CH169547A - Signalanlage. - Google Patents

Signalanlage.

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CH169547A
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Vereinigte Eisenbahn-S Haftung
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Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
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  Signalanlage.    Beim selbsttätigen     ,Streckenblock    erfolgt  die Steuerung der Signale, Fahrsperren usw.  im allgemeinen durch Relais mit beweglichem  Anker, an dem sich die Steuerkontakte be  finden. Da diese Relais einer gewissen Unter  haltung und     Überwachung    bedürfen, hat man  versucht, die     .Signale    durch solche Relais zu  steuern, die die notwendigen Schaltvorgänge  ohne     Bewegung    irgend welcher mechanischer  Teile vornehmen.  



  Die dafür     bekannten    Ausführungsformen  haben aber noch verschiedene Nachteile, so  dass sie sich bisher in der Praxis nicht     durch-          aetzen    konnten. Der zum Beispiel vorge  schlagenen unmittelbaren Übertragung der  für die Fahrtsignallampe erforderlichen  Energie über den Gleisstromkreis stehen  unter anderem die hohen Verluste im Gleis  stromkreis entgegen, .die die Verwendung  einer solchen Ausführungsform nur bei  kurzen Gleisstromkreisen und bei geringem  Wattverbrauch der Signallampen gestatten.    Der     Steuerung    durch Elektronenröhren     stehen     die geringe     Lebensdauer    und der hohe innere  Widerstand dieser Röhren entgegen.

   Der  Nachteil der kurzen Lebensdauer gilt auch  für     Glühkathodengleichrichter    und sonstige       wärmeempfindliche    Elemente. Der wesent  lichste     Nachteil    aller bisher bekannten Aus  führungsformen ist jedoch, dass bei ihnen in  nicht ausreichender Weise auf die veränder  liche elektrische Empfindlichkeit des Gleis  stromkreises Rücksicht genommen worden ist.

         j,vlan    hat dabei meistens nicht bedacht, dass der  Gleisstromkreis fast andauernd     Änderungen     seiner     Ohm'schen    und induktiven Wider  stände unterworfen ist und hinsichtlich     seines     leitenden Zustandes ein Gebilde ist,     bei,dem     man dauernde Leitfähigkeit seiner einzelnen  Teile nicht garantieren kann. Ferner hat. man  nicht in ausreichender Weise     berücksiehtigt,     dass sich der Kurzschluss des Gleisstrom  kreisesdurch den Zug je nach dessen Stellung  verschieden auswirkt.

   Dies macht sich be-      sonders bei den Ausführungsformen nach  teilig     bemerkbar,    bei denen zum Beispiel das  Rotlicht durch Aufdrücken einer Gegen  spannung vom Gleisstromkreis her zum Er  löschen gebracht wird und bei .denen es not  wendig     wird,    durch künstliche Phasen  verschiebung den einzelnen Strom-     bezw.     Spannungsvektoren die richtige Lage zu  geben.

   Die bisher bekannten     Einrichtungen     zur     Steuerung    der Signale, bei denen Relais  ohne     bewegliche,        mechanische    Teile, ver  wendet werden, vermögen daher in der An  schaffung wohl billiger zu sein, sie sind aber  in der betrieblichen Haltung teurer als die  bisher verwendeten normalen elektromagne  tischen Relaissteuerungen und vermögen in  folge ihrer Störungsempfindlichkeit wohl  kaum die gleiche Sicherheit zu bieten wie  diese.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, c     ie     erwähnten     Nachteile    zu beseitigen. Sie     s7elit     -davon aus, dass dies nur dann erreicht werden       kann,    wenn es erstens nicht erforderlich ist,  .die gesamte zur Speisung der Fahrtsignal  lampe erforderliche 'Energie über die Strecke,  das heisst über den .gesamten Gleisstromkreis  zu führen, wenn zweitens Schaltelemente ver  wendet werden können, die nur einer ge  ringen Überwachung bedürfen und eine  grosse Lebensdauer haben und wenn drit  tens die eigentlichen Signalstromkreise     ven-          tilartig    elektrisch so von dem Gleisstromkreis  getrennt werden,

   dass Veränderungen im Zu  stand des     Gleisstromkreises,    zum Beispiel  Bruch einer     Anschlussleitung    im Gleisstrom  kreis, eines     Schienenverbinc11ers    oder einer  Schiene oder aber die wechselnde .Stellung       eines    Zuges auf dem Gleisstromkreis :sieh  nicht nachteilig bemerkbar machen und     ins-          besondere    keine     unzulässige    Veränderung     .der     Signalanzeigen herbeiführen können.  



  Unter     ventilartiger        elektrischer    Trennung  ist zu verstehen, dass der Strom nur in einer  Richtung durchgelassen wird, in der andern  dagegen nicht,     .das        .heisst    im vorliegenden       Falle,.dass    zwar eine Beeinflussung des Signal  stromkreises vom Steuerstromkreis aus mög  lich ist, nicht aber umgekehrt.

      Allen den oben genannten Erfordernissen  wird man dadurch gerecht, dass gemäss  .der Erfindung :zwischen     idi         h!teuerstrGm-          kreise    einerseits und die .Signalstromkreise  anderseits ein oder mehrere Steuerelemente  eingefügt sind, die nur eine im Verhältnis  zum     Wattverbrauch    der     ,Signallampen    ge  ringe Steuerenergie benötigen und so aus  gebildet sind, dass eine Beeinflussung .der       Signalstromkreise    vom     Steuerstromkreis    mög  lich ist, nicht aber umgekehrt.

   Im besondern  kann man als Zwischenglied zwischen dem  Steuerstromkreis und dem :Signalstromkreis  eine mit Gleichstrom     vorgesättigte    Drossel       verwenden.    Man macht sich hierbei die Er  kenntnis zu Nutze, dass die Drosselspule die  Eigenschaft besitzt, durch     Gleichstrom-          vormagnetisierung    den     Wechselstromwider-          ;stland    herabzusetzen. Nutzt man diese Eigen  schaft der     Drosselspule.    entsprechend aus, so       ergibt    sich die Möglichkeit, die     Signalstrom-          kreise    mit sehr geringer Energie zu steuern.

