CH163535A - Verfahren zur Darstellung von Methylamino-6-methyl-2-hepten-2. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Methylamino-6-methyl-2-hepten-2.

Info

Publication number
CH163535A
CH163535A CH163535DA CH163535A CH 163535 A CH163535 A CH 163535A CH 163535D A CH163535D A CH 163535DA CH 163535 A CH163535 A CH 163535A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
methyl
hepten
methylamine
methylamino
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fabriken Knoll A-G Chemische
Wilfrid Dr Klavehn
Original Assignee
Knoll Ag
Wilfrid Dr Klavehn
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Knoll Ag, Wilfrid Dr Klavehn filed Critical Knoll Ag
Publication of CH163535A publication Critical patent/CH163535A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


      Verfahren    zur Darstellung von     Nethylamino-6-inethyl-2-hepten-2.       Zur Beseitigung von spastischen Zustän  den wurden in der Therapie bisher haupt  sächlich     Papaverin        bezw.    dessen Abkömm  linge verwendet. Diese ziemlich kompliziert  gebauten Verbindungen gehören in chemi  scher     Beziehung    der     Isochinolinreihe    an.  



  Es wurde nun in .der Reihe der     alipha.-          t.ischen    ungesättigten Amine eine Gruppe von  einfach gebauten Verbindungen mit     spasmo-          lytischen    Eigenschaften, ähnlich denen des       Papaverins,    aufgefunden. Diese Verbindun  gen müssen auf Grund der im folgenden  wiedergegebenen Bildungsweise als Abkömm  linge des     Amino-6-methyl-2-hepten-2    an  genommen werden.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Darstellung des     Methylamino-          6-methyl-2-hepten-2    durch Kondensation des       Methyl-2-hepten-2-on-6    mit     Methylamin    und  Reduktion des so erhaltenen Kondensations  produktes.    Die neue Base ist ein farbloses 01 von       charakteristischem    Geruch, die nach dem er  findungsgemässen Verfahren, wie Versuche  ergaben, in guter Ausbeute erhalten wird.  Das     Methylamino-6-methyl-2-hepten-2    siedet.  bei 176 bis 178  ; es ist in den     meisten     organischen Lösungsmitteln löslich, in Was  ser dagegen unlöslich.

   Das     Pikrat    der neuen  Base kristallisiert aus Wasser in hellgelben  Blättchen vom     Smp.    70  , .der Harnstoff aus  Wasser in Prismen vom     Smp.    85  , der     Phe-          nylharnstoff    aus verdünntem Alkohol in Na  deln vom     Smp.    84,5  . Mit organischen Säu  ren, wie zum Beispiel Weinsäure, Zitronen  säure,     Kampfersäure,        Barbitursäure    oder  deren     Derivate    erhält man prächtig kristalli  sierende Verbindungen.  



  Anstatt das Ende der Kondensation ab  zuwarten und sodann auf das erhaltene Pro  dukt ein Reduktionsmittel einwirken zu  lassen, kann man die Kondensation des     Me-          thyl-2-hepten-2-on-6    mit     Methylamin    auch      in Gegenwart des     Reduktionsmittels    vor  nehmen, wobei das     Methylamino-6-methyl-2-          hepten-2    in .einem Arbeitsgange erhalten  wird.  



  Das Verfahrensprodukt soll bei der Her  stellung von Heilmitteln Verwendung fin  den.  



  <I>Beispiel 1:</I>  50,4     gr        Methyl-2-hepten-2-an-6,'in    120 cm"  Alkohol gelöst, werden mit 55     gr    wässeriger  30 %     iger        Methylaminlösung    versetzt und im  Verlauf von einer Stunde zu 32     gr    aktivier  tem Aluminium und 200 cm"     50%igem     Alkohol unter Rühren und gegebenenfalls  unter     Kühlung    hinzugegeben. Nach beende  ter Reduktion wird das     Reaktionsgemiseh     mit verdünnter Mineralsäure versetzt, der  Alkohol     abdestilliert    und schliesslich zur  Entfernung nicht basischer Anteile mit  Wasserdampf behandelt.

