CH165975A - Kühlgefäss für Grossgleichrichter. - Google Patents
Kühlgefäss für Grossgleichrichter.Info
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Description
Kühlgefäss für Grossgleichrichter. Die Lichtbogenverltiste im Quecksilber- dampf-Grossgleichrichter werden bei kleineren Leistungen durch eine Wasserkühlung des Gleichrichtergefässes und der Kathode ab geführt, bei grösseren Leistungen werden auch die Anoden und besonders Innenkühler durch Wasser gekühlt. Hierdurch werden schäd liche Übertemperaturen der Elektroden und der Elektroden- und Gefässdichtungen ver mieden, und ausserdem der für die Betriebs sicherheit und für guten Wirkungsgrad gün stigste Quecksilberdampfdruck erzielt.
Die druckregelnde Kondensation des Queck silberdampfes findet ausser an dem Innenkühler vor allem am (Gleichrichtergefäss statt; und ist hierdurch von der Grösse des Gefässes abhängig. ZurVergrösserung des Gleichrichtergefässes hat man entweder einen besonderen Kondensa tionsaufbau auf dem Deckel innerhalb des Anodeneinführungskreises vorgesehen (Abb.1), oder man hat das Gleichrichtergefäss selbst entsprechend erhöht (Abb. 2), wobei dergleiche Abstand der Anoden von der Kathode wie bei den Gleichrichtern mit Kondensations dem beibehalten wurde.
Auf derartige Ausführungen bezieht sich die vorliegende Erfindung. Bisher wurde das Kühlwasser dem Gleichrichterkühlgefäss von unten zugeführt und floss, an den Wänden des Gleiobrichters hochsteigend, durch einen Überlauf ab. Es ergab sich hierdurch eine vom Boden bis zum Deckelflansch des Gleich richters ansteigende Temperatur des Gleich richtergefässes. Wie durch Versuche festge stellt .wurde, ist diese Temperaturverteilung jedoch für die Druckverteilung im Gleich richter ungünstig.
Der Gleichrichter arbeitet am betriebssichersten und mit dem besten Wirkungsgrad, wenn die Zone B C (vergleiche Abb. 2) der Gefässwandung vor der Öffnung der Anodenschutzrohre zwischen 35 und 55 gehalten wird. Die Gefässwandung zwischen C und D kann wärmer sein, während der obere Teil des Gleichrichters zwischen D und E möglichst kalt gehalten werden muss, da mit dort die Kondensation des Quecksilber- dampfen erfolgt und, falls das Gleichrichter gefäss einen abnehmbaren Deckel besitzt, die Deckeldichtung kühl bleibt.
Bei höherer Tem peratur der Zone D E wird die Strömung des aus der Kathode aufsteigenden Dampfes nach dem Boden des Gleichrichtergefässes gerichtet und kommt so vor die Öffnungen der Anodenschutzrohre, wodurch ein Versagen der Ventilwirkung eintreten kann. Ausserdem überwiegt bei hoher Temperatur der Zone <I>D B'</I> der Partialdruck des Quecksilberdampfes gegenüber den abzupumpenden Fremdgasen, so dass die Hochvakuumpumpe k des Gleich richters in ihrer Saugleistung für diese Gase herabgesetzt wird, und Quecksilberdampf des Gleichrichters in die Pumpe übertritt. Nach einer gewissen Zeit versagt hierdurch die Pumpe.
Die Zone A B wird, falls die Kathode k durch eine wärmeempfindliche Dichtung an das Gleichrichtergefäss angedichtet ist, zweck mässig kalt gehalten.
Gemäss der Erfindung wird deshalb die Einrichtung so getroffen, dass in dem Kühl gefäss, das den die Anoden enthaltenden Entladungsraum umgibt, das Kühlmittel zu erst den obern, die Anodenzuführungen und die Anoden umgebenden Teil des Kühlgefässes durchfliesst und darnach den untern Teil des selben, der den Raum unmittelbar vor der Öffnung der Anodenschutzrohre (von der Ka thode aus gesehen) umgibt. Zweckmässig ist das Kühlgefäss so unterteilt, dass das kalte Kühlwasser zuerst die Zone A B kühlt, dann dem Oberteil D E des Gleichrichtergefässes zugeführt wird und dann die Zonen<I>CD</I> und B C nacheinander erreicht.