    Bei über die Gleise mit Wechselstrom ge  steuerten Signalen wird     zweckmässigerweise     zwischen Gleisstromkreis und Signalstrom  kreis ein Stromkreis zwischengeschaltet, der  einen Transformator enthält und einen  Gleichrichter, so     dass    die     Primärwicklung    des  Transformators mit Gleichstrom vormagneti  siert wird. Verwendet man hierbei die be  kannten ruhenden Gleichrichter, so ergibt sich  als weiterer Vorteil, dass man eine vollkom  men jeder Unterhaltung entbehrende Einrich  tung hat, die ein Relais     vollkommen    ersetzt.

    Es ist hierbei ferner möglich, den Gleich  richter insbesondere als     Vollwellengleichrich-          ter    mit einer     Glättungsdrossel:spule    .so zu  einem Steuerorgan zu vereinigen, dass die er  wähnte     elektrische    Trennung des .Steuer  stromkreises     bezw.    des Gleisstromkreises  von den eigentlichen Signalstromkreisen er  reicht wird.  



  Die elektrische Trennung sämtlicher  Signalstromkreise vom     Gleistromkreis    kann  man ausserdem in einfacher Weise dadurch  erreichen,     .dass    man nicht den     Haltstromkreis     unmittelbar von der .Strecke aus, sondern nur  den Fahrstromkreis und vom Fahrstromkreis      aus die andern Signalstromkreise steuert.

    Man erreicht dadurch gleichzeitig den Vor  teil, dass bei     Durchbrennen    der     I'aIrtlampe     selbsttätig die     Haltelampe    oder bei     mehrbe-          griffigen    Signalen die den beschränkenderen  Signalbegriff darstellende Lampe     erscheint.     Somit sind die oben erwähnten Bedingungen  zur Steuerung .der Signale erfüllt.  



  Nachstehend ist eine     vorteilhafte        Aus-          f        iihrungsform    der Einrichtung nach der Er  findung zunächst allgemein beschrieben.  



  Bei dieser Ausführungsform wird vom       Steuerstromkreis,    zum Beispiel .dem Gleis  stromkreis aus, dem eigentlichen Steuer  element     Wechselstrom    zugeführt und dort in  einem Gleichrichter, am Besten einem Voll  wellengleichrichter, gleichgerichtet. Der  gleichgerichtete Strom fliesst dann durch eine       Glättungsdrosselspule    und durch die eine  Wicklung einer     Sperrdrosselspule,    .deren an  dere Wicklung im     .Signalstromkreis    liegt.

   So  lange das Gleis besetzt ist, hat diese .Sperr  drosselspule dann infolge der     Gleich-          stromvormagnetisierung    nur einen geringen       Wechselstromwiderstand,    so dass die Signal  lampe     aufleuchtet.    Ist dagegen das Gleis vom  Zuge besetzt, so fliesst durch die eben ge  nannte Wicklung der     ,Sperrdrosselspule    kein  Gleichstrom; deshalb hat die im Signalstrom  kreis liegende Wicklung einen so hohen       Wechselstromwiderstand,    dass die Lampe  nicht brennen kann.

   Ein besonderes     1Terkmal     der Einrichtung ist nun, dass der aus dem       Vollwellengleichrichter,    der     Glättungsdrossel-          spule    und der Sperrdrossel bestehende Strom  kreis ventilartig eine verschiedene Wirkung  ausübt, je nach dem, ob ihm eine Spannung  vom Steuer- oder Signalstromkreis her auf  gedrückt wird. Wird die     Spannung    vom  Steuerstromkreis aufgedrückt, so ist die Dros  selwirkung der     Glättungsdrosselspule    klein,  da beide Wellen des Wechselstromes durch  den Gleichrichter gleichgerichtet werden.  Wird dem genannten.

   Stromkreis .dagegen eine       Spannung    über die Sperrdrosselspule vom  Signalstromkreis aufgedrückt, so ist die Dros  selwirkung der     Glättungsdrosselspule    so gross,  dass ein merklicher Gleichstrom nicht zu-         stande    kommt und also auch im Signalstrom  kreis nur ein so geringer Strom fliesst, dass-die  Lampe nicht glühen kann.

   Die Ursache liegt  darin,     .dass    der Gleichrichter jetzt als Halb  wellengleichrichter wirkt, also nur -die eine  Halbwelle des Wechselstromes     durehlässt.    Es  ist also somit einerseits die nur ins einer       Übertragungsrichtung    vorhandene elektrische  Trennung der Signalstromkreise von dem  Gleisstromkreis     bezw.    Steuerstromkreis er  reicht, anderseits ist es nur erforderlich, über  den Gleisstromkreis die zur     Vormagnetisierung     .der Sperrdrosselspule erforderliche geringe  Energie zu     übertragen.    Diese Energiemenge  ist besonders dann sehr gering, wenn die       Sperrdrossel    aus Eisenblechen     hergestellt    ist,

    die vollkommen in sich geschlossen sind, also  keinen     Luftspalt    haben.         Besonders    vorteilhaft ist es,     als    Gleich  richter die bekannten Trockengleichrichter zu  verwenden, deren Lebensdauer ausserordent  lich gross ist. so dass das     ,Unterhaltungs-          bedürfnis    und die Störungsempfindlichkeit  der Signalanlage klein und die Betriebssicher  heit entsprechend gross ist.  



  An Stelle der     Trockengleichrichter    kann  man natürlich auch andere Gleichrichter, zum  Beispiel     Glühkathadengleichrichter,    verwen  den. Dabei ist es besonders vorteilhaft, den  Glühfaden unmittelbar vom Netz zu heizen,  um ihn vor grösseren     @Spannungsschwankun-          gen    zu bewahren.

