CH165560A - Walze zum Kaltwalzen von Metallen, insbesondere Stahl- und Eisenlegierungen. - Google Patents
Walze zum Kaltwalzen von Metallen, insbesondere Stahl- und Eisenlegierungen.Info
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Description
Walze zum Kaltwalzen von Metallen, insbesondere Stahl- und Eisenlegierungen. Die zum Kaltwalzen von Metallen, ins besondere Stahl- und Eisenlegierungen zur Zeit verwendeten Walzen sind aus Chrom stahlen, gelegentlich auch aus Wolfram stahlen hergestellt. Diese geschmiedeten und gehärteten Walzen zeigen zwar eine sehr grosse Härte; sie leiden aber trotzdem an dem Nachteile, dass die sehr hohen, beim Walzen auftretenden Drücke, deren Höhe immer noch gesteigert wird, in der Arbeits bahn der Walzen Eindrücke hervorrufen, und dass sie nach kurzer Betriebszeit einen deutlichen Abfall der Härte aufweisen. Ge genstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Walze, die von diesen Nachteilen frei ist.
Sie zeichnet sich gemäss der Erfindung dadurch aus, dass sie aus einer Stahllegierung besteht, die bei normaler Härtung auch in grösseren Abmessungen bis in den Kern hin ein Härten von über etwa 450 Brinell an nimmt. Solche Stahllegierungen sind an sich bekannt; man hatte aber noch nicht erkannt, dass gerade ihre Verwendung zur Herstellung der angegebenen Walzen den im vorstehen den geschilderten Vorteil bringen würde.
Derartige Walzen können zum Beispiel vor teilhaft aus Stahllegierungen hergestellt sein, die etwa 0,25 bis 1,2 0% Kohlenstoff, 1 bis 4% Chrom, 0,5 bis 5% Nickel, sowie ge- gebenenfalls bis 2% Wolfram enthalten.
Als besonders geeignet haben sich Wal zen erwiesen, die aus einer Stabllegierung mit etwa 0,35% Kohlenstoff, 0,5'/o Man- gan, 4% Nickel, 1,5% Chrom und l0% Wolfram bestehen, wobei der Wolframgehalt ganz oder teilweise durch entsprechend an dere Elemente (zum Beispiel Molybdän) er setzt werden kann.
Wenn auch noch der Vorteil erreicht werden soll, dass sich auch bei den grössten im Betrieb vorkommenden Walzgeschwindig- keiten und der dabei eintretenden Erwärmung kein Abfall der Härte zeigen soll, ist es vor teilhaft, zur Herstellung der Walzen zum Beispiel eine Stahllegierung von - der vor stehend angegebenen Zusammensetzung mit einem Zusatz von Wolfram bis zu 12%, Molybdän bis V /o,
Vanadin bis 5%, Sili- zium bis V /o einzeln oder gemischt zu ver wenden. Walzen dieser Zusammensetzung sind ganz besonders dann den in Betracht kommenden Beanspruchungen gewachsen, wenn sie etwa 0,3% Kohlenstoff, 0,4% Mangan, V /o Chrom,
7% Wolfram und 0,25% Vanadium enthalten.
Die aus den angegebenen Stahllegierungen hergestellten Walzen besitzen vorteilhaft eine Oberflächenschicht, die bis zu Tiefen von 6 bis 15 mm praktisch glashart ist. Zu diesem Zweck können die Walzen zweckmässig wäh rend längerer Zeit in Kohlenstoff oder Stick stoff abgebenden Mitteln bei entsprechenden Temperaturen geglüht werden. - - -
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Walze zum Kaltwalzen von Metallen, insbesondere Stahl- und Eisenlegierungen, dadurch gekennzeichnet; dass sie aus einer Stahllegierung besteht, die bei normaler Här tung auch in grösseren Abmessungen bis in den Kern hinein auf über 450 Brinell hart wird. UNTERANSPRüCHE 1. Walze nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie aus einer Stahl legierung besteht, die auch noch Härte beständigkeit bei höheren Temperaturen aufweist. 2.Walze nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie aus einer Stahllegie- rung besteht, die 0,25 bis 1,2% Kohlen- stoff, 1 bis 4% Chrom und 0,5 bis 50% Nickel enthält. 3.Walze nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Stahllegierung besteht, die noch bis 2/o Wolfram enthält. 4. Walze nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeich net, dass sie aus einer Stahllegierung be steht, die- etwa 0,350/,) Kohlenstoff, etwa 4% Nicel, etwa 1,5 0,lo Chrom und etwa 1% Wolfram enthält. 5.Walze nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Stahllegierung besteht, die noch Molydän enthält. 6. Walze nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Stahllegierung besteht, die 0,25 bis- 1,2/o Kohlenstoff, 1 bis 4% Chrom, 0,5 bis 5 % Nickel und bis 12 % Wolfram enthält. 7.Walze nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Stahllegierung besteht, die 0,25 bis 1,2% Kohlenstoff, - 1 bis- 4/o Chrom, 0,5 bis 5%, Nickel und bis 3-'/o Molybdän enthält. B.Walze nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Stahllegierung besteht, die 0,25 bis 1,2% Kohlenstoff, 1 bis 4% Chrom, 0,5 bis 5 0% Nickel und bis 5% Vanadin enthält. 9.Walze nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Stahllegierung besteht, die 0,25 bis 1,2% Kohlenstoff, 1 bis 4% Chrom, 0,5 bis 5% Nickel und bis 3% Silizium enthält. 10.Walze nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Stahllegierung besteht, die 0,3 % Kohlenstoff, 3 % Chrom, 7 % Wolf- ram und 0,250% Vanadin enthält. 11. Walze nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine durch Glühen in Kohlenstoff abgebenden Mitteln er zeugte, glasharte Oberflächenschicht auf weist. 12. Walze nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine durch Glühen in Stickstoff abgebenden Mitteln erzeugte, glasharte Oberflächenschicht aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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