CH163122A - Quecksilberdampfgleichrichter, insbesondere mit Metallwandung. - Google Patents
Quecksilberdampfgleichrichter, insbesondere mit Metallwandung.Info
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Description
Quecksilberdampfgleichrichter, insbesondere mit Metallwandung. Die Erfindun-, bezieht sieh auf Queck- silberdampfgleichriebter und sieht eine ver besserte Anordnung vor, wodurch die<B>Mög-</B> lichkeit von Rückzündungen verringert wird.
Bekannt-.lieh ist eine der verschiedenen Ursachen für Rückzündungen das Tropfen von kondensiertem Quecksilberdampf von den Wänden auf eine Anode oder das unmittel bare Kondensieren von Dampf auf einer Anode. Dabei wird das Quecksilber sofort durch die aussergewöhnliche Temperatur der Anode ionisiert, wodurch die Rückzündung eingeleitet ist.
Gemäss der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, dass die Anodenarme durch Führung der Kühlflüssig- keit des Gleichrichtergefässes auf höherer Temperatur gehalten werden als die Kühl fläche des Hauptgefässes. Um dieses zu er reichen, sind zweckmässig die Anodenarme mantelartig von Gefässen umgeben, die die Stauung der Kühlflüssigkeit des Gleich- richtercefässes um die Anodenarme herum <B>en</B> bewirken.
Die die Anodenarme mantelartig umgebenden Gefässe sind dabei vorteilhaft mit geeigneten Öffnungen versehen, durch die die Räume innerhalb dieser Gefässe mit dem den Gleiehrichtergefässdeckel bestrei chenden Kühlwasser in Verbindung stehen.
In Abb. <B>1</B> der Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel dargestellt, und Abb. 2 zeigt eine besondere Anodeneinführung. Der Quecksilberdampfgrossgleichrichter, wie er in Abb. <B>1</B> gezeigt ist, enthält ein Vakuumgefäss <B>10</B> mit Queeksilberkathode <B>11</B> und mehreren Anoden 12, von denen eine in der Zeichnung dargestellt ist. Jede der Anoden befindet sich in einer als Anodenarm ausgebildeten Anodenhülse<B>13,</B> die an der obern Wand des Gefässes befestiat ist und mit einem Einsatz in das Innere des Gefässes hinein ragt. Die Anode wird von einer Einführung gehalten, die zugleich gegen die Hülse<B>13</B> isoliert.
Damit die wirksamen Teile des Gleichrichters die erforderliche Temperatur während der Sperr- und Arbeitszeiten haben, ist ein Wasserbehälter<B>15</B> vorgesehen, der das Vakumgefäss und die Anodenarme um gibt und dessen Höhe so bemessen ist, dass der Wassers iegel mindestens auf gleicher p <B>in</B> Höhe mit den obersten Teilen 3,0 der Va kuumkammer ist, vorzugsweise jedoch, wie in der Zeichnung dargestellt, noch an die Anodeneinführungen 14 heranreicht. Ein Teil des Gefässes<B>16</B> hat Löcher<B>17,</B> durch die der Wasserfluss gelangt, der die Anoden hülse und die Anodeneinführung umschliesst.
Da das Wasser innerhalb des Behälters<B>16</B> im -wesentlichen stagniert, steigt die Tem peratur dieses Wassers während des Be triebes über die des im Behälter<B>15</B> befind- liehen Wassers.
Die Elektrodeneinführung 1,4 enthält eine Platte<B>18,</B> die an dem obern Ende der Anodenhülse<B>13</B> befestigt ist, ein Abschluss- stück <B>19</B> und ein isoliertes ZwischenStüCk -20 aus einer glasartigen Masse, die an dem Ab- schlussstück und an der Platte befestigt ist und sie voneinander isoliert. Die Anode 12 ist mit einer Stromzuführung 21 versehen, die durch das Abschlussstüek 20 hindurch geführt ist.
Das isolierende Absehlussstück 20 ist von einem Behälter .213 umgeben, der mit i01, Luft oder einem andern geeigneten Medium gefüllt und so angeordnet ist, dass jeder Teil der Einführung 14, der über den Wasserspiegel hinausragt, vor Wärmever lusten geschätzt ist, welche sonst infolge Strahlung auftreten würden. Hilfsheizungen, beispielsweise eine Heizspule 24, können er forderlichenfalls für die Anodenhülse<B>1,3</B> vor gesehen sein.
Bei der in Abb. 2 dargestellten Anoden einführung trägt die Platte<B>18</B> eine an ihr befestigte ]Efülse <B>2;5.</B> Ein Knauf<B>26,</B> welcher mit einem Anodenstiel<B>27</B> verbunden ist, ist von der Hülse durüh ein vakuumdiehtes Ma terial<B>28,</B> beispielsweise Glasglimmerver- schmelzung, isoliert, das zwischen der Hülse<B>25</B> einerseits und der Hülse<B>9,9</B> und dem ]Knauf <B>26</B> anderseits eingefügt ist.
