CH167781A - Maschine zum Behandeln von Garnsträhnen, insbesondere zum Färben. - Google Patents

Maschine zum Behandeln von Garnsträhnen, insbesondere zum Färben.

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CH167781A
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Faigle Friedrich
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Faigle Friedrich
Faigle Carl
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Description


      Maschine    zum Behandeln von Garnsträhnen, insbesondere zum     Färben.       Vorliegende Erfindung beschlägt eine  Maschine zum Behandeln von Garnsträhnen,  insbesondere zum Färben. Es handelt sich  dabei um die Erzielung verschiedenartiger  Bewegungen der Garnsträhne, wie sie für  die jeweilig durchzuführenden Färbeverfah  ren     bezw.    Behandlungsweisen zweckmässig  erscheinen, und zwar soll ausser dem absatz  weisen mehrfarbigen Färben     (Chinieren,          Ombrieren)    gleicherweise das Unifärben so  wohl, als auch das Vor- und Nachbehandeln  und das     Avivieren    ermöglicht werden, wobei  jederart Farbstoffe     verwendet    werden können,

    wie zum Beispiel Substantiv-, Indanthren-,  Schwefel- und     Diazofarben.     



  Dies wird nun bei der Maschine gemäss  der Erfindung dadurch erreicht, dass zur Auf  nahme der Garnsträhne dienende     antreibbare     Garnträger heb- und senkbar auf gemein  samen Barren angeordnet sind, welche     mit-          telst    Getrieben derart angetrieben werden,  dass sie wahlweise horizontal oder vertikal  hin und her oder in kombinierten Schwing-    Bewegungen bewegbar sind, derart, dass     diesN     Bewegung auch in allen senkrechten     Verstell-          lagen,    sowie während der senkrechten Ver  stellung der Barren erfolgen kann.  



  Dank dieser Ausbildung können die Garn  strähnen in der verschiedensten Weise durch  die Flotte gezogen werden. Die Strähnen kön  nen bei vollständig gesenktem Barren ganz  oder fast ganz eingetaucht umgezogen wer  den und sie können auch durch Hin- und       Herschwenken    des Barrens durch die Flotte  hin- und hergezogen werden, und zwar einer  seits während der gemeinsame Barren mit den       Umziehwalzen    in einer eingestellten beliebi  gen Höhenlage, ruhig steht und anderseits  während der Barren gleichzeitig eine Bewe  gung in senkrechter Richtung ausführt.  



  Ferner besteht auch die Möglichkeit, durch  Veränderung der     Querschnittsform    der Garn  träger ein gewisses     Schwingen    der Garn  strähnen zu erreichen, wie es zum Beispiel  bei gewöhnlichen Unifärbungen erwünscht  ist.      Ausführungsbeispiele des     Erfindungs-          begenstandes    sind in der Zeichnung dar  gestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Färbemaschine in Stirnansicht  <B>und</B>       Fig.    2 in Seitenansicht;       Fig.    3 zeigt schematisch eine Variante  des     Antriebes;          Fig.    4 und 5 zeigen zwei weitere Varianten  in schematischer Darstellung;

         Fig.    6 zeigt einen Barren nebst Lagerung  in Draufsicht;       Fig.    7 zeigt eine     Antriebsvorrichtung    in  Ansicht;       Fig.    8 zeigt einen Garnträger mit ver  änderbarer     Querschnittsform,    im Schnitt und       Fig.    9 eine Draufsicht     desselben;          Fig.    10 bis 35 zeigen verschiedene Aus  führungsformen von Garnträgern, teils im       Querschnitt,    teils in Draufsicht.  



  Die Färbemaschine nach Mg. 1 und 2  weist seitliche Ständer 50 auf, in denen mit  Hilfe von     ,Schraubenspindeln    51 ein wag  rechter Tragbarren 52: senkrecht verschiebbar  gelagert ist, der sich mit Rollen 53 an den  Ständern 50 führt. Der Antrieb der Schrau  benspindeln 51 erfolgt mit Hilfe von Winkel  radpaaren 54 von einer Welle 55 aus. Die  Welle 55 besitzt zwei konische Räder 56  und 57, mit welchen wechselweise ein An  triebsrad -58 in Eingriff gebracht werden       kann.    Das Rad 58 sitzt auf einer von ge  eigneter Stelle aus angetriebenen Welle.

