so erhaltene Komplexsalzgemisch ist ein farbloses Pulver,das leicht mit. neutraler Reaktion in Wasser gelöst werden kann. Die Lösu ng bleibt bei Zusatz von Diäthylamino- äthanoi klar. Aus der mit Weinsäure ange säuerten Lösung fällt Schwefelwasserstoff Antimonsulfid aus. UNTERANSPRUCH, Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Antimonhydroxyd verwendet, das aus Antimontrichlorid bei Gegenwart von Zuckersäure gebildet wurde.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE162629X | 1929-12-12 | ||
| CH152604T | 1930-11-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH162629A true CH162629A (de) | 1933-06-30 |
Family
ID=25715998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH162629D CH162629A (de) | 1929-12-12 | 1930-11-28 | Verfahren zur Herstellung eines neutrallöslichen Gemisches von Komplexsalzen des dreiwertigen Antimons. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH162629A (de) |
-
1930
- 1930-11-28 CH CH162629D patent/CH162629A/de unknown
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