CH166732A - Möbelkörper für Rundmöbel (Schränke, Büffets, Kredenzen oder dergleichen). - Google Patents

Möbelkörper für Rundmöbel (Schränke, Büffets, Kredenzen oder dergleichen).

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CH166732A
CH166732A CH166732DA CH166732A CH 166732 A CH166732 A CH 166732A CH 166732D A CH166732D A CH 166732DA CH 166732 A CH166732 A CH 166732A
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Schmidt Karl
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      Möbelkörper    für     Rundmöbel        (Schränke,    Büffets, Kredenzen oder dergleichen).    Die Erfindung bezieht sich auf einen  Möbelkörper für Rundmöbel (Schränke, Büf  fets, Kredenzen oder dergleichen) unter Ver  wendung von     Sperrholzplatten    und bezweckt,  die in neuen Techniken gegebenen Möglich  keiten auszunutzen, um die Herstellung des  Möbelkörpers unter ausserordentlicher Er  sparnis an Material, Gewicht und Arbeits  kosten zu ermöglichen, verglichen mit den  heute hergestellten Möbelkörpern, welche  selbst bei maschineller Herstellung noch  ganz in der alten handwerklichen Überliefe  rung hergestellt werden.  



  Die Herstellung von Möbeln erfolgt seit  Urzeiten aus geschnittenen Brettern, die mas  siv oder furniert verwendet werden. Beim  Schneiden von Brettern entsteht .schon ein  Schnittverlust von etwa<B>30%</B> durch     .die     Stärke der Sägeblätter.     Weiter    fallen Säum       linge    beim     Eckigschneiden    der Bretter weg,  so dass aus dem Stamm etwa     50/'o    im Durch  schnitt fertige Bretter erreicht werden. Bei  der Bearbeitung der Bretter geht natürlich    wieder eine Menge Material verloren durch  Hobeln und Beschneiden und Bestossen.  



  Es sind Möbelkörper     bekannt,    bei denen       Sperrholzplatten    verwendet wurden. Man  hat zum Beispiel ebene     Sperrholzplatten    auf  die vier Seiten eines obern und eines untern  rechteckigen, aus vier geraden Leisten zu  sammengefügten Rahmens aufgeschraubt.  



  Man hat auch schon für Rundmöbel       Sperrholzplatten    verwendet. Es wurde hier  bei zunächst ein     vollkommenes@Gerüst    aus ge  raden, senkrechten Stäben und quer zu diesen  liegenden, ebenen Formplatten mit gekrümm  tem Aussenrand gebildet, und es wurden die       Sperrholzplatten    an die gekrümmten Aussen  ränder .der Formplatten     herangedrückt    und"  an ihnen durch     Verleimung    oder mit Hilfe  sonstiger Befestigungsmittel befestigt.  



  Dicke     Sperrholzplatten,        etwa    in der  Stärke, wie sie beim massiven Holz üblich  sind, sind nicht nur kostspielig, sondern er  fordern auch ausserordentlich grosse Kräfte  zum     Herandrücken    an die gekrümmten      Aussenränder der Formplatten und zum Fest  halten in dieser ihnen aufgezwungenen Lage.  Sie behalten dauernd das Bestreben, sich los  zureissen, insbesondere wenn die Befestigung  nur     durch.    Anleimen erfolgt ist. Werden  dünne     Sperrholzplatten    verwendet, so wölben  sie sich nachträglich zwischen den Formplat  ten nach innen durch, so dass das Gerüst auch  an der Aussenfläche des; Möbelkörpers er  kennbar wird.

   Die     Herstellung    derartiger       Rundmöbel    war auch verhältnismässig     teuer.     



  = Es sind daher derartig     hergestellte    Rund  möbel     verhältnismässig    wenig hergestellt wor  den. Es werden noch heute die     hyöbelkörper     fast     ausschliesslich    nach der alten, oben ge  schilderten Technik hergestellt.  



  Gemäss' der Erfindung werden für die  Rundmöbel vor ihrer Befestigung gekrümmte       Sperrholzplatten    verwendet, die zum Bei  spiel aus: den Furnieren in ebener Fläche     zn-          s.ammengeleimt    wurden, sich dann von selbst.  aus der ebenen Fläche in die für den betref  fenden Möbelkörper erforderliche     gekrümmte     Fläche gebogen haben, daher bestrebt sind.  diese     gekrümmte    Form beizubehalten, und  .die in dieser gekrümmten Form zum Bei  spiel     vermittelst    Möbelrahmen an den Böden  befestigt werden.  



