CH167280A - Hochspannungstransformator. - Google Patents

Hochspannungstransformator.

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CH167280A
CH167280A CH167280DA CH167280A CH 167280 A CH167280 A CH 167280A CH 167280D A CH167280D A CH 167280DA CH 167280 A CH167280 A CH 167280A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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Description

Hochspannungstransformator.
Gegenstand der Erfindung ist ein Hoch spannungstransformator, bei dem Hoch- und Viedervoltwicklung durch Isolierzylinder gegeneinander isoliert sind, die aus isolieren den Hartstoffen und saugfâhigen, mit Iso liermitteln getrânkten Isolierstoffen zusam mengesetzt sind.
Erfin.dungsgemâB schlielBen sich an die geraden Isolierzylinder winkelfôrmig abge bogene Teile an, die ebenfalls aus isolieren den Hartstoffen un.d getrânkten, saiigfâhigen Stoffen zusammengesetzt sied.
Hierdurch erhâlt man eive sehr gute Isolierung der Hochspannungswicklung ge genüber der Niederspanniingswieklung und dem Eisenkern des Transformators, so da13 die Abstânde der Iloehspannungswicklung von .der hliederspannungswicklung und dem Eisenkern wesentlich kleiner gehalten wer den kônnen als bei den bekannten Transfor matoren. Man kommt infolgedessen mit klei neren Kernabmessungen aus und der ganze
Transformator wird bei gleichem elektrischen Sicherheitsgrad kleiner und billiger.
Die Isolation wird vorzugsweise so aus gebildet, -dafl die aus saugfâhigem Islier stoff bestehenden -Schichten -der winkelfôrmig abgebogenen Teile des Isolierkôrpers aus einem Stück mit den entsprechen.den Schich ten des zylindrischen Teils -des Isolierhorpers bestehen. Hierdurch kommen die sonst vor@ handenen Trennfugen zwisçhen -den ZVinkel ringen und dem Isolierzylinder in Fortfall, so dal die Gefahr Oder Ausbildung von Kriechstrômen verhütet ist.
In -der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Transformators dargestellt. An hand derselben wird auch das neben dem Transformator ebenfalls .Gegenstand der Er findung bildende Verfahren zu seiner Her stellung beispielsweise erlâutert.
Die Fig. 1 zeigt einen Trawformator, bei welehem das hôchste Potential sich an den Enden der Hoahvoltwicklung 1 befindet. Die
Wicklungen sind konzentrisch um den Schen kel 2 angeordnet. Ihm zunâchst liegt die Niedervoltwicklung 3. Zwischen -der Nieder voltwicklung 3 und,der Hochvoltwicklung 1 befindet sich ein Isolierzylinder 4, der an den Enden winkelfôrmig abgebogen ist. Der Isolierkôrper 4 besteht ans zwei Hartpapier zylindern 5 und ô, welche zwischen sich -Schichten ans ungeklebtem, also saugfâhigem Papier einschlieflen. Der.Isolierkôrper 4 kann zum grôBten Teil in <I>einem</I> ArbeitsprozeB ge wickelt werden, indem man in an si-eh be kannter Weise zunüchst lackiertes Papier auf der Hefwalze auflaufen lâ:Bt. Alsdann lâ8t man Bine Anzahl Lagen unlackiertes Papier folgen und gibt darauf noch einen Mantel von lackiertem Papier. Die lackierten Papier schichten verkleben auf der Heiflwalze mit einander und bilden nach einem weiteren BackprozeB einen festen gôrper. Ihre Dieke wird nur so grofl gewâhlt wie mit Rück sicht auf die mechanische Festigkeit gerade notwendig ist. Die Trô,nkung der unlackier ten Papierschichten erfolgt entweder vor oder nach Zusammenbau des ganzen Transforma tors. Die winkelfôrmig abgebogenen Hart papiermô;ntel 7 und 8 müssen nachtrâglich aufgebracht werden. Das Abbiegen -der zwi schen den Winkelringen 7 und 8 liegenden un lackierten Papiersclâchten wird -durch Auf schneiden -der zylindrischen Papierbahn an ihren Enden ermôglicht. Beim Umbiegen dieser Enden lassera sich Scheiben 9 und 10 aus Hartpapier einlegen. Diese ragera liber .die unbeklebten Papierschichten hinaus, so daB der griechweg an den Enden -des Isolier kôrpers 4 vergrôBert wird.
