CH167879A - Verfahren zur Steuerung hydraulischer Schaltkupplungen. - Google Patents

Verfahren zur Steuerung hydraulischer Schaltkupplungen.

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CH167879A
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Voith J M
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Voith Gmbh J M
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  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

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  Verfahren zur Steuerung hydraulischer Schaltkupplungen.    Hydraulische Schaltkupplungen, die aus  einer hydraulischen Schlupfkupplung zum An  fahren und aus einer hydraulisch zu     betäti-          genden    mechanischen Kupplung für den Voll  betrieb bestehen, wurden bisher in der Weise  gesteuert, dass der Impuls zum Einrücken  das Ventil für den Flüssigkeitszufluss zur  hydraulischen Schlupfkupplung öffnete. Mit  zunehmender Füllung der Schlupfkupplung  wurde die getriebene Welle mitgenommen  und wenn diese eine bestimmte Drehzahl  erreicht hatte, wurde durch ein bei dieser  Drehzahl ausschlagendes Fliehkraftpendel  das Ventil zum Druckraum der mechanischen  Kupplung geöffnet und mit dem Einrücken  der mechanischen Kupplung der Kupplungs  vorgang beendet.

   In Fig. 1 der Zeichnung  ist zur bessern Veranschaulichung des Ge  sagten eine solche Schaltkupplung in einem  Achsialschnitt dargestellt. Bei dieser bekann  ten Ausführungsart sind also zwei Ventile  V1, Y ein Fliehkraftpendel Fp, zwei ge-    trennte Rohrleitungen R1, -R2 und Einfüh  rungen als Steuerorgane erforderlich.  



  Das Verfahren gemäss vorliegender Er  findung zur Steuerung hydraulischer Schalt  kupplungen, die aus einer hydraulischen  Schlupfkupplung zum Anfahren und einer  hydraulisch zu     betätigenden    mechanischen  Kupplung für den Vollbetrieb bestehen, besteht  nun darin, dass der Kupplungsvorgang durch  Zufuhr von Betriebsflüssigkeit zur Schlupf  kupplung eingeleitet und das Einrücken der  mechanischen Kupplung durch die aus der  ganz gefüllten Schlupfkupplung ablaufende  Überschussflüssigkeit bewirkt wird.  



  In den     Fig,    2 und 3 der Zeichnung sind  zwei beispielsweise Ausführungsformen von  zur Durchführung des Verfahrens gemäss der  Erfindung geeigneten Steuerungseinrichtungen  an Schaltkupplungen je in einem     Achsial-          schnitt    dargestellt.  



  Es bezeichnet     Wi    die treibende und W2  die getriebene Welle,     S,    ist die eine und     .S2         die andere Hälfte der Schlupfkupplung, 3  ein von der Kupplungshälfte     ,S'2    seitwärts ab  stehender Reibungskranz der mechanischen  Kupplung, 6 die innern und 7 die äussern  mit dem Kranz 3 zusammenwirkenden, radial  verschiebbaren Reibungsbacken. Durch ein  Hebelgestänge 8, 9, 10, 11 stehen die Rei  bungsbacken 6 und 7 mit einem auf der  Wellenbüchse 12 achsial verschiebbaren Kup  plungsring 13 in Bewegungsverbindung.

   In  einer ringsumlaufenden Nut des Ringes 13  liegt ein Gleitring 14, welcher an zwei oder  mehr Stellen durch Stangen 15 mit in Zylin  dern 16 hin- und herbeweglichen Steuerkolben  17 gekuppelt ist, die unter dem Einfluss von  Druckfedern 2 in bezug auf Fig. 2 ständig  nach rechts geschoben werden, nämlich im  Lösungssinne der mechanischen     Kupplung    3,  6, 7. Der den Federn 2 gegenüberliegende  Druckraum der Zylinder 16 steht durch eine  Leitung 1 mit einer äussern Ringkammer 18  der Schlupfkupplungshälfte S1 in Verbindung.  Die Zylinder 16 sind durch eine Leitung 1a  zueinander parallel geschaltet. 19 bezeichnet  die Fülleitung der Schlupfkupplung.  



  Zu Beginn des Kupplungsvorganges ist  durch die Federn 2 die mechanische Kupplung  3, 6, 7 offen gehalten (Fig. 2 oben). Nach  dem     Öffnen    der Leitung 19 füllt sich all  mählich die Schlupfkupplung S1, S2, wobei  in bekannter Weise die getriebene Hälfte 82  mit dem Reibungskranz 3 mit einem allmäh  lich immer kleiner werdenden Schlupf von  der Kupplungshälfte<B>81</B> mitgenommen wird.

