Signalanlage. Beim selbsttätigen ,Streckenblock erfolgt die Steuerung der Signale, Fahrsperren usw. im allgemeinen durch Relais mit beweglichem Anker, an dem sich die Steuerkontakte be finden. Da diese Relais einer gewissen Unter haltung und Überwachung bedürfen, hat man versucht, die .Signale durch solche Relais zu steuern, die die notwendigen Schaltvorgänge ohne Bewegung irgend welcher mechanischer Teile vornehmen.
Die dafür bekannten Ausführungsformen haben aber noch verschiedene Nachteile, so dass sie sich bisher in der Praxis nicht durch- aetzen konnten. Der zum Beispiel vorge schlagenen unmittelbaren Übertragung der für die Fahrtsignallampe erforderlichen Energie über den Gleisstromkreis stehen unter anderem die hohen Verluste im Gleis stromkreis entgegen, .die die Verwendung einer solchen Ausführungsform nur bei kurzen Gleisstromkreisen und bei geringem Wattverbrauch der Signallampen gestatten. Der Steuerung durch Elektronenröhren stehen die geringe Lebensdauer und der hohe innere Widerstand dieser Röhren entgegen.
Der Nachteil der kurzen Lebensdauer gilt auch für Glühkathodengleichrichter und sonstige wärmeempfindliche Elemente. Der wesent lichste Nachteil aller bisher bekannten Aus führungsformen ist jedoch, dass bei ihnen in nicht ausreichender Weise auf die veränder liche elektrische Empfindlichkeit des Gleis stromkreises Rücksicht genommen worden ist.
j,vlan hat dabei meistens nicht bedacht, dass der Gleisstromkreis fast andauernd Änderungen seiner Ohm'schen und induktiven Wider stände unterworfen ist und hinsichtlich seines leitenden Zustandes ein Gebilde ist, bei,dem man dauernde Leitfähigkeit seiner einzelnen Teile nicht garantieren kann. Ferner hat. man nicht in ausreichender Weise berücksiehtigt, dass sich der Kurzschluss des Gleisstrom kreisesdurch den Zug je nach dessen Stellung verschieden auswirkt.
Dies macht sich be- sonders bei den Ausführungsformen nach teilig bemerkbar, bei denen zum Beispiel das Rotlicht durch Aufdrücken einer Gegen spannung vom Gleisstromkreis her zum Er löschen gebracht wird und bei .denen es not wendig wird, durch künstliche Phasen verschiebung den einzelnen Strom- bezw. Spannungsvektoren die richtige Lage zu geben.
Die bisher bekannten Einrichtungen zur Steuerung der Signale, bei denen Relais ohne bewegliche, mechanische Teile, ver wendet werden, vermögen daher in der An schaffung wohl billiger zu sein, sie sind aber in der betrieblichen Haltung teurer als die bisher verwendeten normalen elektromagne tischen Relaissteuerungen und vermögen in folge ihrer Störungsempfindlichkeit wohl kaum die gleiche Sicherheit zu bieten wie diese.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, c ie erwähnten Nachteile zu beseitigen. Sie s7elit -davon aus, dass dies nur dann erreicht werden kann, wenn es erstens nicht erforderlich ist, .die gesamte zur Speisung der Fahrtsignal lampe erforderliche 'Energie über die Strecke, das heisst über den .gesamten Gleisstromkreis zu führen, wenn zweitens Schaltelemente ver wendet werden können, die nur einer ge ringen Überwachung bedürfen und eine grosse Lebensdauer haben und wenn drit tens die eigentlichen Signalstromkreise ven- tilartig elektrisch so von dem Gleisstromkreis getrennt werden,
dass Veränderungen im Zu stand des Gleisstromkreises, zum Beispiel Bruch einer Anschlussleitung im Gleisstrom kreis, eines Schienenverbinc11ers oder einer Schiene oder aber die wechselnde .Stellung eines Zuges auf dem Gleisstromkreis :sieh nicht nachteilig bemerkbar machen und ins- besondere keine unzulässige Veränderung .der Signalanzeigen herbeiführen können.
Unter ventilartiger elektrischer Trennung ist zu verstehen, dass der Strom nur in einer Richtung durchgelassen wird, in der andern dagegen nicht, .das .heisst im vorliegenden Falle,.dass zwar eine Beeinflussung des Signal stromkreises vom Steuerstromkreis aus mög lich ist, nicht aber umgekehrt.
Allen den oben genannten Erfordernissen wird man dadurch gerecht, dass gemäss .der Erfindung :zwischen idi h!teuerstrGm- kreise einerseits und die .Signalstromkreise anderseits ein oder mehrere Steuerelemente eingefügt sind, die nur eine im Verhältnis zum Wattverbrauch der ,Signallampen ge ringe Steuerenergie benötigen und so aus gebildet sind, dass eine Beeinflussung .der Signalstromkreise vom Steuerstromkreis mög lich ist, nicht aber umgekehrt.