   Man kann aber auch den       Heizfaden    unmittelbar vom Steuerstromkreis  aus heizen, und hat dann gegenüber den bis  her     bekannten    Ausführungsformen     noch,den     Vorteil,     dass    eine unzeitige Veränderung der  Signalanzeige unmöglich ist und dass bei  Durchbrennen .der grünen Signallampe     auto-          matisch    die rote zum Aufleuchten kommt,  wenn man in der oben erwähnten Weise das  Rotlicht vom     Grünlichtstromkreis    aus löscht.

    Desgleichen wäre es bei einer solchen Schal  tung möglich, eine Veränderung der Lampen  spannung herbeizuführen, derart, dass die  Lampen bei Nacht mit     geringerer    Spannung  brennen als bei Tag, wo eine grössere Licht  intensität erforderlich ist.      Die Erfindung lässt sich in gleicher Weise  in Anlagen     mit    zwei- wie mit     mehrbegriffigen     Signalen anwenden. Desgleichen kann man  zwischen den     einzelnen    Blocksignalen die üb  liche     Blockabhängigkeit    in einfacher Weise  erreichen.  



  Anhand der     Fig.    1 bis 8 werden nach  stehend verschiedene Ausführungsbeispiele  der Signalanlage beschrieben, wobei auf ver  schiedene Vorteile, die die Erfindung     bietet,          hingewiesen    ist.  



  In     Abb.    1 ist ein     Ausführungsbeispiel     einer Anlage mit     zweibegriffigen        Licht-          Signalen    dargestellt.     i",        il,        i2    .sind die einzel  nen Gleisstromkreise, die in der üblichen       Weise    durch Isolierlaschen voneinander ge  trennt und .durch Signale     Sl,        8'2   <B>USW.</B> ge  sichert sind.  



  Die Signalanlage wird von einem Wech  selstromnetz     UF    gespeist. G ist die grüne  Signallampe (Fahrt),     R    ist die rote Signal  lampe (Halt). Wie aus der Zeichnung ersicht  lich, wird .der Blockstrom in üblicher Weise  dem Gleisstromkreis über einen Transforma  tor zugeführt und einem zweiten     TranAforma-          tor    zugeleitet.

   So wird zum Beispiel der  Blockstrom dem Gleisstromkreis     it    über den  Transformator     T1        zugeführt    und über die  Schienen zum Transformator     TZ        geleitet.     Solange das Gleis unbesetzt ist, erhält also  der Transformator     T=    in der     eben    beschriebe  nen Weise Strom. Der Wechselstrom wird  vom Transformator     T,    einem     Gleichrichter    10  zugeführt und in diesem gleichgerichtet.

   Der  Gleichstrom durchfliesst einen Stromkreis, der       aus,der    Drosselspule 11 und der Wicklung 12  einer Sperrdrossel 13     besteht,    ,deren andere  Wicklung 14 im     Stromkreis    der grünen  Lampe G liegt. Der Gleichrichter 10 ist dabei  zweckmässig, wie in der Zeichnung darge  stellt, ein     Vollwellengleichrichter,    so dass die  Drosselspule 11 auf den     Gleichstrom    nur eine       glättende        Wirkung    ausübt.

   Es ist ersichtlich,       dass    die Wicklung 14 der Sperrdrossel 13  einen sehr geringen     Wechselstromwiderstand     haben     wird,        aolange    die Wicklung 12 von  einem Gleichstrom durchflossen ist, .der so  gross ist, dass der     Drosselspulenkern    gesättigt    ist. Daraus folgt, dass in diesem Fall die  grüne     Lampe    G zum Leuchten kommt. Ist  das Gleis dagegen besetzt, so     wird    dem  Transformator     T=    vom Gleis aus keine Span  nung zugeführt und es kann auch kein  ,Gleichstrom zur Wicklung 12 der     ,Sp@err-          drossel    13 fliessen.

   In diesem Fall ist der       Wechselstromwidernstand    der     Wicklung    14  so hoch,     @dass    die grüne Lampe G nicht     ieu6h-          ten    kann. Nun wird zwar an .der     Wickhzng    14  eine etwas höhere     Wechselspannung    lieg; n  und somit auch an der Wicklung 12 eine  Wechselspannung erzeugt werden.

   Da aber  der Gleichrichter 10 in diesem Falle als       Halbwellengleichrichter    wirkt, das     heisst    nur  die eine Halbwelle des Wechselstromes  durchlässt, dagegen .die andere sperrt, so wird       ,die    Drosselspule 11 jetzt stark drosselnd wir  ken und es wird nur ein Gleichstrom mit  ausserordentlich     kleinem    Effektivwert flie  ssen. Der dadurch der Wicklung 14 zu  geführte Wechselstrom kann praktisch in so  kleinen Grenzen     gehalten    werden,     dass    .die  grüne Lampe nicht leuchtet.

   Wenn .die grüne  Lampe brennt, so wird über einen Trans  formator 15 einem weiteren Gleichrichter 21  Strom zugeführt, der den     Gleichstrom    über  eine     Dosselspule    16 durch die Wicklung 17  ,der Sperrdrossel 18 schickt, deren Wicklung  19 parallel zu der roten Lampe     R    und ge  meinsam mit ihr in     Reihe        mit,dem        ohm'schen,     induktiven oder     kapazitiven    Widerstand 20  liegt.

   Die     Wicklung    19 wird also in diesem  Falle wiederum einen sehr kleinen Wechsel  stromwiderstand haben, weshalb durch die  Wicklung 19 ein so hoher Strom fliesst, dass  der Spannungsabfall in dem Widerstand 20  so hoch wird,     dass    die rote Lampe R nicht       leuchten    kann.     Ist,dagegen    die Strecke von  einem Zuge besetzt und also die grüne Lampe  stromlos, so würde in die Wicklung 17 der  Sperrdrossel 18 kein Gleichstrom gelangen       und    die Wicklung 19     einen    so hohen       Wechselstromwiderstand    haben, dass die  rote Lampe     B    ihre volle Spannung erhält  und leuchtet.