Wenn die<B>An-</B> ordnung, wie sie in Abb. 2, gezeigt ist, bei einem Gleichrichter gemäss Abb. <B>1</B> verwendet wird, so ist der Pegel des Külilinittels in den Behältern' <B>und 16</B> zum Beispl(,l an genähert auf gleicher Höhe wie ffits uilten, Ende des die Anode tragenden Einfülii,uilg-Is- gliedes <B>26.</B>
Bei der in Abb. <B>1</B> gezeigten Anordiiuii"- tritt eine WIrmeabgabe von der Anode 12 an das Kühlmittel auf, und zwar infolge Strahlung, die die gekühlte Anodenhülse<B>13</B> erreicht, und infolge Wäxmeleitung inittelst der Einführung 14. Die Temperatur der Anode 1:2 -und der Einführung 14 wird da her niemals unter die der Hülse<B>13</B> sinken. Es ergibt sich weiter, dass das Wasser in dem obern Teil des Behälters<B>15</B> stets wärmer ist als das Wasser in dem untern Teil des Behälters.
Ferner ist das Wasser in dem Behälter<B>16,</B> der die Anodenarme umgibt, noch wärmer als das Wasser im obern Teil des Gefässes<B>15.</B> Aber das küh lere Wasser in dem untern Teil des Ge fässes<B>15</B> bestimmt den Dampfdruek des Quecksilbers im Gefäss'. Daher wird jede Kondensation von Quecksilberdampf, welche stattfindet, begrenzt sein auf den unterhalb der Anode liegenden Raum, da eine Konden sation bei dem durch das Kühlwasser in dem untern Teil des Gefässes<B>15</B> bestimmten Druck an solchen Oberflächen nicht stattfinden kann, welche von dem wärmeren Wasser des Behälters<B>16</B> umgeben sind und min destens dieselbe Temperatur wie dieses Was ser haben.
Wenn das Arbeiten des Gleichrichters unterbrochen wird, so verbleibt das Wasser noch in der Kammer<B>16,</B> da es wärmer ist als das in der Kammer<B>15</B> befindliche Was ser. Wärmeverluste infoloe Strahlun- und Wärmeleitung durch das Absohlussglied <B>19</B> und andere Teile werden durch ein in dem Behälter<B>2,3</B> befindliches Mittel, wie vorher angegeben ist, vermieden. Wenn die Tem peratur des Wassers in der Kammer<B>15</B> in folge Wiederaufnahme des Betriebes oder aus einem andern Grunde steigt, so ist es erwünscht, dass die Temperatur des Wassers im Gefäss<B>16</B> in gleichem oder noch stär kerem Masse steigt.
Dies kann durch eine ,geeignete Konstruktion und Dimensionierun-- 5 c der Kammer<B>16</B> erreicht werden, wobei die besondere Lage und Grösse der Löcher<B>17,</B> die eine kleine Zirkulation des Wassers zwi schen den Gefässen<B>15</B> und<B>16</B> ermöglichen, zu berücksichtigen ist.
Ein vollkommener Schutz gegen Rück zündungen infolge Kondensation von Queck- silberdampf wird erreicht, wenn das Kühl wasser im Gefäss'<B>15</B> in der Höhe des obern Endes der Anodenhülse auf einer Tempera tur gehalten wird, die um einen bestimmten Wert oberhalb der im untern Teil des Ge- fässel <B>15</B> liegt. Ist beispielsweise die Tem peratur im untern Teil des Gefässes<B>15</B> 40', dann ist eine Temperatur von etwa<B>50'</B> ausreichend für den obern Teil des Ge fässes<B>15.</B>
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Quecksilberdampfgleichrichter, insbeson dere mit Metallwandung, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anodenarme durch Füh- iung der Kühlflüssigkeit des Gleichrichter- Ce el fässes auf höherer Temperatur gehalten werden als die Kühlfläehe des Hauptgefässes.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Quecksilberdampfgleichrichter nach dem Patenianspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anodenarme mantelartig -von Ge- fäss'en umgeben sind, die die Tem-Peratur der Kühlflüssigkeit des Gleichrieliter- gefässes um die Anodenarme herum be einflussen.2. Quecksilberdampfgleichriehter nach dem Unteransprueli <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die die Anodenarme mantelartig um gebenden Gefässe mit Öffnungen versehen sind, durch die die Räume innerhalb die ser Gefässe mit dem den Gleichrichter- gefässdeckel bestreichenden Kühlwasser in Verbindung stehen. <B>3.</B> Quecksilberdampfgleichrichter nach dem Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in dem Raum zwischen dem Anoden arm und dem den Anodenarm mantel artig umgebenden Gefäss eine zusätzliche Beheizungsvorrichtung (24) vorgesehen ist.4. Quee-ksilberdampfgleichriellter nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleichrichtergefäss derart gekühlt ist, dass die Temperatur des obern, die Anodenarme tragenden Teils des Gleich- riehtergefässes etwa<B>50 ' C</B> beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US163122XA | 1930-08-01 | 1930-08-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH163122A true CH163122A (de) | 1933-07-31 |
Family
ID=21776491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH163122D CH163122A (de) | 1930-08-01 | 1931-07-27 | Quecksilberdampfgleichrichter, insbesondere mit Metallwandung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH163122A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747341C (de) * | 1938-02-22 | 1944-09-20 | Siemens Ag | Kuehleinrichtung fuer Metalldampfgleichrichter mit metallischer Gefaesswandung |
-
1931
- 1931-07-27 CH CH163122D patent/CH163122A/de unknown
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| DE747341C (de) * | 1938-02-22 | 1944-09-20 | Siemens Ag | Kuehleinrichtung fuer Metalldampfgleichrichter mit metallischer Gefaesswandung |
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