In Fâllen, wo Bine elektrische Feld-Ent lastung der zwischen -den Wicklungen und dem Tsolierkôrper 4 befindliehen Zwischen rôume notwendig erscheint, erhâlt der Iso lierk5rper metallische Auf- und Einlagen, welche wôhrend -des Wickelns angebracht werden kônnen. Diese Teile gruppieren sich um die beiden Enden -der Hochspannungs wicklung 1 in der Weise, daB zunachst .die Auflenflô,che des Bogens des Winkelringes 8 Bine metallische Auflage-11- erhô,lt, welche
mit dem benachbarten Ende -der Hochspan nungswzcklung 1 verbunden wird. Die -der Niederspannungswicklung benachbarte Me tallfolie 12 erstreckt sich fast liber die gante innere Oberflâche des Isolierkôrpers 4. Im Innern des Isolierkôrpers sind auf beiden Seiten nach Art Biner Kondensatordurchfüh rung gestaffelte metallische Einlagen 13, 14 und 15 vorgesehen, welche vorzugsweise an den winkelig abgebogenen Enden fur Bine gleichmô,Bige Spannungsverteiluug sorgen. Bei dieser Anordnung ist .der Raum zwi schen den Enden der Ilochspannungswick lung und dem bogenfôrmigen Teil des Isolier kôrpers 4 nicht beansprucht. Eine Beanspru .chung des Zwischenraumes zwischen -der Hochvoltwicklung 1 und dem Isolierkôrper 4 erfolgt erst nach der Mitte zu. .Sie ist aber günstig, weil das elektrische Feld sehr gleich mâBig gestaltet ist. Auflerdem kann man ,die elektrische Beanspruchung noch dadurch verbessern, daZ man die @Spulen der Hoch spannungswicklung mit guten Abrundungen versieht. Der nach der Niedervoltwicklung 3 gelegene Belag 12 kann mit einem Punkt der Niederspannungswicklung verbunden sein. AuBerdem empfiehlt es sich unter Um stânden, in dem Zwischenraum zwischen der Niedervoltwicklung und .dem Isolierkôrper 4 einen -dünnwandigen Hartpapierzylinder vor zusehen.
Diese Isolation ist in der Hauptsache für ôlgeküblte Transformatoren gedacht. In die sem Fall erfolgt .die Trânkung der unla-ckier ten Papiersehichten am besten mit dem zur gühlung dienenden Transformatorôl selbst. Es ist aber auch môglich, ein anderes Trô.nk mittel anzuwenden, und zwar Bine Masse, wie sie in der $abeltechnik gebrâuchlich ist, Oder Bine solche, welche nur in der Wôrme flüssig wird, Uagegen bei gewôhnlicher Temperatur oder müfliger Erwürmung fest ist. Die An wendung solcher mehr oder weniger (ester Trünkmittel kommt vor alleu Dingen bei luftgekühlten Transformatoren in Frage.
Die Trônkung kann in -der Weise ausge führt werden, -daB zunâehst -der fertig ge wickelte Isolierkôrper Biner.Vakuumbehand-
lung unterw orfen wird. Hierbei kann man die Luft durch gohlensâure ersetzen, weil Kohlensâure von dem Trânkmittel besser absorbiert wird und sich infolgedessen keine Gaseinschlüsse in -dem Isolationsmaterial bil den. Die vôllige Durchtrânkung kann da durch begünstigt werden, daB die Hartpapier teile auf -den Oberflâchen, mit welchen sie cïas unlackierte Papier berühren, hângs- und Querrillen erhalten. Auch kann man zwi schen den unlackierten Papierbahnen beson dere saugfdhige Teile, beispielsweise in Ge stalt von Dochten, vorselhen, die @das Trânk mittel nach :der Mitte des Isolierkürpers 4 leiten. Eine wesentliche Verbessserung der I)urchschlagfestigkeit -des Isolierkôrpers 4 wird dadurch erzielt, dafl die getrânkten Pa pierschichten unter einem htiheren Druck als Atmosphârendruck stehen. Dieser kann bei Slgekühlten Transformatoren in einfacher Weise dadurch erzeugt werden,,daB ,der .ganze Ülinhalt unter der hüheren Flüssigkeitasâule Bines hoch angeordneten Olkonservators steht.
