CH171339A - Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse.

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CH171339A
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Lightning Fasteners Ltd
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    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
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Description


  Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zur Herstellung von Schiebern  zur     Betätigung    von Reissverschlüssen, beson  ders mit nichtmetallischen     Verschlussgliedern,     welche mittelst eines Klebstoffes oder durch  Aufweichen an den Kontaktflächen der  Glieder mittelst eines Lösungsmittels auf  dem biegsamen     Verschlussstreifen    befestigt  sind.  



  Die Erfindung bezweckt die Schaffung  eines Verfahrens zur Herstellung von Schie  bern aus nichtmetallischem Material, nach  welchem die Schieber ohne Zuhilfenahme  komplizierter Maschinen auf einfache und  leicht kontrollierbare Weise angefertigt wer  den können.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung  zeichnet sich dadurch aus, dass mindestens  zwei Bestandteile aus nichtmetallischem Ma  terial zur Bildung eines ganzen Schiebers zu  sammengebracht werden, nachdem man .diese  wenigstens an einem Teil ihrer Oberfläche  klebfähig gemacht hat.    Einige Ausführungsarten des Verfahrens  nach der Erfindung seien anhand der bei  gegeben-en Zeichnung     erläutert.     



       Fig.    1 ist ein Schaubild eines noch zu  sammenhängenden Paares     Schieberplatten     mit eingeschnittenen Aussparungen;       Fig.    2 ist ein Schaubild eines Distanz  stückes;       Fig.    8 ist ein Schaubild eines teilweise  fertigen Schiebers zur Darstellung der Zu  sammensetzung seiner     Bestandteile;          Fig.    4 ist ein Schaubild eines flachen,  eine     Schieberplatte        bildenden.    Teils;       Fig.    5 ist ein Schaubild eines Seiten  flansches .des Schiebers für sich;       Fig.    6 ist ein Schaubild eines keilförmi  gen Halsteils für sich;

         Fig.    7 ist ein     .Schaubild    eines     teilweise     aufgebauten Schiebers zur Darstellung des  Zusammenbaues der Flanschen und des Hals  stückes mit einer     Schieberplatte;          Fig.    8 ist ein Schaubild eines     Stegstückes     zum     Festhalten    des Zugorganes des Schie  bers;           Fig.    9     ist        ein,Grundriss    des vollständigen  Schiebers;       Fig.    10 ist ein Schaubild einer Schieber  hälfte mit     Verstärkungsstreifen    gegen Ab  nutzung;

         Fig.    11 ist ein Schaubild einer Hälfte des  Schiebers mit abgeänderten Verstärkungs  streifen gegen Abnutzung.  



  1     (Fig.    1) bezeichnet eine Doppelschieber  platte, welche aus einem Blatt von gleich  förmiger Dicke aus gefärbtem, löslichem,  nichtmetallischem Material, wie Zellulose  nitrat,     herausgearbeitet    ist. Dabei wurde der  massive Rohling zuerst in die Form von  zwei     zusammenhängenden,Schieberplatten        ge-          schnitten.    Durch weiteres Herausarbeiten von  überschüssigem     Material    aus dem Rohling  wurde dann an jedem Ende eine     Y-förmige     Aussparung mit Mittelteil 2 und     divergieren-          .den    Zweigen 3 gebildet, wobei zwischen die  sen Zweigen 3 ein Halsteil 4 gelassen ist.

   Die  so gebildeten     Schieberplatten        besitzen    sich  .den Längsseiten entlang erstreckende Seiten  flanschen 5. Die     Doppelschieberplatte    wird  dann längs der punktierten Linie 6 in . die  obere und     untere        Platte    7 und 8 (F     i'-.    3) ent  zwei geschnitten und werden diese Platten  zirka 1,6 mm weit voneinander gehalten. Die  ser Abstand ist etwas grösser als die Dicke .des       Verschlussstreifens.    und durch Einsatz eines  dreieckigen Distanzstückes 9 zwischen die  dreieckigen Halsteile 4 der Platten hervor  gebracht.

   Zum     Zusammenkleben    der Bestand  teile werden die beiden Platten an den Kon  taktflächen des Distanzstückes 9 und der  dreieckigen Halsteile 4 mittelst einer Lösung  von Aceton aufgeweicht, bis sie klebfähig  werden, und dann zusammengebracht, bis die  Platten nach dem Verdampfen des Lösungs  mittels fest aneinander haften.  



  Zur Vervollständigung des Schiebers wird  der vorzugsweise aus demselben Material wie  der     Schieberkörper    bestehende Steg 10     (Fig.     8) durch die Öffnung 10a im Zugorgan     10b          (Fig.    9) gesteckt und durch Erweichen der       Stegenden    und der obern Platte 7 an :der  obern Fläche     mittelst        Aeetonlösung    am  Schieber befestigt.

      Um ein besonderes Distanzstück zu um  gehen, kann :der-     .dreieckige    Halsteil jeder  Platte     etwas    höher sein als die Seitenflan  schen, so dass, wenn die obere und untere  Platte     übereinandergesetzt    werden, zwischen  ,den genannten Flanschen ein Spalt von zirka  1,6 mm Weite entsteht.  



  Nach einem andern Verfahren zum Zu  sammenkleben der Bestandteile von nicht  metallischen Schiebern werden die Platten 11  .des Schiebers aus einem in die Form nach       Fig.    4 heraus gearbeiteten     Zelluloidblatt    mit  darauf     befestigten    Seitenflanschen 12     (Fig.     5) gebildet. Der keilförmige Halsteil 1.3       (F'ig.    6) wird dann aufgesetzt und diese Be  standteile werden in ihren relativen Stellun  gen     (Fig.    7) mittelst     Acetonlösungsmittel,     wie oben beschrieben, zu einem Ganzen ver  einigt.

