CH167059A - Tabakpfeife. - Google Patents
Tabakpfeife.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
<B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 151750. Tabakpfeife. Das Hauptpatent hat eine Tabakpfeife zum Gegenstand, welche im Bereiche des Pfeifenkopfes mit einem Ringkanal versehen ist, der mit dem Saugkanal des Pfeifenrohres und an einer andern Stelle mit dem Tabak raum je durch einen Kanal verbunden ist und so eine Rauchabzugs- und Kühlkammer bildet.
Die Tabakpfeife gemäss der vorliegenden Erfindung besitzt einen Kopfunterteil, der mittelst eines Gewindes mit einem Kopfober teil verbunden ist, welches für sich allein den Tabakraum umschliesst, wobei beide Kopfteile den Ringkanal begrenzen, der in seiner Tiefe und in seiner Breite ein Mehr faches der Weite des Verbindungskanals vom Tabakraum zum Ringkanal misst und so zur Aufnahme eines Einsatzes geeignet ist, wel cher zur Filtrierung des Rauches dient und Kondenswasser und Unreinigkeiten aufzu nehmen hat.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh- rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, wovon Fig. 1 das erste Beispiel, und Fig. 2 das zweite Beispiel teilweise im Längsschnitt zeigt.
In Fig. 1 bezeichnet 1 den hölzernen Oberteil des Pfeifenkopfes und 2 das als un terer Kopfteil ausgebildete, ein Stück für sich darstellende Pfeifenrohr, in welches das Mundstück 3 eingesteckt ist. Im Unterteil des Pfeifenkopfes ist der Ringkanal 5 vor gesehen, welcher durch einen Kanal 6 mit dem .Saugkanal 7 des Pfeifenrohres, und dia metral gegenüberliegend durch einen Kanal 8 mit dem Tabakraum 9 verbunden ist. Der Kopfoberteil 1 ist mittelst eines Gewinde zapfens 11 in einem Gewindehals 15 des un tern Kopfteils eingeschraubt.
Der Gewinde zapfen 11 stellt ein einziges Stück mit dem Kopfoberteil dar, welcher für sich allein, das heisst ohne Zusatzteile, den Boden und die Wände des Tabakraumes 9 bildet. Der Ge windehals 15 bildet ein einziges Stück mit dem Kopfunterteil, welcher aus beliebigem geeignetem Material, zum Beispiel aus Me tall, Ebonit, aus einem gunstharzstoff (zum Beispiel Bakelit) oder dergleichen bestehen kann. An der Trennstelle der den Ringkanal 5 begrenzenden beiden Kopfteile greift in eine am Kopfoberteil 1 vorgesehene Ringnut eine am Kopfunterteil vorhandene passende Rippe 12 ein,
zwecks Bildung eines dichten Abschlusses zwischen beiden Kopfteilen. Der im wesentlichen annähernd zylin drische Ringkanal 5, in dessen obern Teil die beiden Verbindungskanäle 6 und 8 mün den, hat eine verhältnismässig grosse Tiefe und Breite, und zwar beträgt die Grösse so wohl der Kanaltiefe als .auch der Kanalbreite (radial gemessen) ein Mehrfaches der Weite des vom Tabakraum 9 zum. Ringkanal 5 füh renden Verbindungskanals B.
Dadurch ist der Ringkanal 5 zur Aufnahme eines zum Bei spiel siebartigen Einsatzringes 16 befähigt, der sich zur Filtrierung des Rauches eignet und zum Beispiel aus Draht, Ton- oder Papiermasse oder dergleichen hergestellt sein kann. Der aus dem Tabakraum 9 abgesaugte Rauch nimmt seinen Weg durch die Kanäle 8, 5 und 6 in den Saugkanal 7 des Pfeifen rohres. Im Ringkanal 5 hat der Rauch einen verhältnismässig langen Weg zurückzulegen, so dass er entsprechend abgekühlt wird und hier schwerere, gesundheitsschädliche Be standteile zurücklässt.