   Auf Zusatz von  Alkali scheidet sich die ungesättigte Base  ab, welche mit Wasserdampf übergetrieben  wird. Ausbeute 90 bis 95% der Theorie.  <I>Beispiel 2:</I>  50,4     gr        Methyl-2-hepten-2-on-6,    in 150 cm'  Äther gelöst, werden mit einer Lösung von  15     gr        Methylamin    in 250     cm'    Äther ver  setzt. Unter geringer Erwärmung findet  Kondensation statt. Die ätherische Lösung  wird mit     Pottasche    getrocknet, eingeengt,  und der Rückstand unter     vermindertem     Druck destilliert.

   Der     Sdp.    .des entstandenen       N-Dehydromethylamino-6-methyl-2-hepten-2     liegt bei 65 bis 67  j8 mm. Verdünnte Säu  ren     zerlegen    die Base in die Komponenten.  



  41,7     gr        N-Dehydromethylamino-methyl-          hepten    werden in 300     em3    Äther gelöst, mit  30     gr    aktiviertem Aluminium versetzt und  unter Zugabe von insgesamt 40     gr        Wasser     der Reduktion unterworfen. Die Aufarbei  tung geschieht in bekannter Weise. Aus  beute an     Methylamino-6-methyl-2-hapten-2     fast quantitativ.  



  <I>Beispiel 3:</I>  Eine Lösung von 50,4     -r        Methyl-2-hep-          ten-2-on-6    und 62     gr    30 %     iger    AZethylamin-         lösung    in 200<B>cm,</B> Methylalkohol wird mit  75     gr    schwefliger     Säure    in 350 cm' Methyl  alkohol und 200 .cm' Wasser versetzt. Nach  Zugabe von 80     gr        Zinkstaub    erhitzt man am       Rückflusskühler    zum Sieden. Nach zwei bis  drei Stunden wird filtriert und Glas Filtrat  unter vermindertem Druck eingeengt; nicht  basische Anteile werden mit Äther oder Ben  zol ausgeschüttelt.

   Auf Zusatz von Alkali  scheidet sich das     l@lethylamino-6-methyl-?-          methyl-2-hepten-2    ab. Ausbeute 65 bis<B>70%</B>  der Theorie.  



  <I>Beispiel</I>     f     50,4     gr        Methyl-2-hepten-2-o.n-6    und 62     -r     30 %     ige        Methylaminlösung    werden unter Zu  satz von wenig Alkohol in 250     ein-    Äther  gelöst und im Verlaufe von zwei Stunden  mit 46     gr    Natrium unter Zugabe von     in-s-          gesamt    100 cm' Wasser behandelt. Die Re  duktion geschieht unter Rühren am     Rü.ek-          flusskühler.    Die Aufarbeitung erfolgt in be  kannter Weise. Ausbeute 35 bis 45% der  Theorie.

      <I>Beispiel 5:</I>  31,5     br        Methyl-2-hepten-2-on-6    und 8,5     ur          Methylamin,    in 1,50     em3    50 %     igem    Alkohol  gelöst., werden mit einer Lösung von 70     -r          Methylaminehlorhydrat    in 200 cm" Wasser  vermischt und     kathodisch    reduziert. Bei An  wendung einer Bleikathode bedarf es einer  Stromdichte von 3     Amp./100    cm' und einer  Spannung von 7 bis 8 Volt. Als Anoden  flüssigkeit dient     gesättigte        Sodalösung.    Aus  beute 30 bis 40% der Theorie.  



  <I>Beispiel 6:</I>  <B>37,8</B>     gr        Methyl-2-hepten-2-on-6,    in 250     ein'          Äther,    werden in Gegenwart von 12     gr        Me-          thylamin    und 100 cm"' 1     %iger    kolloidaler  Platinlösung der katalytischen Reduktion  unterworfen. Nach der ziemlich langsam  verlaufenden Aufnahme der berechneten  Menge Wasserstoff     wird    die Hydrierung ab  gebrochen und das Reaktionsprodukt in be  kannter Weise     aufgearbeitet.    Ausbeute 60  der Theorie.

