CH170855A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

Info

Publication number
CH170855A
CH170855A CH170855DA CH170855A CH 170855 A CH170855 A CH 170855A CH 170855D A CH170855D A CH 170855DA CH 170855 A CH170855 A CH 170855A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wires
grid
discharge tube
tube according
electrical discharge
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH170855A publication Critical patent/CH170855A/de

Links

Landscapes

  • Discharge Lamp (AREA)

Description


  Elektrische     Entladungsröhre.       Die Erfindung betrifft eine elektrische  Entladungsröhre, die     mindestens    ein Gitter  enthält, das aus einer Anzahl paralleler,  dünner Drahtteile besteht, die durch minde  stens ein quer zu ihnen angebrachtes Organ  im richtigen Abstand voneinander gehalten  werden.  



  Es ist bekannt, dass dem Wickeln von  Gittern von elektrischen Entladungsröhren  häufig     Schwierigkeiten    entgegenstehen. Ins  besondere können Schwierigkeiten     auftreten,     wenn man Gitter mit sehr dünnen     Drähten,     wie sie mit Rücksicht auf die günstigsten  Eigenschaften der Entladungsröhre häufig       erwünscht    sind, derart     iri    der Röhre anzu  bringen sucht, dass sich die Drähte nicht oder  möglichst wenig gegeneinander oder gegen  .die andern Elektroden verschieben können.  



  Erfindungsgemäss wurde nun eine Bau  art einer elektrischen Entladungsröhre aus  gearbeitet, durch welche die     eben        erwähnten     Nachteile nicht auftreten, auch wenn äusserst  dünne     Gitterdrähte    verwendet werden.

   Bei    einer elektrischen Entladungsröhre nach der  Erfindung, in welcher Röhre ein Elektroden  system vorgesehen ist, das mindestens ein  Gitter enthält, das aus einer Anzahl Draht  teilen besteht, die durch mindestens einen  quer zu ihnen angebrachten Teil in richti  gem     Abstand    voneinander gehalten werden,  wobei diese Drähte an diesen Querteilen be  festigt sind, sind sowohl die Gitterdrähte,  als auch die     Querteile    an diesen Befestigungs  stellen mit einer Schicht aus einem Material  versehen, das     leichter    schmilzt als das Ma  terial der Gitterdrähte und     Querteile    selbst.

    Es hat sich nach der Erfindung als möglich       erwiesen,    Entladungsröhren mit Gittern her  zustellen, deren Drähte im     Röhrenbetrieb     sich weder gegeneinander, noch gegen andere  Elektroden verschieben, obgleich sie dennoch  äusserst dünn sein können, zum Beispiel we  niger als 100     Mikron.     



  Eine sehr günstige Ausführungsform der  vorliegenden Erfindung besteht darin, dass  sowohl die Gitterdrähte, als auch die Quer-      teile aus einem Metalldraht gebildet sind, der  aus einem Kern aus hochschmelzendem Stoff  und einem Mantel aus beträchtlich leichter  schmelzendem Stoff besteht. Als sehr brauch  bare Stoffe kommen dabei     Molybdän    oder  Wolfram als     Kernmaterial    und Nickel als       Mantelmaterial    in Betracht.  



  Es hat sich jedoch auch als möglich er  wiesen, die Gitterdrähte unter Zwischen  fügung zum Beispiel von Silber an den  Querteilen     zti    befestigen. Zu diesem Zweck       können    die Drähte und die Querteile an  den Befestigungsstellen mit etwas Silber  oxyd oder einem andern     Silberlötmittel    ver  sehen und durch Erhitzung in einer reduzie  renden Atmosphäre an den Querteilen be  festigt sein.  



  Man kann die Befestigung noch verbes  sern, wenn man vor dem Schmelzen des an  den Befestigungsstellen angebrachten Über  zugsstoffes die Gitterdrähte durch Pressen an  den Querteilen befestigt. In diesem Falle  muss' der Werkstoff der     Gitterdrähte    härter  als derjenige der     Querteile    sein. Dieses Ver  fahren kann man vorteilhaft auf Gitter an  wenden, bei denen die Gitterdrähte aus Wolf  ram oder     Molybdän    und die Querteile aus  Nickel hergestellt sind, wobei nach dem  Pressen die endgültige Befestigung zum Bei  spiel     mittelst    Silberlotung vorgenommen  wird.  



  Es hat sich besonders bei den Gittern,  deren Drähte eine äusserst geringe Dicke, zum  Beispiel von 100     Mikron    oder weniger, haben,  als ein grosser Vorteil erwiesen, diese Gitter  mit mindestens einem Kühlorgan zu versehen,  das zum Teil ebenfalls als Stütze des Gitters  verwendet werden kann.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist in der       Zeichnung    an einigen Ausführungsbeispielen  näher erläutert.  



