CH166969A - Verfahren zur Darstellung von C,C-Phenyläthyl-N-n-propylbarbitursäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von C,C-Phenyläthyl-N-n-propylbarbitursäure.

Info

Publication number
CH166969A
CH166969A CH166969DA CH166969A CH 166969 A CH166969 A CH 166969A CH 166969D A CH166969D A CH 166969DA CH 166969 A CH166969 A CH 166969A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
phenylethyl
sep
acid
barbituric acid
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
F Hoffmann- Aktiengesellschaft
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Publication of CH166969A publication Critical patent/CH166969A/de

Links

Landscapes

  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     CC-Phenyläthyl-N-n-propylbarbitursäure.       Die C,     C-Phenyläthyl-barbitursäure    wird  vielfach zur Behandlung der Epilepsie ver  wendet. Ihre starke narkotische Wirkung  steht aber der erwünschten fortgesetzten  Darreichung in häufigen Gaben hindernd im  Wege. Das bekannte     N-Methyl-Substitutions-          produkt    dieser Säure, welches die Epilepsie  ebenfalls günstig     beein$usst,    zeigt eine ge  ringere narkotische Wirkung.  



  Von andern als mit der     Methyl-    oder       Äthylgruppe    am Stickstoff substituierten C,       C-Phenyläthylbarbitursäuren    sind noch die       Allyl-    und die     Benzylverbindung    bekannt  geworden. (Deutsche Patentschrift 265726,  Klasse 12 p, Gruppe 7, Beispiel 6;     Journ.     of     the        Americ.        chem.        Soc.    51, 1929, S. 316.)  Die     N-Allyl-    und     N-Benzylverbindung    sind  zur     Behandiung    der Epilepsie nicht geeignet.  



  Es wurde nun gefunden, dass man zu der  therapeutisch wertvollen, bis jetzt unbekann  ten, der     Methyl-    und     Äthylverbindung    über  legenen, C, C-Phenyläthyl-N-n-propylbarbitur-    säure gelangt, wenn man die aus C,     C-Phenyl-          äthylbarbitursäure    durch<B>All</B>     ylierung    in Ge  genwart von Kupferpulver leicht darstellbare       C,C-Phenyläthyl-N-allyl-barbitursäure    ka  talytisch hydriert.  



  Die C,     C-Phenyläthyl-N-n-propyl-barbitur-          säure    ist leicht löslich in Alkalien. Mit Säu  ren kann sie aus alkalischer Lösung unver  ändert wieder ausgefällt werden. Leicht löst sie  sich auch in den gebräuchlichen organischen  Lösungsmitteln wie Benzol, Alkohol, Äther,  Chloroform, Aceton. Sie bildet schöne Kri  stalle, welche bei 77-78   schmelzen.

   Die  nach dem vorliegenden Verfahren technisch  leicht zugängliche     C,C-Phenyläthyl-N-n-          propyl-barbitursäure        beeinflusst    die Epilepsie  ebenso günstig wie die kürzlich in die Therapie  eingeführte C,     C-Phenyläthyl-N-methyl-barbi-          tursäure.    Mit ihr teilt sie auch den für die       Epilepsiebehandlung    wesentlichen Vorzug der  fast völlig fehlenden narkotischen Wirkung.

    Sie unterscheidet sich von derselben wie      auch von der C,     C-Phenyläthyl-N-äthyl-bar-          bitursäure    sehr vorteilhaft durch eine wesent  lich geringere     Giftigheit,    was bei diesen  während längerer Zeit in häufigen Gaben zu    verabreichenden Arzneimitteln von wesent  licher Bedeutung ist.  



  Bei oraler Eingabe wurden beispielsweise  für Maus und Kaninchen folgende Zahlen  gefunden, die Gramm je kg Tier bedeuten  
EMI0002.0004     
  
    Maus <SEP> Kaninchen
<tb>  ertragen <SEP> ' <SEP> tödlich <SEP> ertragen <SEP> I <SEP> tödlich
<tb>  C, <SEP> C-Phenyläthyl-N-methylbarbitursäure <SEP> 0,25 <SEP> 0,50 <SEP> 0,20 <SEP> 0,30
<tb>  C, <SEP> C-Phenyläthyl-N-äthylbarbitursäure <SEP> 0,15 <SEP> 0,25 <SEP> 0,30 <SEP> 0,40
<tb>  C, <SEP> C-Phenyläthyl-N-n-propylbarbitursäure <SEP> 0,50 <SEP> 1,00 <SEP> 0,40 <SEP> 0,60       Aus der Gegenüberstellung-geht die Über  legenheit der     Propylverbindung    unzweideutig  hervor.  



  <I>Beispiel 1:</I>  100 Gewichtsteile     C,C-Phenyläthyl-N-          allylbarbitursäure    werden in 100 Gewichts  teilen Methylalkohol gelöst und bei Gegen  wart von 0,1 Teilen     Palladiumohlorür    und  2,5 Teilen     Entfärbungskohle    mit Wasserstoff  unter gewöhnlichem oder ganz geringem  Überdruck und geeigneter Bewegung der       Flüssigkeit    bei gewöhnlicher Temperatur be  handelt. Die berechnete Menge Wasserstoff  wird in weniger als 1 Stunde aufgenommen.

