CH171339A - Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Schiebern zur Betätigung von Reissverschlüssen, beson ders mit nichtmetallischen Verschlussgliedern, welche mittelst eines Klebstoffes oder durch Aufweichen an den Kontaktflächen der Glieder mittelst eines Lösungsmittels auf dem biegsamen Verschlussstreifen befestigt sind.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung von Schie bern aus nichtmetallischem Material, nach welchem die Schieber ohne Zuhilfenahme komplizierter Maschinen auf einfache und leicht kontrollierbare Weise angefertigt wer den können.
Das Verfahren gemäss der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass mindestens zwei Bestandteile aus nichtmetallischem Ma terial zur Bildung eines ganzen Schiebers zu sammengebracht werden, nachdem man .diese wenigstens an einem Teil ihrer Oberfläche klebfähig gemacht hat. Einige Ausführungsarten des Verfahrens nach der Erfindung seien anhand der bei gegeben-en Zeichnung erläutert.
Fig. 1 ist ein Schaubild eines noch zu sammenhängenden Paares Schieberplatten mit eingeschnittenen Aussparungen; Fig. 2 ist ein Schaubild eines Distanz stückes; Fig. 8 ist ein Schaubild eines teilweise fertigen Schiebers zur Darstellung der Zu sammensetzung seiner Bestandteile; Fig. 4 ist ein Schaubild eines flachen, eine Schieberplatte bildenden. Teils; Fig. 5 ist ein Schaubild eines Seiten flansches .des Schiebers für sich; Fig. 6 ist ein Schaubild eines keilförmi gen Halsteils für sich;
Fig. 7 ist ein .Schaubild eines teilweise aufgebauten Schiebers zur Darstellung des Zusammenbaues der Flanschen und des Hals stückes mit einer Schieberplatte; Fig. 8 ist ein Schaubild eines Stegstückes zum Festhalten des Zugorganes des Schie bers; Fig. 9 ist ein,Grundriss des vollständigen Schiebers; Fig. 10 ist ein Schaubild einer Schieber hälfte mit Verstärkungsstreifen gegen Ab nutzung;
Fig. 11 ist ein Schaubild einer Hälfte des Schiebers mit abgeänderten Verstärkungs streifen gegen Abnutzung.
1 (Fig. 1) bezeichnet eine Doppelschieber platte, welche aus einem Blatt von gleich förmiger Dicke aus gefärbtem, löslichem, nichtmetallischem Material, wie Zellulose nitrat, herausgearbeitet ist. Dabei wurde der massive Rohling zuerst in die Form von zwei zusammenhängenden,Schieberplatten ge- schnitten. Durch weiteres Herausarbeiten von überschüssigem Material aus dem Rohling wurde dann an jedem Ende eine Y-förmige Aussparung mit Mittelteil 2 und divergieren- .den Zweigen 3 gebildet, wobei zwischen die sen Zweigen 3 ein Halsteil 4 gelassen ist.
Die so gebildeten Schieberplatten besitzen sich .den Längsseiten entlang erstreckende Seiten flanschen 5. Die Doppelschieberplatte wird dann längs der punktierten Linie 6 in . die obere und untere Platte 7 und 8 (F i'-. 3) ent zwei geschnitten und werden diese Platten zirka 1,6 mm weit voneinander gehalten. Die ser Abstand ist etwas grösser als die Dicke .des Verschlussstreifens. und durch Einsatz eines dreieckigen Distanzstückes 9 zwischen die dreieckigen Halsteile 4 der Platten hervor gebracht.
Zum Zusammenkleben der Bestand teile werden die beiden Platten an den Kon taktflächen des Distanzstückes 9 und der dreieckigen Halsteile 4 mittelst einer Lösung von Aceton aufgeweicht, bis sie klebfähig werden, und dann zusammengebracht, bis die Platten nach dem Verdampfen des Lösungs mittels fest aneinander haften.
Zur Vervollständigung des Schiebers wird der vorzugsweise aus demselben Material wie der Schieberkörper bestehende Steg 10 (Fig. 8) durch die Öffnung 10a im Zugorgan 10b (Fig. 9) gesteckt und durch Erweichen der Stegenden und der obern Platte 7 an :der obern Fläche mittelst Aeetonlösung am Schieber befestigt.
Um ein besonderes Distanzstück zu um gehen, kann :der- .dreieckige Halsteil jeder Platte etwas höher sein als die Seitenflan schen, so dass, wenn die obere und untere Platte übereinandergesetzt werden, zwischen ,den genannten Flanschen ein Spalt von zirka 1,6 mm Weite entsteht.
Nach einem andern Verfahren zum Zu sammenkleben der Bestandteile von nicht metallischen Schiebern werden die Platten 11 .des Schiebers aus einem in die Form nach Fig. 4 heraus gearbeiteten Zelluloidblatt mit darauf befestigten Seitenflanschen 12 (Fig. 5) gebildet. Der keilförmige Halsteil 1.3 (F'ig. 6) wird dann aufgesetzt und diese Be standteile werden in ihren relativen Stellun gen (Fig. 7) mittelst Acetonlösungsmittel, wie oben beschrieben, zu einem Ganzen ver einigt.
Zur Vervollständigung .des Schiebers wird ein zweites Paar Seitenflanschen 12 auf eine weitere Platte 11 und diese ihrerseits auf die Kopffläche 14 des keilförmigen Hals teils 13 festgeklebt.