       Fig.    1 stellt eine Ausführungsform dar,  bei der die Gitterdrähte durch einige quer  zu ihnen angebrachte drahtförmige Teile in       richtigem    Abstand voneinander     gehalten     sind; !       Fig.    2     zeigt    eine Ausführungsform, bei    der jeder Teil eines zweiteiligen Gitters um  einen einzigen Tragteil gewickelt ist;       Fig.    3 zeigt die gleiche     Ausführungsform     von oben gesehen.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 den     Quetschfuss     einer elektrischen Entladungsröhre, auf dem       mittelst    einer Anzahl von Stützdrähten die  verschiedenen Elektroden der Röhre, und  zwar eine Kathode 2, ein Gitter 3 und eine  Anode 4, angeordnet sind. Die Kathode ist  im vorliegenden Fall eine indirekt     heizbar,-          Kathode,    die aus einem zweckmässig U- oder       V-förmigen        Heizkörper    besteht, um den  herum, gegebenenfalls unter     Zwischenffigung     von Isoliermaterial, der eigentliche Kathoden  körper angebracht ist.

   Der Kathodenkörper  besteht aus einem Nickelröhrchen, auf das  ein Stoff mit grosser     Elektronenemissions-          fähigkeit,    zum Beispiel     Bariumoxyd,    auf  gebracht ist. Am untern Teil des Heizkörpers  sind die durch den     Quetschfuss    hindurch nach  aussen geführten     Stromzuführungsdrähte    5  und G befestigt. Die Stromzuleitung 7 des  Kathodenkörpers ist ebenfalls mit dem un  tern Teil des Heizkörpers verbunden und     in     den Quetschfuss eingeschmolzen. Die Anode  ist an Stützen 8 und 9 befestigt, von .denen  eine auch als     Stromzuleitung    zu dieser Elek  trode benutzt wird.  



  Das     Gitter    selbst besteht aus einer An  zahl paralleler Drähte, die durch im vor  liegenden Fall     vier    Querdrähte im richtigen  Abstand voneinander gehalten sind. Sowohl  das Gitter, als auch die     Querdrähte        bestehen     aus einem Manteldraht, dessen Kern aus Mo  lybdän und dessen Mantel aus Nickel besteht.  Bei der     Herstellung    dieses Gitters wendet  man zweckmässig folgendes Verfahren an.  An einem aus Eisen hergestellten massiven  Kern werden die etwa 80     Mikron    dicken       Querdrähte    befestigt. Um das Ganze wird  ein Gitterdraht von etwa 40     Mikron    Dicke  gewickelt.

   Darauf werden an die Aussenseite  der so erhaltenen Gitter zwei Nickelstege  angeschweisst. Diese mit 10 und 11 in der  Figur bezeichneten Stege werden nicht nur  als Stützen, sondern auch als Kühlorgane des       Gitters    verwendet und bestehen zweckmässig      aus einem     Molybdänkern,    der mit einem  Nickelmantel versehen ist. Sie können jedoch  auch bandförmig gestaltet und aus reinem  Nickel gebildet sein.  



  Das auf -diese Weise erhaltene Gitter  wird nun einige Minuten in einem Ofen  auf eine Temperatur von etwa 11.0()   er  hitzt, wobei die Gitterdrähte vollkommen mit  den Querteilen zusammenschmelzen. Nach  Entfernung des Eisenkernes hat man somit  ein Gitter erhalten, mit, dem sich die vorher  erwähnten Vorteile vollkommen     erreichen     lassen.  



  In     -Fig.    2 und 3 ist eine andere     @us-          führungsform    der vorliegenden     Erfinclang     dargestellt. Es bezeichnet 1 den     Quet,ch-          fuss    einer     elektrischen        Entladungsröhre,    an  dem das     Elektrodensystem    befestigt ist.

    Dieses     Elektrodensystem    bestellt aus einer  Kathode 12, einem zweiteiligen     Gitter        L')     und einer zweiteiligen Anode     1.1.    Die Ka  thode ist auch hier eine indirekt heizbare  Kathode und ist in ähnlicher Weise gebildet  und befestigt, wie dies für die     AusfÜhrungs-          form    nach     Fig.    1 beschrieben wurde. Das  Gitter, das im vorliegenden Falle zweiteilig  ist, besteht aus einer Anzahl paralleler. dün  ner Drähte von zum Beispiel 80     Mikron     Dicke, die um zwei     halbzylinderförmige    Teile  19 gewickelt sind     (Fig.    3).

   Diese Teile wei  sen auf der der Kathode zugewendeten Seite  eine Öffnung 18 auf, der gegenüber die bei  den Anoden 14 angeordnet sind. Bei dem Zu  sammenbau dieses Gitters wendet man zweck  mässig folgendes Verfahren an:     Lm    die     halb-          zylinderförmigen    Teile wird ein dünner  Gitterdraht gewickelt und an den     Befesti-          dungsstellen    dieses Drahtes auf die Teile  zum Beispiel etwas Silberoxyd aufgebracht.  Durch kurze Erhitzung in einer reduzieren  den Flamme werden die Drähte an diesen  Teilen festgelötet, worauf, ebenfalls mit Hilfe  von zum Beispiel Silberoxyd, an die Aussen  seite dieser Teile Stütz- und Kühlstege 15  angeschweisst werden.

