CH163147A - Einrichtung zum synchronen Betrieb einer Bildzerlege- und Zusammensetzvorrichtung. - Google Patents

Einrichtung zum synchronen Betrieb einer Bildzerlege- und Zusammensetzvorrichtung.

Info

Publication number
CH163147A
CH163147A CH163147DA CH163147A CH 163147 A CH163147 A CH 163147A CH 163147D A CH163147D A CH 163147DA CH 163147 A CH163147 A CH 163147A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
motor
synchronous operation
composing
image
image splitting
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sueddeutsche Telefon-Ap Tekade
Original Assignee
Sueddeutsche Telefon Apparate
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sueddeutsche Telefon Apparate filed Critical Sueddeutsche Telefon Apparate
Publication of CH163147A publication Critical patent/CH163147A/de

Links

Landscapes

  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


  Einrichtung     zum        synchronen    Betrieb einer     Bildzerlege-    und     Zusaminensetzvorrichtung.       Vorliegende Erfindung betrifft eine Ein  richtung zum synchronen Betriebe einer me  chanischen     Bildzerlege-    und     Zusammensetz-          vorrichtung.    Bisher wurde vorgeschlagen,  für den synchronen Lauf von Fernsehemp  fängern und Fernsehsendern die Synchroni  sierung durch die Zeilen-     bezw.        Bildweehsel-          frequenz    vorzunehmen.

   Das Prinzip dieser  Synchronisierung ist das folgende: Am An  fang oder am Ende jeder Bildzeile     bezw.     jedes Bildes wird ein Stromimpuls übertra  gen, der nach entsprechender Verstärkung im  Empfänger zum Antrieb     bezw.    zur Synchro  nisierung des Empfängermotors dient. Wird  nach jeder Zeile     bezw.    nach jedem Bild bei  der Übertragung eine kleine Lücke gelassen,  so kann ein Teil der empfangenen Bildströme  selbst zum Antrieb     bezw.    zur Synchronisie  rung verwendet werden.  



  Von Nachteil hierbei ist, dass die für den  Antrieb des Motors notwendige Leistung erst  durch eine teuere     Verstärkeranordnung    ge-         wonnen    werden muss,     bezw.    falls nur eine  Synchronisierung durch die Bildströme er  zielt werden soll, dass ein besonderes Relais  für die Steuerung des Motors vorhanden sein  muss. Nachteilig ist auch, dass am Bildrand  helle     bezw.    dunkle Streifen auftreten, die  abgedeckt werden müssen, so dass nicht die  ganze Bildfläche ausgenützt werden kann.

    Man hat ferner schon eine Synchronisierung  von Sender und Empfänger über ein Wech  selstromnetz vorgeschlagen, wobei zum An  trieb der     Bildzerlege-    und     Zusammensetzvor-          richtung        Synchronmotore        verwendet    werden.  



  Da für Fernsehsendungen Rundfunkwel  len im Bereiche von 300 m für die Zukunft  wegen der sehr breiten Seitenbänder und der  damit verbundenen Störung von Nachbarsen  dern nicht in Frage kommen, man vielmehr  auf die     Kurzwellen    im Bereiche von 10 m  angewiesen sein wird, diese jedoch praktisch  nur in optischer Sicht empfangen werden  können, ist die Reichweite eines Fernsehsen-           ders        einer    grösseren Stadt auf das Stadt  gebiet beschränkt. Da nun die meisten  Städte mit     Einphasenwechselstrom    gespeiste  Lichtnetze besitzen, wäre es von grossem Vor  teil, den synchronen Lauf von Ortssender  und Empfänger durch das Lichtnetz zu re  geln.

   Dies gelingt auch bei Verwendung von  stark überdimensionierten synchronisierten       Asynchronmotoren,    die bei der relativ klei  nen Leistung, die zum Beispiel zum Antrieb  einer Spiegelschraube notwendig ist, einen  einwandfreien Gleichlauf aufweisen. Ihre  Verwendung weist     jedo,-h    eine Reihe von  Nachteilen auf. Um zum Beispiel bei     50pe-          riodigem    Wechselstrom eine Spiegelschraube  mit 12,5 Umdrehungen pro Sekunde zu be  treiben, sind vier Polpaare notwendig.