        <I>Beispiel</I>  63     gr        Methyl-2-hepten-?-on-6    und 18     gr          Methylamin,    in 5110 cm' Alkohol gelöst, wer  den in Gegenwart von Wasserstoff und  20     gr        Nickelkataly    Bator unter 40     Atm.     Druck bei einer Temperatur von 70 bis 80    <B>(</B>:er     katalytischen    Hydrierung unterworfen.  Nach einigen     Stunden    ist die Reduktion be  endet. Die Aufarbeitung geschieht in be  kannter Weise. Ausbeute 75 bis     85%    der  Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Methyl- amino-6-methy l-2-hepten-2, dadurch gekenn zeichnet, dass man Methyl-2-hepten-2-on-6 mit Methylamin kondensiert und auf das so erhaltene Kondensationsprodukt ein Reduk- tionsmittel einwirken lässt. Das Verfahrensprodukt charakterisiert sich als farblose, ölige Base von eigentüm lichem Geruch: es ist in organischen Lö sungsmitteln löslich, in Wasser unlöslich sein Siedepunkt liegt bei 176 bis 178 .
    Sein Pikrat zeigt den Smp. 70 , sein Harnstoff den Smp. 85 und sein Phenylharnstoff den Smp. 84,5 . Mit organischen Säuren bildet es schön kristallisierende, charakteristische Verbindungen. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensation des .#Iethyl-2-hepten-?-on-6 mit Methylamin in Gegenwart eines Reduktionsmittels vor- t# genommen wird.
CH163535D 1931-07-01 1932-05-28 Verfahren zur Darstellung von Methylamino-6-methyl-2-hepten-2. CH163535A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE163535X 1931-07-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH163535A true CH163535A (de) 1933-08-31

Family

ID=5683680

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH163535D CH163535A (de) 1931-07-01 1932-05-28 Verfahren zur Darstellung von Methylamino-6-methyl-2-hepten-2.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH163535A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE617536C (de) Verfahren zur Darstellung von ungesaettigten Aminen
AT134561B (de) Verfahren zur Darstellung von 6-Monoalkyl- bzw. -aralkylamino-2-methylhepten-(2).
DE503031C (de) Verfahren zur Darstellung der N-Oxyaethylderivate von Kernsubstitutionsprodukten des -Amino-1-oxybenzols
DE365367C (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Oxy-1-arylaminonaphthalinen
DE634275C (de) Verfahren zur Darstellung von N-Arylglukaminen
DE423026C (de) Verfahren zur Darstellung eines Bz-Tetrahydrooxychinolins
DE875653C (de) Verfahren zur Herstellung von Diaminodicyclohexylmethanen und ihren Homologen
DE524806C (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl-2-methylamino-1-propanol
AT164547B (de) Verfahren zur Herstellung von Vitamin B1
DE516675C (de) Verfahren zur Darstellung von Indolen
DE633983C (de) Verfahren zur Herstellung von Aminoalkoholen quaternaerer aromatisch-aliphatischer Ammoniumbasen
DE709539C (de) Verfahren zur Herstellung von ª‰-alkylsubstituierten AEthylaminderivaten
AT124736B (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl-2-methylaminopropanol-(1).
DE693090C (de) henanthrolinreihe
AT229320B (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Methoxy-2-sulfanilamidopyrazin
DE133564C (de)
DE116354C (de)
DE594482C (de) Verfahren zur Herstellung von N-Alkylperhydrocarbazolen
AT265530B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Isochinolinderivaten
CH154173A (de) Verfahren zur Darstellung von 5.6-Dimethoxy-8-aminochinolin.
AT156164B (de) Verfahren zur Herstellung von Halogenalkyl- bzw. Halogenaralkylaminen.
CH201512A (de) Verfahren zur Herstellung von p-Dodecylanilin.
DE1795180A1 (de) Neue im Benzylrest mindestens dreifach substituierte 2-Benzylaminopyridine
CH125406A (de) Verfahren zur Darstellung eines substituierten Chinolincarbonsäurederivates.
DE1109175B (de) Verfahren zur Herstellung substituierter 1-Oxa-4-azacycloheptan-verbindungen