    Aus der durch Filtration vom Katalysator  befreiten Lösung kristallisiert alsdann auf  Zusatz von wenig Wasser die C,     C-Phenyl-          äthyl-N-ii-propyl-barbitursäure    in schönen,  farblosen Kristallen vom Schmelzpunkt 77  bis 78  aus. Unter Berücksichtigung der ge  ringen Mengen, die in der Mutterlauge ver  bleiben, aber grösstenteils leicht gewinnbar       sind,-0ist    die Ausbeute quantitativ.  



  <I>Beispiel 2':</I>  Zu einer Lösung von 100     Grewichtsteilen     C,     C-Phenyläthyl-N-allyl-barbitursäure    in 100    Gewichtsteilen Äthylalkohol setzt man 2 Teile  in üblicher Weise gewonnenen Nickelkata  lysator zu und behandelt die Lösung unter  Rühren im geschlossenen Gefäss bei<B>70'</B> mit       Wasserstoff    unter 10-15     Atm.    Überdruck.  In kurzer Zeit ist die Hydrierung beendet,  worauf man das Reaktionsprodukt aus der  alkoholischen Lösung in gleicher Weise, wie  in Beispiel 1 beschrieben, gewinnen     kailn.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von C, C-Phenyl- äthyl-N-n-propyl-barbitursäure, dadurch ge kennzeichnet, dass man auf C, C-Phenyläthyl- N-allyl-barbitursäure Wasserstoff in Gegen wart von Katalysatoren einwirken lässt. Die C, C-Phenyläthyl-N-n-propyl-barbitur- säure ist leicht löslich in Alkalien. Mit Säu ren kann sie aus alkalischer Lösung unverän dert wieder ausgefällt werden. Leicht löst sie sich auch in den gebräuchlichen organi schen Lösungsmitteln wie Benzol, Alkohol, Äther, Chloroform Aceton. Sie bildet schöne Kristalle, welche bei 77-78 schmelzen.
    Sie soll als Arzneimittel verwendet werden.
CH166969D 1932-06-30 1933-04-27 Verfahren zur Darstellung von C,C-Phenyläthyl-N-n-propylbarbitursäure. CH166969A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE166969X 1932-06-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH166969A true CH166969A (de) 1934-01-31

Family

ID=5686228

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH166969D CH166969A (de) 1932-06-30 1933-04-27 Verfahren zur Darstellung von C,C-Phenyläthyl-N-n-propylbarbitursäure.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH166969A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1468311C3 (de) 6-Chlor-4,6-pregnadien-3beta-17 alpha-diol-20-on-17-acetat-3methyläther sowie Verfahren zu dessen Herstellung und diesen enthaltende pharmazeutische Zubereitungen
CH166969A (de) Verfahren zur Darstellung von C,C-Phenyläthyl-N-n-propylbarbitursäure.
AT137334B (de) Verfahren zur Darstellung von N-[n-Propyl]-5.5-phenyläthylbarbitusäure.
DE1795133C2 (de) 5-Nitro-8-(5&#39;-brom-alpha-furoyloxy)-chinaldin,ein Verfahren zu seiner Herstellung und Arzneimittel
DE539806C (de) Verfahren zur Darstellung von Isopropylallylbarbitursaeure
CH526527A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen 6a-Methyl-19-nor-progesterons
DE213155C (de)
DE268158C (de)
DE1193938B (de) Verfahren zur Herstellung des Racemats und der Stereoisomeren einschliesslich des Mesoisomeren von Butan-1, 2, 3, 4-tetrol-1, 4-di-(methansulfonat)
DE953344C (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Isonicotinoylhydrazons
DE669187C (de) Verfahren zur Herstellung von Vitamin B
DE635342C (de) Verfahren zur Herstellung von Cholinverbindungen
DE948153C (de) Verfahren zur Herstellung des hoeherschmelzenden Isomeren des 2-AEthylcrotonylharnstoffes
DE494508C (de) Verfahren zur Darstellung eines Kondensationsproduktes aus m-Kresol und Aceton
AT151657B (de) Verfahren zur Darstellung von Formaldehydnatriumsulfoxylaten von Arsenobenzolverbindungen.
DE423026C (de) Verfahren zur Darstellung eines Bz-Tetrahydrooxychinolins
AT165307B (de) Verfahren zur Darstellung eines neuen Benzilsäurederivates
AT162289B (de) Verfahren zur Herstellung von Estern des 1-Alkyl-4-oxypiperidins
DE2511576A1 (de) Metformin-clofibrat, verfahren zu seiner herstellung und es enthaltendes arzneimittel
DE495336C (de) Verfahren zur Darstellung von basischen Oximaethern und ihren Salzen
CH183066A (de) Verfahren zur Darstellung einer Salicylsäureverbindung.
DE527713C (de) Verfahren zur Darstellung einer Verbindung aus Chloral und p-Phenetidin
DE329772C (de) Verfahren zur Darstellung von Verbindungen der Alkaloide der Chiningruppe
DE1493579C (de) Verfahren zur Herstellung neuer pharma zeutisch wertvoller Verbindungen
AT230383B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Chinazolonderivaten