   Das Gleiche tritt ein, wenn die  grüne Lampe     a    durchbrennt; dann erscheint       selbsttätig        das    rote Licht.      Man sieht also aus der vorstehenden Be  schreibung, dass die oben erwähnte elek  trische Trennung des Gleichstromkreises von  den Signalstromkreisen in einfacher Weise  erreicht wird, nämlich durch den aus dem       (-lleicliricliter    1.0, der Drosselspule     1,1.    und ,der  Wicklung 12 der Drosselspule 13 bestehen  den Stromkreis,

   indem von der Eigenart der  Schaltung des     Vollwellengleichrichters        Ge-          braucli        gemacht    wird und von der verschie  denen drosselnden Wirkung einer Drossel  spule bei     rin-        bezw.        Zweiwellengleichrich-          tung.    Es ist weiter ersichtlich,

       dass    zur     Ver-          magnetisiernng    der Sperrdrossel 13 durch die       Wicklung        1\?    nur ein Bruchteil der Signal  lampenleistung     erfarderlich    ist und also auch  nur eine sehr geringe Leistung im Verhältnis  zur Lampenleistung über den Gleisstrom  kreis geschafft werden     muss.       An Stelle der     Vollwellengleichrichter     könnte man auch billigere     Halbwellengleich-          richter    verwenden, muss jedoch dann eine er  lieblich höhere Leistung im Steuerstromkreis  aufwenden, um den Signalstromkreis zu be  einflussen.

   Zur     Glättung    des Gleichstromes  kann man auch     kapazitive    oder     Ohm'sche     Widerstände verwenden, ohne etwas am  Charakter der Einrichtung zu ändern.  



       Abb.    2 zeigt eine ähnliche Ausführungs  form, bei der nur ein Gleichrichter 10' zur  Steuerung der Signallampen erforderlich ist.  Die Schaltung gleicht grundsätzlich der der  Einrichtung nach     Abb.    1, jedoch speist der  Gleichrichter 1.0 einerseits über die Drossel  spule     \?9    die Wicklung     23    des Transforma  tors 24, dessen Wicklung 25 im Grünlicht  stromkreis liegt, anderseits speist der Gleich  richter 10     über    die Drosselspule 26 die Wick  lung 27 des Transformators 28, dessen Wick  lung 28 parallel zur roten Lampe R geschal  tet ist.

   An Stelle der Drosselspulen 22. und 26  kann auch nur eine einzige Drosselspule ver  wendet und an Stelle der Parallelschaltung  der Wicklungen 23 und 27 auch eine Reihen  schaltung derselben vorgenommen werden,  die dann dicht hinter dem     Gleichrichter    an  geordnet ist.         Abb.    3 zeigt ein- ähnliches- Ausführungs  beispiel. Hier erfüllt ein     GlühkathodengIeich-          richter    30, ebenfalls in     Vollwellenschaltung,     die gleiche Aufgabe wie der Trockengleich  richter 10 beim     Beispiel    nach     Abb.    1. Sein  Glühfaden wird über den Transformator 31  vom Netz aus geheizt.

   Wird dem Anoden  transformator 32 vom Gleis aus Spannung  zugeführt, so fliesst ein Gleichstrom durch  .die Drosselspule     33    und durch .die Wicklung       34    der Sperrdrossel 35, deren Wicklung 36  im Stromkreis der grünen Lampe G liegt.  Auch hier ist die Trennung der Signal  stromkreise vom Gleisstromkreis in gleicher  \Verse     voro;enommen    wie bei den Beispielen  nach     Abb.    1 und 2. Die Löschung des Rot  lichtes erfolgt ebenfalls vom     Grünlichtstrom-          kreis    - aus mit     Hilfe    einer Stromsperre 40.

    Wenn die Wicklung 41 derselben     strorii-          durchflossen    ist, so hat die Wicklung 42  einen sehr geringen     Wechselstromwider-          stand    und die rote Lampe R ist dunkel.  



       Abb.    4     zeigt    ein anderes Beispiel unter  Verwendung eines     Glühkathodengleichrich-          ters,    wobei ebenfalls eine vollkommene Tren  nung der Signalstromkreise dem Gleis  stromkreis durchgeführt ist. Hier erhält der  Glühfaden des Gleichrichters 50 von der  Strecke aus Strom. Im     Grünlichtstromkreis     liegt der Transformator 51 mit den Wick  lungen 52 und 53. Ist die Strecke besetzt  und :der Glühfaden stromlos, so kann durch  den Gleichrichter kein Strom fliessen und die       )Vicklung    53 hat einen so hohen Widerstand,       dass    die Lampe G nicht glühen kann.

   Glüht  dagegen der Glühfaden, so wird der Trans  formator 51 durch .den Gleichrichter belastet,  wirkt deshalb ähnlich wie ein     Ohm'scher     Widerstand     und    lässt somit den zum Auf  leuchten der grünen Lampe erforderlichen  Strom     -durch.     



  Die hier beschriebenen Ausführungs  formen     bieten    .den Vorteil,     dass    die Rotlicht  lampe nicht durch Aufdrücken einer. Gegen  spannung vom Gleisstromkreis aus zum Er  löschen gebracht     wird,.sondern    dadurch, dass  die grüne Lampe zum     Aufleuchten    kommt,      was durch Zwischenschaltung eines Gleich.       richters    oder einer andern .Stromsperre er  reicht wird.  



  Die     Rotlichtlampe    erlischt hierbei     da-          ,durch,    dass     derGrünstrom    den Heizfaden des  Gleichrichters 150 heizt, wodurch der     Wech-          selstromwiderstand    des der     Rotlichtlampe        P     parallel geschalteten Transformators     1451     praktisch     verschwindet.     



  Bei dieser Ausführungsform nach     Abb.    4  ist die     Glühfa-denspannung    von den     @Schwan-          kungen    des     Bettungswiderstandes    abhängig,  das     heisst    der Glühfaden wird unter Um  ständen bei     Regenwetter    eine sehr niedrige       Spannung    erhalten, und     .das    würde dazu  führen können, dass er nur noch an einer klei  nen Stelle glüht, von der aus dann der ganze       Elektronenstrom    ausgeht.