Zweckmässig werden der starken Ab nutzung unterworfene Teile des Schiebers durch aufgeklebte Teile von härterem Ma terial als der Hauptteil des Schiebers ver stärkt. So ist in Fig. 10 ein Verstärkungs stück 15 von härterem Material als der Schieberkörper in,das Ende des .Schiebers ein gesetzt und besitzt aufwärts gerichtete, sich längs den innern Flächen der Flanschen er streckende Endteile 16. Die Verstärkungs stücke werden durch Kleben, vorzugsweise mittelst eines Lösungsmittels, in Stellung festgehalten.
Die Verstärkungsstücke 17 (Fig. 11) sind auf der ganzen Länge der innern Flächen der Flanschen 12 an letzteren befestigt. Letztere können auch als Ganzes aus härterem Material als der Rest des Schie bers bestehen.
Um alle Werkzeugspuren und scharfen Kanten zu beseitigen, können die Schieber oder deren Bestandteile für einige Sekunden in die Acetonlösung getaucht werden, was in dessen vor der Befestigung des Zugorganes an die obere Schieberplatte zu geschehen hat. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass die Schieber während es Eintauchens und Trock- nens einander und andere Körper nicht be rühren.
Wenn ein getrenntes, angelenktes Zug organ nicht benötigt wird, kann ein kleiner Knopf zum Verschieben des Schiebers am Reissverschluss auf die obere Platte des Schie bers geklebt werden.
Reissverschlüsse mit Schiebern der be schriebenen Art bilden einen allgemeinen Ersatz für Knöpfe, Haken, Ösen etc., sie sind auch gewöhnlich :durch ihren Kontakt mit andern Gegenständen einer gewissen Ober flächenabnutzung unterworfen. Beim Ab nutzen solcher Schieber wird indessen deren Äusseres nicht unansehnlich, wie im Falle von mit Farbstoff belegten Schiebern, indem die Färbung des Schiebers durchgehend ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse, bei welchem mindestens zwei Bestandteile aus nichtmetallischem Ma terial. zur Bildung eines ganzen Schiebers zu sammengebracht werden, nachdem man diese wenigstens an einem Teil ihrer Oberfläche klebfähig gemacht hat. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, bei welchem mindestens ein Bestandteil des Schiebers aus einem löslichen, nichtmetal lischen Material und die Klebfläche durch Behandlung mindestens eines Teils dieses Bestandteils mit einem Lösungsmittel her gestellt wird. 2.Verfahren nach Unteranspruch 1, bei wel chem wenigstens annähernd alle Bestand teile des Schiebers aus Zellulosenitrat her gestellt werden. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, bei wel chem wenigstens ein Bestandteil des Schie bers durch Wegarbeiten von überschüssi gem Material aus einem massiven Rohling gebildet wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, bei wel chem .die obere und die untere Schieber platte mit an den Innenseiten derselben befindlichen Y-förmigen Aussparungen durch Wegarbeiten von überschüssigem Material aus einem massiven Rohling her gestellt werden. 5.Verfahren nach Unteranspruch 1, bei wel chem ein gesonderter Bestandteil zum Zu zusammenkleben der obern und der untern Schieberplatte und zum Halten derselben im richtigen Abstand voneinander ver wendet wird. 6. Verfahren nach Unteranspruch 1, bei wel chem die obere und die untere Sehieber- platte aus Blättern von gleichförmiger Dicke bestehen und mit einem Paar Seiten flanschen und einem Bestandteil zum Hal ten der Platten im richtigen Abstand von- ,einander zusammengeklebt werden. 7.Verfahren nach Patentanspruch I, bei wel chem ein Griff zum Hin- und Herschieben des Schiebers an die obere Schieberplatte festgeklebt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I, bei wel chem ein Zugorgan zum Hin- und Her schieben des Schiebers dadurch mit .dem Schieberkörper beweglich verbunden wird, dass das Zugorgan eine Öffnung besitzt, durch welche ein Stegstück gesteckt wird, das dann auf der Oberseite des SeIiieber- körpers festgeklebt wird. 9.Verfahren nach Patentanspruch I, bei wel chem an den Stellen des Schiebers, die mit .den Verschlussgliedern in Berührung kom men, Verstärkungsstücke aus anderem Ma terial als aus jenem des Schieberkörpers aufgeklebt werden. PATENTANSPRUCH II: Schieber für Reissverschlüsse, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH171339T | 1933-11-08 |
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| CH171339D CH171339A (de) | 1933-11-08 | 1933-11-08 | Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse. |
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| CH (1) | CH171339A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040474B (de) * | 1955-06-06 | 1958-10-09 | Uto Anstalt | Reissverschlussschieber |
| EP0421274A1 (de) * | 1989-10-02 | 1991-04-10 | Ykk Corporation | Reissverschlussschieber |
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1933
- 1933-11-08 CH CH171339D patent/CH171339A/de unknown
Cited By (3)
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| EP0421274A1 (de) * | 1989-10-02 | 1991-04-10 | Ykk Corporation | Reissverschlussschieber |
| US5081747A (en) * | 1989-10-02 | 1992-01-21 | Yoshida Kogyo K.K. | Slide fastener slider |
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