    Vorteilhaft ist es, wenn das Rad 58 direkt  an einen Elektromotor 59 angeschlossen ist,       derart,    dass das von den Rädern 56, 57 und  58 gebildete Wechselgetriebe verschieden ver  wendet werden kann, um die Schraubenspin  deln 51 in der einen oder     andern        Richtwig     zu drehen, je nachdem der     wagrechte    Trag  barren 52, welcher die drehbaren Garnträger  trägt, auf- oder niederbewegt werden soll.  Steht das Rad 58 in der     Mitte    zwischen den       Rädern.    56 und 57, so befindet sich der       wagrechte    Tragbarren 52 in Ruhe.

   Auf dem       wagrechten    Tragbarren ruht längsverschieb  bar mit einer Schlittenführung der für alle       Garnträger    gemeinsame     Getriebekasten        @60,       in welchem sämtliche Garnträger 61 gelagert  sind.

   Zwecks unabhängigem     Antrieb    der       Garnträger    61 für das Drehen um ihre Längs  achsen kann auf dem Getriebekasten 60 ein  Elektromotor 6,2 mit angeschlossenem Unter  setzungsgetriebe 63 vorgesehen sein, von wel  chem aus     mittelst    Welle 64 durch ein     Win-          kelräderpaar    65 und     mittelst    Stirnrädern 66  und 67 eine der     Garnträgerwellen    -getrieben  wird.

       ,Sämtliche        Garnträgerwellen    besitzen  Kettenräder 68 und darüber hin ist eine end  lose     Kette    69 geführt, so     da3    sämtliche Garn  träger in Drehung versetzt werden.

   Die       Kette    kann zum Beispiel in der aus     Fig.    1  ersichtlichen Weise gelegt sein, wodurch je  die     benachbarten    Garnträger zueinander ent  gegengesetzte Drehrichtung erhalten, derart,       dass!    die jeweils benachbarten Teile der Garn  strähne abwechselnd gemeinsam in einer  Richtung sich in die     bezw.    aus der Flotte  bewegen, wie dies durch Pfeile in     Fig.    1  angedeutet ist.

   Mit der     Antriebseinrichtung     zum Drehen der     Garnträger    kann gleich  zeitig die Antriebsvorrichtung zum gemein  samen Hin- und     Herschwingen    der Garnträ  ger vereinigt sein, natürlich so, dass die  Schwingung je nach Wunsch oder Erforder  nis vom Antrieb abschaltbar ist.

   Das Schwin  gen der     Garnträger    lässt sich so durchführen,  dass von dem     Untersetzungsgetriebe    63 eine  Welle 70     führt,    von welcher aus mit Hilfe  eines     Stirnräderpaares    71, 72 eine Kurven  walze 73 mit Schrägnute 74 angetrieben wird  und wobei der     Getriebekasten    60 der Garn  träger     mit    einer Rolle 75 in die     Schrägnute    74  eingreift.

   Beim Antrieb der Kurvenwalze 73  wird dem Getriebekasten     bezw.    den Garn  trägern eine     wagrechte    Hin- und     Herbewe-          gung    quer zu den     Garnträgerachsen    erteilt.  Die     Stirnräderpaare    71 und 72 müssen natür  lich so angeordnet sein, dass trotz der Ver  schiebung des Getriebekastens der     Antrieb     der     Kurvenwalze    73 gesichert ist. Eine auf  der Welle 70 verschiebbare, jedoch mit dieser  drehbare Kupplungsmuffe 76 dient dazu, um  jeweils den     Antrieb    der Kurvenwalze 73     ein-          oder    auszuschalten.

   In     Fig.    1 ist der An  trieb ausgeschaltet dargestellt.      Die     Lagerungs-    und Antriebseinrichtung  für die Garnträger sind so ausgebildet, dass  die Garnsträhnen     gewünsehtenfalls    ganz oder  nahezu vollständig unter den Flottenspiegel  getaucht werden können, derart, dass die  Strähnen bei ihrem Kreislauf entweder gar  nicht oder nur um ein Weniges vorübergehend  der Luft ausgesetzt sind und infolgedessen  ein Oxydieren     bezw.        Broncieren    nicht vor  kommen kann. Diese Einrichtung ist für  das Färben mit Indanthren- und Schwefel  farben wertvoll.