   Das kann er  fahrungsgemäss- zu einer sehr     schnellen        Zer-          störung        desGlühfadens    und .damit ,des Gleich  richters führen. Um dies zu vermeiden, wird  der Transformator 55 so ausgebildet,     dass    er  normalerweise hoch gesättigt ist und also  einen hohen     Leerlaufstrom    aufnimmt.

   Sinkt  nun der     Bettungswiderstand,    so sinkt gerade  infolge der höheren Verluste im Gleisstrom  kreis auch die Spannung an der Gleiswick  lung des     Transformators    55 und am Glüh  faden des Gleichrichters 50, jedoch würde  dann der     Leerlaufstrom    des Transformators  55 auch     soforterheblich    sinken. Dadurch wer  den die jetzt grösseren Verluste der     Bettung     kompensiert und es tritt nur eine geringe  Spannungsschwankung am Transformator 55  ein.

   In ähnlicher     Weise    kann man diese       Spannungsschwankung    .dadurch beseitigen,       dass    man ein selbstregelndes Element 56 vor  .den Transformator 55 schaltet, zum Beispiel  einen     Eisendrahtwi4erstand    der bekannten       Ausführung,    einen     gohledruckregler    oder  dergleichen.  



  Die beschriebenen Ausführungsformen       bieten    gegenüber den bisher bekannten Lö  sungen den     'Vorteil,        .dass    man auf einfache  Weise bei Nacht eine Veränderung .der Lam  penspannung vornehmen kann. Dies ist bei  allen den Lösungen nicht möglich, bei denen    das Rotlicht .durch Aufdrücken einer Gegen  spannung vom Gleisstromkreis her zum Er  löschen gebracht wird, da es hier nicht mög  lich ist, diese Gegenspannung zu verändern.  



       Abb.    5 zeigt ein Ausführungsbeispiel für       dreibegriffige    Signale. Hier wird in ähn  licher Weise wie bei den für     zweibegriffige     Signale beschriebenen     Ausführungsformen          .dem    Transformator 60 bei freiem Gleis     il     Wechselstrom zugeführt und indem Gleich  richter 61     gleichgerichtet.    Der gleichgerich  tete Wechselstrom fliesst jetzt durch die     Glät-          tungsdrosselspule    62, .sowie durch die Wick  lungen 63, 64,     65,der    Sperrdrosseln     66,67,,

  68.     Die     Wickluub    69 der Drossel     @66    liegt im  Stromkreis .der grünen Lampe G und die  Wicklung 70 .der Drossel 67 im Strom  kreis der gelben Lampe W. Die Wick  lung 71 der Drossel 68 liegt im 'Stromkreis  der grünen Lampe des auf der     Zeichnung     nicht ,dargestellten Signals     8o    der rück  liegenden Blockstrecke     i",    wie in gleicher  Weise aus .dem Stromlauf der Lampe G des  Signals     81    gesehen werden kann, denn in  diesem     ,Stromkreis    liegt die Wicklung 72  der Drossel 73,

   deren Wicklung 74 von dem       Gleichrichter    75 der nächstfolgenden Block  strecke     i2    gespeist wird. Wenn .die Block  strecken     il    und<I>4</I> frei     sind,    fliesst von dem  Gleichrichter 76     bezw.    61 aus Gleichstrom  .durch die Wicklungen 63, 64 und 74. Das  hat zur Folge,     dass.    die     Sperrdrosseln    66, 67  und 73 nur noch sehr geringen     Wechselstrom-          widerstand    haben und     dass    die grüne Lampe  G leuchtet.

   Deshalb erhält auch der Steuer  kreis 80 vom Transformator 81 aus Strom  und die .Sperrdrossel 82, die parallel zur gel  ben Lampe<I>W</I> und zur roten Lampe     P    liegt,  hat nur so geringen     Wechselstromwiderstand,     dass die Lampen W und R nicht leuchten  können, sondern die     ganze    zur Verfügung       stehende    Spannung im Widerstand 84 ver  loren geht. Ist dagegen die Strecke     L    besetzt,  so liefert nur der Gleichrichter 61 Gleich  strom, während der Gleichrichter 75 keinen  Gleichstrom liefert.

   Deshalb hat. die     Sperr-          drossel    73 einen so hohen     Wechselstromwider-          stand,    dass die grüne Lampe G am Signal 81      nicht leuchten kann. Ausserdem fliesst im       Sperrkreis    80 kein Gleichstrom und die  Sperrdrossel 82 hat einen hohen Wechsel  stromwiderstand.

   Da nun jetzt aber die Wick  lung 64 der Sperrdrossel 67     gleichstrom-          durchflossen    ist, ist der     Wechselstromwider-          stand    der Wicklung 70 dieser .Sperrdrossel  nur klein und die gelbe Lampe W leuchtet,  während die rote Lampe     R    auch jetzt noch  infolge des vorgeschalteten Widerstandes 85  nur so wenig Spannung erhält, dass sie nicht  leuchten kann.

   Ist dagegen auch die Strecke  i, besetzt, so würde weder die Wicklung 63  noch die Wicklung 64 gleichstromdurchflos  sen     sein    und sämtliche Sperrdrosseln 6,6, 6 7  und 82 würden einen hohen Wechselstrom  widerstand     darstellen        und,die    rote Lampe R  würde     aufleuchten.       An     Stelle    der     Reihen:sehaltung    der ein  zelnen Wicklungen der Sperrdrosseln, zum  Beispiel der Wicklungen 63 und 64 der  Sperrdrosseln 66 und 67, kann auch eine  Parallelschaltung dieser Wicklungen treten  und die einzelnen vom Gleichrichter, z. B.

    61, gespeisten     Sperrdrosseln    können an Stelle  durch eine gemeinsame     Glättungsdrossel    62  auch     .durch    einzelne sinngemäss vorgeschal  tete     Glättungsdrosseln    elektrisch mehr von  einander getrennt werden.  