  Für die gemäss der Erfindung hergestell  ten Möbel sind nur etwa ein     Drittel    des f     ür     bisherige Möbel ähnlicher Art erforderlichen  Materials und etwa nur die Hälfte .der  Arbeitslöhne erforderlich. Das Gewicht der  neuen Möbel beträgt nur einen Bruchteil des       Gewichtes        bisheriger    Möbel. Sie können so  gebaut werden,     .dass    sie leicht auseinander  genommen werden können. Sie erfordern  dann zur Verpackung nur     wenig    Raum. In  folge des geringen Gewichtes sind auch die  Frachtkosten und Zollkosten entsprechend  gering, da die meisten Zölle nach Gewicht       berechnet    werden.  



  Die Erfindung ermöglicht, trotz der Ver  ringerung der Herstellungskosten dem Möbel  körper durch die abgerundeten Formen und  die gewölbten Aussenflächen ein sehr gefäl  liges Aussehen zu     geben,    während bei der  alten Herstellungsweise die Abrundung der    Formen immer mit einer beträchtlichen Er  höhung der Herstellungskosten verbunden  war.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung bei  spielsweise dargestellt.  



       In        Fig.    1 ist ein Schrank mit     dreiflüge-          liger    Tür im Aufriss gezeichnet;       Fig.    2 ist ein Grundriss des Schrankes bei  geöffneten Türen;       Fig.    3 ist ein Schnitt nach     3-3,    der       Fig.    1;

         Fig.    4 ist ein in grösserem     Ma.ssstabe    ge  zeichneter Querschnitt .des Schrankes nach       4-4    der     Fig.    2; in       Fig.    5 zeigt eine Tür im Grundriss in  noch     grösserem        Massstabe    gezeichnet;       Fig.    6 ist ein Schnitt nach 6-6 der     Fig.    >  in noch grösserem     Massstabe    gezeichnet; in       Fig.    7 und in     Fig.    8 ist eine nach der  gleichen Bauart gebaute     Kredenz    in kleine  rem     Massstabe    dargestellt.  



  Bei dem in den     Fig.    1 bis 6 dargestellten  Ausführungsbeispiele wird der     Möbelkörper     in folgender Weise gebildet:  Es werden zwei geschlossene, ringför  mige, hölzerne Rahmen verwendet, deren  Umriss der Grundfläche des     Möbelkörp:@rs     entspricht. Jeder der beiden Rahmen ist     alis     einer bügelförmig gebogenen, hölzernen,       zweckmässig        buchenen    Leiste     a    und einer  zwischen den freien Enden .der Leiste a ein  gesetzten und mit ihr fest verbundenen Leiste  b hergestellt.

   Der eine Rahmen<I>a, b,</I> auf  welchen eine Dickte c von zum Beispiel 8 mm  geleimt wird, dient als obere     Decke    des  Möbelkörpers, der andere Rahmen a, b, auf  welchen     eine    Dickte d von zum Beispiel 10  bis, 12 mm geleimt wird, dient als     unterer     Boden des Möbelkörpers.

   An die     gekrümm-          ten,    Seiten der     beiden    Rahmen a, b werden  die beiden     aus    vorher     zylindrisch    gebogenen       Sperrholzplatten    bestehenden Seitenwände     e,     und an die hintere     Seite,der    beiden Rahmen  wird die Rückwand f geleimt, und zwar ehe  die Böden c und<I>d</I> auf die Rahmen<I>a, b</I> auf  geleimt oder -geschraubt werden, weil auf  diese Weise die Verbindung von Rahmen und       Furnierplatten    am einfachsten durch Leim      und Anpressen an den Rahmen     mit'Zwingvn     hergestellt werden kann.

   Die vordern Kan  ten der beiden Seitenwände     e    erhalten     1-et-          stä        rkungsleis.ten        (Lisenen)    g. Die Seiten  wände e können zu     Sperrholzplatten        herge-          -;

  t        ellt        "verden    aus ! bis 8     nim    Dickten, quer       lind        senlrreclit,    verleimten     Furnieren        verschie-          dener    Stärken, je nachdem, was für     Kurven     erzielt werden sollen.  



