CH170128A - Anlage zur Erzielung eines Kreislaufes von gereinigter Luft in Aufenthaltsräumen zum kollektiven Schutz der Personen gegen Giftgase. - Google Patents

Anlage zur Erzielung eines Kreislaufes von gereinigter Luft in Aufenthaltsräumen zum kollektiven Schutz der Personen gegen Giftgase.

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CH170128A
CH170128A CH170128DA CH170128A CH 170128 A CH170128 A CH 170128A CH 170128D A CH170128D A CH 170128DA CH 170128 A CH170128 A CH 170128A
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CH
Switzerland
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air
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outside air
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dependent
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Italiana Costruzioni A Societa
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Antigas S I C A S A Soc It Cos
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  Anlage zur Erzielung eines Kreislaufes von gereinigter Luft in Aufenthaltsräumen zum  kollektiven Schutz der Personen gegen Giftgase.    Die vorliegende Erfindung befasst sich       finit    einer Einrichtung zum kollektiven Schutz  von Personen gegen Giftgase, wie solche ins  besondere gegen kriegerische     Giftgasangriffe     auf von der     Zivilbevölkerung    bewohnte Ort  schaften oder Militärunterkünfte als Ersatz  für die einzelnen Gasmasken     angewandt    wer  den, deren Benutzung sich in der Praxis  nicht immer durchführbar gezeigt hat.  



  Gemäss der Erfindung ist der Raum, in  welchen sich die Menschen zum Beispiel wäh  rend eines     Giftgasangriffes    flüchten, mit  einer Anlage zur Lüftung versehen, in wel  cher eine zur Aussenluft führende Leitung,  ein     Giftgasfilter,    ein     Atemluftregenerator     und ein Gebläse derart miteinander verbun  den sind, dass in den Raum wahlweise ge  filterte Aussenluft unter einem geringen  Überdruck gegenüber der Atmosphäre ein  .  



  strömen gelassen und die im Raume selbst    enthaltene Luft in geschlossenem Kreislauf  regeneriert werden kann. Der in dem Raum  geschaffene geringe Überdruck dient zur  Verhinderung des     Eindringens    vergifteter  Aussenluft durch die Poren der Wandungen  und die     unvermeidlichen    Spalten an Türen,       Fenstern    usw.  



  Es empfiehlt sich, die     Rohrleitungen    in  der Weise anzuordnen und auszugestalten,  dass es auch möglich ist, unter Umgehung  des Filters Aussenluft unmittelbar in den  Schutzraum einzuführen, wobei der     Auslass     entweder durch den Abzug oder nur durch  die     Undichtheiten    des Raumes (im folgenden  "natürlicher Weg" bezeichnet) erfolgt.

   Dies  hat den Vorteil, dass man     sowohl    zu Zeiten,  in welchen die Aussenluft noch nicht oder  nicht mehr vergiftet ist, den Raum mit  Frischluft spülen kann, als auch das tat  sächliche Mass der     Undichtigkeiten    und da-           mit    die Menge der durch den     Filter    anzusau  genden Luft einwandfrei     ermitteln        kann,,    die  zur Erhaltung eines gewissen Überdruckes       notwendig    ist.  



  Die     Anlage    gemäss der     Erfindung        kann     so ausgestaltet werden, dass sämtliche Wech  sel der     verschiedenen    Betriebsformen     mittelst     eines einzigen Mehrfachventils ausgeführt  werden     können.     



  Um ein Versagen der     Vorrichtung    infolge  von     insbesondere    durch     kriegerische    Angriffe       verursachten    Unterbrechungen der     Stromzu-          fuhr    zum     Gebläsemotor    - falls es sich um  ein     elektrisch    angetriebenes Gebläse han  delt - zu vermeiden, kann das Gebläse  zur Betätigung von Hand aus     mit        einer     Kurbel und     einem        Übersetzungsgetriebe    aus  gerüstet sein, das mit der Motorwelle     kuppel-          bar    ist.

    



  Bei Anwendung der     Anlage    gemäss der  Erfindung in Gebäuden     mit    mehreren Räu  men     können    für die Luftzuführung die     etwa     bereits     bestehenden        Leitungen    der     Zentral-          heissluft-Heizung        beziehungsweise    der Lüf  tungsanlage, erforderlichenfalls unter Vor  nahme einiger Abänderungen, benutzt wer  den.  



