CH171977A - Verfahren zur Darstellung von 1-m-Oxyphenyl-2-N-methylaminoäthanol-1. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 1-m-Oxyphenyl-2-N-methylaminoäthanol-1.

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CH171977A
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  Verfahren zur Darstellung von     1-m-Oxyphenyl-2-N-methyla.minoäthanol-1.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von     1-m-Oxyphenyl-2-N-methyi-          aminoäthanol-1    vom F. P. 184' (F.

   P. des  Chlorhydrates     147'),    einer Verbindung, die  durch wertvolle therapeutische Eigenschaf  ten. insbesondere durch     adrenalinartige,        vor-          zu < ,sweise        analeptische    und     va3okonstriktori-          scheWirkungen    auch bei     peroraler    Darrei  chung, bei geringerer Giftigkeit als das  A     drenalin,    ausgezeichnet und auch in Lösung  hitzebeständig ist, so dass sie auch bei wie  derholtem Kochen der wässerigen Lösung  zwecks Sterilisierung ihre Wirksamkeit nicht  verliert.

   Dieses Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man Wasserstoff bei Ge  genwart von Wasserstoff übertragenden     Stof-          fr-n    auf eine, das     Keton        cc)-Methylamino-m-          oxv-acetophenon    von der Formel:  <B>(3)</B> HO .     C,H,    . CO .     CH2    .     NHCH3    (1)       t@nthaltende    Lösung einwirken     lässt.     



  - Als geeignete, Wasserstoff     äbertragende          Ctoffe    seien beispielsweise genannt: Palla  dium, sowie andere Metalle der Platingruppe,    Platinoxyd, Nickel usw. Die Wasserstoff  übertragenden Stoffe sind vorteilhaft im Zu  stande feiner, vorzugsweise kolloidaler Ver  teilung anzuwenden, gegebenenfalls in Ver  bindung mit geeigneten Trägern, wie Kohle,       Bariumsulfat,        gieselgur    usw., z. B. in Form  von auf Kohle oder     Bariumsulfat    nieder  geschlagenem, fein verteiltem Palladium. Als  Wasserstoff übertragender Stoff kann auch  eine nur kleine Menge eines Katalysators  Verwendung finden.  



  Zur Herstellung der das     w-Methylamino-          m-oxy-acetophenon    enthaltenden Lösungen  kann     urasser,    Alkohol, Methylalkohol usw.  oder auch ein Gemisch geeigneter Lösungs  mittel verwendet werden.  



  Die Einwirkung des Wasserstoffes kann  je nach der Art des Wasserstoffes übertra  genden Stoffes oder der     sonstigen    Arbeits  bedingungen, wie zum Beispiel der Art des  Lösungsmittels, der Temperatur usw. sowohl  bei gewöhnlichem, als auch bei erhöhtem  Druck erfolgen.      Die bei dem Verfahren erzielbaren Aus  beuten sind zum Beispiel abhängig sowohl  von der     Natur    des Lösungsmittels, als auch  von der Art und Menge des verwendeten     Ka-          talysators    usw.  



  Dass das     1-m-Oxyphenyl-2-N-methylamino-          äthanol-1    die oben erwähnten, therapeutisch  wertvollen     Eigenschaften    zeigt, musste über  raschen, weil man bisher annahm, dass solche  Eigenschaften nur .den     Brenzkatechinderiva-          ten    zukommen könnten, während es anderseits  bekannt ist, dass ähnlich konstituierte, aber       einer-Hydroxylgruppe    nicht enthaltende Ver  bindungen selbst in starker     Konzentration          Anämie    kaum erzeugen.

   Die neue Verbin  dung bietet noch den Vorteil, dass sie, wie  Versuche ergeben haben, bei ausgesprochen       adrenalinartiger,    insbesondere     analeptischer     und     vasokonstriktorischer        Wirkung,    bedeu  tend weniger giftig ist als Adrenalin, ins  besondere das Herz nicht schädigt, dass sie  auch bei     peroraler    Darreichung wirksam, fer  ner haltbar ist und beim Erhitzen, auch bei  wiederholtem Kochen ihrer wässerigen Lö  sung zwecks     Sterilisierung,    nicht an Wirk  samkeit verliert.  