       Abb.    6 zeigt. ein anderes     Ausführungs-          Leispiel    nach der     Erfindung,    bei dem mit  Hilfe     eines    dritten Gleichrichters 90 eine  elektrische Trennung zwischen Rot- und Gelb  <B>e,</B> erreicht ist und bei dem vom  Gleichrichter 91 aus, der von der     Strecke        i,     aus gespeist wird, nur die beiden Sperrdros  seln 92 und 93 gespeist werden, die im     Grün-          liclitstromkreis    des     .Signals        S,    und des auf der  Zeichnung nicht dargestellten Signals     So    lie  gen.

   Dies hat den     Vorteil,    dass etwas ge  ringere Energie über die Strecke zu über  tragen ist. Die Löschung von Gelb und Rot  erfolgt mit Hilfe des Gleichrichters 94 vom       Grünlichtstroinkreis.    aus, die Löschung von  Rat bei Gelblicht vom     Gelblichtstromkreis     aus. Weiter ist durch den Steuerkreis 95       bezw.    96 eine Blockabhängigkeit geschaffen    derart, dass zum Beispiel Signal     .S',    nur auf  Fahrt oder Warnung gehen kann, wenn die  eine .der Lampen     G2,    W 2 und     R2    des Signals       S2    brennt.

   Dies ist erreicht mit     IElfe    des       g        o        enannten        Steuerkreises        96        und        des        in        Reihe          finit    den Lampen liegenden     Transformators     97;

   wenn eine dieser Lampen brennt, so  würde der Transformator 97 Wechselstrom  in den     Steuerkreis    96 liefern     und    dieser  würde den     Wechselstromwiderstand    der  Sperrdrossel 98     aufheben,    so     dass    über den  Transformator -99 dem Gleisstromkreis     il     Strom zugeführt werden kann, und wenn  dieser frei     isst,    würde das Signal<B>8</B>, Fahrt       bezw.    Warnung zeigen.

   Ist dagegen am     @Sig-          nal        8'Z    :die Lampe, die gerade brennen soll,  zerstört, .so würde im     ,Steuerkreis    96 kein  Gleichstrom fliessen und die Sperrdrossel 98  würde einen so hohen     Wechselstromwider-          stand    haben, dass der Gleisstromkreis     i,    so  gut wie stromlos ist.  



       Abb.    7 stellt eine Anlage von     zweibegrif-          figen    Signalen und einer etwas anders     aus-          gebildeten        Blockabhängigkeit    dar, die ge  genüber der der Ausführungsform nach       Abb.    6 den Vorteil hat,     .dass    sie insbesondere  überwacht,

   ob hinter     dem.    Zuge das Rotlicht  signal     aufleuchtet.    In der     .Stromzuführungs-          leitung    zum     Transformator    110 des     Gleis-          absehnittes    i, liegt hier wiederum eine Sperr  drossel     111    mit den drei Wicklungen 112,       113    und 114.

   Die Wicklung 112 liegt im  Stromkreis des     Gleisspeisetransformators   <B>110.</B>  Die Wicklung 113 wird bei freier .Strecke     i,     vom Gleichrichter 115, die Wicklung     114     vom Gleichrichter     11,6    bei brennendem Rot  licht gespeist.

   Ist die     ,Strecke        i2    vom Zuge Z  besetzt, wie in der     Zeichnung    .dargestellt, so       ist.dieWicklung   <B>113</B>     stromlos.Würde        jetztdas          rote    Licht     R    nicht brennen, so würde     dieWick-          lung    114 keinen Gleichstrom erhalten können  und die     .Sperrdrossel   <B>111</B>     würde    mit ihrer  Wicklung 112 einen hohen Wechselstrom  widerstand darstellen. Die Folge davon ist,  dass der Gleisstromkreis i, keinen Strom  erhalten und das rückliegende Signal auf  Halt liegen würde.

   Die Blockabhängigkeit ist  also dadurch in vollkommener Weise erreicht.      Würde zum Beispiel in diesem     Fall,die    grüne  Lampe auf irgendeinem falschen Wege Strom  erhalten während die     Strecke    besetzt ist, zum  Beispiel durch Kurzschluss in :der     .Sperr-          drossel,    so würde das Rotlicht am Signal<B>8,</B>  nicht leuchten, dafür aber am zurückliegen  den Signal, so dass .der Zug durch :dieses ge  deckt ist. Die Steuerung zwischen rot und  grün erfolgt hierbei, wie aus der Abbildung  ersichtlich, mit Hilfe einer Brückenschaltung.

    In Reihe mit .der grünen Lampe G und der       roten    Lampe R liegt ein Widerstand<B>117,</B> und  im     Stromkreis    .der grünen Lampe G liegt     die     Sperrdrosselspule 118, die bei freiem Gleis  mit Gleichstrom vormagnetisiert ist und nur  geringen     Wechselstromwiderstand    besitzt.  In diesem Falle leuchtet die grüne Lampe,  während die rote Lampe nicht leuchten kann,  da sie an     Punkten    gleichen Potentials liegt.  



  In gleicher Weise kann die Block  abhängigkeit auch für     mehrbegriffige        Signale     erreicht werden.  



  Es sei noch erwähnt, dass es auch möglich  ist, die in .den verschiedenen Beispielen er  wähnte :Steuerung durch     Vormagnetisierung     einer .Sperrdrossel     mittelst    Gleichstromes :da  durch zu erreichen, dass man den Gleichstrom  bereits dem Gleisstromkreis an. der Speise  seite zuführt, wobei man :dann bei     zwei-          begriffigenSignalen    auf der Relaisseite nur  einen     Halbwellengleichrichter    einzubauen  braucht.

   Der Transformator     T2    und der Voll  wellengleichrichter 10 würden dann fortfal  len und unter Zwischenschaltung eines Halb  wellengleichrichters würden :dann die     Glät-          tungsdrossel    11 und die Wicklung 12 :der  Sperrdrossel 13 unmittelbar an die Schienen  angeschlossen werden.