  Die Anlage nach der Erfindung eignet  sich insbesondere für die Lüftung eines oder  mehrerer stark gebauter Unterstände eines  Wohnhauses, einer Kaserne oder einer Fa  brik. Sie kann aber auch bei fliegenden öder  festen Militärunterkünften Verwendung fin  den; im letzteren Falle empfiehlt sich ihre  Anordnung auf einem Fahrgestell oder auf  Kufen zwecks leichter Transportmöglichkeit.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    einer     Anlage    nach der Er  findung schematisch dargestellt.  



       Abb.    1 zeigt die in einem Unterstand  angeordnete Anlage im Aufriss,         Abb.    2 im Grundriss;         Abb.    3 ist ein vertikaler     achsialer        Schnitt     durch den Filter;       Abb.    4 ist .ein     achsialer    vertikaler Schnitt  durch den     Regenerator;            Abb.    5 ist ein Querschnitt durch eine  Reinigungskapsel;       Abb.    6 zeigt ein Mehrfachventil;       Abb.    7 bis 10 sind schematische     Schnitte     durch das Mehrfachventil in den verschiede  nen Schaltstellungen.  



  In der Zeichnung gemäss     Fig.    1 bezeich  net 1 einen Keller, der zum Beispiel die Ein  wohner des Hauses während     eines    Gasangrif  fes aufnehmen soll. Die Türen, Fenster usw.  des Kellers sind abgedichtet.  



  Das Filter 3 besteht aus     einander    über  lagerten Filterschichten 8     (Abb.    3), die von  den durchlochten, an dem Filtergehäuse be  festigten     Scheidewänden    9 abgestützt werden.  Auf die obere Schicht     wird    vermittelst einer  Brause<B>10</B> ein     Waschflüssigkeitsregen    ge  leitet, der durch die     Filtermasse    hindurch  geht und sich in einer Schale 11 sammelt,  von welcher die Flüssigkeit durch eine ge  eignete Pumpe oder einen Einspritzer zur  Brause 10 zurückgeleitet     wird.    Die Wasch  flüssigkeit kann aus Wasser bestehen, wel  ches den Staub abscheidet und die wasser  löslichen,

   gasförmigen     Verunreinigungen    löst,  oder aus geeigneten     Lösemitteln,    um die  Luft von besonderen Giftgasen zu befreien  und     eine    vollständige Reinigung der Luft  zu erzielen.  



  Das Filter ist derart in die Leitung ein  geschaltet,     däss    die Luft sich in demselben  im Gegenstrom zu der Waschflüssigkeit be  wegt, und ist     derart    ausgebildet, dass es  zwecks     Reinigung    und Ersetzung rasch und  leicht     abgenommen.    werden kann.

   Zu diesem  Zwecke     trägt    das Filter unten einen An  schlussstutzen 12, der sich dicht an das-     becher-          förmige    Ende 13 der Leitung 14 anschliesst,  durch die es mit dem     Mehrfachventil    5 in  Verbindung steht, und oben einen     beeher-          förmigen    Stutzen 15, mit welchem es sich  an den Kragen     eines    Rohres 16 dicht an  schliesst, das     teleskopartig    in der Saugleitung  17 des Ventilators 6 angeordnet ist.

   Eine  Feder 18 sichert den     Eingriff    des Kragens  des     Rohres    16     mit    dem Stutzen 15, und  ein Handhebel 19 dient zum Hochheben des      Rohres 16 und Freigeben des Filters, das  auf diese Weise rasch abgenommen werden  kann.  



  Der     Regenerator    4 besteht aus einem  rohrförmigen Körper 20, der von einer  Scheidewand 21 in zwei     übereinanderliegende     Räume 22,     2'3    geteilt ist. An beiden Enden  des besagten Rohres sind zwei Kränze Knie  stücke angeordnet, von welchen der obere  Kranz mit 24 und der untere Kranz mit 25  bezeichnet ist. Zwischen diesen Anschlüssen  sind die Kapseln 26, die den Stoff zur Re  generierung der verdorbenen Luft enthalten,  angeordnet. Die Kapseln bestehen aus Zinn  blechgehäusen, in welchen gewellte Metall  netze 27 aufgestapelt sind, deren     Rinnen    mit  dem reagierenden Stoff gefüllt sind.

   Die  Rinnen einer Schicht sind senkrecht zu den  Rinnen der anliegenden Schichten angeord  net, so dass die Luft, die durch die Kapseln  strömt, sich in viele dünne Fäden teilen muss,  die sich gleichmässig über die ganze Ober  fläche der Kapseln verteilen, so dass eine in  nige     Berührung    zwischen denselben und dem       l        eagierenden    Stoff erzielt wird.  