Wenn die winkelfürmig abgebogenen Teile nicht aus einem Stück mit dem. zylin 3rischen Isolierk6rper bestehen, sondera ge trennte Winkelringe benutzt werden sollen. so lâflt sich die Isolation gemâB Fig. 2 aus fühmn. Hier aind zwischen der Hochspan nungswicklzing 1. und -der Niederspannungs wicklung 3 zwei gerade, zusammengesetzte Isolierzylinder 4 und 4' vorgesehen, bei wel chen die getrü,nkte Isolation von den Hart stoffmânteln .5 und 6 bezw. 5' und 6' zu sammengehalten wird. Der über den Zylinder 4 übergreifende Winkelring 17 ist wie die Zylinder 4 und 4' aus Hartstoffen un-cl saug fâhigen Stoffen zusammengesetzt. Der über den Zylinder 4' greifende Winkelring 18 be steht ebenso wie die -die Enden der Hoch spannungswioklung die schmâ er sin.d, als der übrige Teil dieser Wicklung einschlieBenden Winkelringe 19 und 20, nur aus 11artstoff isolation. Zwischen den Isolierzylindern 4 und 4' befindet sieh 01, das durch die Win kelringe zu- und abstrümen kann. Das 01 muB natürlich auch zwischen den Wicklun gen und Aden benachbarten-Isolierzylindern-4
bezw. 4' zirkulieren k & nnen: um--die in den Wicklungen erzeugte Wârme abzuführen.
Die zusammengesetzten Winkelringe 17 lassen sieh zweckmâflig in der Weise herstel len, .daB man einzelne aufeinanderliegende dünne Isolationsseheiben, insbesondere aus unlackiertem Papier, verwendet, die an d@en Rândern eingeschnitten werden, wobei die so entstehenden Fahnen in die Mantelflâche -des Zylinders umgebogen werden und dabei ein ander überlappen. Ausführungsbeispiele die ser Art sind in den Fig. 3 bis 6 dargestellt, d.nd zwar zeigen die Fig. 3 und 4 einen Winkelring mit innerem, und die Fig. 5- und 6 einen solchen mit âuBern zylindrischen Teil. 21 ist die mit 01 Oder Masse zu trân kende bezw. getrânkte Isolationsschicht -des Winkelringes, 22 und 23 sind feste Isola tionszylind,er, zwischen welchen der aus ein zelnen Fahnen bestehende zylindrische Teil eingeschlossen ist. Der Flansch wird durch die festen Isolationsscheiben 24 und 25 ver steift.
Die Fig. 3 und 5 zeigen auch die Aus gangsformen, aus denen -die zu trânkenden bezw. getrânkten Schichten des Winkelringes entstanden sind. Es werden -dazu ringfürmige Papierscheiben benutzt, die an dem innern oder âuBern Rande schrâg eingeschnitten sind. Aus dem eingeschnittenen Teil entsteht -der zylindrische Teil in der Weise, & B -der Bine der beiden Zylinder 22 bezw. 23 so auf die aufeinandergeschichteten Scheiben ge stellt wird, daB er mit den Einschnitten ab schneidet. Aladann wird von -der andern Seite der Scheiben lier der zweite Zylinder t i 'bergese hoben. Hierbei legen sich die Papier fahnen 26 mit Überlappung uni und füllen den Raum zwischen -den beiden Zylindern 22, 23 aus. Die stehenbleibenden Flanschteile werden alsdann mit -den Scheiben 24, 2!5 ver sehen, die man zweekmâBigerweise bis zum Einbau .der Winkelringe in den Transfor mator -dureh tberkleben mit Papierstreifen zusammeniAlt. .
Die Fahnen Biner jeden Schicht über lappen sich ohne weiteres beim Umlegen. Es ist zweckmUig, --augerdem noch -die Ein-
schnitte der einzelnen Schichten gegeneinan der zu versetzen.
Anstatt die Fahnen insgesamt durch .den iibergaschobenen Isolierzylinder <B><I>J2</I></B> bezw. 23 umzubiegen, kann man sie auch nacheinan der einzeln umlegen und -den einen,der Isolier zyEnder nachtrâglich aufschieben.