   Zur Vervollständigung .des Schiebers  wird ein zweites Paar Seitenflanschen 12 auf  eine weitere     Platte    11 und diese ihrerseits  auf die Kopffläche 14 des keilförmigen Hals  teils 13 festgeklebt.  



  Zweckmässig werden der starken Ab  nutzung unterworfene Teile des Schiebers  durch aufgeklebte Teile von     härterem    Ma  terial als der Hauptteil des     Schiebers    ver  stärkt. So ist in     Fig.    10 ein Verstärkungs  stück 15 von härterem Material als der       Schieberkörper        in,das    Ende des     .Schiebers    ein  gesetzt und besitzt aufwärts gerichtete, sich  längs den innern Flächen der Flanschen er  streckende     Endteile    16. Die Verstärkungs  stücke werden durch Kleben, vorzugsweise       mittelst    eines Lösungsmittels, in Stellung  festgehalten.

   Die Verstärkungsstücke 17       (Fig.    11) sind auf der ganzen Länge der  innern Flächen der Flanschen 12 an letzteren  befestigt. Letztere können auch als Ganzes  aus härterem Material als der Rest des Schie  bers bestehen.  



  Um alle Werkzeugspuren und scharfen  Kanten zu beseitigen, können die Schieber  oder deren Bestandteile für einige Sekunden  in die     Acetonlösung    getaucht werden, was in  dessen vor der Befestigung des Zugorganes  an die obere     Schieberplatte    zu geschehen hat.      Es ist dafür Sorge zu tragen, dass die  Schieber während es     Eintauchens    und     Trock-          nens    einander und andere Körper nicht be  rühren.  



  Wenn ein getrenntes,     angelenktes    Zug  organ nicht benötigt wird, kann ein kleiner  Knopf zum Verschieben des Schiebers am  Reissverschluss auf die obere Platte des Schie  bers geklebt werden.  



  Reissverschlüsse mit Schiebern der be  schriebenen Art bilden einen allgemeinen  Ersatz für Knöpfe, Haken, Ösen     etc.,    sie sind  auch gewöhnlich :durch ihren Kontakt mit  andern Gegenständen einer gewissen Ober  flächenabnutzung unterworfen. Beim Ab  nutzen solcher Schieber wird indessen deren  Äusseres nicht unansehnlich, wie im Falle von  mit Farbstoff belegten     Schiebern,    indem die  Färbung des     Schiebers    durchgehend ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse, bei welchem mindestens zwei Bestandteile aus nichtmetallischem Ma terial. zur Bildung eines ganzen Schiebers zu sammengebracht werden, nachdem man diese wenigstens an einem Teil ihrer Oberfläche klebfähig gemacht hat. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, bei welchem mindestens ein Bestandteil des Schiebers aus einem löslichen, nichtmetal lischen Material und die Klebfläche durch Behandlung mindestens eines Teils dieses Bestandteils mit einem Lösungsmittel her gestellt wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, bei wel chem wenigstens annähernd alle Bestand teile des Schiebers aus Zellulosenitrat her gestellt werden. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, bei wel chem wenigstens ein Bestandteil des Schie bers durch Wegarbeiten von überschüssi gem Material aus einem massiven Rohling gebildet wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, bei wel chem .die obere und die untere Schieber platte mit an den Innenseiten derselben befindlichen Y-förmigen Aussparungen durch Wegarbeiten von überschüssigem Material aus einem massiven Rohling her gestellt werden. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, bei wel chem ein gesonderter Bestandteil zum Zu zusammenkleben der obern und der untern Schieberplatte und zum Halten derselben im richtigen Abstand voneinander ver wendet wird. 6. Verfahren nach Unteranspruch 1, bei wel chem die obere und die untere Sehieber- platte aus Blättern von gleichförmiger Dicke bestehen und mit einem Paar Seiten flanschen und einem Bestandteil zum Hal ten der Platten im richtigen Abstand von- ,einander zusammengeklebt werden. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, bei wel chem ein Griff zum Hin- und Herschieben des Schiebers an die obere Schieberplatte festgeklebt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I, bei wel chem ein Zugorgan zum Hin- und Her schieben des Schiebers dadurch mit .dem Schieberkörper beweglich verbunden wird, dass das Zugorgan eine Öffnung besitzt, durch welche ein Stegstück gesteckt wird, das dann auf der Oberseite des SeIiieber- körpers festgeklebt wird. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I, bei wel chem an den Stellen des Schiebers, die mit .den Verschlussgliedern in Berührung kom men, Verstärkungsstücke aus anderem Ma terial als aus jenem des Schieberkörpers aufgeklebt werden. PATENTANSPRUCH II: Schieber für Reissverschlüsse, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
CH171339D 1933-11-08 1933-11-08 Verfahren zur Herstellung von Schiebern für Reissverschlüsse. CH171339A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040474B (de) * 1955-06-06 1958-10-09 Uto Anstalt Reissverschlussschieber
EP0421274A1 (de) * 1989-10-02 1991-04-10 Ykk Corporation Reissverschlussschieber

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DE1040474B (de) * 1955-06-06 1958-10-09 Uto Anstalt Reissverschlussschieber
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US5081747A (en) * 1989-10-02 1992-01-21 Yoshida Kogyo K.K. Slide fastener slider

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