CH164926A - Aufzug mit Druckknopfsteuerung. - Google Patents

Aufzug mit Druckknopfsteuerung.

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CH164926A
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CH
Switzerland
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floor
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passenger
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English (en)
Inventor
A-G Inventio
Original Assignee
Inventio Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/14Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. push-buttons, for indirect control of movements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description


  Aufzug mit Druckknopfsteuerung.    Bei Aufzügen mit Druckknopfsteuerung  wusele bisher der Fahrkorb durch Drücken  eines im Stockwerk angebrachten Druck  knopfes gerufen und durch Drücken eine  bestimmten Knopfes im Fahrkorb nach einem  gewünschten Stockwerk gesandt. Der Fahr  gast musste also zweimal und an verschie  denen Orten die Fahrt einleiten. Das Rufen  des Fahrkorbes ist verhältnismässig einfach,  dlas Senden im Fahrkorb dagegen schon  sebwieriger, weil oft der Fahrkorb eng ist  und wenn mehrere Fahrgäste gleichzeitig  einsteigen, das Tableau nicht von allen  Fahrgästen bequem erreicht werden kann.  Auch ist meistens die Beleuchtung im Fahr  korb nicht so günstig wie vor der Schacht  türe auf den Stoekwerken.  



  Die     Erfindung    betrifft nun     einen    Aufzug  mit einer der Stockwerkzahl entsprechenden  Anzahl Druckknöpfe in jedem Stockwerk,  bei dem der Fahrgast in     einem    Stockwerk  nur den Druckknopf seiner Zielhaltestelle  betätigen muss, worauf der Fahrkorb zu dem  Stockwerk, auf welchem sich der Fahrgast    befindet, gesteuert wird und, nachdem der  Fahrgast eingestiegen ist, seine Fahrt selbst  tätig ohne weiteres Zutun des Fahrgastes  nach dem gewünschten Stockwerk fortsetzt.  Der Fahrkorb selbst braucht also kein  Druckknopftableau zu besitzen, kann aber  als Notsteuerung einen Schalter für     Auf-          und    Abfahrt besitzen.

   Durch diesen Aufzug  wird wesentlich an Zeit gewonnen, weil so  fort nach Eintreten des Fahrgastes und  Schliessen der Türen der Fahrkorb abfährt.  Es wird also die Zeit gewonnen, welche bei  den üblichen Aufzügen verstreicht, zwischen  dem     Schliessen    der Türe und dem Drücken  auf den Druckknopf, welcher dem gewünsch  ten Stockwerk entspricht. Anhand der bei  liegenden Figur sei ein Ausführungsbei  spiel des Aufzuges näher beschrieben.  



  Das Drehstromnetz RST speist über  Hauptschalter JH, Notendschalter JN und  Umschalter UA den Aufzugsmotor M. Der  Umschalter     UA    wird gesteuert über den       ssremsliiftmotor    BM vom     Hauptumschalt-          schütz        RU.    Das     Richtungsblockierschütz         RU1 dient dazu, die einmal eingeschlagene  Fahrtrichtung des Fahrkorbes beizubehal  ten, bis alle Kommandi in der betreffenden  Fahrtrichtung erledigt sind.  



  Auf dem Fahrkorb C sind die beweg  lichen Kurven CB und CF, welche von den  Motoren MBR und MF gesteuert werden, an  gebracht.  



  CB und CF betätigen beim Fahren die  Anhalte- und Sendeschalter 8B1-SB3 und  SF2-SF4 und die Kommandounterbrecher  KB1-KB3 und KF2-KF4.  



  CU ist eine feste Kurve, welche die  Sehalter U1-U4 betätigt und dadurch beim  Rufen des Fahrkorbes die Fahrtrichtung be  stimmt.  



  Auf den Stockwerken befinden sich die  Druckknopftableaux mit so viel Druck  knöpfen, als von dem betreffenden Ort aus  Stockwerke zu bedienen sind.  



  Mit jedem Druckknopftableau ist ein Re  laiskasten in Verbindung. Abgesehen von  den Kasten der Endhaltestellen mit nur je  einem Relais, enthalten die Relaiskasten je  ein Relais RF für Auf- und ein solches RB  für Abwärtsfahrt, ferner für jeden Druck  knopf ein dazu gehörendes Stockwerk  relais S.  