       Beispiel:     50     gr        m-Oxybromacetophenon    werden in  Gegenwart von 100     cm3    Alkohol     unter    guter  Kühlung und unter Rühren mit der erforder  lichen Menge einer 40%igen     wässerigen        Me-          thylaminlösung    in Reaktion gebracht. Nach  beendeter     Umsetzung        wird    mit Salzsäure an  gesäuert, der Alkohol im     Vakuum    abgezogen  <B>und</B> mit Ammoniak unter Kühlung das m  Oxy-co-methylaminoacetophenon ausgefällt.  Dieses wird mit alkoholischer Salzsäure in  sein bei 238   schmelzendes Hydrochlorid vor  -wandelt.

    



  10,1     gr    des so erhaltenen     m-Oxy-co-methyl-          aminoacetophenonhydrochlorids    werden in  120     em3    50 %     igem    Alkohol gelöst. Diese Lö  sung wird mit 5 g r Nickelkatalysator ver  setzt und bei 40   bei gewöhnlichem Druck  mit Wasserstoff geschüttelt. Nach Aufnahme  von einem für die     Reduktion    der     CO-Gruppe     erforderlichen     Mol    Wasserstoff kommt die    Hydrierung vollkommen zum Stillstand.

   Nach  dem Absaugen des Katalysators wird im  Vakuum zur Trockne gedampft und das  hinterbleibende     1-m-Oxyphenyl-2-N-methyl-          aininoäthanol-l-hydrochlorid    aus Alkohol  umkristallisiert. Ausbeute<B>95%</B> der Theorie.  Schmelzpunkt 147  .

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von 1-m-Oxy- phenyl-2-N-methylaminoäthanol-1, einer ins besondere durch adrenalinartige, vorzugs weise a.naleptische und vasokonstriktorische Wirkungen auch bei peroraler Darreichung bei geringerer Giftigkeit als das Adenaliii ausgezeichneten, haltbaren, auch bei wieder holtem Kochen ihrer wässerigen Lösung ihre Wirksamkeit nicht verlierenden Verbindung vom F. P. 184' (F. P. des Chlorhydrats 1-17 ) und von der Formel: (3) OH . C,H4 .
    CHOR . CH, . NHCH; (1), dadurch gekennzeichnet, dass man Wasser stoff bei Gegenwart von Wasserstoff über tragenden Stoffen auf eine, das Keton w-Me- thylamino-m-oxy-acetophenon von der Formel: <B>(3)</B> HO. <B>CH, .</B> CO<B>. CH, .</B> NHCH3 (1) enthaltende Lösung einwirken lässt. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, daduren gekennzeichnet, dass in einem wässerigen Lösungsmittel gearbeitet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Gegenwart eines nicht wässerigen Lösungsmittels gearbei tet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei erhöhtem Druck gearbeitet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Wasserstoff übertragender Stoff mindestens ein Me tall der Platingruppe verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Wasserstoff übertragender Stoff Palladium verwen det wird. G. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Wasserstoff übertragender Stoff ein Oxyd eines 1Te- talles der Platingruppe verwendet wird.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Wasserstoff übertragender Stoff Platinoxyd verwen det wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Wasserstoff übertragender Stoff Nickel verwendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Wasserstoff übertragende Stoff in fein verteiltem Zu stand angewendet wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserstoff übertragende Stoff in Verbindung mit einer Trägersubstanz angewendet wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass - der Wasserstoff übertragende Stoff nur in geringer Menge angewendet wird.
CH171977D 1930-04-23 1930-04-23 Verfahren zur Darstellung von 1-m-Oxyphenyl-2-N-methylaminoäthanol-1. CH171977A (de)

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