Da eine stärkere Kühlung der Zone -C <I>D</I> nicht nachteilig ist, kann die Kühlung der Zonen<I>D</I> .E und (.'D unter Umständen vereinigt werden.
Im folgenden seien zwei Ausführungsfor men (Abb. 3 und 4) beschrieben Das Kühlgefäss ist nach Abb. 3 durch drei Trennwände bei B, C und D unterteilt. Das Kühlwasser verläuft vom Ring<I>A B zu-</I> nächst zum Kühlraum D E; vom Überlauf tritt das Wasser in den nächsten Kühl raum bei C ein, gelangt später in den Raum B<B>0</B> und läuft beim Überlauf 142 wieder ab. Die Trennwände werden zweckmässig aus einem wärmeisolierenden Material angefertigt.
In Abb. 4 ist ein Gefäss gezeielnet, bei dem eine besondere Kühlung der Kathoden dichtung nicht vorgesehen ist. Der rich tige Kühlwasserkreislauf ist in diesem Falle einfach zu erreichen, indem man das Kühl wasser dem Kühlgefäss oben zuführt und es unten über ein Steigrohr abfliessen lässt. Da das kalte Kühlwasser infolge seines höhere spezifischen Gewichtes rasch zu Boden sinkt, wodurch die gewünschte Temperaturverteilung in Frage gestellt werden würde, muss die Vermischung des Wassers durch konstruk tive Massnahmen verhindert werden.
Durch Anbringen von Ringen um das Gleichrichter gefäss oder im Kühlgefäss (Abb. 4 oben und unten) kann man die Mischungverhindern. Das selbe lässt sich durch Anbringung einer Zwi schenwand erreichen, derart, dass das Kühl wasser den Gleichrichter in Form einer Schraubenlinie umfliesst. Kombinationen aus Abb. 3 und 4 werden in einzelnen Fällen vorteilhaft sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kühlgefäss für Grossgleichrichter, das den die Anoden enthaltenden Entladungsraum umgibt, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittel zuerst den obern, die Anodenzu führungen und die Anoden umgebenden Teil des Kühlgefässes durchfliesst und darnach den untern Teil desselben, der den Raum un mittelbar vor der Öffnung der Anodenschutz rohre umgibt. ITNTFRANSPRüCHE 1. Kühlgefäss für Grossgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Kathode umgebende Kühlflächen zone von kaltem Kühlwasser durchflossen wird. 2.Kühlgefäss für Grossgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch zur Achse des Gefässes etwa senk rechte Querwände das Kühlgefäss in ver schiedene übereinander liegende Zonen unterteilt und eine Zone (CB) vorgesehen ist, die sich in der Höhe der Öffnungen der Aiiodenschutzrohre befindet und der das Kühlwasser zugeführt wird, nachdem es die darüberliegenden Zonen und züi- erst die oberste Zone (D L) durchströmt hat.3. KühlgefässfürGrossgleichrichter nachUnter- anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Zonen durch wärmeisolierende Zwischenwände abgegrenzt sind. 4. Kühlgefäss für Grossgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch mit dem Gleichrichter- oder Kühl- gefäss verbundene horizontale Ringe eine Mischung des kalten und erwärmten Kühl wassers verhindert wird. 5. Kühlgefäss für Grossgleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Eintritt des Kühlwassers von oben her eine Zwischenwand vorgesehen ist, derart, dass das Kühlwasser den Gleichrichter in Form einer Schraubenlinie umfliesst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE165975X | 1931-11-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH165975A true CH165975A (de) | 1933-12-15 |
Family
ID=5685617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH165975D CH165975A (de) | 1931-11-30 | 1932-11-29 | Kühlgefäss für Grossgleichrichter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH165975A (de) |
-
1932
- 1932-11-29 CH CH165975D patent/CH165975A/de unknown
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