  Anhand einiger Betriebsfälle sei     die     Wirkungsweise der Einrichtung erläutert:    Betriebsfall I.    Die Kabine steht in Stockwerk 1; sämt  liche Schachttüren sind geschlossen. Ein  Passagier in Stockwerk 3 wünscht nach  Stockwerk 4 zu fahren. Der Knopf D3 IV  wird betätigt. Dadurch entsteht der Strom  kreis:  a) Leiter 0, Druckknopf D3IV (0-3.IV).  Spule des Relais S3 IV, Leiter 302, Kom  mandounterbrecher KF3 (302-N) zum Lei  ter N. Stockwerkrelais 83 IV schliesst:  1. seinen Selbsthaltekontakt 0-3 IV;  2. Kontakt 303-40, wodurch der Sende  stromkreis für die Aufwärtsrichtung des  vierten Stockwerkes vorbereitet wird;    3. Kontakt 300-364, wodurch der     Strom-          lueis    für das Signallämpchen L3 IV vor  bereitet wird;  4.

   Kontakt 0-30, wodurch die Spult des  Fahrtrichtungsrelais RF3 für Aufwärts  fahrt betätigt wird.  



  b) Das Relais RF3 schliesst Kontakt  0-31, sowie Kontakt 0-30 und unter  bricht Kontakt E3-E4.  



  1. Durch seinen Kontakt 0-31 wird der  Stromkreis geschlossen, Leiter 0, Kontakt  0-31 am RF3, Kontakt 31-F am Rich  tungsblockierumschalter U3, Leiter F, Kreu  zungskontakt F-Fl und Aufwärtsspüle  des Richtungsblockierschützes RUl, Spule  des Zeitverzögerungsrelais RZ1, Leiter N.  



  2. Kontakt 0-30 schliesst den Selbst  haltestromkreis für das Fahrtrichtungs  relais RF3.  



  3. Kontakt E3-E4 ist der Aufwärts  anhaltekontakt für das dritte Stockwerk.  Durch Unterbrechen desselben wird das An  halten in diesem Stockwerk vorbereitet.  



  e) Das Richtungsbloclderschütz RUl,  dessen Aufwärtsspule angezogen hat, erfüllt  folgende Funktionen:  1. Es unterbricht den Kreuzungskontakt  B-B1 und verriegelt damit die Fahrt in der  Abwärtsrichtung, bis das letzte in der Auf  wärtsrichtung liegende Kommando erledigt  ist. Das Schütz RU1 bleibt auch im Still  stand des Fahrstuhls angezogen, insofern  Kommandi gegeben sind.  



  2. Es schliesst Kontakt E-E5 und  schaltet damit die Aufspule des     Haupt-          umschaltschützes        RU    ein, unter der     @oraus-          setzung.        da.ss    alle Sicherheitskontakte ge  schlossen sind.  



  3.     Durch    Schliessen von Kontakt<I>0-L</I>  wird das     Kurvenschwenkmotörchen        117F    an  Spannung gelegt. Die     Betätigungskurve    für  die Anhalte- und Sendeschalter     SF    und für  die     Kommandounterbrecher        KF    für die Auf  wärtsfahrt     wird    dadurch in ihre Arbeits  stellung gebracht.  



  4. Kontakt 0-1 ist parallel zum Kon  takt am     Zeitverzögerungsrelais        RZl    ge-      schaltet und dient zum Verhindern des  raschen Umsteuerns.  



  5. Kontakt O1-300 schaltet den     ge-          neinsamen    Leiter der Signallampen ein, so  dass über den bereits geschlossenen Kontakt  300-3b4 die Lampe L3 IV angezündet wird.  



  d) 1. Die Aufspule des     Hauptumschalt-          schüitzes    RU legt durch ihre Kontakte  W3-R3 und V3-83 den Bremslüftmotor  BM ans Netz, welcher seinerseits die Bremse  lüftet, den Anlasser betätigt, sowie den Um  schaltapparat für den Hauptmotor schliesst.  