  Das     untere    Ende des Körpers 20 ist  durch die Abzweigung 28 mit der Saug  leitung 17 verbunden, während das obere  Ende vermittelst der Leitung 29, in die ein  von aussen vermittelst der Handkurbel 31  und der Verzahnung 32 steuerbares     konisches     Einstellventil 30 eingeschaltet wird, mit dein       Mehrfachventil    5 verbunden ist. In dem An  schluss an dem untern Ende des     Regenerators     ist eine (der Einfachheit halber nichtdar  gestellte) Düse vorgesehen, die vermittelst  des Rohres 33 mit den     Sauerstoffflaschen    7  verbunden ist.

   Auf diese Weise lässt sich der  vom     Regenerator    gereinigten, aber an Sauer  stoff armen Luft die für die normale Atmung  erforderliche Sauerstoffmenge zufügen.  



  Der Ventilator 6 ist vermittelst der Ab  zweigung 34 der Ansaugleitung unmittelbar  mit dem Mehrfachventil 5 verbunden und be  sitzt an der     Auslassmündung    einen     Luftstrom-          regler    35.  



  Der Ventilator 6 wird durch einen Elek  tromotor 36 angetrieben, dessen Welle mit    der     getriebenen    Welle eines     Untersetzungs-          getriebes    3.7 unter     Zwischenschaltung    einer  Kupplung 38, die vermittelst eines Hebels 39  gesteuert     wird,    verbunden ist. Die Triebwelle  dieses     Untersetzungsgetriebes    trägt die Hand  kurbel 40, durch die im Falle einer     Strom-          unterbrechung    der Ventilator angetrieben  werden     kann.     



  Das Mehrfachventil 5 weist zwei mitein  ander     festverbundene    Drehschieber 41 und 42  auf, die die Öffnungen 43, 44, 45     bezw.    46,  47 und 48 steuern. Die     Öffnung    43 ist ver  mittelst der Leitung 29 mit dem     Regene-          rator    4 verbunden, die Öffnung 44     vermittelt          eine    unmittelbare Verbindung mit dem zu  lüftenden Raum. Die Öffnung 45 ist ver  mittelst des Rohres 510 mit dem Schacht 2,  die Öffnung 46 vermittelst der Abzweigung  34 mit der Saugleitung des Ventilators 6,  die Öffnung 47 über die Leitung 14 mit dem  Filter 3 und die Öffnung 48 über die  Leitung 49 mit dem Luftschacht 2 in Ver  bindung.  



  Die Drehung des Doppelschiebers erfolgt  von Hand aus vermittelst eines Handrades 51,  das einen Zeiger 52' zur Unterscheidung der  verschiedenen Stellungen der Schieber besitzt.  Diese letzteren können vier verschiedene Stel  lungen einnehmen, die schematisch in den       Abb.    7 bis 10 dargestellt sind, die je die  in der Ebene der Zeichnung mit Bezug zu  einander versetzten     Querschnitte    der beiden  Schieber zeigen.  



  Befinden sieh die Schieber 41 und 42  in der in der     Abb.    7 dargestellten Stellung,  so stehen die Öffnungen 47 und 48 vermit  telst des Schiebers 42' in Verbindung, wäh  rend der Schieber 41 geschlossen ist. In die  sem Falle wird die Luft vom Ventilator 6  aus dem     Aussenluftschacht    2 über die Leitun  gen 49 und 14 und über das     Filter    3 an  gesaugt und in den Raum 1 eingepumpt,  aus welchem sie nur durch Luftöffnungen,  Spalten, Poren usw. dank des geringen, durch  den Ventilator 6 im Raume geschaffenen  Überdruckes nach aussen austreten     kann.     



  Wird das Handrad 51 um 45       (AbU    8  gedreht, so schliesst sich der Schieber 42,      während der Schieber 41 die Öffnung 44  mit der Öffnung 43 in     Verbindung    bringt.  Die Luft wird dann aus dem Raum 1 durch  die Öffnung 44 angesaugt, über die Leitung  29 zum     Regenerator    4 geleitet, dort von       Kolensäure    und sonstigen Verunreinigungen  befreit und mit Sauerstoff angereichert und  alsdann vom Ventilator 6 wieder in den  Raum 1     eingeführt,    der somit vollkommen  von der Aussenwelt isoliert bleibt.  