Im besondern kann man als Zwischenglied zwischen dem Steuerstromkreis und dem :Signalstromkreis eine mit Gleichstrom vorgesättigte Drossel verwenden. Man macht sich hierbei die Er kenntnis zu Nutze, dass die Drosselspule die Eigenschaft besitzt, durch Gleichstrom- vormagnetisierung den Wechselstromwider- ;stland herabzusetzen. Nutzt man diese Eigen schaft der Drosselspule. entsprechend aus, so ergibt sich die Möglichkeit, die Signalstrom- kreise mit sehr geringer Energie zu steuern.
Bei über die Gleise mit Wechselstrom ge steuerten Signalen wird zweckmässigerweise zwischen Gleisstromkreis und Signalstrom kreis ein Stromkreis zwischengeschaltet, der einen Transformator enthält und einen Gleichrichter, so dass die Primärwicklung des Transformators mit Gleichstrom vormagneti siert wird. Verwendet man hierbei die be kannten ruhenden Gleichrichter, so ergibt sich als weiterer Vorteil, dass man eine vollkom men jeder Unterhaltung entbehrende Einrich tung hat, die ein Relais vollkommen ersetzt.
Es ist hierbei ferner möglich, den Gleich richter insbesondere als Vollwellengleichrich- ter mit einer Glättungsdrossel:spule .so zu einem Steuerorgan zu vereinigen, dass die er wähnte elektrische Trennung des .Steuer stromkreises bezw. des Gleisstromkreises von den eigentlichen Signalstromkreisen er reicht wird.
Die elektrische Trennung sämtlicher Signalstromkreise vom Gleistromkreis kann man ausserdem in einfacher Weise dadurch erreichen, .dass man nicht den Haltstromkreis unmittelbar von der .Strecke aus, sondern nur den Fahrstromkreis und vom Fahrstromkreis aus die andern Signalstromkreise steuert.
Man erreicht dadurch gleichzeitig den Vor teil, dass bei Durchbrennen der I'aIrtlampe selbsttätig die Haltelampe oder bei mehrbe- griffigen Signalen die den beschränkenderen Signalbegriff darstellende Lampe erscheint. Somit sind die oben erwähnten Bedingungen zur Steuerung .der Signale erfüllt.
Nachstehend ist eine vorteilhafte Aus- f iihrungsform der Einrichtung nach der Er findung zunächst allgemein beschrieben.
Bei dieser Ausführungsform wird vom Steuerstromkreis, zum Beispiel .dem Gleis stromkreis aus, dem eigentlichen Steuer element Wechselstrom zugeführt und dort in einem Gleichrichter, am Besten einem Voll wellengleichrichter, gleichgerichtet. Der gleichgerichtete Strom fliesst dann durch eine Glättungsdrosselspule und durch die eine Wicklung einer Sperrdrosselspule, .deren an dere Wicklung im .Signalstromkreis liegt.
So lange das Gleis besetzt ist, hat diese .Sperr drosselspule dann infolge der Gleich- stromvormagnetisierung nur einen geringen Wechselstromwiderstand, so dass die Signal lampe aufleuchtet. Ist dagegen das Gleis vom Zuge besetzt, so fliesst durch die eben ge nannte Wicklung der ,Sperrdrosselspule kein Gleichstrom; deshalb hat die im Signalstrom kreis liegende Wicklung einen so hohen Wechselstromwiderstand, dass die Lampe nicht brennen kann.
Ein besonderes 1Terkmal der Einrichtung ist nun, dass der aus dem Vollwellengleichrichter, der Glättungsdrossel- spule und der Sperrdrossel bestehende Strom kreis ventilartig eine verschiedene Wirkung ausübt, je nach dem, ob ihm eine Spannung vom Steuer- oder Signalstromkreis her auf gedrückt wird. Wird die Spannung vom Steuerstromkreis aufgedrückt, so ist die Dros selwirkung der Glättungsdrosselspule klein, da beide Wellen des Wechselstromes durch den Gleichrichter gleichgerichtet werden. Wird dem genannten.
Stromkreis .dagegen eine Spannung über die Sperrdrosselspule vom Signalstromkreis aufgedrückt, so ist die Dros selwirkung der Glättungsdrosselspule so gross, dass ein merklicher Gleichstrom nicht zu- stande kommt und also auch im Signalstrom kreis nur ein so geringer Strom fliesst, dass-die Lampe nicht glühen kann.
Die Ursache liegt darin, .dass der Gleichrichter jetzt als Halb wellengleichrichter wirkt, also nur -die eine Halbwelle des Wechselstromes durehlässt. Es ist also somit einerseits die nur ins einer Übertragungsrichtung vorhandene elektrische Trennung der Signalstromkreise von dem Gleisstromkreis bezw. Steuerstromkreis er reicht, anderseits ist es nur erforderlich, über den Gleisstromkreis die zur Vormagnetisierung .der Sperrdrosselspule erforderliche geringe Energie zu übertragen. Diese Energiemenge ist besonders dann sehr gering, wenn die Sperrdrossel aus Eisenblechen hergestellt ist,
die vollkommen in sich geschlossen sind, also keinen Luftspalt haben. Besonders vorteilhaft ist es, als Gleich richter die bekannten Trockengleichrichter zu verwenden, deren Lebensdauer ausserordent lich gross ist. so dass das ,Unterhaltungs- bedürfnis und die Störungsempfindlichkeit der Signalanlage klein und die Betriebssicher heit entsprechend gross ist.