Der im Ringkanal 5 untergebrachte Einsatzring 16 nimmt das in diesem Kanal aus dem Rauch sich nieder- schlagende Kondenswasser und die sich aus scheidenden Unreinigkeiten auf, so dass hier von auch beim Neigen der Pfeife nichts in den Tabakraum 9 und in den Saugkanal 7 übertritt;
die letztere Wirkung bleibt in folge der Höhenlage der Verbindungskanäle 8 und 6 auch dann erhalten, wenn kein Ein satz in den Ringkanal 5 eingebracht sein scllte. Nach Wegschrauben des Kopfoberteils 1 kann der unsauber gewordene Einsatz leicht aus dem nun freigelegten Ringkanal 5 herausgenommen und ausgewechselt werden. Die vorgesehene Grösse des Ringkanals 5 hin sichtlich dessen Tiefe und Breite ergibt auch eine entsprechend starke Abkühlung des Rauches in diesem Kanal und erleichtert das Reinigen desselben.
Vom oben erläuterten Beispiel unterschei det sich dasjenige gemäss Fig. 2 insofern, als der Gewindezapfen 11 des Kopfoberteils 1 ein Stück für sich bildet, das mittelst fei neren Gewindes in den Teil 1 eingeschraubt ist und mittelst gröberen Gewindes in eine Gewindebüchse 15 eingreift, welche als Teil für sich mittelst feineren Aussengewindes in den Teil 2 der Pfeife eingeschraubt ist. Die Gewindestücke 11 und 15 können in dieser Ausführung, zum Beispiel aus Metall oder aus einem Kunstharzstoff oder dergleichen hergestellt sein.
Der Gewindezapfen 11 durchdringt den Kopfoberteil 1 nicht, das heisst er reicht nicht bis zum Boden des Tabakraumes 9, der somit auch hier unver sehrt bleibt und ebenfalls durch eine in Be zug auf ihr Material einheitliche Fläche be grenzt ist, gleich wie beim ersten Beispiel.
Es ist auch in dem Sinne die umgekehrte Anordnung von Gewindezapfen 11 und Ge- windebüchse 15 möglich, dass die Gewinde- büchse 15 in den Kopfoberteil 1 eingesetzt wird und-der Gewindezapfen 11 in den Kopf unterteil, dessen hierbei zum Beispiel aus Holz bestehenden Körper er in diesem Falle auch ganz durchdringen kann.
Der Gewindezapfen 11 bezw. die Ge windebüchse 15 können den Kopfoberteil 1 bezw. Kopfunterteil 2 ganz oder teilweise durchbrechen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tabakpfeife mit einem im Bereiche des Pfeifenkopfes vorgesehenen freilegbaren Ringkanal, welcher mit dem .Saugkanal des Pfeifenrohres und an einer andern Stelle mit dem Tabakraum je durch einen Kanal ver bunden ist und so eine Rauchabzugs- und Kühlkammer bildet, dadurch gekennzeichnet, dass bei Gewindeverbindung eines Kopfunter teils mit einem Kopfoberteil, welcher für sich allein den Tabakraum umschliesst, beide Kopfteile den Ringkanal begrenzen,der in seiner Tiefe und in seiner Breite- ein Mehr faches der Weite des Verbindungskanals vom Tabakraum zum Ringkanal misst und so zur Aufnahme eines Einsatzes geeignet ist, wel cher zur Filtrierung des Rauches dient und Kondenswasser und Unreinigkeiten aufzu nehmen hat.UNTERANSPRÜCHE: l.. Tabakpfeife nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den einen der beiden Pfeifenkopfteile ein Gewinde zapfen eingesetzt ist, welcher von einer in den andern Pfeifenkopfteil eingesetzten Gewindebüchse aufgenommen wird, - wo bei die Bodenfläche des Tabakraumes durch die genannten Einsätze unversehrt bleibt. 2. Tabakpfeife nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen für den Ring kanal vorgesehenen Einsatzring von sieb artiger Beschaffenheit.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH151750T | 1933-05-27 | ||
| CH167059T | 1933-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH167059A true CH167059A (de) | 1934-01-31 |
Family
ID=25715887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH167059D CH167059A (de) | 1933-05-27 | 1933-08-07 | Tabakpfeife. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH167059A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2649762A (en) * | 1949-08-04 | 1953-08-25 | Federico John Di | Pipe ash ejector |
| US3413980A (en) * | 1963-12-28 | 1968-12-03 | Pollock Ivor Isaac | Tobacco pipes |
-
1933
- 1933-08-07 CH CH167059D patent/CH167059A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2649762A (en) * | 1949-08-04 | 1953-08-25 | Federico John Di | Pipe ash ejector |
| US3413980A (en) * | 1963-12-28 | 1968-12-03 | Pollock Ivor Isaac | Tobacco pipes |
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