   Wie aus     Fig.    2 ersichtlich,  sind an dem Getriebekasten 60 für jeden  Garnträger besondere Lagerungsbügel 77 vor  gesehen für das     Zahnräderpaar    78, 79 und  die eigentlichen     Garnträgerachsen.        Fig.    2       läss't    beispielsweise ein Tieflage der drehbaren  Garnträger in der Färbeflüssigkeit erkennen.  Die Farbkufe 80 ist in dieser Figur geschnit  ten dargestellt. Die mit dem Herausheben der  Garnträger aus der     Flotte    erreichbare Höchst  lage ist in     Fig.    2 punktiert angedeutet. Die  Garnsträhne sind mit     St    bezeichnet.  



  Mittelst dieser Färbemaschine sind     unter     anderem folgende Arbeitszustände erreich  bar: ; i  a) Derartige     Tiefenlagen    der Garnträger,  dass die Strähnen gänzlich in die Flotte ge  taucht sind; hierbei entweder nur Drehen  oder nur Hin- und     Herschwingen    der Garn  träger mit den Strähnen.  



  b)     Derartige    Höhenlagen der Garnträger,  dass die Strähnen nur zu einem beliebig klein  oder gross einstellbaren Teile ihrer Länge in  die Flotte tauchen; hierbei entweder nur Dre  hen oder nur Hin- und     Herschwingen    oder  Drehen und Hin- und     Herschwingen    der  Garnträger mit den Strähnen.  



  e) Derartige Höhenlage der Garnträger,  dass die Strähnen gar nicht mehr in die Flotte  tauchen, sondern in freier Luft hängen; hier  bei entweder nur Drehen oder nur Hin- und       Herschwingen    oder Drehen und Hin- und       Herschwingen    der Garnträger mit den Sträh  nen. ' '  d) Auf- und     Abbewegen    der Garnträger  zwischen beliebigen Höhen- und Tiefengrenz-    lagen; während dieser Auf- und     Abbewegung     entweder nur Drehen, oder nur Hin- und Her  schwingen oder Drehen und Hin- und Her  schwingen der Garnträger mit den Strähnen.  



  e) Verschiedenartige Gestaltung     bezw.     Ausschaltung der Dreh- und .Schwingbewe  gungen beim Aufwärtsgang gegenüber dem       Abwärtsgang    der Garnträger mit den Sträh  nen.  



  f) Ruhestellung der Garnträger in jeder  beliebigen Höhen- oder     Tiefenlage;    hierbei  Ruhen oder Betätigen der Dreh- und der  Schwingbewegung der Garnträger.  



  g) Die Hub- und Senkbewegung der Garn  träger     kann    mit veränderlicher Geschwindig  keit erfolgen, zum Beispiel auch derart, dass  die Strähnen langsam in die Flotte gesenkt  und rascher wieder     herausgehoben    werden.  



  An Stelle der in dem Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    1 und 2. verwendeten Mittel zur  Erzeugung der Bewegungen können auch an  dersartige Mittel gewählt werden.  



  So lässt sieh .die Hubbewegung des die dreh  baren Garnträger gemeinsam aufnehmenden       Tragbarrens    52 dadurch erreichen, dass der  Barren an zwei über Räder geführten end  losen     Ketten    befestigt ist.  



  Weiter ist die     Verwendung    von Ketten  gemäss     Fig.    3 möglich. Hier greifen die über  Räder 81 geführten Ketten 82 einerseits am  Barren     52        und    anderseits an Hubscheiben 83  an, die in beliebiger Weise gemeinsam in ent  gegengesetzten Richtungen gedreht werden.  



  Es kann auch die Einrichtung getroffen  sein, dass der Kastenbarren 52 gemäss     Fig.    4       unmittelbar    auf Zapfen     bezw.    Rollen 84 von  Hubscheiben 83 ruht, die     mittelst    Schnecken  rädern 85 und Schnecken 86 ihren     Antrieb     erhalten. Hierbei kann unabhängig vom He  ben und Senken der Garnträger ein beliebiges  Hin- und     Herschwingen    des Barrens     5-2:    er  folgen, was vermöge der Gleitrollen 84 be  sonders erleichtert ist.  