  2. Die Hilfskontakte N-E sind zum  Kontakt am Zeitschalter RZ parallel ge  schaltet; dadurch wird bezweckt, das Wie  derauffahren des Aufzuges automatisch ein  zuleiten, für den Fall, dass das Öffnen der  Türe unterlassen wurde. Die Haltezeit de.  Aufzuges ist je nach Bedarf einzustellen.  



  e) Um die Distanz des Bremsweges vor  dem dritten Stockwerk wird durch die  Kurve CF der Schalter SF 3 (E3-E4) unter  brochen. Da auch der Parallelkontakt E3-E4  am Fahrtrichtungsrelais RF3 offen ist, fällt  die Aufspule des Umschaltschütz RU ab.  Der Bremslüftmotor wird dadurch stromlos  und trennt durch den Umschaltapparat die  Anlage vom Netz. Die Bremse fällt ein, und  der Aufzug kommt auf dem dritten Stock  werk zum Stillstand.  



  Kurz vor dem Unterbruch von 8F3 hat  auch der Richtungsblockierumschalter U3  den Kontakt F-31 geöffnet, und weil ober  halb dem dritten Stockwerk keine weiteren  Kommandi gegeben sind, fällt daher das  Schütz RUl ab. Das Schwenkmotörchen MF  dreht die Kurve CF zurück in die Ruhelage.  



  Im Bereich des Bremsweges, kurz nach  dem Unterbrechen von E3-E4, schliesst der  Schalter 8F3 seinen Kontakt 0-303. Weil  auch das Relais S3 IV angezogen hat, ist  Kontakt 40-303 geschlossen. Es entsteht  daher der Stromkreis: Leiter 0, Schalter SF3  (0-303), Kontakt 303-40 am Relais 83 IV,  Leiter 40, Relais RF4 des vierten Stock  werkes, Kontakt 402-N im     Kommando-          unterbrecherscbalter    KF4, Leiter N.    Relais RF4 zieht an und hält darnach  sich selbst. Damit ist das Sendekommando  in das vierte Stockwerk weitergegeben.  



  Schliesslich unterbricht die Kurve CF  auch noch den Kommandounterbrecher KF3,  welcher die Stockwerk- und Fahrtrichtungs  relais des dritten Stockwerkes für die vom  Fahrstuhl eingeschlagene Fahrtrichtung aus  löst. Das Signallämpchen löscht aus, und  der im Stockwerk wartende Fahrgast er  kennt daran, dass der Fahrkorb hinter der  Türe zur Benützung bereit steht.  



  Nachdem der Fahrgast eingetreten ist  und die Türe geschlossen hat, fährt der  Fahrkorb selbsttätig in der Aufwärtsrich  tung weg, insofern die am Zeitrelais     R2     eingestellte Zeit verstrichen ist.  



  f) Vor Ankunft im vierten Stockwerk  werden die Kontakte wieder in gleicher  Reihenfolge betätigt, wie beim Einfahren  in Stockwerk 3, das heisst 1. Schalter SF4  (E4-E5), 2. Schalter 8F4 (0-403) und  3.     Kommandounterbrecher        KF4    (402-N).  Dabei bleibt aber der Sendekontakt 0-403  ohne Wirkung, weil nur das Fahrtrichtungs  relais     RF4    angezogen hat, jedoch keines der       Stockwerkrelais        84I,    84 11,     S4III,    so dass  die Kontakte     403-1,    403-2,     403-3    offen  bleiben.  



  Wenn keine weiteren     Kommandi    gegeben  werden, bleibt daher -der Fahrkorb in     Stock-          4    stehen.  



       Betriebsfall        II.     



  Ein     Passagier    in Stockwerk 3 wünscht  nach Stockwerk 2 zu fahren. Kabine steht  in Stockwerk 1. Beim Drücken des Knopfes  <B>D3 11</B> setzt sich der Fahrkorb nach. auf  wärts in Bewegung, passiert ohne anzuhalten       Stockwerk    2 und hält in Stockwerk 3 an.  Nach dem Einsteigen des Fahrgastes wird  er     dann    vom Aufzug in das gewünschte  Stockwerk 2 befördert.  