   Die Wirkung bezüg  lich :der ventilartigen elektrischen Trennung  wird hierbei dadurch erreicht, dass bei freiem  Gleis die     Wicklung    12 von :Gleichstrom  durchflossen ist und die .Sperrdrossel 13 also  ihren     Wechselstromwiderstand    verringert; es  wird also bei besetztem Gleis durch ,den ein  gefügten     Halbwellengleichrichter    und die  Sperrdrossel 11 erreicht,     :dass    die Sperrdrossel  13 einen .so hohen     Wechselstromwi@derstand       hat,     .dass    die     Grünliehtlampe    nicht leuchten  kann.

   Man kann auf :diese Weise auch     drei-          begriffige    Signale steuern, ohne dass man  zwischen den einzelnen Blockstellen Blocklei  tungen benötigt. Man     müsste    dann je nach dem  gewünschten Signalbegriff Gleichstrom der  einen oder andern Polarität dem Gleisstrom  kreis zuführen und diesen dann mit Hilfe ge  eignet geschalteter Gleichrichter     bezw.    elek  trischer Ventile entweder einer im Grünlicht  oder im     Gelblichlkreis    liegenden Sperrdrossel       zuführ        eil.     



  Die beschriebenen Steuerkreise, bestehend  aus V     ollwellenogleichrichter,        Glättungdrossel     und Sperrdrossel können auch bei .der     ,Steuer-          :einrichtung    verschiedener anderer Strom  kreise im Sicherungswesen vorgesehen wer  den; zum Beispiel kann man sie in gleicher  oder ähnlicher Form für     :Signale    verwenden,  :die vom     Stellwerk    aus gesteuert werden. Man  kann sie aber auch mit     Vorteil    dort anwen  den, wo     besonders    lange Blockabschnitte eine       Unterteiluug    .der Gleisstromkreise     notwendig     machen.

   Ein Ausführungsbeispiel dafür zeigt       Abb.    B. Hier sind     i",    und     i="    zu einer Block  strecke gehörige Gleisstromkreise. Der Gleis  stromkreis     i,,    wird über den Gleistransfor  mator 120 und die     Sperrdrossel    1-21 mit :den  Wicklungen 122 und 123 vom Wechselstrom  netz<I>UP</I> gespeist. Der     :Steuerkreis    124, der aus  dem     Gleichrichter    125, .der     Glättungs.drossel     126, sowie der Wicklung     12$    :der Sperrdros  sel 121 besteht, erhält bei freiem Gleisstrom  kreis     i""    über :den Transformator 127 Strom.

    In     diesem    Falle hat die Wicklung 123 der  Sperrdrossel 121 nur geringen Wechselstrom  widerstand und der Gleisstromkreis     i"    erhält  Strom. Ist     i._"    vom Zuge besetzt, so fliesst  in der Wicklung 122 kein Gleichstrom und  .die Wicklung 123 hat so hohen Wechselstrom  widerstand,     dass    der Gleisstromkreis     ilo     stromlos ist.  



       Abb.    9 zeigt schliesslich eine Ausführungs  form, die sieh in erster Linie für solche  selbsttätigen Sicherungsanlagen eignet, bei  denen nur :eine der beiden Fahrschienen iso  liert ist, während die andere zur     Rückleitung              de9    Triebstromes benutzt wird. Wie die  Zeichnung zeigt, sind die Isolierabschnitte i",       il    und     i2    nur durch je eine Isolierlasche 180  und 131 voneinander getrennt.

   Würde nun  zum Beispiel die     Isolierla.sehe        130    überbrückt  werden, so würde der Transformator 132 von  dem     ,Speisetransformator   <B>133</B> des Gleisab  schnittes     i"        gespeist    werden und es könnte       unter    Umständen auf diese Weise .das grüne  Licht G des Signalas     S1    zum     Leuchten     kommen, während die Blockstrecke     i'    vom  Zuge besetzt ist.

   Man kann sieh dagegen  schützen, indem man nach     Abb.    9 bei den       Gleisspeisetrans.formatoren        133    und 134 von       Abschnitt    zu Abschnitt die Polarität wech  selt und das Steuerelement zur Steuerung der       Signallampen,    zum Beispiel der Signallampe  G, in einer in     Abb.    9     dargestellten    Form ab  weichend von den in     Abb.    1 bis 8 dargestell  ten Steuerelementen ausbildet.

   Hier besteht  das Steuerelement aus den vom Gleis ge  speisten Transformator     1:32,    einem vom  Wechselstromnetz<I>UV</I> gespeisten Transfor  mator 135, der Sperrdrossel 136, deren eine  Wicklung im     Grünlichtstromkreis    liegt, der       Glättungsdrossel    137 und den beiden Gleich  richtern 138 und 139. Sind jetzt die den  Transformatoren 132 vom Gleis aus und 135  vom Netz aus aufgedrückten Spannungen in  Phase, so wird von beiden Transformatoren  aus während !der einen Halbwelle ein Strom  durch die Drosselspule 187 und die Sperr  drossel<B>136</B> fliessen, dagegen wird während  ,der andern. Halbwelle kein Strom fliessen. Die  Drosselspule 137 wirkt dann starkdrosselnd  und es wird ein sehr geringer Gleichstrom  dauernd durch die Sperrdrossel 186 fliessen.

    In diesem Falle kann das grüne .Licht nicht       leuchten.    Sind     dagegen    die dem Transfor  mator 132 und 135 aufgedrückten Spannun  gen gerade um 1.80" gegeneinander verscho  ben, so wird während der einen Halbwelle  ein Strom vom     Transformator        1,35,    wäh  rend der andern Halbwelle ein Strom  vom Transformator 132 aus durch die       Glättungsdrosselspule   <B>137</B> und .die     Sperr-          drossel   <B>136</B> fliessen und dieser Strom wird       gross.    sein, da die Drosselspule 137 nur wenig    glättend wirkt.

   Man muss also dafür     sorgeü,     dass die bei freiem Gleis .den     Transformatoren     182 und<B>135</B> aufgedrückten     Spannungen    etwa  um<B>180,</B>     phasenverschoben    sind. Dann wird  bei freiem Gleis in derselben Weise wie bei  den früher beschriebenen Ausführungsformen       das    grüne Licht zum Leuchten kommen.