  Eine ähnliche Ausführung ist in     Fig.    5  dargestellt. Hierbei     führt    der Barren 52 mit  den Garnträgern     zwangläufig    eine     vertikal     kreisende Bewegung aus,      Bei allen     Hubvorichtungen    ist es zweck  mässig, das zu hebende Gesamtgewicht durch  Gegengewichte annähernd auszugleichen.  



  Was die     Schwingbewegung    anbelangt, die  horizontal oder vertikal zu den Garnträger  achsen quer, längs, quer und längs, in     Kreis-          oder    Kurvenbahn oder dergleichen vorgesehen  sein können, so sind verschiedenerlei An  triebe möglich, zum Beispiel durch     Schwing-          bezw.    Kurbelzapfen oder Exzenter und  Pleuelstangen.  



  Je den zu erzielenden Bewegungen ent  sprechend wird der die Garnträger haltende  Tragbarren 52 in geeigneter Weise gelagert,  so dass für die     Erzeugung    der Bewegungen  nur geringe     Kräfte    notwendig     werder-.     



  Zum Beispiel kann gemäss     Fig.    G der  Tragbarren 52     mit    Hilfe von Walzen 88  und quer zu diesen stehenden Walzen 89 ge  lagert sein, derart, dass     ungehindert    eine ho  rizontale Kreisschwingung des Barrens 52  möglich ist. Die Lagerung bleibt in allen  Höhen- und     Tiefenlagen    des Barrens bei  behalten. Die Walzen     .89    werden mit dem  Barren auf- und     abbewegt.     



  An :Stelle der Walzenlagerung können  auch Kugellager     Verwendung        finden.     



  Die Mechanismen zur Erzeugung der  Hub-, Schwing- und Drehbewegungen sind  jeweils so zu     gestalten,    dass     entweder    nur  ein teilweises Eintauchen der Strähne in die  Flotte oder aber ein gänzliches Untertauchen  erfolgen kann.  



  Erwähnt sei noch, dass unter anderem, wie  in     Fig.    7 von oben     gesehen    dargestellt, der       Antrieb    zum Drehen der     Garnträger    mit ver  änderbarer Geschwindigkeit und     Richtring     durchführbar ist. Hierbei findet ein Zahn  segment 90     mit    verstellbarem Ausschlag  Verwendung, welches     mit    Hilfe einer Kurbel  91 und Pleuelstange 92 geschwungen wird.  Mit dem Segment 90 steht ein Trieb 98 in  Eingriff und durch ein     Winkelräderpaar    94,  95 werden die Achsen der Garnträger 61 an  getrieben; die Garnträger stehen unter sich  in beliebiger Weise     trieblich    in Zusammen  hang.

      Ausser den in den Zeichnungen und in der  Beschreibung nur als Beispiele erwähnten       Bewegungs-    und Antriebsarten und ihren  ebenfalls nur beispielsweise gegebenen Ein  zelkonstruktionen sind noch beliebige Varia  tionen möglich, und zwar ausserordentlich  vielseitig entsprechend den zahlreich zu Ge  bote stehenden technischen Hilfsmitteln.  



  Ferner besteht die Möglichkeit, durch  Veränderung der     Querschnittsform    der Garn  träger ein gewisses Schwingen der Garn  strähne zu erreichen, und es ergibt sich hier  bei der Vorteil, dass die     Veränderung    der       Querschnittsform    je zur Durchführung ver  schiedenartiger Färbeweisen entsprechend vor  genommen werden kann.  



  Vorteilhaft kommt ein strahlenförmiger,  am einfachsten kreuzförmiger Grundquer  schnitt in Betracht, der beispielsweise dadurch  erreichbar ist, dass mehrere Blechlängsstreifen  auf der     Garnträgerachse    befestigt sind. Die  äussern     ganten    der Längsbleche, welche  zweckmässig abgerundet werden, sind nicht  durch besondere Umfangsbleche oder derglei  chen miteinander verbunden.  



  Die Veränderbarkeit der     Garnträgerquer-          schnittsform    ist bei verschiedenartigen Färbe  verfahren von Nutzen. Beispielsweise eignet  sich ein einseitig verbreiterter Querschnitt  der Garnträger für das     Unifärbeverfahren,     während für     Ombre-    und     Multi-Färberei    die  gewöhnliche zentrische     Querschnittsform    nö  tig ist. Mit der exzentrischen Querschnitts  form wird ein gewisses Hin- und Heuschwin  gen der über dem Garnträger hängenden  Strähne in der Flotte erzielt, wobei der  Schwingungsweg jeweils durch entsprechende  Veränderung der     Exzentrizität    vergrössert  oder verkleinert werden kann.