An Stelle der Trockengleichrichter kann man natürlich auch andere Gleichrichter, zum Beispiel Glühkathadengleichrichter, verwen den. Dabei ist es besonders vorteilhaft, den Glühfaden unmittelbar vom Netz zu heizen, um ihn vor grösseren @Spannungsschwankun- gen zu bewahren.
Man kann aber auch den Heizfaden unmittelbar vom Steuerstromkreis aus heizen, und hat dann gegenüber den bis her bekannten Ausführungsformen noch,den Vorteil, dass eine unzeitige Veränderung der Signalanzeige unmöglich ist und dass bei Durchbrennen .der grünen Signallampe auto- matisch die rote zum Aufleuchten kommt, wenn man in der oben erwähnten Weise das Rotlicht vom Grünlichtstromkreis aus löscht.
Desgleichen wäre es bei einer solchen Schal tung möglich, eine Veränderung der Lampen spannung herbeizuführen, derart, dass die Lampen bei Nacht mit geringerer Spannung brennen als bei Tag, wo eine grössere Licht intensität erforderlich ist. Die Erfindung lässt sich in gleicher Weise in Anlagen mit zwei- wie mit mehrbegriffigen Signalen anwenden. Desgleichen kann man zwischen den einzelnen Blocksignalen die üb liche Blockabhängigkeit in einfacher Weise erreichen.
Anhand der Fig. 1 bis 8 werden nach stehend verschiedene Ausführungsbeispiele der Signalanlage beschrieben, wobei auf ver schiedene Vorteile, die die Erfindung bietet, hingewiesen ist.
In Abb. 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer Anlage mit zweibegriffigen Licht- Signalen dargestellt. i", il, i2 .sind die einzel nen Gleisstromkreise, die in der üblichen Weise durch Isolierlaschen voneinander ge trennt und .durch Signale Sl, 8'2 <B>USW.</B> ge sichert sind.
Die Signalanlage wird von einem Wech selstromnetz UF gespeist. G ist die grüne Signallampe (Fahrt), R ist die rote Signal lampe (Halt). Wie aus der Zeichnung ersicht lich, wird .der Blockstrom in üblicher Weise dem Gleisstromkreis über einen Transforma tor zugeführt und einem zweiten TranAforma- tor zugeleitet.
So wird zum Beispiel der Blockstrom dem Gleisstromkreis it über den Transformator T1 zugeführt und über die Schienen zum Transformator TZ geleitet. Solange das Gleis unbesetzt ist, erhält also der Transformator T= in der eben beschriebe nen Weise Strom. Der Wechselstrom wird vom Transformator T, einem Gleichrichter 10 zugeführt und in diesem gleichgerichtet.
Der Gleichstrom durchfliesst einen Stromkreis, der aus,der Drosselspule 11 und der Wicklung 12 einer Sperrdrossel 13 besteht, ,deren andere Wicklung 14 im Stromkreis der grünen Lampe G liegt. Der Gleichrichter 10 ist dabei zweckmässig, wie in der Zeichnung darge stellt, ein Vollwellengleichrichter, so dass die Drosselspule 11 auf den Gleichstrom nur eine glättende Wirkung ausübt.
Es ist ersichtlich, dass die Wicklung 14 der Sperrdrossel 13 einen sehr geringen Wechselstromwiderstand haben wird, aolange die Wicklung 12 von einem Gleichstrom durchflossen ist, .der so gross ist, dass der Drosselspulenkern gesättigt ist. Daraus folgt, dass in diesem Fall die grüne Lampe G zum Leuchten kommt. Ist das Gleis dagegen besetzt, so wird dem Transformator T= vom Gleis aus keine Span nung zugeführt und es kann auch kein ,Gleichstrom zur Wicklung 12 der ,Sp@err- drossel 13 fliessen.
In diesem Fall ist der Wechselstromwidernstand der Wicklung 14 so hoch, @dass die grüne Lampe G nicht ieu6h- ten kann. Nun wird zwar an .der Wickhzng 14 eine etwas höhere Wechselspannung lieg; n und somit auch an der Wicklung 12 eine Wechselspannung erzeugt werden.
Da aber der Gleichrichter 10 in diesem Falle als Halbwellengleichrichter wirkt, das heisst nur die eine Halbwelle des Wechselstromes durchlässt, dagegen .die andere sperrt, so wird ,die Drosselspule 11 jetzt stark drosselnd wir ken und es wird nur ein Gleichstrom mit ausserordentlich kleinem Effektivwert flie ssen. Der dadurch der Wicklung 14 zu geführte Wechselstrom kann praktisch in so kleinen Grenzen gehalten werden, dass .die grüne Lampe nicht leuchtet.