  Die     Sperrholzplatten        #,cerden    aus     den          Mirnieren    zunächst in ebenen Flächen zu  sammengeleimt. Je nach der     Zusammenstel-          lung    der Furniere     krümmen    sich die     Platten     nach einer Seite und ziehen sich von     selbst     zu flachen Kurven bis zu geschlossenen  kreisrunden, wie eine Röhre, zusammen.

   Es  ist derselbe Vorgang, wie     wenn,        man    auf       einen    Pappdeckel nur einseitig ein Blatt Pa  pier aufleimt.     Nach    dem Trocknen wölbt  sich der Pappdeckel in Muldenform.     Han     kann auch zweimal drei Furniere zu schwa  chen Sperrplatten verleimen, und zwar     ge-          radfläcliig,    weil man dann bequem das       Putzen.    und Schleifen der Flächen vornehmen  kann.

   Darauf werden die zwei 3     inm        schwa-          chen:        Diekten    zu einer     Diekte,        clie    dann     aus     sechs Furnieren besteht,     über    einer Form  oder durch Zugkraft des Furniers zu einer  gebogenen Form zusammengelegt.  



  Es können auch der obere und -der untere  Rahmen fortgelassen und die vorher     gebo@@e-          nen    Seitenwände, sowie die     Rüehwa.nd    un  mittelbar mit dem obern und dem untern  Boden mittelst Schraubenbolzen     verbunden      -erden. Hierbei können die Seitenwände  und die Rückwand     mittelst    der Sehrauben  bolzen zwischen den etwas überstehenden  Böden festgeklemmt werden.     ()der    es können  die Böden     mittelst    der Schraubenbolzen zwi  schen den nach oben und unten etwas vor  stehenden Wänden (Seitenwänden und     Rück-          wand)    festgeklemmt werden.  



  Die an dem obern und dem entern Boden  befestigten gekrümmten Seitenwände geben  dem Möbelkörper eine vollkommene     Steifig-          keit,    ohne     da.ss    ein besondere,. Gerüst verwen  det wird.    Die zu einem     selchen    Möbelkörper gehöri  gen Türen müssen natürlich der Wölbung     des     Möbelkörpers entsprechend gewölbt sein. Es       können    in üblicher Weise um Scharniere  drehbare Türen verwendet werden, oder die       Türen    können     rolladenartig    oder als - in  nere oder äussere -     Schiebetüren    oder als  Schwenktüren ausgebildet sein.

   Die Ausbil  dung der Türen als     Schiebetüren        bietet    inso  fern eine gewisse Schwierigkeit, als der       Krümmunggdurchmesser    der Wölbung der  vordern Wandung des Möbelkörpers an den       verschiedenen    Stellen, und sogar innerhalb  der Türbreite,     verschieden    ist, und weil da  für gesorgt sein muss, dass die Tür in. der  Schliesslage gut abdichtet.  



       Bei,dem    in .den     Fig.    1 bis: 6 dargestellten       Ausführungsbeispiel    ist die Tür als äussere  Schiebetür     ausgebildet    und besteht aus drei  seitlich verschiebbaren Platten, zwei     äussein     Türplatten     1z    und einer     innern    Türplatte     i.     Jede Türplatte     (Fig.    2 und 5) besteht aus  einem hölzernen Rahmen mit zwei seitlichen  Leisten     h,,    einer untern     Leiste   <I>1,

  </I> einer obern  Leiste     ni    und einem     äussern    Sperrplatten  belag     n.    Die Höhe der Tür ist etwas grösser  als die Höhe des Möbelkörpers. Die untere  Leiste 1 und die obere Leiste     in    sind nach  innen: beträchtlich verbreitert und sind ge  führt an den, beziehungsweise liegen auf den  senkrechten Schenkeln von Winkelschienen o  auf, welche auf der Oberfläche und der Un  terfläche des Schrankes befestigt sind.     Unter     der obern Leiste     m    und auf der untern Leiste  1 sind an     iedem    Ende zwei Stifte oder Rol  len p befestigt     (Fig.    5 und 6), welche den  senkrechten Schenkel des.

   Winkeleisens o um  fassen und dadurch die Tür führen.  