   Ein  solcher Motor verbraucht eine Leistung von  600     Watt    und wiegt 32 kg.     Ausserdem    ist  seine     Ingangsetzung    mit einem besonderen  Schalter für die Hilfsphase bei gleichzei  tigem Andrehen von Hand notwendig, was  unbequem ist. Die Verwendung eines auto  matischen Anlassers ist möglich,     würde    aber  die Anlage sehr verteuern.  



  Ferner     sind    zum Antrieb von     Bildzusam-          mensetzvorrichtungen        Einphasen-Kollektor-          motore    mit Gleichstromwicklungen, soge  nannte     Repulsionsmotore    bekannt geworden,  die zwar mit einem besseren Wirkungsgrad  synchron laufen, jedoch     Kollektorgeräusch     aufweisen und den Nachteil starker Neigung  zum Pendeln um die synchrone Drehzahl be  sitzen, wodurch ein lästiges Hin- und Her  schaukeln des Bildes hervorgerufen wird.  



  Die vorliegende Erfindung löst das     Syn-          chronisierungsproblem    wesentlich einfacher  und     praktischer.    Die Synchronisierung er  folgt nach der Erfindung in an sich bekann  ter Weise über das     Einphasenwechselstrom-          lichtnetz.    Als Antrieb der mechanischen       Bildzerlege-        bezw.        Zusammensetzvorrichtung,     Spiegelschraube     (Nipkowscheibe,    Spiegel  trommel     etc.)    wird jedoch ein Induktions  motor neuer Bauart verwendet,

   der einen       Stator    mit normaler     Dreiphasenwicklüng    be  sitzt, dessen Rotor erfindungsgemäss durch  Kombination eines La     Courschen    Ankers aber    ausgeprägte Pole für den Synchronlauf und  eine     Käfigwicklung    für den asynchronen  Anlauf aufweist. Die     Anschaltung    an das       Einphasenwechselstromnetz    erfolgt     mit    Ver  wendung an sich bekannter     Phasenverschie-          bungsmittel,    wodurch ein     Ständerdrehfeld     erhalten wird, das mit der Netzfrequenz ro  tiert.

   Beim Anschalten läuft der Anker mit  Hilfe seiner     Kurzschlusswicklung    asynchron  an und kommt infolge der starken Beschleu  nigung beim Anlauf annähernd auf" syn  chrone Drehzahl. Mit Erreichen dieser Dreh  zahl wird die Wirkung der     Käfigwicklung     gleich Null, da kein Schneiden von Kraft  linien mehr     eintritt    und die     Schlüpfung    und  damit die auf den Rotor übertragene Lei  stung Null wird. Der Motor läuft nun syn  chron wie ein Synchronmotor weiter, wobei  die Drehung lediglich durch den Eisenkern  in Verbindung mit dem     Ständerdrehfeld    auf  recht erhalten wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist in der Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die gedrängte Anordnung von  Motor und Spiegelschraube     im    gemeinsamen       Gehäuse    1. Motor 2 und Spiegelschraube 3  sind vertikal angeordnet. Die Spiegelschraube  ist     unmittelbar    auf den Motor aufgesetzt und  befindet sich innerhalb des innern geschwärz  ten Gehäuses 4. Die Spiegelschraube ist nicht  fest mit dem Motor gekuppelt, sie trägt viel  mehr am untern Ende .der Achse eine Hülse  5, mit der sie auf die verlängerte Achse 5  des Motors aufgesetzt ist. Beim Anlaufen  erreicht der Motor rasch seine synchrone  Tourenzahl und nimmt durch Reibung erst  langsam die Spiegelschraube mit. Um einen  vollkommen geräuschlosen Gang des Motors  zu erzielen, ist dieser auf eine Unterlage 7  von Filz oder Gummischwamm aufgebaut.  



  Der Motor ist in den     Fig.    2, 3 und 4 er  läutert, und zwar zeigen die     Fig.    2 und 3,  die für den Motor möglichen     Anschaltungen,     einmal in Stern- und einmal in Dreieckschal  tung, wobei jeweils zwei Klemmen der Pha  senwicklungen 8 durch einen die Phasenver  schiebung bewirkenden Kondensator 9 über-           brückt    sind. Die Netzspannung     wird    an den  Klemmen 10 angelegt.  



  Die     Fig.    4 stellt eine schematische und  beispielsweise     Darstellung    des Ankers dar.  Er besteht aus einem in dem gezeichneten  Falle vierpoligen Eisenanker 11 aus Anker  blechen, der gleichzeitig die     Käfigwicklung     12 trägt.  