  Wenn man zu der im Betriebsfall     II    ge  machten Annahme weiter voraussetzt, dass  noch ein Ruf im vierten Stockwerk erfolge,  so passiert der Fahrkorb das Stockwerk 3 in  der     Aufwärtsrichtung    ohne     anzuhalten,    weil      der dort wartende Fahrgast in der Abwärts  richtung befördert werden will. Durch  Schliessen von Kontakt 0-41 am Relais RF4  wird, trotzdem der Kontakt F-31 am Schal  ter U3 bei Ankunft des Fahrkorbes in der  dritten Haltestelle öffnet, das Abfallen der  Aufspule am Richtungsblockierumsehalter  RUl verhindert.  



  Steht der Fahrkorb untätig in einem  Stockwerk, so kann er durch Drücken eines  Knopfes am Tableau seines Standortes nicht  unmittelbar in Betrieb gesetzt werden, son  dern es ist dann ausser der Betätigung des  Knopfes noch das Öffnen und Wieder  schliessender Schachttüre nötig. Dank dieser  Eigenschaft ist es ohne Bedeutung, ob die  Schachttüre vor oder nach dem Drücken des  Knopfes geöffnet wird, denn der Fahrkorb  entfernt sich auch in     letzterem    Fall nicht  sofort, sondern wartet das Einsteigen des  Fahrgastes ab.  



  Wird dagegen der Aufzug von entfernter  Stelle aus gerufen, so wird er     unmittelbar     nach dem Drücken des Rufknopfes in Be  trieb gesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aufzug mit einer der Stockwerkzahl ent sprechenden Anzahl Druckknöpfe in jedem Stockwerk, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrgast in einem Stockwerk nur den Knopf seiner Zielhaltestelle betätigen muss, worauf der Fahrkorb zuerst zum Standort des Fahr gastes gesteuert wird, um darnach automa tisch nach der Zielhaltestelle zu fahren. UNTERANSPRÜCHE: 1. Aufzug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der in Fahrt begrif fene Fahrkorb in allen Stockwerken an hält, von denen Anrufe aufgenommen sind, deren Bestimmungsort in der ein geschlagenen Fahrtrichtung liegt. 2.
    Aufzug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Stockwerk für jedes übrige Stockwerk ein Stock werkmagnet vorhanden ist, welche Mag nete die Anrufe für die Zielhaltestelle aufnehmen und erst zur Ausführung auf einen Magnet der Zielhaltestelle über tragen, nachdem die Fahrt zum Standort des Fahrgastes ausgeführt ist. 3. Aufzug nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Stockwerk Auf- und Abwärtsmagnetschalter vor handen sind, welche Kontakte besitzen, die mit zugeordneten Stockwerkschaltern derart parallel geschaltet sind, dass bei un terbrochenem Magnetschalterkontakt der Fahrkorb durch den Stockwerkschalter zum- Anhalten gebracht werden kann. 1.
    Aufzug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass der Fahrkorb seine Fahrt selbsttätig fortsetzt, wenn die Türe an einer Haltestelle nicht in einer vorher einzustellenden Zeit nach dem Halten des Fahrkorbes geöffnet wird. Aufzug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hiifsumschalt- schütz vorhanden ist, welches mit TJm- stellschaltern im Schacht, deren Stellung vom Standort des Fahrkorbes abhängt. derart verbunden ist, dass die eingesehla- gehe Fahrtrichtung so lange beibehalten wird, bis allen Anrufen in dieser Fahrt richtung entsprochen ist.
    G. Aufzug nach Patentanspruch. dadurch g o ekennzeichnet, dass beim Senden des Fahrkorbes von seinem jeweiligen Stand ort aus, das Sendekommando sofort regi striert wird, dagegen der Aufzug erst in Betrieb gesetzt wird, nachdem die Türe geöffnet und wieder geschlossen wurde. dass aber beim Rufendes Fahrkorbes von einem Stockwerk aus. in welchem der Fahrkorb nicht steht, der Aufzug seine Fahrt - unmittelbar nachdem das Ruf kommando gegeben wurde, beginnt.
CH164926D 1932-10-14 1932-10-14 Aufzug mit Druckknopfsteuerung. CH164926A (de)

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