    Wird nun .die dem Gleisstromkreis i" auf  gedrückte Spannung so gewählt,     dass    bei  Überbrücken der Isolierlasche     130,    dem  Transformator 132 eine Spannung aufge  drückt wird, die etwa in Phase mit der dem       Transformator    1.35     aufgedrückten    Spannung       ist,    so wird das grüne Licht keinesfalls  leuchten. Damit     ist    also in einfacher Weise  ein Schutz gegen nachteilige Signalgebung       bei        Überbrückung    der Isolierlaschen erreicht.

    Bei langen Gleisabschnitten und insbesondere  in den Fällen, in denen     Induktivitäten    oder  Kapazitäten in die Gleisstromkreise einge  baut sind, kann durch künstliche Phasenver  schiebung in bekannter Weise dafür gesorgt  werden,,     dass'@    die den     Transformatoren    132  und 135 aufgedrückten Spannungen zeitlich  richtig zueinander liegen. Das Gleiche gilt  für die Spannung, die vom     Grünlichtkreis     aus durch die Sperrdrossel 136 dem Steuer  stromkreis aufgedrückt wird.     Unter    Um  ständen kann man     vorteilhafteiweise    die ver  schiedenen Phasen eines     Mehrphasennetzes     wählen.  



  Man würde dann den     aus-    den Vorrichtun  gen 182,     135    bis 139 bestehenden Steuerkreis  für     das    Grünlicht G noch einmal vorsehen  für :das Gelblicht, wobei dann je nach der  Polarität des Gleisstromkreises entweder der  eine Kreis oder der andere Kreis in     Tätigkeit     tritt und     ,demgemäss    entweder das grüne oder  das gelbe Licht leuchtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Signalanlage, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Steuerstromkreise einerseits und die Signalstromkreise anderseits ein oder mehrere Steuerelemente eingefügt sind, die nur eine im Verhältnis zum Wattverbrauch der Signallampen geringe Steuerenergie be nötigen und so ausgebildet sind, dass eine Beeinflussung der Signalstromkreise vom Steuerstromkreis möglich ist, nicht aber um gekehrt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Signalanlage nach Patentanspruch, da- ,durch .gekennzeichnet, dass als Zwischen glied zwischen den Steuerstromkreisen und den Signalstromkreisen eine mit Gleichstrom vormagnetisierte Drossel eingebaut ist. 2. Signalanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass das, Steuerelement ventilartig bei Beeinflussung vom Steuerstromkreis aus stromdurchlässig ist, jedoch bei Be einflussung vom Signalstromkreis aus sperrend wirkt. 3.
    Signalanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Steuerelement einen Vollwellengleichrichter enthält, der so ausgebildet ist, dass er beide Halb wellen des Wechselstromes gleichriehtet, wenn dieser von der Seite kommt, von der die Steuerung erfolgen soll, dass, er aber nur die eine Halbwelle durchlässt, wenn der Wechselstrom von der Seite kommt, von der eine Stromabgabe ge sperrt sein soll. 4.
    Signalanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das Steuerelement eine Drosselspule enthält, die nur glättend wirkt, wenn durch sie ein Gleichstrom fliesst, der durch einen Vollwellengleich- riohter geliefert wird, dass. diese dagegen sperrend wirkt, wenn der Gleichstrom durch einen Halbwellengleichrichter ge liefert wird.
    5. Signalanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, .dadurch ge kennzeichnet, dass. als Steuerelemente Trockengleichrichter angeordnet sind. 6. Signalanlage nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass! als Steuer element ein Glühkathodengleichriehter angeordnet ist, dessen heizfaden am Netz liegt und dessen Anode vom Steuer stromkreis Spannung erhält, so dass die Heizung mögliehst geringen Spannungs schwankungen ausgesetzt ist.
    7. Signalanlage nach Patentanspruch. als selbsttätige Streckenblockanlage, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung von zwei Signalstromkreisen, von .denen der eine die Fahrtlampe, der andere die Halt- lampe enthält, :dadurch ermöglicht ist, dass die Sperrdrosselspule mit der Fahrt lampe, in Reihe, dagegen zu der Halt lampe parallel liegt. B.
    Signalanlage nach Patentanspruch als selbsttätige Streckenblockanlage"dadureh gekennzeichnet, dass nur ein einziger Signalstromkreis von dem als Steuer stromkreis wirkenden Gleisstromkreis be- einflusst wird, während die übrigen Signalstromkreise von dem. vom Glois aus. gesteuerten Signalstromkreis aus be einflusst werden. 9.
    Signalanlage nach Patentanspruch als selbsttätige Streckenblockanlage, dadurch gekennzeichnet, dass als Steuerelement ein Glühkathodengleichriohter angeord net ist, wobei die Steuerung des roten Lichtes durch einen parallel zum Rot- lielit geschalteten und vom Grünlicht ge speisten Sperrtransformator geschieht zu .dem Zwecke, eine unzeitige Beein flussung -der Signalstromkreise zu ver hindern. 10.
    Signalanlage nach Patentanspruch als selbsttätige Streckenblockanlage, dadurch gekennzeichnet, dass in die Stromzufüh- rungsleitung zum Gleisstromkreis ein Steuerelement eingefügt ist, das von den Signalstromkreisen des Signals der nächst folgenden Blockstrecke beeinflusst wird, wodurch erreicht wird, dassi dem Gleisstromkreis nur Strom zugeführt wer den kann, wenn die Signallampen der in der Fahrtrichtung vorausliegenden Block strecke brennen. 11.
    Signalanlage nach. Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, -dass im Steuer stromkreis ein Regelelement vorgesehen ist, um die Spannung am Steuerelement konstant zu halten. 12. Signalanlage nach Patentanspruch als selbsttätige Streckenblockanlage, da durch gekennzeichnet, dass das Steuer- element nur den Strom einer Halbwelle vom Steuerstromkreis, den Strom der an- gern Halbwelle dagegen vom Netz er hält, zu .dem Zwecke, Schutz gegen falsche Signalanzeige bei Überbrücken einer Isolierla.s.che zu gewähren.
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