   Für gewöhn  lich, das heisst bei     rmverschieblich    nebenein  ander gereiht gelagerten Garnträgern, sind  für die Exzentrizität der     Querschnittsform          gewisse    Grenzen vorhanden. Es ist aber auch  die Einrichtung denkbar, dass der     aehsiale     Abstand der Garnträger zueinander veränder  bar ist, so dass die     Verstellung    der Exzentri  zität in weiteren Grenzen durchführbar ist.      Für gewisse Fälle, zum Beispiel lange  Strähne und niedere Kufen, und je nach  Färbegut und Färbeart ist es zweckmässig,  wenn der     Garnträger-Querschnitt    sowohl kon  zentrisch vergrössert, als exzentrisch verbrei  tert werden kann.

   Für alle vorkommenden  Fälle sind verschiedene Ausführungsformen  denkbar.  



       Diese    Veränderung der     Querschnittsform     der Garnträger wird in .der Hauptsache da  durch erreicht,     ,dass    jeder Garnträger mit min  destens einem versetzbaren oder abnehmbaren       bezw.    auswechselbaren Tragteil versehen ist.  



  Natürlich lässt sich dies praktisch auf  verschiedenerlei Art durchführen und es be  steht unter anderem die Möglichkeit, dass zum  Beispiel ein Tragteil aus seiner gewöhn  lichen Lage von der einen Seite der Garn  trägerachse zur gegenüberliegenden Seite ge  bracht wird oder dass eine abnehmbare     Auf-.          sätzleiste    Verwendung findet, die zum Zweck  der einseitigen Verbreiterung des Querschnit  tes auf eine der Längsseiten des strahlen  förmigen Garnträgers gesetzt wird. Es be  steht auch die Möglichkeit, dass mehrere sol  cher Aufsatzleisten für die einzelnen Garn  träger vorgesehen sind.

   Ein     Ausführungs-          beispiel    des Garnträgers mit     abnehmbaren     Aufsatzleisten ist in den Fix. 8 und 9 dar  gestellt.     Fig.    8 zeigt einen Garnträger mit  der Aufsatzleiste quer geschnitten und     Fig.    9  eine Ansicht beider Teile von oben gesehen.  



  Der auf der Drehachse 1 sitzende Garn  träger 2 ist hier kreuzförmig gestaltet. Auf  eines der vier Längsbleche des Garnträgers  ist eine abnehmbare Leiste 2' aufgesetzt,  derart, dass der Gesamtquerschnitt des Garn  trägers nach der betreffenden Richtung     hin     verbreitert wird. Die Aufsatzleiste kann in  beliebiger Weise befestigt sein, zum Beispiel  mit Hilfe von Klammern oder dergleichen.  



  Für den Garnträger und für die Aufsatz  leisten wird zweckmässig ein Baustoff ge  wählt, welcher bei Benützung durch die  Färbeflüssigkeit     nicht    oxydiert wird, zum  Beispiel kann rostfreier Stahl verwendet wer  den.    Es sind noch eine ganze Anzahl andere  Ausführungsformen der Garnträger möglich,  wie es die     Fig.    10 bis     3,5    erkennen lassen.  



       Fig.    10 zeigt quergeschnitten mehrere  nebeneinander liegende konzentrische Garn  träger, welche sämtlich übereinstimmend  kreuzförmigen Querschnitt aufweisen. Jeder       Garnträger        besteht    aus zwei zueinander ver  setzbaren Teilen 2     bezw.    4, wobei der Teil 4  verschiebbar angeordnet ist.' Der Teil 4 be  sitzt Löcher 4', welche seine     Befestigung          mittelst    Schrauben oder dergleichen 40 an  den Teilen 2, 2 ermöglichen.

   An Stelle der  Löcher 40 können Schlitze 41 (Fix. 13 und  7.4) vorgesehen sein.     Fig.    11 zeigt die     in          Fig.    10 dargestellten,     zentrisch    gestalteten  Garnträger umgewandelt in solche von       exzentrischer        Querschnittsform.        Fig.    12 zeigt  einen nie in     Fig.    10 dargestellten Garn  träger in Draufsicht.     Fig.    13 zeigt quer  geschnitten einen kreuzförmigen Garnträger  nach einer andern Ausführungsform.     Fig.    14  ist die Draufsicht dazu.