  Wird das Handrad 51 um 45       (Abb.    9)  weitergedreht, so schliesst der Schieber 41,  während der Schieber 42 die Öffnungen 46  und 48 miteinander in Verbindung bringt.       In    dieser Stellung saugt der     Ventilator    6 über  die Leitungen 49 und 34     unmittelbar    aus dem  Schacht 2 Aussenluft an, die er in den Raum 1       einführt,    wobei die überschüssige Luft nur  durch     Luftöffnungen,    Spalten und dergleichen  austreten kann.  



  Eine weitere Drehung des Handrades 51  bringt die Schieber in die in der     Abb.    10  dargestellte Stellung, in welcher der Schieber  41 die     Öffnung    44 mit der Öffnung 45 und  der Schieber 42 die Öffnung 46 mit der       Öffnung    48 in Verbindung bringt. Auch in  diesem Falle saugt der     Ventilator    6 über die  Leitungen 49 und 34 Aussenluft unmittelbar  aus dem Schacht 2 an und führt sie in den  Raum 1 ein, aus welchem sie aber statt auf  dem Wege über Luftöffnungen, Spalten usw.  durch die Öffnung 44, den Ventilraum 41  und die Leitung 50 zu einem andern Teil  des Schachtes 2 und damit nach aussen treten  kann.  