Sollen die Winkelringe aus einem Stück mit,dem zylindrischen Teil,des Isolierkôrpers bestehen, se kann die Herstellung naeh einem besonderen Verfahren erfolgen, das anhand der Fig. 7 bis 10 nâh-er erlâutert werden soll.
In Figur 7 ist 5 ein Hartpapierzylinder, auf welchen unlackiertes Papier zu Biner Schicht 27 aufgewickelt wird. Die Zylinder 5 und 27 hahen Bine LSnge, die gleich der Summe der Manschbreite 2,8 und der -Steg h6he 29 -des fertigen Winkelringes ist (vergl. Fig. 9). Über die Schicht 27 wird ein zum Beispiel ans Holz bestehender Halskragen 30 geschoben, so daB er von dem obern Zylinder rand -den Abstand 28 einnimmt. Der so aus gerüstete Zylinder wird alsdann auf einem dreh#baren Tisch 31 befestigt. Nunmehr wer den mittelst Bines zweckentsprechend geform ten linealartigen Messers von Hand senk rechte .Streifen von 20 bis 30 mm Breite ein gerissen und auf den Holzring 30 nach auBen umgeklappt. Das EinreiBen geschieht so, daB die ReiBstelle Biner Lage die,der vorhergehen den um etwa 50 % überlappt. Durch Drehen der Scheibe 31 und stetes EinreiBen wird nuumehr -der ganze Papierteil oberhalb des Kragens 30 in die Ebene umgelegt. Aus der Darstellung -des Grundrisses in Fig. 8 ist zu erkennen, wie .die einzelnen Papierfahnen 32 Biner Lage nach auBen umgelegt sind und sich mit den darunter befind.lichen, punktiert gezeichneten überlappen. Die Papierfahnen 32 klaffen auBen auseinander. Um nun einen Ausglekh für .die nach auflen abnehmende Papierüberlappung und Materialstârke des so erhaltenen Winkelringflansches zu er zielen, werden lagenweise geschlossene Pa pierringe von verschiedener Breite eingelegt, so daB sowohl Bine gleiehmâfge Stârke, als auch Bine ungefâhr gleichmâBige Durch schlagfestigkeit -des Flansches au alleu Stel-
leu vorhanden ist. Der innere Raxtpapier zylinder 5 wird -dann nach dem Umlegen,der letzten Papierlage abges5,gt, die Holzform 30 abgenommen un.d durch beiderseitiges Auf legen je Biner Scheibe aus Preflspan oder Hartpapier -dem Flanseh. der notwendige meehanische Halt gegeben.
In Fi-. 9 ist der fertige Wiukelring,dar gestellt. Der innere Hartpapierzylinder 5 iiberragt den noch verbleibenden Papierzylin der 27 ein wenig, damit sich die zum Ver steifeu des Isolationsflan ches dienende Seheibe 33 nicht verschieben kann. Die Ge genscheibe 34 bat ihren 8itz auf dem Zylin der 27. Fig. 10 zeigt schlieBlich noch einen Schnitt durch den Winkelring in starker VergrSBerung. Man erkennt die zwischen die umgelegten Fahnen 32 eingeschichteten Pa pierringe in abgestuften Breiten. Auf die âuBere Zylinderflâche kann noch, wie in Fig. 1 dargestellt, ein Hartpapierzylinder aufgebracht werden.
Wenn man gemâf dem vorbeschriebeuen Verfahren den Isolierkôrper mit angesetzten Winkelringen herstellt, so wird das nachtrâg liche Aufbriugen der Hochspannungswick lung, insbesondere bei Transformatoren grô Berer Leistung, unbequem. Es ist @daher vor teilhaft, vor der Herstellung -der Endflan schen die Wicklungen zunâchst auf den noch geraden Isolierzylinder aufzubringen. Die Wicklungen werden hierbei entweder auf den Zylinder direkt aufgewickelt Oder vorher auf der Wickelmaschine fertiggestellt und dann auf den Zylinder aufgeschaben. Bevor mit der Herstellung des Flansches begonnen wird, müssen die Wicklungen in ihre be triebsmâ,Bige Lage zusammengepreBt werden. Nunmehr erst werden die durch EinreiBen Oder Einschneiden gdbildeten Fahnen auf dem Wicklungszylinder zu einem Flansch umgelegt. Die Wicklung mitsamt -der Iso lation wird hierauf über den Kern geschoben, sofern sie sich nicht von Anfang an darauf befand, und mit den Flanschen zwischen den Jochen verspannt.