Wenn .die grüne Lampe brennt, so wird über einen Trans formator 15 einem weiteren Gleichrichter 21 Strom zugeführt, der den Gleichstrom über eine Dosselspule 16 durch die Wicklung 17 ,der Sperrdrossel 18 schickt, deren Wicklung 19 parallel zu der roten Lampe R und ge meinsam mit ihr in Reihe mit,dem ohm'schen, induktiven oder kapazitiven Widerstand 20 liegt.
Die Wicklung 19 wird also in diesem Falle wiederum einen sehr kleinen Wechsel stromwiderstand haben, weshalb durch die Wicklung 19 ein so hoher Strom fliesst, dass der Spannungsabfall in dem Widerstand 20 so hoch wird, dass die rote Lampe R nicht leuchten kann. Ist,dagegen die Strecke von einem Zuge besetzt und also die grüne Lampe stromlos, so würde in die Wicklung 17 der Sperrdrossel 18 kein Gleichstrom gelangen und die Wicklung 19 einen so hohen Wechselstromwiderstand haben, dass die rote Lampe B ihre volle Spannung erhält und leuchtet.
Das Gleiche tritt ein, wenn die grüne Lampe a durchbrennt; dann erscheint selbsttätig das rote Licht. Man sieht also aus der vorstehenden Be schreibung, dass die oben erwähnte elek trische Trennung des Gleichstromkreises von den Signalstromkreisen in einfacher Weise erreicht wird, nämlich durch den aus dem (-lleicliricliter 1.0, der Drosselspule 1,1. und ,der Wicklung 12 der Drosselspule 13 bestehen den Stromkreis,
indem von der Eigenart der Schaltung des Vollwellengleichrichters Ge- braucli gemacht wird und von der verschie denen drosselnden Wirkung einer Drossel spule bei rin- bezw. Zweiwellengleichrich- tung. Es ist weiter ersichtlich,
dass zur Ver- magnetisiernng der Sperrdrossel 13 durch die Wicklung 1\? nur ein Bruchteil der Signal lampenleistung erfarderlich ist und also auch nur eine sehr geringe Leistung im Verhältnis zur Lampenleistung über den Gleisstrom kreis geschafft werden muss. An Stelle der Vollwellengleichrichter könnte man auch billigere Halbwellengleich- richter verwenden, muss jedoch dann eine er lieblich höhere Leistung im Steuerstromkreis aufwenden, um den Signalstromkreis zu be einflussen.
Zur Glättung des Gleichstromes kann man auch kapazitive oder Ohm'sche Widerstände verwenden, ohne etwas am Charakter der Einrichtung zu ändern.
Abb. 2 zeigt eine ähnliche Ausführungs form, bei der nur ein Gleichrichter 10' zur Steuerung der Signallampen erforderlich ist. Die Schaltung gleicht grundsätzlich der der Einrichtung nach Abb. 1, jedoch speist der Gleichrichter 1.0 einerseits über die Drossel spule \?9 die Wicklung 23 des Transforma tors 24, dessen Wicklung 25 im Grünlicht stromkreis liegt, anderseits speist der Gleich richter 10 über die Drosselspule 26 die Wick lung 27 des Transformators 28, dessen Wick lung 28 parallel zur roten Lampe R geschal tet ist.
An Stelle der Drosselspulen 22. und 26 kann auch nur eine einzige Drosselspule ver wendet und an Stelle der Parallelschaltung der Wicklungen 23 und 27 auch eine Reihen schaltung derselben vorgenommen werden, die dann dicht hinter dem Gleichrichter an geordnet ist. Abb. 3 zeigt ein- ähnliches- Ausführungs beispiel. Hier erfüllt ein GlühkathodengIeich- richter 30, ebenfalls in Vollwellenschaltung, die gleiche Aufgabe wie der Trockengleich richter 10 beim Beispiel nach Abb. 1. Sein Glühfaden wird über den Transformator 31 vom Netz aus geheizt.
Wird dem Anoden transformator 32 vom Gleis aus Spannung zugeführt, so fliesst ein Gleichstrom durch .die Drosselspule 33 und durch .die Wicklung 34 der Sperrdrossel 35, deren Wicklung 36 im Stromkreis der grünen Lampe G liegt. Auch hier ist die Trennung der Signal stromkreise vom Gleisstromkreis in gleicher \Verse voro;enommen wie bei den Beispielen nach Abb. 1 und 2. Die Löschung des Rot lichtes erfolgt ebenfalls vom Grünlichtstrom- kreis - aus mit Hilfe einer Stromsperre 40.
Wenn die Wicklung 41 derselben strorii- durchflossen ist, so hat die Wicklung 42 einen sehr geringen Wechselstromwider- stand und die rote Lampe R ist dunkel.