       Fig.    15, 16 und 17  zeigen eine weitere Ausführungsform in     Quer-          schnitten    und in einer Draufsicht.     Fig.    18  zeigt im     Querschnitt    einen kreuzförmigen  Garnträger, bei dem ein mit schrägen Schlit  zen 7 versehener Tragteil 4 in der Mitte des  auf die ganze Länge des Garnträgers sich  erstreckenden     Körpers    1 innerhalb des Schlit  zes 3 verschiebbar ist. Zur     Verschiebung     dient eine Schiene 5, welche mit Stiften 6  in die schrägen Schlitze 7 des Teils 4 ein  greift.

   Die Schiene 5 führt sich in einer  Nute im Kernkörper 1, und an geeigneten       Stellen        bestehen    Bügel 8, die der Schiene  von aussen her eine Färbung geben. In den       Fig.    18, 19 und 2.0 befindet sich der Trag  teil 4 in Mittellage und in     Fig.    21 seitlich  verschoben. In ähnlicher Weise,     wie    gemäss       Fig.    18 bis 21 ist der Garnträger gemäss       Fig.    22 ausgebildet. Hier ist der Tragteil 2  verbunden mit dem Rohr 9 und der Teil 4  führt sich in entsprechenden Schlitzen des  Rohres 9.

   Im Rohr 9 sitzt die     Stellschiene    10,  welche     mit    Stiften 11     in    entsprechend schräge  Schlitze des Teils 4 ragen.  



  Eine weitere     Ausführungsform    gemäss           Fig.    23 bis 25 weist einen vierseitigen     Kern-          körper    12 auf. An zwei Seiten desselben sind  die Tragteile 13 und 14 befestigt und durch  Längsschlitze dieser Tragteile ragen die ver  schiebbaren Teile 15 und 16. Zur Verschie  bung dienen am Tragteil 14 mittelst Bügels  19 gelagerte Schienen 17 und 18. Stifte 17'       bezw.    18 der     erwähnten    Schienen greifen  in Schrägschlitze 20 der Tragteile. Die zen  trische Stellung der Tragteile ist in     Fig.    23  und 24 gezeigt und die exzentrische Stellung  in     Fig.    25.  



  Gemäss     Fig.    26 bestehen bei einer wei  teren Ausführungsform vier einzeln einge  setzte Tragteile     T1    bis     T@,    die nach Wunsch  alle oder teilweise herausgenommen werden  können, je nachdem ein bestimmt bemessener  zentrischer oder auch exzentrischer Quer  schnitt erzielt. werden soll.

   Die Stücke     K     bilden die auf der Drehachse befestigten  festen Führungsteile.     Fig.    2 7 zeigt eine ähn  liche Ausführung, jedoch mit durchgehenden,       ineinandergesteckten    Tragteilen 2, 2     bezw.     4, 4.

       Fig.    28 zeigt winkelförmige Einsatz  stücke für den Garnträger,     Fig.    29 einen ab  nehmbaren     Tragteil    bei einem für gewöhn  lich     T-förmigen    Garnträger,     Fig.    30 einen  Tragteil     T''    einschiebbar in einen     T-förmigen     Garnträger,

   und     Fig.    31 vier Tragteile als  Ganzes einschiebbar in das     Garnträgerkern-          stüek        K.    Bei der Ausführung nach     Fig.    32  findet ein     T-förmiges        Einschiebestück    Ver  wendung.     In    die in     Fig.    26, 27, 28, 31 und  32 dargestellten Kernstücke     K    können, wie  aus der     Zeichnung    ersichtlich, sehr verschie  denartig geformte Tragteile eingesetzt wer  den.  



  Gemäss     Fig.    33 und 34 -ist ein     winkel-          förmiger    Tragteil klappbar vorgesehen, so  dass     -wechselweise    ein kreuzförmiger oder  nur ein     T-förmiger        Querschnitt    erreicht wer  den kann.     Fig.    35 zeigt einen Garnträger  mit einem einfachen klappbaren Teil, wobei  auch die     Umbildung    eines kreuzförmigen in  einen     T-förmigen        Querschnitt    und umgekehrt  möglich     ist.     