In Fig. 11 ist ein Ausführungsbeispiel Bines. derartigen Transf ormators dargestellt.
Es ist 27 ein ans Papierlagen gebildeter Iso lationszylinder, der sich seinerseits auf dem Hartpapierzylinder 5 befindet. Solange der Zylinder 2 7 au seinen Enden noch gerade ist, wird die Wicklung 1 auf ihn gewickelt bezw. ûber ihn geschoben. Die Wicklung 1 wird alsdann mittelst Metallbandern 35 se weit zusammengezogen, bis sie ihre betriebsmâBige Lange angenommen hat. Die Metallbânder werden so auf den Umfang -der Wicklung verteilt, daB die Abstützteile 36 zwischen ihnen Platz haben. Das Zusammenziehen -der Bander erfolgt zweckmaBigerweise mit einem an sich bekannten, für -diese Zweck-e beson ders geeigneten Spezialwerkzeug, welches nach Art einer Rauche arbeitet end die ge spannten Bânder durch eine übergeschobene Hülse zusammenklemmt, sowie in ihrer Lage festhâlt. Nunmehr werden die Flansche 37 nach dem anhand der Fig. 7 bis 10 geschil derten Verfahren gebildet, indem von den Enden -des Zylinders 27 ans ringsherum Fah nen schichtweise eingerissen oder eingeschnit ten end senkrecht zur Zylinderachse umge legt werden, wobei zur Erzielung einer gleichmâBigen Wandstârke des Flansches Ausgleichslagen eingelegt werden. Auch wird der so gebildete Flansch zwischen je zwei Hartpapierscheiben 33, 34 eingeschlos sen, die zweckmâfligerweise ihrerseits durch Überkleben mit Papier provisorisch zusam mengehalten werden. Der so entstandene Auf bau wird liber -den Kern 2 geschoben, nach dem zuvor auch -die Niedervoltwicklung 3 auf diesen aufgebracht ist. Schliefflich wer den enter Zwischenfügung von Abstützteilen 38 (lie Joche 39 sufgesetzt end gegen die Flansche 37 bezw. die Wicklung 1 mittelst nicht gezeichneter Schraubenbolzen lest ver spannt. Die Metallbânder 35 zum Zusam menhalten der Wi.cklung 1 kônnen nunmehr entfernt werden.
Das Umlegen der Papierfahnen erfolgt am einfachsten von Hand; es kann natürlich auch maschinell ausgeführt werden. Ferner lassera sich an Stelle von Metallbândern auch andere Bandagierungen verwenden, die sich wieder leicht entfernen lassera, sobald die
Flansche end Wicklung durch die Joche end gü@ti.g verspanüt sind. Die Wicklung 1 kann, wie erwâhnt, direkt auf den an den Enden noch nicht umgebogenen Isolierzylinder 27 aufgewickelt end dann durch die Metall bâ..nder verspannt werden. Das Yerfahren kann im übrigen au-eh so ausgeführt werden, daB nur ein Flansch durch Umlegen der Papierfahnen hergestellt wird, wâhrend am andern Ende des Zylinders ein versehieb barer, getrennt hergestellter Winkelring an geor.dnet ist.
In dem letztgenannten Falle kann..man allerdings auch umgekehrt vorgehen, indem man zunâchst am einen Ende des Isolier zylinders nach dem Verfahren gemâB Fig. 7 bis 10 einen Flansch herstellt, auf den Zy linder dann -die Wicklung aufbringt end schliefflich liber das gerade En-de des Iso lierzylinders einen getrennt hergestellten Winkelring ans geschichtetem Oder sonstigem Isoliermaterial überschiebt. In idiesem Falle kann man -das Bandagieren .der Wicklung entbehren. Man verspannt alsdann die Wick lung, sowie den Isolationsaufbau ausschlieB lich @durch -die Joche.

