CH166796A - Verfahren zur Herstellung von Kautschukwaren mit einer gehärteten Oberfläche. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kautschukwaren mit einer gehärteten Oberfläche.

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CH166796A
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Froelich Ernst
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  Verfahren zur Herstellung von     Kautschukwaren    mit einer gehärteten     Oberfläche.       Bei der     fferstellung    verschiedener Kaut  schukwaren ist man bestrebt, die Aussenseite  von der     adhä,siven    Eigenschaft zu befreien  und eine gegen äussere Einflüsse, insbeson  dere gegen mechanische Einwirkungen durch  Kratzen und Schrammen widerstandsfähige  Oberfläche zu schaffen. Man hat bislang die  Oberfläche der Kautschukwaren für diesen       Zweck    mit einem Farblack versehen. Die  Haltbarkeit eines solchen Lacküberzuges ist  aber beschränkt.

   Oder aber man hat zum       ssg-ispiel    in der     Galoschenfabrikation    einen       ()llack    verwendet, der in den Heizkammern  hernach einen     guten        glänzenden        Überzug    auf  der     Kautschukoberfläche    hervorrief. Viele  Kautschukwaren können aber nicht der hier  bei erforderlichen langen     Heizdauer    in Luft  kammern oder dergleichen ausgesetzt werden.  Sodann ist der lackartige     Glanz    der Ware  vielfach unerwünscht, weil einem     matten          Aussehen    der Vorzug gegeben wird.  



       Bei    dem     Bestreben,    Kautschuküberzüge  gegen die Einwirkung von Ozon wider-         standsfähig    zu machen, hat man eine pla  stisch bleibende Schicht aufgebracht, die aus  35 Teilen     Balata,    5 Teilen regeneriertem  Kautschuk und 60 Teilen pflanzlichem oder  tierischem Ölersatz besteht. Diese     Mischung     wird     vorzugsweise        unvulkanisiert    verwendet.  Die Schicht gelangt im wesentlichen zum  Isolieren von Kabeln für     elektrische    Strom  leitungen zur Anwendung und bildet eine  lose Hülle um den Kautschukmantel.

   Sie  soll an den Dehnungen und Spannungen des  letzteren nicht teilnehmen und den Kaut  schukmantel lediglich gegen die     Einwirkung     von Ozon schützen.  



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Kautschukwaren mit     einer     gehärteten Oberfläche, um     dieselben    gegen  mechanische Einflüsse widerstandsfähig zu  machen und stellt eine wesentliche     Verbes-          aerung    gegenüber den bekannten Mitteln dar.

    Das     Wesen    der Erfindung besteht darin,  dass auf eine     unvulkanisierte    Kautschuk  platte eine Schicht aus Kautschuk, die ein           oxydierbares    Öl enthält, aufgebracht und  das Ganze der     Vulkanisation        unterworfen          wird,    -vorauf an der Luft     durch-stattfin-          dende    Oxydation eine Härtung der Ober  fläche dieser     .Schicht    erfolgt. Eine solche  Mischung lässt sich einer Schnellheizung von  zirka 10 Minuten unterwerfen.  



  Diese Oberflächenschicht kann mit dem       Kalanderivalzwerk    mühelos in geringer  Stärke     aufplattiert    werden, da. das beige  fügte     -Ö1    eine weiche     Mischung    ergibt. Die  Schicht ist etwa wie folgt zusammenge  setzt:       .10    Teile Rohkautschuk,  1 Teil Schwefel und Beschleuniger,       M    Teile Standöl,  39 Teile     Füllstaffe.     



  Diese Schicht kann beliebig gefärbt werden,  beispielsweise unterschiedlich zur Unterlage.  An     ,Stelle    von Standöl kann beispielsweise  auch Holzöl     Verwendung    finden.  



  Das Herstellungsverfahren gemäss der Er  findung kann zum Beispiel auf folgende  Weise durchgeführt werden:  Man zieht eine     Gummiplatte        arus        unvul-          kanisierter    Mischung auf dem     Kalander    oder  auf andern     Maschinen.    Sodann lässt man diese  Gummiplatte wieder durch den     Kalander     laufen und wälzt hierbei die dünne     Schicht     auf, die das     oxydierbare    Öl enthält.

   Diese       dünne        Schicht        ist        ebenfalls     Das Ganze, nämlich erste und zweite Schicht  wird zusammen     vulkanisiert.    Die dünne    Schicht, die auch anders wie die     Grundplatte     gefärbt sein kann, dient als Aussenseite und  erhält an der Luft ,durch nachträglich statt  findende Oxydation ein glänzendes lack  artiges Aussehen. Sie kann glatt bleiben oder  auch eine Prägung erfahren.  



  Die gemäss der Erfindung hergestellte       Enterlage    besitzt eine gehärtete Oberfläche,  welche sich mit mechanischen     Mitteln    nicht       abschaben    lässt, und auf der .Schrammen und       sonstige    Beschädigungen sich nicht einstellen.  



  Ferner     vermittelt    die erfindungsgemäss       ausgebildete    Kautschukschicht den     Vorteil,     sass im Bedarfsfalle das Aufbringen eines  Lacküberzuges, insbesondere eines solchen  aus Nitrolack, vereinfacht ist und die Haft  fähigkeit des Lackes auf der Kautschuk  masse     verbessert    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kaut schukwaren mit einer gehärteten Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, sass auf eine un- vulkanisierte Kautschukplatte eine Schicht aus Kautschuk, die ein oxydierbares Öl ent hält, aufgebracht und das Ganze der Vul- kanisation unterworfen wird, worauf an der Luft durch stattfindende Oxydation eine Härtung der Oberfläche der aufgebrachten Schicht erfolgt.
CH166796D 1931-11-27 1932-11-24 Verfahren zur Herstellung von Kautschukwaren mit einer gehärteten Oberfläche. CH166796A (de)

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