   Wenn es sich heraus  stellt, dass die Entfernung zwischen den  Punkten 16 und 17     (Fig.    3) zu gross' ist,  können die Gitterdrähte zwischen diesen    Punkten durch einen oder mehrere Quer  drähte im     richtigen    Abstand voneinander ge  halten werden.  



  An dem     untern    Teil des Elektroden  systems sind die verschiedenen Elektroden  mit ihren     Stromzuführungsdrähten    verbun  den. An der Aussenseite ist das Elektroden  system noch mit besonderen Stützen 220 ver  sehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH ?: Elektrische Entladungsröhre mit einem Elektrodensystem, das mindestens ein Gitter enthält, das aus einer Anzahl dünner Draht teile besteht, die durch mindestens einen quer zu ihnen angebrachten Teil in richtigem Ab stand voneinander gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterdrähte und Querteile, die miteinander verbunden sind, wenigstens an den Befestigungsstellen mit einer Schicht aus einem Material überzogen sind, das leichter schmilzt als der Stoff der Gitterdrähte und Querteile selbst. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte mindestens eines der Gitter eine Dicke von höchstens 100 Mikron haben. 2.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl .dio Gitterdrähte, als auch die Querteile aus einem Hanteldraht gebildet sind, der aus einem Kern aus hochschmel zendem Stoff und einem Mantel aus leich ter schmelzendem Stoff besteht. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte und Querteile aus einem Kern aus Wolfram und einem Mantel aus Nickel bestehen. 4. Elektrische Entladungsröhre nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte und Querteile aus einem Kern aus Molybdän und einem Mantel aus Nickel bestehen. 5.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch I, :dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterdrähte unter Zwischenfügung von Silber an den Querteilen befestigt sind. 6. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Gitter mit Kühl organen versehen ist, von denen mindestens eines gleichzeitig als Befestigungskörper des Gitters dient.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung elektrischer Entladungsröhren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterdrähte vor der endgültigen Befestigung durch Schmelzen des Überzugsmaterials der Be festigungsstellen durch mechanische Pressung an .den Querteilen befestigt werden.
CH170855D 1932-06-01 1933-05-17 Elektrische Entladungsröhre. CH170855A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE170855X 1932-06-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH170855A true CH170855A (de) 1934-07-31

Family

ID=5689005

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH170855D CH170855A (de) 1932-06-01 1933-05-17 Elektrische Entladungsröhre.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH170855A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE860523C (de) Elektrische Entladungsroehre fuer besonders hohe Frequenzen und Verfahren zur Herstellung einer solchen Roehre
CH170855A (de) Elektrische Entladungsröhre.
AT138883B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE1564397B2 (de) Elektrische Entladungsröhre mit einer Kathode, deren Oberfläche Teile mit höherer und Teile mit niedriger Elektronenemission hat
AT119228B (de) Stromzuleitungen für Gefäße aus Glas, insbesondere aus Quarzglas.
DE19718463A1 (de) Direkt beheizter Kathodenaufbau
DE905872C (de) Indirekt geheizte Gluehkathode fuer elektrische dampf- oder gasgefuellte Entladungsgefaesse
CH370845A (de) Elektronenröhre und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2627418A1 (de) Kathode fuer elektronenstrahlerzeugungseinrichtung
DE616418C (de) Elektrische Entladungsroehre mit einer durch einen im wesentlichen gestreckten Gluehfaden indirekt geheizten Kathode
AT136497B (de) Elektrische Entladungsröhre.
DE721970C (de) Elektrodenzufuehrung bzw. -halterung fuer gas- oder dampfgefuellte Entladungsgefaesse
DE931907C (de) Verfahren zur Herstellung einer Kristallode
DE508152C (de) Verfahren zum Verschmelzen von Glashohlkoerpern mit Metallhohlkoerpern
DE613047C (de) Kapsel- oder becherfoermige Elektrode fuer Leuchtroehren
DE731465C (de) Entladungsgeheizte Kathode
AT143754B (de) Elektrische Entladungsröhre mit einer Kathode und einem oder mehreren Gitten.
DE639908C (de) Elektrisches Entladungsgefaess mit Gluehkathode und Gas- oder Dampffuellung
AT145324B (de) Elektrodensystem für indirekt geheizte Entladungsröhren.
DE2614270C2 (de) Kathodenaufbau
CH168854A (de) Elektrische Entladungsröhre.
CH173181A (de) Elektrische Entladungsröhre mit einer Kathode und mindestens einem Gitter.
DE1489156C (de) Verfahren zur Herstellung einer Sekundäremissionselektrode für Elektronenröhren
AT150413B (de) Gittergesteuerte Hochvakuum-Verstärkerröhre mit indirekt geheizter Kathode.
AT147419B (de) Elektrische Entladungsröhre.