Claims (27)

  1. PATENTANSPRUCH I:
    Transformator fur hohe Spannungen, bei welchem die Isolation der Hochspannungs wicklung gegen die Niederspannungswiok lung end gegen den Eisenkern durch Iso lierzylinder gebildet wird, die ans isolieren den Hartstoffen end saugfahigen, mit Isolier mitteln getrânkten Isolierstoffen zusammen gesetzt sind, dadurch gekennzéichnet, dafl an die geraden Isolierzylinder sich winkelfôrmig abgebogene Teile anschlieflen, :die ebenfalls ans isolierenden Hartstofen end mit Isolier mitteln getrankten saugfâhigen Isolierstoffen zusammengesetzt sind.
    UNTERAN SPRtrCHE 1. Transformator nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dafl die Isolier kdrper ans Hartpapier end saugfâhigem, mit t51 getrânktem Papier zusammenge setzt sied.
  2. 2. Transformator nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB -die aus saugfahigem Isolierstoff bestehenden Schichten .der winkelfôrmig abgebogenen Teile aus einem Stück mit den entspre chenden Schichten der zylindrischen Teile bestehen.
  3. 3. Transformator nach Unteranspruch 2, dadürch gekennzeichnet, daB die winkel f & rmig abgebogenen Teile Hartpapier platten (9, 10) enthalten, welche die ge trankten Isolierschichten nach auBen überragen.
  4. 4. Transformator nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Hart stoffteile an denjenigen Stellen, an denen sie das zu trânkende Material berühren; Làngs- und Querrillen besitzen.
  5. 5. Transformator nach Unteransprueh 3, -dadurch gekennzeichnet, daB in den ge trânkten Isolierteilen dochtartige Vor richtungen zum Aufsaugen -des Trânk mittels vorgesehen sied.
  6. 6. Transformator naeh Unteranspruch 5, -dadurch gekennzeichnet, daB die ge trânkten Isolierteile unter einem hôheren Druck als Atmosphârendruck stehen.
  7. 7. Transformator nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daB -der Isolier kôrper unter dem Druck der betriebs mâBigen blfüllung des Transformators steht.
  8. 8. Transformator nach Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch einen zur Erzeu gung eines tberdruckes hoch angeord neten blkonservator.
  9. 9. Transformator nach Unteranspruch 1, dadurch gëkennzeiehnet, -daB der zu sammengesetzte Isolationskôrper metal lische Auf- und Einlagen (11-15) be sitzt, welche von den Enden der Iloch spannungswicklung aus nach der auf -der Seite der NTiederspannungswicklung ge legenen, die Oberflache des Isolierktirpers ann5,hernd vâllig bedeckenden Folie ge staffelt sind.
  10. 10. 'I`ransformator nach enteranspruch 9, ,dadurch gekennzeichnet, daB die Roch spannungsspiLlen Abrundungen besitzen.
  11. 11. Transformator nach Patentanspruch I, bei welchem die winkelfbrmig abge bogenen Isolierteile aus besonders her g.estellten Winkelringen bestehen, da durch gekennzeichnet, daB -der zylin drische Teil des Winkelringes aus sich überlappenden und zwischen zwei feste Isolierzylinder eingeschlossenen Fahnen bestehen, die durch Einschneiden an den Rândern von Isolierscheiben gebildet und um 90 umgelegt sind.
  12. 12. Transformator nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dala die Ein schnitte in -den Isoliersoheiben schr5,g von innen nach auBen gerichtet sied.
  13. 13. Transformator nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daB die Ein schnitte in den aufeinander folgenden Lagen der Scheïben gegeneinander ver setzt sind.
  14. 14. Transformator nach Unteranspruch 11, dadurclz gekennzeichnet, dafl die ebene Schicht (21) .der aus saugfâhigem Papier bestehenden Isoliersaheiben beiderseits dureh Hartpapierscheiben (24, 2:5) ver steift ist.
    PATENTANSPRUCH II
    Verfahren zur Herstellung des Transfor mators nach Patentanspruch I, dadurch ge kenzzeichnet, daB zu einem Zylinder aufge wickelte Lagen des saugfâhigen Isolierstoffes an wenigstens einem Ende in annâhernd regelmâ.Bigen Abstânden des Zylinderumfan ges ringsherum eingerissen und die so ge bildeten Fahnen in eine zur Zylinderachse wenigstens annâhernd senkrechte Ebene um gelegt werden.