Abb. 4 zeigt ein anderes Beispiel unter Verwendung eines Glühkathodengleichrich- ters, wobei ebenfalls eine vollkommene Tren nung der Signalstromkreise dem Gleis stromkreis durchgeführt ist. Hier erhält der Glühfaden des Gleichrichters 50 von der Strecke aus Strom. Im Grünlichtstromkreis liegt der Transformator 51 mit den Wick lungen 52 und 53. Ist die Strecke besetzt und :der Glühfaden stromlos, so kann durch den Gleichrichter kein Strom fliessen und die )Vicklung 53 hat einen so hohen Widerstand, dass die Lampe G nicht glühen kann.
Glüht dagegen der Glühfaden, so wird der Trans formator 51 durch .den Gleichrichter belastet, wirkt deshalb ähnlich wie ein Ohm'scher Widerstand und lässt somit den zum Auf leuchten der grünen Lampe erforderlichen Strom -durch.
Die hier beschriebenen Ausführungs formen bieten .den Vorteil, dass die Rotlicht lampe nicht durch Aufdrücken einer. Gegen spannung vom Gleisstromkreis aus zum Er löschen gebracht wird,.sondern dadurch, dass die grüne Lampe zum Aufleuchten kommt, was durch Zwischenschaltung eines Gleich. richters oder einer andern .Stromsperre er reicht wird.
Die Rotlichtlampe erlischt hierbei da- ,durch, dass derGrünstrom den Heizfaden des Gleichrichters 150 heizt, wodurch der Wech- selstromwiderstand des der Rotlichtlampe P parallel geschalteten Transformators 1451 praktisch verschwindet.
Bei dieser Ausführungsform nach Abb. 4 ist die Glühfa-denspannung von den @Schwan- kungen des Bettungswiderstandes abhängig, das heisst der Glühfaden wird unter Um ständen bei Regenwetter eine sehr niedrige Spannung erhalten, und .das würde dazu führen können, dass er nur noch an einer klei nen Stelle glüht, von der aus dann der ganze Elektronenstrom ausgeht.
Das kann er fahrungsgemäss- zu einer sehr schnellen Zer- störung desGlühfadens und .damit ,des Gleich richters führen. Um dies zu vermeiden, wird der Transformator 55 so ausgebildet, dass er normalerweise hoch gesättigt ist und also einen hohen Leerlaufstrom aufnimmt.
Sinkt nun der Bettungswiderstand, so sinkt gerade infolge der höheren Verluste im Gleisstrom kreis auch die Spannung an der Gleiswick lung des Transformators 55 und am Glüh faden des Gleichrichters 50, jedoch würde dann der Leerlaufstrom des Transformators 55 auch soforterheblich sinken. Dadurch wer den die jetzt grösseren Verluste der Bettung kompensiert und es tritt nur eine geringe Spannungsschwankung am Transformator 55 ein.
In ähnlicher Weise kann man diese Spannungsschwankung .dadurch beseitigen, dass man ein selbstregelndes Element 56 vor .den Transformator 55 schaltet, zum Beispiel einen Eisendrahtwi4erstand der bekannten Ausführung, einen gohledruckregler oder dergleichen.
Die beschriebenen Ausführungsformen bieten gegenüber den bisher bekannten Lö sungen den 'Vorteil, .dass man auf einfache Weise bei Nacht eine Veränderung .der Lam penspannung vornehmen kann. Dies ist bei allen den Lösungen nicht möglich, bei denen das Rotlicht .durch Aufdrücken einer Gegen spannung vom Gleisstromkreis her zum Er löschen gebracht wird, da es hier nicht mög lich ist, diese Gegenspannung zu verändern.
Abb. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel für dreibegriffige Signale. Hier wird in ähn licher Weise wie bei den für zweibegriffige Signale beschriebenen Ausführungsformen .dem Transformator 60 bei freiem Gleis il Wechselstrom zugeführt und indem Gleich richter 61 gleichgerichtet. Der gleichgerich tete Wechselstrom fliesst jetzt durch die Glät- tungsdrosselspule 62, .sowie durch die Wick lungen 63, 64, 65,der Sperrdrosseln 66,67,,
68. Die Wickluub 69 der Drossel @66 liegt im Stromkreis .der grünen Lampe G und die Wicklung 70 .der Drossel 67 im Strom kreis der gelben Lampe W. Die Wick lung 71 der Drossel 68 liegt im 'Stromkreis der grünen Lampe des auf der Zeichnung nicht ,dargestellten Signals 8o der rück liegenden Blockstrecke i", wie in gleicher Weise aus .dem Stromlauf der Lampe G des Signals 81 gesehen werden kann, denn in diesem ,Stromkreis liegt die Wicklung 72 der Drossel 73,
deren Wicklung 74 von dem Gleichrichter 75 der nächstfolgenden Block strecke i2 gespeist wird. Wenn .die Block strecken il und<I>4</I> frei sind, fliesst von dem Gleichrichter 76 bezw. 61 aus Gleichstrom .durch die Wicklungen 63, 64 und 74. Das hat zur Folge, dass. die Sperrdrosseln 66, 67 und 73 nur noch sehr geringen Wechselstrom- widerstand haben und dass die grüne Lampe G leuchtet.