  Bei allen Ausführungsformen des Garn  trägers wird zweckmässig dafür Sorge getra-    gen, dass das Versetzen des Tragteils     bezw.     der Tragteile erfolgt ohne deren Lage in der  Längsrichtung des Garnträgers zu ändern,  was mittelst geeigneter Führungsteile erreicht  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Behandeln von Garn strähnen, insbesondere zum Färben, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der Garn strähne dienende antreibbare Garnträger heb- und senkbar auf gemeinsamen Barren ange ordnet sind, welche mittelst Getrieben der art angetrieben werden, dass sie wahlweise horizontal oder vertikal hin- und her oder in kombinierten Schwingbewegungen beweg bar sind, derart, dass diese Bewegung auch in allen senkrechten Verstellagen, sowie wäh rend der senkrechten Verstellung der Barren erfolgen kann. UNTERANSPRüCHE 1.
    Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Garn träger mit veränderbarer Querschnitts form ausgebildet sind. 2. Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Getriebe zur Hervorbringung der verschiedenen - Bewegungen jedes der gemeinsamen Bar ren in lösbarer Verbindung mit Mechanis men steht, welche für den Antrieb der Garnträger dienen. 3.
    Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Garn träger (61) auf Wellen sitzen, welche zur Ermöglichung des vollständigen Ei in- tauchens der Garnsträhne (St) in die Flotte tiefer liegen als die Wellen für den Antrieb, von welchem aus die Garn trägerwellen durch zwischengeschaltete Übertragungsmittel (78, 79) angetrieben werden. 4.
    Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Garn trägerbarren zusammen mit den Antriebs mechanismen der Garnträger mit Hilfe von Rollen (88) auf quer zu diesen ange- ordneten Rollen (89) gelagert ist, derart, dass der Barren in der Horizontalebene leicht verschoben werden kann (Fig. 6). 5. Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Garn trägerachsen in Antriebsverbindung mit einem Zahnsegment stehen, welches mit einer einstellbaren Kurbel in der Weise verbunden ist, dass die Garnträger mit einer höheren oder niederen Geschwindig keit in verschiedenen Drehrichtungen an getrieben werden können (Fig. 7). 6.
    Maschine gemäss' Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Garn trägerbarren mittelst über Leitrollen ge führten Zugorganen aufgehängt ist, wel che zur Erzeugung der Hubbewegung auf Hubscheiben aufgewickelt werden, wel che mit Ausgleichsgewichten versehen sind. 7. Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Garn trägerbarren durch Vermittlung von Gleitzapfen direkt auf drehbaren, durch Gegengewichte ausgeglichenen Kurbel scheiben ruht, welche mit Hilfe eines Wechselgetriebes in verschiedenen Rich tungen angetrieben werden können (Fig. 4 und 5). B. Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Garn träger mit mindestens einem versetzbar und abnehmbar angeordneten Tragteil versehen ist. 9.
    Maschine gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass der Tragteil so vorgesehen ist, dass seine Versetzung quer zur Längs- aehse des Garnträgers erfolgen kann. 10. Maschine gemäss' Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass der versetzbare Trag teil den mittleren Teil des Garnträgers durchdringt (Fig. 10 bis 28, 31, 32). 11.
    Maschine gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass zur Verstellung eines beweg lichen Tragteils des Garnträgers eine Verstellschiene vorgesehen ist, welche mit Stiften in Längsschlitze des Tragteils eingreift (Fig. 12 bis 2-5).
    12. Maschine gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass der mit der Drehachse verbun dene Körper des Garnträgers mit Füh rungsschlitzen versehen ist, welche so ausgebildet sind, dass sie das Ein- und Ausscbieben der Tragteile in der Längs richtung oder in der Querrichtung oder in beiden Richtungen gestatten (Fig. 26). 13.
    Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Garnträger je mit mindestens einem scharnierartig an gelenkten Tragteil versehen sind (Fig. 33 bis 35). 14. Maschine gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass jeder Gaarnträger so ausgebildet ist, dass das Versetzen des Tragteils er folgen kann, ohne dessen Lage in der Längsrichtung zu ändern (Fig. 8 bis 25, Fig. 33 bis 35).
CH167781D 1932-01-02 1932-12-07 Maschine zum Behandeln von Garnsträhnen, insbesondere zum Färben. CH167781A (de)

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