    UNTERANS<B>M</B>UCHE
  15. 15. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeiehnet, daB ,die EinreiB stellen verschiedener Lagen,derart gegen - einander versetzt werden, daf siéli -die Fahnen nach dem Umlëgen überlappen.
  16. 16. Verfahren nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, daB -die nach auBen geringer werdende Materialstârke des aus den umgelegten Fahnen gebil deten Flansches durch Einlegen von Zwi schenscheiben verschiedener Breite aus geglicher_ wird.
  17. 17. Verfahren naeh Patentanspruch II, da dureh gekennzeichnet, dafl der aus saug fâhigem Papier bestehend-e Zylinder auf einen Hartpapierzylind@er aufgewickelt wird.
  18. 18. Verfahren nach Unteranspruch 17, -da durch gekennzeichnet, daB -der innere Hari;papierzylinder (5) in dem Zylinder (27) aus gewbhnlichem Papier verbleibt und daB nach dem Umlegen der Papier fahnen seine noch überstehende Lànge abgeschnitten wird. 1.9.
  19. Verfahren nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, .dai3 der Papier zylinder auch mit einem S,uBern Hart papierzylinder versehen wird.
  20. 20. Verfahren nach Patentanspruch II, -da durch,gekennzeichnet, daB vor dem Ein reiBen der Fahnen ein kragenartiger Teil (30) auf den Zylinder aufgebraeht wird, der die Lânge (28) der ReiBlinien be grenzt und al.s Unterlage fur die umge legten Fahnen lient.
  21. 21. Verfahren nach Patentansprueh II, da durch gekennzeichnet, daB der aus den umgelegten Papierfahnen gebildete Flansch beiderseitig mit Endscheiben (33, 34) zur mechanischen Versteifung versehen wird.
  22. 22. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeiehnet, daB vor dem Ein reiflen und Umlegen 4er Fahnen die Wicklung auf -den geraden Isolierzylin der aufgebracht wird.
  23. 23. Verfahren nach Unteranspruch 22, da durch gekennzeichnet, daB nach demi Ein reiBen und Umlegen der Fahnen der so
    gebildete Plansch nach Aufbringen der Isolation samt Wicklung auf den Kern zwischen Jochen und Wicklung ' ver spannt wird,
  24. 24. Verfahren nach Unteranspruch 23, da durch gekennzeichnet, daB die Wieklung mit auf -den Umfang zwischen den Ab stützteilen verteilt angeordneten Bândern (35) versehen wird, die die Wicklung in ihrer betriebsmâl3igen Lage solange zu sammenhalten, bis sie über die Isolier flansche zwischen den Jochen endgültig verspannt worden ist.
  25. 25. Verfahren nach Unteranspruch 24, da durch gekennzeichnet, daB zum Zusam menhalten der Wicklung Metallbânder (35) verwendet werden, welche mit einem Spezialwerkzeug zusammengezogen und nach dem endgültigen Verspannen wieder entfernt werden.
  26. 26. Verfahren nach Patentanspruch II, -da durch gekennzeichnet, daB zunâchst an dem einen Ende des Isolationszylinders durch Umlegen der Papierfalhnen ein Flansch gebildet, alsdann -die Wicklung auf den Zylinder aufgebracht und im An schluB daran am andern Ende des Zy linders ein getrennt hergestellter Winkel ring aufgeschoben wird, worauf schlieB lich .die ganze Anordnung auf den Kern aufgeschaben und zwischen den Joehen verspannt wird.
  27. 27. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, daB -der Isolier kôrper nach Einrefen und Umlegen Oder Fahnen des zunâchst ungetr5,nkten Iso lierstoffes einer Vakuumbehandlung un terworfen wird, wobei -die Luft .durch Kohlensâure ersetzt wird, und daB als dann eine Trânkung mit 01 oder Masse erfolgt.
CH167280D 1931-12-21 1932-12-07 Hochspannungstransformator. CH167280A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749821C (de) * 1942-03-01 1945-01-11 Bbc Brown Boveri & Cie Leistungstransformator fuer hohe Spannung
DE950740C (de) * 1951-05-29 1956-10-18 Bbc Brown Boveri & Cie Hochspannungstransformator
DE102004008634B4 (de) * 2004-02-21 2009-07-09 Areva Energietechnik Gmbh Formstück für den Aufbau eines Transformators

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