Deshalb erhält auch der Steuer kreis 80 vom Transformator 81 aus Strom und die .Sperrdrossel 82, die parallel zur gel ben Lampe<I>W</I> und zur roten Lampe P liegt, hat nur so geringen Wechselstromwiderstand, dass die Lampen W und R nicht leuchten können, sondern die ganze zur Verfügung stehende Spannung im Widerstand 84 ver loren geht. Ist dagegen die Strecke L besetzt, so liefert nur der Gleichrichter 61 Gleich strom, während der Gleichrichter 75 keinen Gleichstrom liefert.
Deshalb hat. die Sperr- drossel 73 einen so hohen Wechselstromwider- stand, dass die grüne Lampe G am Signal 81 nicht leuchten kann. Ausserdem fliesst im Sperrkreis 80 kein Gleichstrom und die Sperrdrossel 82 hat einen hohen Wechsel stromwiderstand.
Da nun jetzt aber die Wick lung 64 der Sperrdrossel 67 gleichstrom- durchflossen ist, ist der Wechselstromwider- stand der Wicklung 70 dieser .Sperrdrossel nur klein und die gelbe Lampe W leuchtet, während die rote Lampe R auch jetzt noch infolge des vorgeschalteten Widerstandes 85 nur so wenig Spannung erhält, dass sie nicht leuchten kann.
Ist dagegen auch die Strecke i, besetzt, so würde weder die Wicklung 63 noch die Wicklung 64 gleichstromdurchflos sen sein und sämtliche Sperrdrosseln 6,6, 6 7 und 82 würden einen hohen Wechselstrom widerstand darstellen und,die rote Lampe R würde aufleuchten. An Stelle der Reihen:sehaltung der ein zelnen Wicklungen der Sperrdrosseln, zum Beispiel der Wicklungen 63 und 64 der Sperrdrosseln 66 und 67, kann auch eine Parallelschaltung dieser Wicklungen treten und die einzelnen vom Gleichrichter, z. B.
61, gespeisten Sperrdrosseln können an Stelle durch eine gemeinsame Glättungsdrossel 62 auch .durch einzelne sinngemäss vorgeschal tete Glättungsdrosseln elektrisch mehr von einander getrennt werden.
Abb. 6 zeigt. ein anderes Ausführungs- Leispiel nach der Erfindung, bei dem mit Hilfe eines dritten Gleichrichters 90 eine elektrische Trennung zwischen Rot- und Gelb <B>e,</B> erreicht ist und bei dem vom Gleichrichter 91 aus, der von der Strecke i, aus gespeist wird, nur die beiden Sperrdros seln 92 und 93 gespeist werden, die im Grün- liclitstromkreis des .Signals S, und des auf der Zeichnung nicht dargestellten Signals So lie gen.
Dies hat den Vorteil, dass etwas ge ringere Energie über die Strecke zu über tragen ist. Die Löschung von Gelb und Rot erfolgt mit Hilfe des Gleichrichters 94 vom Grünlichtstroinkreis. aus, die Löschung von Rat bei Gelblicht vom Gelblichtstromkreis aus. Weiter ist durch den Steuerkreis 95 bezw. 96 eine Blockabhängigkeit geschaffen derart, dass zum Beispiel Signal .S', nur auf Fahrt oder Warnung gehen kann, wenn die eine .der Lampen G2, W 2 und R2 des Signals S2 brennt.
Dies ist erreicht mit IElfe des g o enannten Steuerkreises 96 und des in Reihe finit den Lampen liegenden Transformators 97;
wenn eine dieser Lampen brennt, so würde der Transformator 97 Wechselstrom in den Steuerkreis 96 liefern und dieser würde den Wechselstromwiderstand der Sperrdrossel 98 aufheben, so dass über den Transformator -99 dem Gleisstromkreis il Strom zugeführt werden kann, und wenn dieser frei isst, würde das Signal<B>8</B>, Fahrt bezw. Warnung zeigen.
Ist dagegen am @Sig- nal 8'Z :die Lampe, die gerade brennen soll, zerstört, .so würde im ,Steuerkreis 96 kein Gleichstrom fliessen und die Sperrdrossel 98 würde einen so hohen Wechselstromwider- stand haben, dass der Gleisstromkreis i, so gut wie stromlos ist.
Abb. 7 stellt eine Anlage von zweibegrif- figen Signalen und einer etwas anders aus- gebildeten Blockabhängigkeit dar, die ge genüber der der Ausführungsform nach Abb. 6 den Vorteil hat, .dass sie insbesondere überwacht,
ob hinter dem. Zuge das Rotlicht signal aufleuchtet. In der .Stromzuführungs- leitung zum Transformator 110 des Gleis- absehnittes i, liegt hier wiederum eine Sperr drossel 111 mit den drei Wicklungen 112, 113 und 114.
Die Wicklung 112 liegt im Stromkreis des Gleisspeisetransformators <B>110.</B> Die Wicklung 113 wird bei freier .Strecke i, vom Gleichrichter 115, die Wicklung 114 vom Gleichrichter 11,6 bei brennendem Rot licht gespeist.