  Die     vier        oben    erläuterten Fälle sind die  in der Praxis     allgemein        vorkommenden;    es  ist jedoch ersichtlich, dass das Mehrfach  ventil 5 auch weitere Öffnungen nebst wei  teren     Leitungen    aufweisen kann, um feuchte  Luft, Sauerstoff oder ein sonstiges, in die  Luft einzuführendes Gas in     Umlauf    zu  bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zur Erzielung eines Kreislaufes von gereinigter Luft in Aufenthaltsräumen zum kollektiven Schutz der Personen gegen Giftgase, dadurch gekennzeichnet, dass eine zur Aussenluft führende Leitung, ein Gift gasfüter, ein Atemluftregenerator und ein Gebläse derart miteinander verbunden sind, dass in den Raum wahlweise gefilterte Aussen luft unter einem geringen Überdruck gegen über der Atmosphäre einströmen gelassen und die im Raume selbst enthaltene Luft in. ge schlossenem Kreislauf regeneriert werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch, für mehr räumige Gebäude, dadurch gekennzeich net, dass in den Luftweg Kanäle für Lüf- tungs- oder Heiz- und Kühlzwecke ein geschaltet sind. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie fahrbar ist. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Giftgasfilter, Atem luftregenerator, Gebläse und Aussenluft leitung derart miteinander verbunden sind, dass wahlweise auch ungefilterte Aussenluft in den Raum einströmen ge lassen und wahlweise durch einen Abzug oder nur durch die Undichtigkeiten .des Schutzraumes ausströmen gelassen wer den kann. 4.
    Anlage nach Patentanspruch, daduxch gekennzeichnet, dass dem Gebläse eine Ventilvorrichtung vorgeschaltet ist, zu der eine Leitung unmittelbar von der Raumluft, eine zweite von der Aussen luft über das Filter und eine dritte von der Raumluft über den Regenerator führt und welche Ventilvorrichtung die Ein stellung folgender Lüftungsvorgänge er möglicht: a) die zwangläufige Lüftung mit fil trierter Aussenluft unter Abführung derselben auf natürlichem Wege;
    b) die Lüftung im geschlossenen Kreis lauf mit während des Kreislaufes re generierter Luft. 5. Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilvorrich- tung eine Leitung zum Gebläse und zwei Leitungen zur Aussenluft beherrscht und derart ausgestaltet ist, dass weiterhin folgende Lüftungsvorgänge einstellbar sind: c) die zwangläufige Lüftung mit un- filtrierter Aussenluft unter Abführung derselben auf natürlichem Wege; d) die zwangläufige Lüftung mit un- filtrierter Aussenluft unter Abführung über eine besondere Leitung.
    6i. Anlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilvorrich tung aus einem einzigen Mehrfachventil mit einem hohlen zylindrischen Körper besteht, der eine Reihe Öffnungen, deren Achsen in einer Querebene liegen, so wie eine zweite Reihe Öffnungen, de ren Achsen in einer zur ersten parallelen Ebene liegen, aufweist und einen Doppel drehschieber besitzt, der in dem besag ten Körper angeordnet ist, derart, dass der eine Schieber die eine Reihe von Öffnungen und der andere die andere Reihe von Öffnungen gleichzeitig be tätigt. 7.
    Anlage nach Patentauspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter Filter massen und eine Luftwaschvorrichtung aufweist. B. Anlage nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter eine oder mehr Schichten Filtriermasse besitzt, über welchen eine Brause für eine Löse flüssigkeit angeordnet ist, um die im Gegenstrom durch die Filtermasse strö mende Luft reinigen zu können, wobei unter der Filtermasse ein Behälter vor gesehen ist, der die Flüssigkeit sammelt, und an welchen eine Fördervorrichtung angeschlossen ist, mittelst der die Flüs sigkeit wieder nach der Brause gefördert werden kann,
    um sie unter Bildung eines von der zu reinigenden Luft durchström ten Flüssigkeitsschleiers auf der Oberseite der Filterschichten neuerdings ausströmen zu lassen. 9. Anlage nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter vermit telst für das rasche Ein- und Ausschalten des Filters leicht auseinandernehmbarer Verbindungen in die Saugleitung der Ge- bläsemaschine eingeschaltet ist, indem ein Zwischenstück einerseits an die Saug leitung abgedichtet angeschlossen ist und anderseits durch eine Feder mit der Leitung in Eingriffstellung gehalten wird,
    aus der es mittelst eines Handhebels ausgehoben werden kann. 10. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Regenerator eine Eintritts- und eine Austritskammer und eine Anzahl von Reinigungskapseln auf weist, die zwischen den genannten Kam mern parallel angeordnet sind, derart, dass der Gasstrom in Einzelfäden von gleicher Geschwindigkeit und Gasmenge geteilt wird, die nach der Behandlung sich wieder vereinigen. 11.
    Anlage nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftgenerator aus einem zylindrischen, durch eine Quer wand in zwei Kammern geteilten Kör per besteht, welche Kammern dadurch miteinander verbunden sind, dass rings um beide Enden des Körpers herum ein Kranz von knieförmigen Abzweigungen angeordnet ist, und zwischen je einer Ab zweigung der einen und der andern Kammer die kreisförmig angeordneten Reinigungskapseln leicht auswechselbar eingeschaltet sind. 12.
    Anlage nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapseln aus Ge häusen bestehen, in welchen gewellte Me tallnetze übereinander angeordnet sind, deren Rinnen mit einem reagierenden Stoff gefüllt sind, wobei die Rinnen der einen Schicht im Winkel mit Bezug auf die Rinnen der anschliessenden Schichten angeordnet sind. 13. Anlage nach Unteranspruch 12', dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Rege- nerators in der Leitung ein Regulierventil eingeschaltet ist. 14.
    Anlage nach Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Gebläsemaschine ein von Hand aus zu betätigendes Getriebe aufweist, das durch eine Kupplung mit der Motorwelle verbunden werden kann.
CH170128D 1932-01-13 1933-01-09 Anlage zur Erzielung eines Kreislaufes von gereinigter Luft in Aufenthaltsräumen zum kollektiven Schutz der Personen gegen Giftgase. CH170128A (de)

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CH170128D CH170128A (de) 1932-01-13 1933-01-09 Anlage zur Erzielung eines Kreislaufes von gereinigter Luft in Aufenthaltsräumen zum kollektiven Schutz der Personen gegen Giftgase.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911099C (de) * 1940-03-01 1954-05-10 Draegerwerk Ag Einrichtung zum wahlweien Belueften von Raeumen mit gereinigter oder mit ungereinigter Aussenluft
DE3127129A1 (de) * 1981-07-09 1983-02-10 Hölter, Heinz, Dipl.-Ing., 4390 Gladbeck "verfahren zur atemluftzufuehrung fuer den fahrer, vorzugsweise in autobus- und lkw-kabinen oder aehnlichen grossfahrzeugen"

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911099C (de) * 1940-03-01 1954-05-10 Draegerwerk Ag Einrichtung zum wahlweien Belueften von Raeumen mit gereinigter oder mit ungereinigter Aussenluft
DE3127129A1 (de) * 1981-07-09 1983-02-10 Hölter, Heinz, Dipl.-Ing., 4390 Gladbeck "verfahren zur atemluftzufuehrung fuer den fahrer, vorzugsweise in autobus- und lkw-kabinen oder aehnlichen grossfahrzeugen"

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