  Der besondere Vorteil eines auf diese  Weise     asynchronisierten    Fernsehgerätes be  ruht auf der einfachen Bedienung, denn das  Gerät ist lediglich einzuschalten, so dass An  lassvorrichtungen mit     Hilfsphasenschalter,     ebenso besondere     Synchronisiereinrichtungen     mit     teueren    Verstärkern wegfallen. Das  Fernsehgerät kann mit geringen Abmessun  gen ausgeführt werden, da der Motor infolge  seines besseren Wirkungsgrades bedeutend  kleiner ausfällt. Ferner lässt sich der Motor,  was besonders bei     Tonfilmübertragungen     wertvoll ist, mit vollkommen geräuschlosem  Gang bauen.  



  Die Erfindung ermöglicht die Kosten  eines     praktisch    brauchbaren     Fernsehgerätes     auf ein Mindestmass herabzudrücken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum synchronen Betrieb einer mechanischen Bildzerlege- und Bildzusam- mensetzvorrichtung, gekennzeichnet durch einen durch im Einphasenwechselstromnetz gespiesenen Induktionsmotor mit dreiphasi- ger Ständerwicklung und Phasenverschie- bungsmittel für die nicht direkt am Netz lie genden Phasen und mit einem Anker mit aus geprägten Polen für Synchronlauf,
    der eine Käfigwicklung für asynchronen Anlauf trägt. UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Spiegel schraube als Bildzerlege- oder Bildzusam- mensetzvorrichtung unmittelbar auf die Mo torachse montiert ist.
CH163147D 1931-07-30 1932-07-06 Einrichtung zum synchronen Betrieb einer Bildzerlege- und Zusammensetzvorrichtung. CH163147A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE163147X 1931-07-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH163147A true CH163147A (de) 1933-07-31

Family

ID=5683423

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH163147D CH163147A (de) 1931-07-30 1932-07-06 Einrichtung zum synchronen Betrieb einer Bildzerlege- und Zusammensetzvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH163147A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3686499T2 (de) Wechselstrommotor mit stufenloser geschwindigkeits-.
CH163147A (de) Einrichtung zum synchronen Betrieb einer Bildzerlege- und Zusammensetzvorrichtung.
AT134218B (de) Anordnung zum synchronen Betrieb einer Bildzerlege- und Zusammensetzeinrichtung.
DE585525C (de) Anordnung zum synchronen Betrieb der an das gleiche Netz angeschlossenen Bildzerlege- und -zusammensetzvorrichtungen
DE3742502A1 (de) Synchronmaschine mit dauermagnetischem laeufer
DE679153C (de) Elektrischer Schifsantrieb
DE513759C (de) Einrichtung zum Anlassen von Synchronmotoren
EP3394977A1 (de) Pm-line-start motor und einschaltverfahren für diesen
DE1638349B1 (de) Drehzahlumschaltbarer induktionsmotor insbesondere fuer waschautomaten
DE574571C (de) Einphasen-Induktionsmotor
DE553635C (de) Verfahren zur Synchronisierung umlaufender Teile
Stoller et al. Synchronization of television
DE677215C (de) Elektrodynamisches Getriebe mit je einem mit der antreibenden und der angetriebenen Welle verbundenen Laeufer und einem feststehenden Staender
DE3309419C2 (de)
DE681004C (de) Motor zum synchronen Antrieb von Fernsehapparaten
AT157350B (de) Erzeugung eines Sprungzeilenrasters mit mechanischem Abtaster.
Stoller et al. Synchronization af Television
DE555248C (de) Synchronisierverfahren, insbesondere fuer Fernsehanlagen
DE623912C (de) Einrichtung zur Erzielung phasengleichen Laufs mehrerer kinematographischer Apparaturen
DE1638349C (de) Drehzahlumschaltbarer Induktionsmotor, insbesondere für Waschautomaten
DE574175C (de) Einrichtung zur Erzielung eines zum Sender phasengleichen Laufes bei Fernsehempfaengern, deren Antriebssynchronmotoren aus dem gemeinsamen Netz gespeist werden
AT135601B (de) Synchronmotor.
DE570687C (de) Anlassaggregat fuer Kurzschlussankermotoren
DE1061887B (de) Polumschaltbarer Synchron-Reaktionsmotor
DE671654C (de) Einrichtung zur UEberlagerung von Starkstromnetzen mit Stroemen netzfremder, veraenderbarer Frequenz