Ist die ,Strecke i2 vom Zuge Z besetzt, wie in der Zeichnung .dargestellt, so ist.dieWicklung <B>113</B> stromlos.Würde jetztdas rote Licht R nicht brennen, so würde dieWick- lung 114 keinen Gleichstrom erhalten können und die .Sperrdrossel <B>111</B> würde mit ihrer Wicklung 112 einen hohen Wechselstrom widerstand darstellen. Die Folge davon ist, dass der Gleisstromkreis i, keinen Strom erhalten und das rückliegende Signal auf Halt liegen würde.
Die Blockabhängigkeit ist also dadurch in vollkommener Weise erreicht. Würde zum Beispiel in diesem Fall,die grüne Lampe auf irgendeinem falschen Wege Strom erhalten während die Strecke besetzt ist, zum Beispiel durch Kurzschluss in :der .Sperr- drossel, so würde das Rotlicht am Signal<B>8,</B> nicht leuchten, dafür aber am zurückliegen den Signal, so dass .der Zug durch :dieses ge deckt ist. Die Steuerung zwischen rot und grün erfolgt hierbei, wie aus der Abbildung ersichtlich, mit Hilfe einer Brückenschaltung.
In Reihe mit .der grünen Lampe G und der roten Lampe R liegt ein Widerstand<B>117,</B> und im Stromkreis .der grünen Lampe G liegt die Sperrdrosselspule 118, die bei freiem Gleis mit Gleichstrom vormagnetisiert ist und nur geringen Wechselstromwiderstand besitzt. In diesem Falle leuchtet die grüne Lampe, während die rote Lampe nicht leuchten kann, da sie an Punkten gleichen Potentials liegt.
In gleicher Weise kann die Block abhängigkeit auch für mehrbegriffige Signale erreicht werden.
Es sei noch erwähnt, dass es auch möglich ist, die in .den verschiedenen Beispielen er wähnte :Steuerung durch Vormagnetisierung einer .Sperrdrossel mittelst Gleichstromes :da durch zu erreichen, dass man den Gleichstrom bereits dem Gleisstromkreis an. der Speise seite zuführt, wobei man :dann bei zwei- begriffigenSignalen auf der Relaisseite nur einen Halbwellengleichrichter einzubauen braucht.
Der Transformator T2 und der Voll wellengleichrichter 10 würden dann fortfal len und unter Zwischenschaltung eines Halb wellengleichrichters würden :dann die Glät- tungsdrossel 11 und die Wicklung 12 :der Sperrdrossel 13 unmittelbar an die Schienen angeschlossen werden.
Die Wirkung bezüg lich :der ventilartigen elektrischen Trennung wird hierbei dadurch erreicht, dass bei freiem Gleis die Wicklung 12 von :Gleichstrom durchflossen ist und die .Sperrdrossel 13 also ihren Wechselstromwiderstand verringert; es wird also bei besetztem Gleis durch ,den ein gefügten Halbwellengleichrichter und die Sperrdrossel 11 erreicht, :dass die Sperrdrossel 13 einen .so hohen Wechselstromwi@derstand hat, .dass die Grünliehtlampe nicht leuchten kann.
Man kann auf :diese Weise auch drei- begriffige Signale steuern, ohne dass man zwischen den einzelnen Blockstellen Blocklei tungen benötigt. Man müsste dann je nach dem gewünschten Signalbegriff Gleichstrom der einen oder andern Polarität dem Gleisstrom kreis zuführen und diesen dann mit Hilfe ge eignet geschalteter Gleichrichter bezw. elek trischer Ventile entweder einer im Grünlicht oder im Gelblichlkreis liegenden Sperrdrossel zuführ eil.
Die beschriebenen Steuerkreise, bestehend aus V ollwellenogleichrichter, Glättungdrossel und Sperrdrossel können auch bei .der ,Steuer- :einrichtung verschiedener anderer Strom kreise im Sicherungswesen vorgesehen wer den; zum Beispiel kann man sie in gleicher oder ähnlicher Form für :Signale verwenden, :die vom Stellwerk aus gesteuert werden. Man kann sie aber auch mit Vorteil dort anwen den, wo besonders lange Blockabschnitte eine Unterteiluug .der Gleisstromkreise notwendig machen.
Ein Ausführungsbeispiel dafür zeigt Abb. B. Hier sind i", und i=" zu einer Block strecke gehörige Gleisstromkreise. Der Gleis stromkreis i,, wird über den Gleistransfor mator 120 und die Sperrdrossel 1-21 mit :den Wicklungen 122 und 123 vom Wechselstrom netz<I>UP</I> gespeist. Der :Steuerkreis 124, der aus dem Gleichrichter 125, .der Glättungs.drossel 126, sowie der Wicklung 12$ :der Sperrdros sel 121 besteht, erhält bei freiem Gleisstrom kreis i"" über :den Transformator 127 Strom.