    Sobald sich die Kammer 18 ganz gefüllt hat,  wird durch die kinetische Energie des in der  selben befindlichen Wassers     Wasser    durch  die Leitungen 1 und     1"    in die Zylinder 16  gedrückt, in denen die Kolben 17 entgegen  der Wirkung der Federn 2 verschoben und  dabei durch die Teile 15, 14, 13, 11, 10, 9,  8 die Reibungsbacken 6 und 7 an den Kranz  3 angepresst und dadurch die mechanische  Kupplung geschlossen wird (Fig. 2 unten).  



  Da die. überlaufende Flüssigkeit in der  Regel einen beträchtlichen Inhalt an kine  tischer Energie hat, wird dieselbe in den  Röhren 1 und<B>1.</B> und in den Zylindern 16    in potentielle, das heisst in Druck umgewan  delt, welcher die mechanische Kupplung prak  tisch in dem Augenblick schliesst, in welchem  die getriebene Welle W2 annähernd die  gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit hat wie  die treibende Welle W1.  



  Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausfüh  rungsform sind gleiche Teile mit gleichen  Bezugszeichen versehen, wie in Fig.2. 24  ist der Überlauf der Schlupfkupplung, aus  dem die Übersohussflüssigkeit bei ganz ge  füllter Schlupfkupplung in den durch die  beiden Reibungsteller 26, 27 gebildeten Druck  raum 25 gedrückt wird. Hierbei werden die  Reibungsteller 26, 27 auseinander gegen  ihrer Form entsprechend gestaltete, mit der  getriebenen Kupplungshälfte 82 der Schlupf  kupplung umlaufende Teile 23 und 23'. ge  presst. Hierdurch wird die mechanische Kup  plung 23, 23' 26, 27 geschlossen.  



  Die in Fig. 3 dargestellte Kupplung ist  wesentlich einfacher als die in Fig. 2 ge  zeichnete.  



  Die Umsetzung der kinetischen Energie  der Überschussflüssigkeit in Druck ist in  diesem Beispiel nicht erforderlich, weil im  umlaufenden Druckraum der Fliehkraftdruck  zur Verfügung steht und bei weitem genügt.  Da, wie an sich bekannt, dieser Druckraum  in dem auf der getriebenen Welle sitzenden  Kupplungsteil angeordnet ist, ist eine aus  reichende Druckentwicklung erst möglich,  wenn die getriebene Welle bereits eine für  das Einrücken gefahrlose Drehzahl erreicht  hat. Man hat somit eine doppelte Sicherheit  gegen vorzeitiges Einrücken: Erstens muss  die     Schlupfkupplung    ganz     gefüllt    sein und  zweitens die Drehzahl der getriebenen Welle  einen ausreichend hohen Betrag erreicht ha  ben. Trotzdem wird das Einrücken ohne Zeit  verlust genau in dem Augenblick bewirkt,  in welchem es statthaft ist.

    



  Bei dem eingangs beschriebenen Steue  rungsverfahren waren dadurch, dass dieser  Augenblick erst durch ein besonderes Instru  ment     (Fliehkraftpendel)    festgestellt und von  diesem aus weitere Organe     (Ventile,        usw.)         betätigt werden muhten, beträchtliche Zeit  verluste unvermeidlich.  



  Die beschriebene Steuerungseinrichtung  ist nicht nur ganz beträchtlich billiger, son  dern auch viel einfacher und betriebssicherer  und hat ausserdem den in manchen Fällen  entscheidenden Vorteil, dass die Steuerzeiten  ganz wesentlich kürzer sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Steuerung hydraulischer Schaltkupplungen, die aus einer hydraulischen Schlupfkupplung zum Anfahren und einer hydraulisch zu betätigenden mechanischen Kupplung für den Vollbetrieb bestehen, da- durch gekennzeichnet, dass der Kupplungs vorgang durch Zufuhr von Betriebsflüssigkeit zur Schlupfkupplung eingeleitet und das Ein rücken der mechanischen Kupplung durch die aus der ganz gefüllten Schlupfkupplung ablaufende Überschussflüssigkeit bewirkt wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Überschussflüssigkeit unmittelbar in den Druckraum zur Betäti gung der mechanischen Kupplung geleitet wird.
CH167879D 1932-02-26 1933-02-21 Verfahren zur Steuerung hydraulischer Schaltkupplungen. CH167879A (de)

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CH167879D CH167879A (de) 1932-02-26 1933-02-21 Verfahren zur Steuerung hydraulischer Schaltkupplungen.

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CH (1) CH167879A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1196909B (de) * 1956-06-01 1965-07-15 Beteiligungs & Patentverw Gmbh OElhydraulisch zu betaetigende mechanische Schaltkupplung, die einem Stroemungsgetriebe vorgeschaltet ist

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1196909B (de) * 1956-06-01 1965-07-15 Beteiligungs & Patentverw Gmbh OElhydraulisch zu betaetigende mechanische Schaltkupplung, die einem Stroemungsgetriebe vorgeschaltet ist

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