  Es wird so ein praktisch staubdichter       Abschluss    gebildet. Dadurch, dass die Tür  platte oben und unten nur in ;;e zwei Punk  ten geführt wird, wird ermöglicht, dass, die       Schiene    o auf ihrer ganzen Länge nicht die  gleiche Krümmung zu haben braucht, son  dern etwa parallel zum Umriss des Schrankes  geformt sein kann. Für je     eine    Türplatte ist  nur eine einzige obere Schiene o und eine ent  sprechende untere Schiene o erforderlich.

   Der      in den gewölbten Türplatten auf der Innen  seite des     Sperrholzbelages        n    liegende ge  wölbte Hohlraum kann bei Kleider- und  Wäscheschränken durch     Anbringen    von  Hosen- und Schlipsleitern, Blusenschnüren  und bei Büffets zur     Anbringung    des     Ess-          besteckes    ausgenutzt werden.  



  Die einzelnen Türflügel können auch die  vierte Seite eines     Gelenkviereckes    bilden, wo  bei<I>die</I> Endpunkte der     festen    Seite des     Ge-          lenkviereckes    durch je zwei in der     obern          Platte    und der untern Platte     befestigte        Ge-          lenkzapfen    gebildet werden, während die bei  den     andern    Seiten des     Gelenkviereckes    durch  Hebel gebildet werden,

   welche an einem  Ende um     die    beiden genannten Gelenkpunkte       schwenkbar    und am andern Ende mit der  Türplatte gelenkig verbunden sind.  



  Bei der in     Fig.    7     und    8 dargestellten       Kredenz    ist der Möbelkörper in gleicher  Weise gebildet. Die Schubkästen     q    sind als  Schwingkästen ausgebildet, welche an der       Lisene        g        sehwenkbar    gelagert sind.  



  Die Befestigung der vorher gekrümmten       Sperrholzplatten    an dem     obern    und an dem       untern.        Rahmen    und ebenso die Befestigung  ,der Rückwand und der beiden Böden kann  auch     statt    durch Festleimen durch Fest  schrauben     mittelst        Schraubenbolzen    erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Möbelkörper für Rundmöbel (Schränke, Büffets, Kredenzen oder dergleichen) unter Verwendung von Sperrholzplatten, bestehend aus einem obern und einem untern, wagreeli- ten, in. sich steifen Boden und an den Böden befestigten und die Böden unter Fortfall eines besonderen Gerüstes miteinander ver bindenden, vorher gekrümmten Sperrholz platten, welche Aussenwände des Möbelkör pers bilden.
    UNTERANSPRüCHE 1. Möbelkörper für Rundmöbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wagrechten, in sich steifen Böden aus ge schlossenen, im Grundriss an beiden Seiten und vorn. gekrümmten hölzernen Rahmen und auf diesen befestigten Holzplatten bestehen. 2. Möbelkörper für Rundmöbel nach Paten anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ,die vorher gekrümm ten Sperrholzplatten an den Aussenflächen .der hölzernen Rahmen befestigt sind.
    3. Möbelkörper für Rundmöbel nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere und der un tere Rahmen aus je einer bügelförmig ge bogenen, buchenen Leiste und je einer zwi schen beiden Enden der Leiste eingesetz ten und mit ihr fest verbundenen Leiste besteht.
    4. Möbelkörper für Rundmöbel nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und \?, dadurch gekennzeichnet, dass die vorher gekrümmten Sperrholzplatten an den ent sprechend gekrümmten Aussenflächen der ringförmigen Rahmen angeleimt sind. 5. Möbelkörper für Rundmöbel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vorher gekrümmten Sperrholzplatten an den Böden mittelst Schraubenbolzen be festigt sind.
    6. Möbelkörper für Rundmöbel nach Patent anspruch mit Schiebetür, dadurch gekenn zeichnet, dass eine obere Rahmenleiste und eine untere Rahmenleiste der Schiebetür .den Möbelkörper umfassen und auf den senkrechten Schenkeln winkelförmiger Führungsschienen aufliegen bezw. an ihnen geführt sind und mittelst je zweier, an jedem Ende jeder Leiste befestigter Stifte oder Rollen die Führungsschiene umgreifen.
CH166732D 1932-03-08 1933-03-06 Möbelkörper für Rundmöbel (Schränke, Büffets, Kredenzen oder dergleichen). CH166732A (de)

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DE130133X 1933-01-13

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108422530A (zh) * 2018-06-14 2018-08-21 福州霖力达工艺品有限公司 中纤板圆柜柜体加工成型装置及使用方法

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