In diesem Falle hat die Wicklung 123 der Sperrdrossel 121 nur geringen Wechselstrom widerstand und der Gleisstromkreis i" erhält Strom. Ist i._" vom Zuge besetzt, so fliesst in der Wicklung 122 kein Gleichstrom und .die Wicklung 123 hat so hohen Wechselstrom widerstand, dass der Gleisstromkreis ilo stromlos ist.
Abb. 9 zeigt schliesslich eine Ausführungs form, die sieh in erster Linie für solche selbsttätigen Sicherungsanlagen eignet, bei denen nur :eine der beiden Fahrschienen iso liert ist, während die andere zur Rückleitung de9 Triebstromes benutzt wird. Wie die Zeichnung zeigt, sind die Isolierabschnitte i", il und i2 nur durch je eine Isolierlasche 180 und 131 voneinander getrennt.
Würde nun zum Beispiel die Isolierla.sehe 130 überbrückt werden, so würde der Transformator 132 von dem ,Speisetransformator <B>133</B> des Gleisab schnittes i" gespeist werden und es könnte unter Umständen auf diese Weise .das grüne Licht G des Signalas S1 zum Leuchten kommen, während die Blockstrecke i' vom Zuge besetzt ist.
Man kann sieh dagegen schützen, indem man nach Abb. 9 bei den Gleisspeisetrans.formatoren 133 und 134 von Abschnitt zu Abschnitt die Polarität wech selt und das Steuerelement zur Steuerung der Signallampen, zum Beispiel der Signallampe G, in einer in Abb. 9 dargestellten Form ab weichend von den in Abb. 1 bis 8 dargestell ten Steuerelementen ausbildet.
Hier besteht das Steuerelement aus den vom Gleis ge speisten Transformator 1:32, einem vom Wechselstromnetz<I>UV</I> gespeisten Transfor mator 135, der Sperrdrossel 136, deren eine Wicklung im Grünlichtstromkreis liegt, der Glättungsdrossel 137 und den beiden Gleich richtern 138 und 139. Sind jetzt die den Transformatoren 132 vom Gleis aus und 135 vom Netz aus aufgedrückten Spannungen in Phase, so wird von beiden Transformatoren aus während !der einen Halbwelle ein Strom durch die Drosselspule 187 und die Sperr drossel<B>136</B> fliessen, dagegen wird während ,der andern. Halbwelle kein Strom fliessen. Die Drosselspule 137 wirkt dann starkdrosselnd und es wird ein sehr geringer Gleichstrom dauernd durch die Sperrdrossel 186 fliessen.
In diesem Falle kann das grüne .Licht nicht leuchten. Sind dagegen die dem Transfor mator 132 und 135 aufgedrückten Spannun gen gerade um 1.80" gegeneinander verscho ben, so wird während der einen Halbwelle ein Strom vom Transformator 1,35, wäh rend der andern Halbwelle ein Strom vom Transformator 132 aus durch die Glättungsdrosselspule <B>137</B> und .die Sperr- drossel <B>136</B> fliessen und dieser Strom wird gross. sein, da die Drosselspule 137 nur wenig glättend wirkt.
Man muss also dafür sorgeü, dass die bei freiem Gleis .den Transformatoren 182 und<B>135</B> aufgedrückten Spannungen etwa um<B>180,</B> phasenverschoben sind. Dann wird bei freiem Gleis in derselben Weise wie bei den früher beschriebenen Ausführungsformen das grüne Licht zum Leuchten kommen.
Wird nun .die dem Gleisstromkreis i" auf gedrückte Spannung so gewählt, dass bei Überbrücken der Isolierlasche 130, dem Transformator 132 eine Spannung aufge drückt wird, die etwa in Phase mit der dem Transformator 1.35 aufgedrückten Spannung ist, so wird das grüne Licht keinesfalls leuchten. Damit ist also in einfacher Weise ein Schutz gegen nachteilige Signalgebung bei Überbrückung der Isolierlaschen erreicht.
Bei langen Gleisabschnitten und insbesondere in den Fällen, in denen Induktivitäten oder Kapazitäten in die Gleisstromkreise einge baut sind, kann durch künstliche Phasenver schiebung in bekannter Weise dafür gesorgt werden,, dass'@ die den Transformatoren 132 und 135 aufgedrückten Spannungen zeitlich richtig zueinander liegen. Das Gleiche gilt für die Spannung, die vom Grünlichtkreis aus durch die Sperrdrossel 136 dem Steuer stromkreis aufgedrückt wird. Unter Um ständen kann man vorteilhafteiweise die ver schiedenen Phasen eines Mehrphasennetzes wählen.
Man würde dann den aus- den Vorrichtun gen 182, 135 bis 139 bestehenden Steuerkreis für das Grünlicht G noch einmal vorsehen für :das Gelblicht, wobei dann je nach der Polarität des Gleisstromkreises entweder der eine Kreis oder der andere Kreis in Tätigkeit tritt und ,demgemäss entweder das grüne oder das gelbe Licht leuchtet.