CH163178A - Verfahren zur Herstellung eines neutrallöslichen Gemisches von Komplexsalzen des dreiwertigen Antimons. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines neutrallöslichen Gemisches von Komplexsalzen des dreiwertigen Antimons.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines neutrallöslichen Gemisches von Komplexsalzen des dreiwertigen Antimons. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines neutral löslichen Gemisches von Komplexsalzen des dreiwertigen Antimons, welches dadurch ge kennzeichnet ist, :dass man Antimonhydroxyd, saures zuckersaures Kalium und eine solche Menge von Diäthylamin, dass eine neutrale Endreaktion entsteht, aufeinander einwirken lässt.
Man gelangt so zu einem farblosen Pulver, das leicht mit neutraler Reaktion in Wasser gelöst werden kann.
Die Lösung bleibt bei Zusatz von Diä- thylamin klar. Aus der mit. Weinsäure an gesäuerten Lösung fällt Schwefelwasserstoff Antimonsulfid aus. Das Reaktionsprodukt soll vornehmlich, zum Beispiel als Injektions präparat bei Infektionskrankheiten, thera peutische Anwendung finden, kann aber auch als Zwischenprodukt und für andere tech nische Zwecke angewandt werden. <I>Beispiel:</I> 10 gr saures zuckersaures Kali werden in 35 cm3 Wasser und 32 am' 5 norm. Diäthyl- amin gelöst.
Zu dieser Lösung gibt man unter Rühren und Erwärmen eine Lösung von 9,5 gr Antimonchlorid in 25 cm3 AZethyl- alkohol. Der sich bildende Niederschlag löst sich beim Erwärmen bald auf. Man filtriert und fällt aus der neutralen bezw. neutralisier ten Lösung das gebildete Komplexsalz durch Einrühren in Methylalkohol aus. Nach dem Abtrennen und Trocknen erhält man ein farbloses Pulver, das leicht mit neutraler Reaktion in Wasser gelöst werden kann. Die Lösung bleibt auf Zusatz von verdünntem Diäthylamin klar.
Aus der mit Weinsäure angesäuerten Lösung wird durch Schwefel wasserstoff Antimonsulfid ausgefällt. Je nach den Mengenverhältnissen, in denen die Antimonverbindung einerseits und die- Zucker säureverbindung anderseits zur Anwendung gelangen, kann man Komplexsalzgemische erhalten, die zwar stets die gleichen Verbin dungen in stets gleicher qualitativer Zusam mensetzung enthalten, bei denen jedoch der Antimongehalt, berechnet auf das gesamte Präparat, in gewissen Grenzen schwanken kann.
Die für die praktische Verwendung des Produktes massgebenden Eigenschaften wer den durch die vorerwähnten Variierungs- nuancen in der quantitativen Zusammen setzung des Komplexsalzgemisches nicht ver ändert.
Mit einem Überschuss an Antimontrichlo- rid kann man Produkte von höherem Anti mongehalt erhalten, so zum Beispiel mit 15 gr Antimontrichlorid und entsprechend mehr Diäthylamin ein Produkt, das sich ebenfalls leicht in Wasser löst.
Nimmt man im obigen Beispiel nur 4,5 gr Antimonchlorid und entsprechend weniger Diäthylamin, so erhält man ein eben falls leicht lösliches Produkt, aber mit ge ringerem Antimongehalt.
Bei den vorstehend ausgeführten Arbeits weisen entsteht Antirnonhydroxyd aus dem angewendeten Antimontrichlorid durch den Zusatz von Diäthylamin gleichsam in statu nascendi und wird gleich von dem zucker sauren Salz aufgenommen.
Das Verfahren lässt sich auch ohne Ab änderungdes chemischen Reaktionsvorganges dergestalt ausführen, dass Antimonhydroxyd in einer wässerigen Lösung von saurem zuckersaurem Kalium unter Zusatz von soviel Diäthylamin unter Erwärmen gelöst wird, dass eine neutrale Endreaktion entsteht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neutral löslichen Gemisches von Komplexsalzen des dreiwertigen Antimons, dadurch gekenn zeichnet, dass. man Antimonhydroxyd, saures zuckersaures Kalium und soviel Diäthyl- amin, @dass eine neutrale Endreaktion ent steht, aufeinander einwirken lässt. Das so erhaltene neue Komplexsalz gemisch ist ein farbloses Pulver, das leicht mit neutraler Reaktion in Wasser gelöst wer den kann. Die Lösung bleibt bei Zusatz von Diäthylamin klar. Aus .der mit Weinsäure angesäuerten Lösung fällt Schwefelwasser stoff Antimonsulfid aus.UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Antimonhy- droxyd verwendet, das aus Antimontrichlo- rid bei Gegenwart von Zuckersäure gebildet wurde.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE163178X | 1929-12-12 | ||
| CH152604T | 1930-11-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH163178A true CH163178A (de) | 1933-07-31 |
Family
ID=25715999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH163178D CH163178A (de) | 1929-12-12 | 1930-11-28 | Verfahren zur Herstellung eines neutrallöslichen Gemisches von Komplexsalzen des dreiwertigen Antimons. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH163178A (de) |
-
1930
- 1930-11-28 CH CH163178D patent/CH163178A/de unknown
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